Hinweise
für Tierfreunde
Beispielbriefe für Feedback
an die Medien
Zusendung
von Musterbriefen an
medienkritik@tierlobby.de. Mit der seperaten Zusendung erklärt
sich der Absender bereit, dass die entsprechenden Informationen
hier veröffentlicht werden. Falls anonymisiert werden soll, bitte
um entsprechende Mitteilung. Vielen Dank.
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Linktipp
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Pinnwand
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Newsletter
Beschreibung
und Archiv
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Rodeo,
Zirkus, Pferdesport: Horror für viele Tiere!
Protestbriefe an die Medien!
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| 22.05.03 |
Aufruf
zur TV-Kritik
Lebenslanger
Tiertransport, ständige Einschränkung der freien Bewegung,
das macht – neben den oft mehr als fragwürdigen "Dressurmethoden"
– im Wesentlichen das Leben eines "Zirkus"- oder
„Sport“-Tieres aus!
In
schönster Regelmäßigkeit strahlen die TV-Sendeanstalten
an allen Feiertagen "Zirkus-Festivals", "Reitturniere"
und dergleichen "Unterhaltungs-Programm" aus - aber auch
danach...
Mehr
Bilder bei www.tiere-kunst.de.vu
Jean Louis Théodore Géricault: Das Derby in Epsom,
1821,
Öl auf Leinwand, 91 × 122 cm, Paris, Musée du
Louvre.
Pferde
als "Sportgeräte"?
Bitte protestieren Sie gegen diese Unsitte und fordern Sie die Medien
auf, nicht auch noch Werbung dafür zu machen. |
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| Aktiv
werden! |
Bitte
werden sie aktiv und sagen Sie den Medien Ihre Meinung. Eine Zuschaueresonanz
dieser Art wird auf 300 Stimmen hochgerechnet! Nutzen Sie eine oder
alle Möglichkeiten, um sich effektiv zu äußern:
- Schreiben
Sie einen eigenen Brief oder nutzen Sie einen hier vorgestellten
Musterbrief, den Sie ändern können
-
Schicken Sie Ihre Mitteilung per Brief, Fax oder E-Mail. Sie können
auch bei den Sendern anrufen und Ihren Unmut telefonisch äußern
- Nutzen
Sie auch die entsprechenden Feedback-Möglichkeiten der Sender.
Viele Medienanstalten bieten Interaktion auf ihren Websites an,
z.B. Foren, Chats, Kommentarfunktion.
Hilfe
für das Protestieren per E-Mail:
1.
Suchen Sie sich die entprechende E-Mail-Adressen, z.B. im grünen
Kasten recht bei www.tierfilme.de.vu.
Oder direkt auf den Websites der entsprechenden Sender.
2.
Markieren Sie den Text vom Musterbrief
und fügen Sie ihn per copy/paste bzw. kopieren/einfügen
mithilfe der Maus oder der Tasten "STRG plus C" für
kopieren und "STRG plus V" für einfügen in das
Textfeld des E-Mail-Programms.
3.
Wählen Sie eine treffende Betreffzeile, z.B.
"Protest gegen Ihre Zirkus-Verherrlichung" oder "Wildtiere
gehören in die Natur" oder ähnliches.
4.
Ändern Sie ggf. den Mustertext und setzen Sie Ihren Namen
drunter. Wenn Sie wollen, dass Ihr Brief ggf. als Leserbrief bei
den entsprechenden Medien veröffentlicht wird, sollten Sie
Ihre vollständige Anschrift angeben.
Bitte
Ihre Briefe an die Medien in cc. auch an medienkritik@tierlobby.de
senden. Vielen Dank. |
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| Beispiel-Brief
Pferdesport (von Gudrun Stammler) |
Sehr
geehrte Damen und Herren,
Pferde
sind keine Sportgeräte, sondern empfindende und empfindsame
Mit-Lebewesen! Reitturniere aller Art sollten in unserer (vermeintlich)
aufgeklärten Zeit endgültig der Vergangenheit angehören.
Nachgewiesenermaßen
springt kein Pferd über ein höheres Hindernis, es sei
denn in Panik oder unter Gewaltanwendung. Letztere geschieht, für
den Zuschauer eher unsichtbar, vor allem auch während des so
genannten Trainings: Nicht selten soll hierbei mit Stromstößen,
Stacheldraht und Nägeln unter den Bandagen etwas „nachgeholfen“
werden, dem Pferd „Beine zu machen“. Der „Barren“-Skandal
eines der bekanntesten deutschen Springreiter ist noch nicht allzu
lange her…
Abgesehen
von den nicht immer erlaubten „Trainingsmethoden“ ist
auch die Art und Weise der Selektion von „Sportpferden“
ein Problem: so wandern beispielsweise als zukünftige Trabrennnpferde
vorgesehene Fohlen im Alter von ein bis zwei Jahren zum Schlachter,
wenn sie Anstalten machen, zu galoppieren. Wenig erfreulich ist
selbst die - nicht artgerechte - Haltung der teuren „Sportpferde“:
sie werden üblicherweise in Einzel-Boxen aufbewahrt –
ohne den für ihr Wohlbefinden dringend notwendigen Kontakt
zur Herde, ganz zu schweigen von der mit großem Stress verbundenen
Herumkarrerei von Turnier zu Turnier.
Die
Zahl der verletzten und – vor allem bei „Military“-Veranstaltungen
– sogar zu Tode gekommenen „Sport“-Pferde ist
Legion. Es ist bestürzend (!) mit anzusehen, wie auf dem Rücken
der Pferde der „sportlichen“ Eitelkeit ihrer reitenden
BeSitzer und der Geldgier ihrer tatsächlichen Besitzer gefrönt
wird!
Kein
wahrhaft kultivierter Mensch betrachtet sich freiwillig Tierschindereien.
Bitte zeigen Sie die Tiere in ihrer natürlichen Würde,
in ihrem natürlichen Umfeld.
„Das
schönste Standbild des Menschen wäre ein Pferd, wenn es
ihn abgeworfen hätte.“ (Elias Canetti)
Mit
freundlichem Gruß
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| Beispiel-Brief
Pferdesport 2 (anonymisiert; via von Gudrun Stammler) |
Sehr
geehrte Damen und Herren,
An den Chefredakteur des Sport-Ressorts,
sehr geehrte Damen und Herren,
Pfingstturnier
im Biebricher Schlosspark! Der Hessische Rundfunk ist wie immer
live dabei, wenn Pferde bei glühender Hitze über die Hindernisse
getrieben werden. Das TV-Publikum soll vom bequemen Sessel aus sehen
können, wie andere sich abmühen müssen - während
man selbst entspannt beim kühlen Longdrink die Füße
hochlegen kannn.
Da
kümmert es wenig, dass die vierbeinigen Akteure keinerlei Gefallen
an ihrem Unterhaltungswert finden, dass sie nicht freiwillig über
die ihnen auferlegten Hürden springen, dass das Gewicht des
Reiters beim Aufsetzen einen immensen Druck auf die Pferdegelenke
ausübt, welche dadurch überstrapaziert werden und schmerzen!
Es geht schließlich um mehr! Es geht um Geld (um viel Geld!)
und um Geltung - für den Menschen...
Pfingsten
gilt als das Fest des "Heiligen Geistes". Welcher unheilige
Geist hat Menschen erfasst, die Quälereien an ihren Mitgeschöpfen
als "Sport" bezeichnen oder solche Schinderei als "Unterhaltungs-Programm"
konsumieren - leben wir denn im Alten Rom?
Und warum muss ein Sender dem unbedarften Zuschauer solch einen
Jahrmarkt der Eitelkeiten und des Kommerzes, der auf dem Rücken
unschuldiger Pferde ausgetragen wird, frei Haus liefern? Gibt es
nicht genug sehenswerte Tierdokumentationen und Naturfilme, in welchen
die Tiere in ihrer natürlichen Würde und Schönheit
gezeigt werden?!
Mit
freundlichem Gruß |
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| Quelle |
Gudrun
Stammler |
tierdach.de
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