Hinweise
für Tierfreunde
Beispielbriefe für Feedback
an die Medien
Zusendung
von Musterbriefen an
medienkritik@tierlobby.de. Mit der seperaten Zusendung erklärt
sich der Absender bereit, dass die entsprechenden Informationen
hier veröffentlicht werden. Falls anonymisiert werden soll, bitte
um entsprechende Mitteilung. Vielen Dank.
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Linktipp
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Pinnwand
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Newsletter
Beschreibung
und Archiv
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| Propaganda
für Taubenhass: Protestbriefe
an die Medien!
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| 04.06.03
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Aufruf
zur TV-Kritik
Die
Taube - verehrt und gehasst, verfolgt und verleumdet. Neben dem
Lamm ist die Taube in der christlichen Ikonographie das am häufigsten
vorkommende Tier-Symbol.
Warum
sie (vor allem in den Medien) zum Feind des Menschen erklärt
wurde und immer noch wird, ist nicht klar. All die Vorurteile über
das ehemalige Symbol des Friedens haben eines gemeinsam: sie sind
unwahr.
Sehr
bedenklich ist, dass Medien, die der Aufklärung, sachlichen
Informationsverbreitung und vor allem auch Lösungsvorschläge
für die Zukunft transportieren könnten, immer wieder in
die alte Kerbe der dummen und falschen Vorurteile schlagen. Bitte
teilen Sie den Medien Ihre Meinung über diese Problematik mit.
Abbildung
aus www.tiere-kunst.de.vu:
TIEPOLO, Giovanni Battista. The Immaculate Conception, 1767-69
Oil on canvas, 279 x 152 cm. Museo del Prado, Madrid.
Taubenhetze
im Fernsehen - Bitte protestieren Sie gegen falsche und gefährliche
Berichterstattung!
Hier
Beispiele von Sendungen und die Reaktionen:
•
Vorschau: 09.06.03
ORF2: 17:05 TAUBEN - BOTEN DES HIMMELS
(man darf gespannt sein, ob endlich mal ein gut recherchierter Beitrag
erscheint)
•
WDR, 29.05.03 
"Tauben – Ratten der Lüfte?" Ein Film von:
Micha Bojanowski und Bernd Reufels
Protestadressen:
redaktion@wdr.de;info@ndr.de;abenteuer.erde@wdr.de
•
Sat.1, 04.05.03
Wissensmagazin "Planetopia" - Bericht "Die
Vögel sind los - Deutschlands Taubenplage"
Link
zur Liste der Reaktionen/Leserbriefe
Bitte
Ihre Briefe an die Medien in cc. auch an medienkritik@tierlobby.de
senden. Vielen Dank. |
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| Aktiv
werden! |
Werden
Sie aktiv und sagen Sie den Medien Ihre Meinung. Eine Zuschauer-Resonanz
dieser Art wird auf ein vielfaches hochgerechnet! Nutzen Sie eine
oder alle Möglichkeiten, um sich effektiv zu äußern:
- Schreiben
Sie einen eigenen Brief oder nutzen Sie einen hier vorgestellten
Musterbrief, den Sie ändern können
-
Schicken Sie Ihre Mitteilung per Brief, Fax oder E-Mail. Sie können
auch bei den Sendern anrufen und Ihren Unmut telefonisch äußern
- Nutzen
Sie auch die entsprechenden Feedback-Möglichkeiten der Sender.
Viele Medienanstalten bieten Interaktion auf ihren Websites an,
z.B. Foren, Chats, Kommentarfunktion.
Hilfe
für das Protestieren per E-Mail:
1.
Klicken Sie auf die E-Mail-Adressen en
Bloc. Ihr E-Mail-Programm wird sich öffnen. Falls
Sie einen anderen Weg gehen, denken Sie bitte daran, medienkritik@tierlobby.de
auch zu informieren, damit wir einen Überblick bekommen.
2.
Markieren Sie den Text vom Musterbrief
und fügen Sie ihn per copy/paste bzw. kopieren/einfügen
mithilfe der Maus oder der Tasten "STRG plus C" für
kopieren und "STRG plus V" für einfügen in das
Textfeld des E-Mail-Programms.
3.
Wählen Sie eine treffende Betreffzeile, z.B.
"Protest gegen Ihre unsachliche Taubenhetze" oder "Ihre
Taubensendung..." oder ähnliches.
4.
Ändern/Ergänzen/Kürzen Sie ggf. den Mustertext und
setzen Sie Ihren Namen drunter. Wenn Sie wollen,
dass Ihr Brief ggf. als Leserbrief bei den entsprechenden Medien
veröffentlicht wird, sollten Sie Ihre vollständige Anschrift
angeben. |
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| Musterbrief
(von Gudrun Stammler) |
Zu:
Tauben – Ratten der Lüfte? WDR, 29.05.03, 17:35. NDR-Produktion.
An: redaktion@wdr.de und info@ndr.de
Sehr
geehrte Damen und Herren,
Ihr
Filmbeitrag ließ an Klischees nichts zu wünschen übrig:
Tauben sind Problem und Plage, Taubenzüchter sind liebe Menschen,
Taubenfütterer sind böse Menschen. So einfach ist die
Welt. Kein Wort darüber, dass die Züchter es sind, die
das – angebliche – „Problem“ mit den Stadttauben
verursacht haben, schließlich rekrutieren sich diese Tierpopulationen
zum allergrößten Teil aus entflogenen, verirrten Brieftauben
bzw. deren Nachkommen. Wenn man so will, sind die so genannten „Stadttauben“
ausgesetzte Haustiere. Statt nun die Brieftauben-„Sportler“
zur Verantwortung zu ziehen, werden sie – nicht nur in Ihrem
Film – als die guten Vogelonkels dargestellt, denen man für
ihr - in vielerlei Hinsicht fragwürdiges „Hobby“
– auch noch großzügige Subventionen zur Verfügung
stellt. Eigentlich ein Riesenskandal!
Falken
in Köln, Habichte in London (deren Haltung nebenbei bemerkt
eine Katastrophe ist: die bedauernswerten Kreaturen werden unter
Futterentzug in dunklen Verliesen, noch dazu in permanenter Anbindung,
gehalten, von den Abrichtungsmethoden nicht zu reden…), Spieße
und Strom in Berlin, Gas in Saarbrücken, Abschuss und Halsumdrehen
in Zürich – so entledigt sich das Christliche Abendland
seiner unerwünschten „Pfingstboten“ und „Friedenssymbole“.
Nachdem
sich offenbar inzwischen langsam herumgesprochen hat, dass die Tauben
keine Krankheitsüberträger sind – jedenfalls nicht
mehr, als alle übrigen Vögel – wird nun der Taubenkot
als Vorwand benutzt, den harmlosen Tieren den Garaus zu machen.
Angeblich zerstöre er historisches und neues Bauwerk –
vom sauren Regen noch nichts gehört?!
Letzterer
ist mit großem Abstand der Hauptverursacher der Gebäudeschäden,
wobei noch nicht einmal erwiesen ist, dass die Tauben überhaupt
einen Anteil daran haben. Es soll sogar Gutachter geben, die dabei
sind, nachzuweisen, dass Taubenkot eine schützende, konservierende
Eigenschaft haben könnte…
Mit
freundlichem Gruß
Gudrun
Stammler
|
Musterbrief
(von Viola Kaesmacher) |
Sehr
geehrte Damen und Herren Verantwortliche,
mit
Freude werden in der "Tierschutz-Szene" Ankündigungen
über "kritische Tierthemen im Fernsehen" aufgenommen.
Die Nachrichten gehen über verschiedenste Newsletter und tauchen
in einschlägigen Fernsehplanern auf. Schließlich ist
ein solcher Beitrag eine Chance, endlich mit den Vorurteilen Schluss
zu machen!
Und
dann immer wieder die Ernüchterung:
-
Kein Hinweis über die unzähligen Strafanzeigen gegen
die Tötungen
-
keine Berichterstattung über erfolgreiche "Taubenpopulations-Management-Projekte"
-
kein Hinweis auf die hauptsächlichen Verursacher der so genannten
"Stadttauben"
-
keine Bemerkung, dass sorgar das Bundesinstitut für Risikobewertung
die Taube nicht als Schädlinge einstuft…
- Statt
sachlicher Information immer wieder der Tenor: Fütterer contra
Kommunen & Schädlingsbekämpfer
Sicher
gibt es eine Pressefreiheit in unserem Land und das ist gut so.
Allerdings möchte ich eindringlich an Ihre Verantwortung, die
Sie mit Ihren Ausstrahlungen haben, appellieren. Einseitige Berichterstattung
und Reinhauen in die alte Kerbe der falschen und dummen Vorurteile
bringt niemanden weiter und ist auch pädagogisch sehr gefährlich.
Ganz
abgesehen davon, dass es für Tierfreunde, -schützer und
-kenner keinen Spaß macht, Journalisten aufzuklären,
Informationen bereitzustellen, die unter oft schwierigen Bedingungen
erlangt werden, um dann genau das Gegenteil zu erreichen und jahrelange
Aufklärungskampagnen zunichte zu machen.
Sie
brauchen sich nicht zu wundern, wenn irgendwann kein Insider mehr
bereit sein wird, Sie mit Informationen zu versorgen oder Kontakte
zu kompetenten Fachleute herzustellen. Mit der Hoffnung auf zukünftig
bessere Berichte
Viola
Kaesmacher
Sophie-Charlotten-Str. 29
14059 Berlin
www.tierlobby.de
viola.kaesmacher@tierlobby.de
_________
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem
das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
|
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| Ausführlicher
Protestbrief |
Briefkette
Hilfe für die Tiere
Martina
und Jürgen Gerlach
Hauptstraße 87 a
69483 Wald-Michelbach
Telefon 06207/920426
Fax 06207/920427
Tu den Mund auf für die Stummen und führe die Sache derer, die verlassen
sind.
Franz von Assisi
An: WDR und NDR
redaktion@wdr.de
info@ndr.de
3. Juni 2003
Zur
Sendung: "Tauben - Ratten der Lüfte?"
am 29.5.2003 im WDR (Produktion: NDR 2003)
Guten
Tag, Damen und Herren dieser Sender,
es
ist wirklich eine Schande, dass die Medien sich für keine Schurkerei
gegen die immer unschuldigen Tiere zu schade sind, fast jedes Verbrechen
gegen sie fördern, unterstützen oder auch fordern. Da
machen auch Ihre Sender keine Ausnahme - und nicht nur die Verbrechen
an den Tauben betreffend!
|
|
Persönliche Erfahrungen der Gerlachs |
Mein
Mann und ich sind froh über jedes Lebewesen, dem wir helfen
dürfen, auch den Tauben, um damit von dem gewaltigen Unrecht
und den täglichen, stündlichen, minütlichen Verbrechen
der Menschen an den Tieren - auch an den Tauben - wenigstens etwas
wieder gut zu machen. Es ist wenig genug.
Gerade
am 2.6.2003 haben wir eine Taube - nicht unsere erste, der wir helfen
wollten - wieder frei gelassen, deren rechtes Bein nur noch die
Hinterkralle hatte, die vorderen Krallen waren über einen langen
Zeitraum durch Schnüre sog. „Abwehrnetze“, richtiger
ist wohl Folter- und Mordnetze! - qualvoll und grausam abgeschnürt.
Das linke Beinchen hatte nur noch den verstümmelten Gelenkknochen
und eine Mittelkralle. Alle anderen waren ebenfalls - dank barbarischer
Menschen/Taubenhasser/Tiermörder - restlos abgeschnürt.
Was
diese armen unschuldigen Tieren durch Menschen erleiden und tapfer
erdulden, grenzt an ein Wunder. Menschen, die das den Tieren vorsätzlich
antun, sind dazu nicht fähig. Ihnen fehlt jegliche Größe!
- Und wie ist das mit Ihnen nach Ihrer taubenverhetzenden Sendung? |
|
Der
Mensch ist der Zerstörer, nicht die Taube! |
Nicht
von den Tauben - oder von anderen Tieren - gehen tatsächlich
die Gefahren aus, sondern einzig und allein von den angeblich vorrangig
schützenswerten Menschen.
Es
sind Menschen - nicht Tiere - die täglich 123 Millionen Tiere
morden, ohne jede Notwendigkeit und durch nichts zu rechtfertigen.
Keine andere Spezies ist dazu willens oder fähig. Es sind aber
auch ausschließlich Menschen, die Kinder schänden und
morden sowie zu sämtlichen anderen Verbrechen/Gewaltverbrechen/
Morden/Terror fähig und willens sind - nicht die Tiere, auch
nicht die Tauben!
Jede
Taube, gleichgültig, wie sie auch von verantwortungslosen Speziesismus
betreibenden „Menschen“, offensichtlich bar jeder Verantwortung
und Anständigkeit beschimpft, verunglimpft, verletzt, vernichtet
werden, hat das gleiche - eigentlich ein höheres - Lebensrecht
wie Menschen dies für sich beanspruchen. Die Menschen, überall
da, wo sie auftauchen schädigend und vernichtend, sind die
tatsächlichen Schädlinge auf dieser Welt, sind die Verursacher
allen Leids und Elends, aller Vernichtung, aller Qual - nicht die
Tiere! - Darüber sollten Sie endlich einmal nachdenken. |
| Taubenkot? |
Weiterhin
sollten Sie Ihre bundesweit verbreiteten Lügen über diese
unschuldigen Tiere korrigieren - ebenfalls öffentlich und bundesweit.
Hoffentlich haben Sie den nötigen Anstand und das Rückgrat
dazu.
Folgende
Informationen noch zur Kenntnis. Sie können diese gerne bei
den Korrekturen Ihrer Lügen über diese Tiere verwenden.
-
Staatsanwaltschaft
Offenburg: „Mit den unangenehmen Folgen des Taubenkots
muss eine Gesellschaft, die ihrerseits Natur, Umwelt und Gesundheit
in unvergleichlich höherem Maße gefährdet und
zerstört, leben können.“
-
Zitat
aus Frankfurt: „Den materiellen Schaden nimmt selbst das
Landesamt für Denkmalschutz gelassen. Deren Ausscheidungen
(der Tauben) seien zwar unschön, doch neben den Schadstoffemissionen
von Industrie und Autoverkehr spiele der Taubenkot als Steinfresser
nur eine untergeordnete Rolle.“
-
Nach
wissenschaftlichen Gutachten liegt die Beeinträchtigung
von Gebäuden und Bausubstanz durch Taubenkot bei 0,5 %.
99,5 % der Gebäudezerstörung sind auf die Aktivitäten
der Menschen und/oder auf natürliche Verwitterung zurückzuführen.
So,
Damen und Herren dieser Tierverhetzungssender, denken Sie doch auch
darüber bitte einmal nach und auch, wer denn wirklich für
die Gebäudezerstörung, z.B. auch durch die Erzeugung des
sauren Regens und anderer negativer - allerdings ausschließlich
menschengemachter negativer Umwelteinflüsse - verantwortlich
sein könnte? - Die Tauben sind dies sicher nicht. |
| Krankheits-Überträger? |
Im Übrigen sind Tauben keine Schädlinge, dies wurde schon vor Jahren
bestätigt, z.B. auch durch den Berliner Senator für Gesundheit und
Umweltschutz:
-
Ein behaupteter Störsachverhalt infolge Verschmutzung verwilderter
Haustauben sei bisher nicht bekannt geworden. Sie zählen nicht
zu den Tieren, die nach Art, Lebensweise oder Verbreitung Krankheitserreger
auf Menschen übertragen könnten. Zitat aus dem Göttinger Tageblatt:
„Dem Gesundheitsamt ist kein einziger Fall einer Menschenerkrankung
durch Stadttauben bekannt."
-
Stadt
Frankfurt: „Insbesondere liegen dem Stadtgesundheitsamt
keine konkreten Fälle von übertragenen Erkrankungen
vor.“ Dr. Glünder: Tauben sind für den Normalbürger
nicht gefährlicher als alle anderen Vögel.
-
Merkblatt
des Robert von Ostertag-Instituts des bga: „Verwilderte
Haustauben generell als ‘Schädlinge’ im Sinne
des Bundesseuchengesetzes zu erklären, wird von hier aus
nicht für gerechtfertigt gehalten.
-
Professor
Sielmann: Verwilderte Stadttauben sind zu 12,9 % von Ornithose
befallen. Brieftauben hingegen zu 50 bis 80 %. Ihre Züchter
leben trotzdem noch! - Soviel zur angeblichen Gesundheitsgefährdung
der Menschen durch Tauben.
-
Auch
zu dem Aspekt“ Tauben-Fütterer zitieren wir Dr. Dr.
Sojka: „Taubenfütterungsverbote stellen außerordentlich
schwerwiegende und weitreichende Eingriffe in die Grund- und
Freiheitsrechte der Bürger dar und müssen daher als
unverhältnismäßig, darüber hinaus als ethisch
und ästhetisch unvertretbar abgelehnt werden.“
|
| Ursachen-Forschung! |
Wenn
die Politiker - gilt auch für verlogene Medien - tatsächlich
an einer wirklichen Lösung des Problems der Stadttauben interessiert
wären - was die wenigsten bis heute sind - dann würden
sie endlich beginnen, die Ursachen zu bekämpfen, das ist die
Zucht.
Aber
dort setzt man bequemerweise nicht an, denn man könnte evtl.
Wählerstimmen - oder Zuschauer/Leser - verlieren und wer von
denen will vorsätzlich dieses Risiko eingehen, zumal die Verdummung
der Bevölkerung - in „Zusammenarbeit“ hilfreiche
und vorsätzlich falsch informierende Medien und verlogene Politiker
- nach wie vor funktioniert?
Nein,
bei den Schwächsten wird angesetzt, und zwar mit deren grausamer
Vernichtung. Dabei hat auch die Taube das gleiche Lebensrecht wie
Menschen - auch Sie Damen und Herren dieser Redaktionen - dies für
sich beanspruchen. |
| Machtmissbrauch |
Nach
allem, was auch die Medien für eine gewaltige Schuld auf sich
geladen haben, um Verbrechen gegen unschuldige Tiere zu begünstigen
und zu fördern und zu fordern, sollte man eigentlich über
ein Verbot solcher Instrumente, die offensichtlich nur noch verantwortungslos
eingesetzt werden, nachdenken. Leider verdienen alle Beteiligten
aber an den Verbrechen gegen Tiere so gut, gleiches gilt auch für
die Verbrechen der Menschen an Menschen.
Schlimm,
die sog. vorrangig schützenswerten Menschen, die offensichtlich
nur fähig sind, Speziesismus und umfassende Vernichtung hilflos
ausgelieferter Tiere zu betreiben, weil diese nicht widersprechen,
sich nicht dagegen wehren können.
Die
Tiere wurden den Menschen anvertraut zu ihrem Schutz, zu einem lebensachtenden
Umgang und nicht zu Nutz, Missbrauch, Qual und Mord.
Hoffen
wir, dass es stimmt: Alles, was Menschen den Tieren antun, schlägt
auf die Menschen zurück. - Hoffentlich trifft es dann auch
die Richtigen und dies mit gleicher Qual.
Im
Auftrag aller Schutzbedürftigen
Martina
und Jürgen Gerlach |
|
| Hintergrund-Infos
1 - auch als Bausteine für Briefe verwendbar
(von Gudrun Stammler) |
Sind
Stadttauben gefährlich?
Tauben
leben schon seit Jahrtausenden im Umfeld des Menschen.
Zu
den "Gefahren", die – in neuerer Zeit – von
ihnen ausgehen sollen, hat der damalige Berliner Senator für
Gesundheit bereits 1976 erklärt, dass Tauben nicht zu den Tieren
zählten, die nach Art, Lebensweise oder Verbreitung Krankheitserreger
auf den Menschen übertragen könnten.
Im
"Göttinger Tagblatt" ist zu diesem Thema am 28.12.1989
zu lesen: "Dem Gesundheitsamt ist kein einziger Fall einer
Menschenerkrankung durch Stadttauben bekannt."
Die
Stadt Frankfurt beendete 1991 die seit Jahren praktizierte Taubentötung
mit der Begründung, dass diese Aktion seuchenrechtlich nicht
rechtfertigen lasse. Und in jüngster Zeit hat sich auch die
Nachbarstadt Offenbach dazu entschlossen, die Tauben in Ruhe zu
lassen.
Dr.
Gerhard Glünder von der Tierärztlichen Hochschule Hannover
teilte dem Deutschen Tierschutzbund mit, dass Tauben für den
Normalbürger nicht gefährlicher seien, als alle anderen
Vögel auch. Sofern sie als "Schädlinge" bezeichnet
würden, müsste man demnach alle anderen Vögel, zum
Beispiel auch Spatzen, Meisen, Buchfinken und Amseln, als solche
einstufen – und sie alle umbringen…
|
| Hintergrund-Infos
2 - auch als Bausteine für Briefe verwendbar
(von Gudrun Stammler) |
Bedauernswerte
Stadttauben
Qualvolles
verhungern lassen der Jungtiere und erbarmungsloses Halsumdrehen
oder Kopfabhacken der Alttiere, für die ein rigides Fütterungsverbot
besteht: mit solchen inhumanen Reduzierungsmaßnahmen versuchen
viele Städte, ihre Stadttauben systematisch auszurotten.
Vom
Asphalt allein können die Tauben nicht leben. In der Stadt
bildet Brot, das weltweit in großen Mengen verfüttert
wird, die wichtigste Nahrungsgrundlage. Entfällt diese, sterben
die Tiere einen langsamen und elenden Hungertod.
Weizen,
Mais und Reis stehen an zweiter Stelle des Nahrungsangebotes für
die Stadttauben und werden in Hafenanlagen, Güterbahnhöfen
und ähnlichen Umschlagplätzen aufgepickt. Aber auch dort
werden die Tauben überall – in Deutschland – gnadenlos
vertrieben.
Aus
Hunger nehmen die Tauben allerlei unbekömmliche Nahrungsreste
auf: Schokoladenkrümel, verlaufendes Speiseeis, Obstschalen
und –kerne, scharf gewürzte Pizzabrocken, selbst salzige
Wurstpellen und schimmelige Käserinden werden von den Körnerfressern
geschluckt. In ihrer Not werden die Tiere sogar zur Aufnahme von
mit Hundeharn und Heringslake getränkter Erde und von Erbrochenem
gezwungen.
Es
erscheint deshalb geradezu paradox, einerseits die Tauben als Krankheitsüberträger
zu verrufen, andererseits ihr körpereigenes Abwehrsystem durch
Futterentzug zu schwächen. Im Magen von toten Stadttauben können
oft nur noch Sand und Steinchen, Papierschnitzel, Konfetti und Styroporbrösel
gefunden werden:
Ein
Armutszeugnis für den Menschen, der den Felsenbewohner Taube
durch Zucht und „Verhaustierung“ von sich und seinen
Städten abhängig gemacht hat – und sie nun im Stich
lässt!
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| Link-Tipps |
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im IfT - Internetzwerk für Tiere
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