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Hinweise für Tierfreunde
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Feedback an die Medien



 

Zusendung von Musterbriefen an medienkritik@tierlobby.de. Mit der seperaten Zusendung erklärt sich der Absender bereit, dass die entsprechenden Informationen hier veröffentlicht werden. Falls anonymisiert werden soll, bitte um entsprechende Mitteilung. Vielen Dank.

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Propaganda für Taubenhass: Protestbriefe an die Medien!


04.06.03

Aufruf zur TV-Kritik

TIEPOLO, Giovanni Battista. The Immaculate Conception, 1767-69. Oil on canvas, 279 x 152 cm. Museo del Prado, Madrid.Die Taube - verehrt und gehasst, verfolgt und verleumdet. Neben dem Lamm ist die Taube in der christlichen Ikonographie das am häufigsten vorkommende Tier-Symbol.

Warum sie (vor allem in den Medien) zum Feind des Menschen erklärt wurde und immer noch wird, ist nicht klar. All die Vorurteile über das ehemalige Symbol des Friedens haben eines gemeinsam: sie sind unwahr.

Sehr bedenklich ist, dass Medien, die der Aufklärung, sachlichen Informationsverbreitung und vor allem auch Lösungsvorschläge für die Zukunft transportieren könnten, immer wieder in die alte Kerbe der dummen und falschen Vorurteile schlagen. Bitte teilen Sie den Medien Ihre Meinung über diese Problematik mit.

Abbildung aus www.tiere-kunst.de.vu:
TIEPOLO, Giovanni Battista. The Immaculate Conception, 1767-69
Oil on canvas, 279 x 152 cm. Museo del Prado, Madrid.


Taubenhetze im Fernsehen - Bitte protestieren Sie gegen falsche und gefährliche Berichterstattung!

Hier Beispiele von Sendungen und die Reaktionen:

Vorschau: 09.06.03
ORF2: 17:05 TAUBEN - BOTEN DES HIMMELS
(man darf gespannt sein, ob endlich mal ein gut recherchierter Beitrag erscheint)

• WDR, 29.05.03
"Tauben – Ratten der Lüfte?" Ein Film von: Micha Bojanowski und Bernd Reufels
Protestadressen:
redaktion@wdr.de;info@ndr.de;abenteuer.erde@wdr.de

• Sat.1, 04.05.03
Wissensmagazin "Planetopia" - Bericht "Die Vögel sind los - Deutschlands Taubenplage"
Link zur Liste der Reaktionen/Leserbriefe

Bitte Ihre Briefe an die Medien in cc. auch an medienkritik@tierlobby.de senden. Vielen Dank.


Aktiv werden!

Werden Sie aktiv und sagen Sie den Medien Ihre Meinung. Eine Zuschauer-Resonanz dieser Art wird auf ein vielfaches hochgerechnet! Nutzen Sie eine oder alle Möglichkeiten, um sich effektiv zu äußern:

  • Schreiben Sie einen eigenen Brief oder nutzen Sie einen hier vorgestellten Musterbrief, den Sie ändern können
  • Schicken Sie Ihre Mitteilung per Brief, Fax oder E-Mail. Sie können auch bei den Sendern anrufen und Ihren Unmut telefonisch äußern
  • Nutzen Sie auch die entsprechenden Feedback-Möglichkeiten der Sender. Viele Medienanstalten bieten Interaktion auf ihren Websites an, z.B. Foren, Chats, Kommentarfunktion.

Hilfe für das Protestieren per E-Mail:

1. Klicken Sie auf die E-Mail-Adressen en Bloc. Ihr E-Mail-Programm wird sich öffnen. Falls Sie einen anderen Weg gehen, denken Sie bitte daran, medienkritik@tierlobby.de auch zu informieren, damit wir einen Überblick bekommen.

2. Markieren Sie den Text vom Musterbrief und fügen Sie ihn per copy/paste bzw. kopieren/einfügen mithilfe der Maus oder der Tasten "STRG plus C" für kopieren und "STRG plus V" für einfügen in das Textfeld des E-Mail-Programms.

3. Wählen Sie eine treffende Betreffzeile, z.B. "Protest gegen Ihre unsachliche Taubenhetze" oder "Ihre Taubensendung..." oder ähnliches.

4. Ändern/Ergänzen/Kürzen Sie ggf. den Mustertext und setzen Sie Ihren Namen drunter. Wenn Sie wollen, dass Ihr Brief ggf. als Leserbrief bei den entsprechenden Medien veröffentlicht wird, sollten Sie Ihre vollständige Anschrift angeben.


Musterbrief (von Gudrun Stammler)

Zu: Tauben – Ratten der Lüfte? WDR, 29.05.03, 17:35. NDR-Produktion. An: redaktion@wdr.de und info@ndr.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Filmbeitrag ließ an Klischees nichts zu wünschen übrig: Tauben sind Problem und Plage, Taubenzüchter sind liebe Menschen, Taubenfütterer sind böse Menschen. So einfach ist die Welt. Kein Wort darüber, dass die Züchter es sind, die das – angebliche – „Problem“ mit den Stadttauben verursacht haben, schließlich rekrutieren sich diese Tierpopulationen zum allergrößten Teil aus entflogenen, verirrten Brieftauben bzw. deren Nachkommen. Wenn man so will, sind die so genannten „Stadttauben“ ausgesetzte Haustiere. Statt nun die Brieftauben-„Sportler“ zur Verantwortung zu ziehen, werden sie – nicht nur in Ihrem Film – als die guten Vogelonkels dargestellt, denen man für ihr - in vielerlei Hinsicht fragwürdiges „Hobby“ – auch noch großzügige Subventionen zur Verfügung stellt. Eigentlich ein Riesenskandal!

Falken in Köln, Habichte in London (deren Haltung nebenbei bemerkt eine Katastrophe ist: die bedauernswerten Kreaturen werden unter Futterentzug in dunklen Verliesen, noch dazu in permanenter Anbindung, gehalten, von den Abrichtungsmethoden nicht zu reden…), Spieße und Strom in Berlin, Gas in Saarbrücken, Abschuss und Halsumdrehen in Zürich – so entledigt sich das Christliche Abendland seiner unerwünschten „Pfingstboten“ und „Friedenssymbole“.

Nachdem sich offenbar inzwischen langsam herumgesprochen hat, dass die Tauben keine Krankheitsüberträger sind – jedenfalls nicht mehr, als alle übrigen Vögel – wird nun der Taubenkot als Vorwand benutzt, den harmlosen Tieren den Garaus zu machen. Angeblich zerstöre er historisches und neues Bauwerk – vom sauren Regen noch nichts gehört?!

Letzterer ist mit großem Abstand der Hauptverursacher der Gebäudeschäden, wobei noch nicht einmal erwiesen ist, dass die Tauben überhaupt einen Anteil daran haben. Es soll sogar Gutachter geben, die dabei sind, nachzuweisen, dass Taubenkot eine schützende, konservierende Eigenschaft haben könnte…

Mit freundlichem Gruß

Gudrun Stammler


Musterbrief
(von Viola Kaesmacher)
Sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche,

mit Freude werden in der "Tierschutz-Szene" Ankündigungen über "kritische Tierthemen im Fernsehen" aufgenommen. Die Nachrichten gehen über verschiedenste Newsletter und tauchen in einschlägigen Fernsehplanern auf. Schließlich ist ein solcher Beitrag eine Chance, endlich mit den Vorurteilen Schluss zu machen!

Und dann immer wieder die Ernüchterung:

  • Kein Hinweis über die unzähligen Strafanzeigen gegen die Tötungen
  • keine Berichterstattung über erfolgreiche "Taubenpopulations-Management-Projekte"
  • kein Hinweis auf die hauptsächlichen Verursacher der so genannten "Stadttauben"
  • keine Bemerkung, dass sorgar das Bundesinstitut für Risikobewertung die Taube nicht als Schädlinge einstuft…
  • Statt sachlicher Information immer wieder der Tenor: Fütterer contra Kommunen & Schädlingsbekämpfer

Sicher gibt es eine Pressefreiheit in unserem Land und das ist gut so. Allerdings möchte ich eindringlich an Ihre Verantwortung, die Sie mit Ihren Ausstrahlungen haben, appellieren. Einseitige Berichterstattung und Reinhauen in die alte Kerbe der falschen und dummen Vorurteile bringt niemanden weiter und ist auch pädagogisch sehr gefährlich.

Ganz abgesehen davon, dass es für Tierfreunde, -schützer und -kenner keinen Spaß macht, Journalisten aufzuklären, Informationen bereitzustellen, die unter oft schwierigen Bedingungen erlangt werden, um dann genau das Gegenteil zu erreichen und jahrelange Aufklärungskampagnen zunichte zu machen.

Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn irgendwann kein Insider mehr bereit sein wird, Sie mit Informationen zu versorgen oder Kontakte zu kompetenten Fachleute herzustellen. Mit der Hoffnung auf zukünftig bessere Berichte

Viola Kaesmacher
Sophie-Charlotten-Str. 29
14059 Berlin

www.tierlobby.de
viola.kaesmacher@tierlobby.de

_________
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.

George Orwell


Ausführlicher Protestbrief

Briefkette Hilfe für die Tiere

Martina und Jürgen Gerlach

Hauptstraße 87 a

69483 Wald-Michelbach

Telefon 06207/920426

Fax 06207/920427

Tu den Mund auf für die Stummen und führe die Sache derer, die verlassen sind.

Franz von Assisi


An: WDR und NDR

redaktion@wdr.de

info@ndr.de

3. Juni 2003

Zur Sendung: "Tauben - Ratten der Lüfte?"
am 29.5.2003 im WDR (Produktion: NDR 2003)

Guten Tag, Damen und Herren dieser Sender,

es ist wirklich eine Schande, dass die Medien sich für keine Schurkerei gegen die immer unschuldigen Tiere zu schade sind, fast jedes Verbrechen gegen sie fördern, unterstützen oder auch fordern. Da machen auch Ihre Sender keine Ausnahme - und nicht nur die Verbrechen an den Tauben betreffend!

Persönliche Erfahrungen der Gerlachs

Mein Mann und ich sind froh über jedes Lebewesen, dem wir helfen dürfen, auch den Tauben, um damit von dem gewaltigen Unrecht und den täglichen, stündlichen, minütlichen Verbrechen der Menschen an den Tieren - auch an den Tauben - wenigstens etwas wieder gut zu machen. Es ist wenig genug.

Gerade am 2.6.2003 haben wir eine Taube - nicht unsere erste, der wir helfen wollten - wieder frei gelassen, deren rechtes Bein nur noch die Hinterkralle hatte, die vorderen Krallen waren über einen langen Zeitraum durch Schnüre sog. „Abwehrnetze“, richtiger ist wohl Folter- und Mordnetze! - qualvoll und grausam abgeschnürt. Das linke Beinchen hatte nur noch den verstümmelten Gelenkknochen und eine Mittelkralle. Alle anderen waren ebenfalls - dank barbarischer Menschen/Taubenhasser/Tiermörder - restlos abgeschnürt.

Was diese armen unschuldigen Tieren durch Menschen erleiden und tapfer erdulden, grenzt an ein Wunder. Menschen, die das den Tieren vorsätzlich antun, sind dazu nicht fähig. Ihnen fehlt jegliche Größe! - Und wie ist das mit Ihnen nach Ihrer taubenverhetzenden Sendung?

Der Mensch ist der Zerstörer, nicht die Taube!

Nicht von den Tauben - oder von anderen Tieren - gehen tatsächlich die Gefahren aus, sondern einzig und allein von den angeblich vorrangig schützenswerten Menschen.

Es sind Menschen - nicht Tiere - die täglich 123 Millionen Tiere morden, ohne jede Notwendigkeit und durch nichts zu rechtfertigen. Keine andere Spezies ist dazu willens oder fähig. Es sind aber auch ausschließlich Menschen, die Kinder schänden und morden sowie zu sämtlichen anderen Verbrechen/Gewaltverbrechen/ Morden/Terror fähig und willens sind - nicht die Tiere, auch nicht die Tauben!

Jede Taube, gleichgültig, wie sie auch von verantwortungslosen Speziesismus betreibenden „Menschen“, offensichtlich bar jeder Verantwortung und Anständigkeit beschimpft, verunglimpft, verletzt, vernichtet werden, hat das gleiche - eigentlich ein höheres - Lebensrecht wie Menschen dies für sich beanspruchen. Die Menschen, überall da, wo sie auftauchen schädigend und vernichtend, sind die tatsächlichen Schädlinge auf dieser Welt, sind die Verursacher allen Leids und Elends, aller Vernichtung, aller Qual - nicht die Tiere! - Darüber sollten Sie endlich einmal nachdenken.

Taubenkot?

Weiterhin sollten Sie Ihre bundesweit verbreiteten Lügen über diese unschuldigen Tiere korrigieren - ebenfalls öffentlich und bundesweit. Hoffentlich haben Sie den nötigen Anstand und das Rückgrat dazu.

Folgende Informationen noch zur Kenntnis. Sie können diese gerne bei den Korrekturen Ihrer Lügen über diese Tiere verwenden.

  • Staatsanwaltschaft Offenburg: „Mit den unangenehmen Folgen des Taubenkots muss eine Gesellschaft, die ihrerseits Natur, Umwelt und Gesundheit in unvergleichlich höherem Maße gefährdet und zerstört, leben können.“

  • Zitat aus Frankfurt: „Den materiellen Schaden nimmt selbst das Landesamt für Denkmalschutz gelassen. Deren Ausscheidungen (der Tauben) seien zwar unschön, doch neben den Schadstoffemissionen von Industrie und Autoverkehr spiele der Taubenkot als Steinfresser nur eine untergeordnete Rolle.“

  • Nach wissenschaftlichen Gutachten liegt die Beeinträchtigung von Gebäuden und Bausubstanz durch Taubenkot bei 0,5 %. 99,5 % der Gebäudezerstörung sind auf die Aktivitäten der Menschen und/oder auf natürliche Verwitterung zurückzuführen.

So, Damen und Herren dieser Tierverhetzungssender, denken Sie doch auch darüber bitte einmal nach und auch, wer denn wirklich für die Gebäudezerstörung, z.B. auch durch die Erzeugung des sauren Regens und anderer negativer - allerdings ausschließlich menschengemachter negativer Umwelteinflüsse - verantwortlich sein könnte? - Die Tauben sind dies sicher nicht.

Krankheits-Überträger?

Im Übrigen sind Tauben keine Schädlinge, dies wurde schon vor Jahren bestätigt, z.B. auch durch den Berliner Senator für Gesundheit und Umweltschutz:

  • Ein behaupteter Störsachverhalt infolge Verschmutzung verwilderter Haustauben sei bisher nicht bekannt geworden. Sie zählen nicht zu den Tieren, die nach Art, Lebensweise oder Verbreitung Krankheitserreger auf Menschen übertragen könnten. Zitat aus dem Göttinger Tageblatt: „Dem Gesundheitsamt ist kein einziger Fall einer Menschenerkrankung durch Stadttauben bekannt."

  • Stadt Frankfurt: „Insbesondere liegen dem Stadtgesundheitsamt keine konkreten Fälle von übertragenen Erkrankungen vor.“ Dr. Glünder: Tauben sind für den Normalbürger nicht gefährlicher als alle anderen Vögel.

  • Merkblatt des Robert von Ostertag-Instituts des bga: „Verwilderte Haustauben generell als ‘Schädlinge’ im Sinne des Bundesseuchengesetzes zu erklären, wird von hier aus nicht für gerechtfertigt gehalten.

  • Professor Sielmann: Verwilderte Stadttauben sind zu 12,9 % von Ornithose befallen. Brieftauben hingegen zu 50 bis 80 %. Ihre Züchter leben trotzdem noch! - Soviel zur angeblichen Gesundheitsgefährdung der Menschen durch Tauben.

  • Auch zu dem Aspekt“ Tauben-Fütterer zitieren wir Dr. Dr. Sojka: „Taubenfütterungsverbote stellen außerordentlich schwerwiegende und weitreichende Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger dar und müssen daher als unverhältnismäßig, darüber hinaus als ethisch und ästhetisch unvertretbar abgelehnt werden.“

Ursachen-Forschung!

Wenn die Politiker - gilt auch für verlogene Medien - tatsächlich an einer wirklichen Lösung des Problems der Stadttauben interessiert wären - was die wenigsten bis heute sind - dann würden sie endlich beginnen, die Ursachen zu bekämpfen, das ist die Zucht.

  • Die Züchter - nach unseren Informationen ca. 80.000 bis 90.000 in Deutschland mit Millionen Tauben - zeichnen für die Tauben in den Städten verantwortlich.

Aber dort setzt man bequemerweise nicht an, denn man könnte evtl. Wählerstimmen - oder Zuschauer/Leser - verlieren und wer von denen will vorsätzlich dieses Risiko eingehen, zumal die Verdummung der Bevölkerung - in „Zusammenarbeit“ hilfreiche und vorsätzlich falsch informierende Medien und verlogene Politiker - nach wie vor funktioniert?

Nein, bei den Schwächsten wird angesetzt, und zwar mit deren grausamer Vernichtung. Dabei hat auch die Taube das gleiche Lebensrecht wie Menschen - auch Sie Damen und Herren dieser Redaktionen - dies für sich beanspruchen.

Machtmissbrauch

Nach allem, was auch die Medien für eine gewaltige Schuld auf sich geladen haben, um Verbrechen gegen unschuldige Tiere zu begünstigen und zu fördern und zu fordern, sollte man eigentlich über ein Verbot solcher Instrumente, die offensichtlich nur noch verantwortungslos eingesetzt werden, nachdenken. Leider verdienen alle Beteiligten aber an den Verbrechen gegen Tiere so gut, gleiches gilt auch für die Verbrechen der Menschen an Menschen.

Schlimm, die sog. vorrangig schützenswerten Menschen, die offensichtlich nur fähig sind, Speziesismus und umfassende Vernichtung hilflos ausgelieferter Tiere zu betreiben, weil diese nicht widersprechen, sich nicht dagegen wehren können.

Die Tiere wurden den Menschen anvertraut zu ihrem Schutz, zu einem lebensachtenden Umgang und nicht zu Nutz, Missbrauch, Qual und Mord.

Hoffen wir, dass es stimmt: Alles, was Menschen den Tieren antun, schlägt auf die Menschen zurück. - Hoffentlich trifft es dann auch die Richtigen und dies mit gleicher Qual.

Im Auftrag aller Schutzbedürftigen

Martina und Jürgen Gerlach


Hintergrund-Infos 1 - auch als Bausteine für Briefe verwendbar
(von Gudrun Stammler)

Sind Stadttauben gefährlich?

Tauben leben schon seit Jahrtausenden im Umfeld des Menschen.

Zu den "Gefahren", die – in neuerer Zeit – von ihnen ausgehen sollen, hat der damalige Berliner Senator für Gesundheit bereits 1976 erklärt, dass Tauben nicht zu den Tieren zählten, die nach Art, Lebensweise oder Verbreitung Krankheitserreger auf den Menschen übertragen könnten. Im "Göttinger Tagblatt" ist zu diesem Thema am 28.12.1989 zu lesen: "Dem Gesundheitsamt ist kein einziger Fall einer Menschenerkrankung durch Stadttauben bekannt."

Die Stadt Frankfurt beendete 1991 die seit Jahren praktizierte Taubentötung mit der Begründung, dass diese Aktion seuchenrechtlich nicht rechtfertigen lasse. Und in jüngster Zeit hat sich auch die Nachbarstadt Offenbach dazu entschlossen, die Tauben in Ruhe zu lassen.

Dr. Gerhard Glünder von der Tierärztlichen Hochschule Hannover teilte dem Deutschen Tierschutzbund mit, dass Tauben für den Normalbürger nicht gefährlicher seien, als alle anderen Vögel auch. Sofern sie als "Schädlinge" bezeichnet würden, müsste man demnach alle anderen Vögel, zum Beispiel auch Spatzen, Meisen, Buchfinken und Amseln, als solche einstufen – und sie alle umbringen…


Hintergrund-Infos 2 - auch als Bausteine für Briefe verwendbar
(von Gudrun Stammler)

Bedauernswerte Stadttauben

Qualvolles verhungern lassen der Jungtiere und erbarmungsloses Halsumdrehen oder Kopfabhacken der Alttiere, für die ein rigides Fütterungsverbot besteht: mit solchen inhumanen Reduzierungsmaßnahmen versuchen viele Städte, ihre Stadttauben systematisch auszurotten.

Vom Asphalt allein können die Tauben nicht leben. In der Stadt bildet Brot, das weltweit in großen Mengen verfüttert wird, die wichtigste Nahrungsgrundlage. Entfällt diese, sterben die Tiere einen langsamen und elenden Hungertod.

Weizen, Mais und Reis stehen an zweiter Stelle des Nahrungsangebotes für die Stadttauben und werden in Hafenanlagen, Güterbahnhöfen und ähnlichen Umschlagplätzen aufgepickt. Aber auch dort werden die Tauben überall – in Deutschland – gnadenlos vertrieben.

Aus Hunger nehmen die Tauben allerlei unbekömmliche Nahrungsreste auf: Schokoladenkrümel, verlaufendes Speiseeis, Obstschalen und –kerne, scharf gewürzte Pizzabrocken, selbst salzige Wurstpellen und schimmelige Käserinden werden von den Körnerfressern geschluckt. In ihrer Not werden die Tiere sogar zur Aufnahme von mit Hundeharn und Heringslake getränkter Erde und von Erbrochenem gezwungen.

Es erscheint deshalb geradezu paradox, einerseits die Tauben als Krankheitsüberträger zu verrufen, andererseits ihr körpereigenes Abwehrsystem durch Futterentzug zu schwächen. Im Magen von toten Stadttauben können oft nur noch Sand und Steinchen, Papierschnitzel, Konfetti und Styroporbrösel gefunden werden:

Ein Armutszeugnis für den Menschen, der den Felsenbewohner Taube durch Zucht und „Verhaustierung“ von sich und seinen Städten abhängig gemacht hat – und sie nun im Stich lässt!


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