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Kampfhunde:
Endlich Gerechtigkeit!
Das Bundesverwaltungsgericht
hat die niedersächsische Kampfhundeverordnung für nichtig
erklärt. Es sei in der Wissenschaft umstritten, welche Bedeutung
dem "Rassen-Faktor" zukomme neben zahlreichen anderen Ursachen
wie Erziehung und Ausbildung des Hundes, urteilte das Gericht am 3.
Juli in Berlin.
Hundehalter
und der Tierschutzverein Hannover hatten in Berlin dagegen geklagt,
dass es in der niedersächsischen Verordnung für bestimmte
Hunderassen Haltungs-, Zucht- und Vermehrungsverbote sowie Maulkorb-
und Leinenzwang gibt. In der Kategorie eins sind Bullterrier, American
Staffordshire Terrier und Pitbulls als "besonders gefährliche
Hunde" erfasst. Zur Kategorie zwei gehören unter anderem Dobermänner
und Rottweiler. Hier
zum Urteil
Ab 2005
keine Tierversuche mehr für Kosmetika
Ab 2005 wird
es in der EU keinerlei Tierversuche mehr für Kosmetika geben, beschlossen
die Abgeordneten in Straßburg in zweiter Lesung zur Novelle der
Kosmetik-Richtlinie. (vistaverde,
11. Juni 2002) Hier Infos
bei Tierdach, wie Sie schon jetzt helfen können.

"Putenfrieden
von Garrel"
Nach jahrelangem
Krieg zwischen radikaler Ökologie und purer Ökonomie sind
die Umweltkämpfer von Greenpeace und große deutsche Putenfleisch-Produzenten
nun einen Schritt aufeinander zu gegangen.
Die Putenmäster
Heidemark, Nölke und Lethetal wollen künftig einem Teil ihrer
Tiere mehr Bewegungsspielraum einräumen. Damit werde zwar kein
tierfreundlicher und ökologischer «Idealzustand» erreicht,
sagte Greenpeace-Sprecher Christoph Then bei einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit Vertretern von Heidemark. Es sei jedoch ein wichtiger Schritt in
die richtige Richtung.
Heidemark will
nach eigenen Angaben zunächst jeder hundertsten Pute mehr Luft
zum Atmen und größeren Platz zum Laufen bieten. Das seien
rund 50.000 von fünf Millionen. Dabei sollen sich statt sechs künftig
nur noch höchstens drei Tiere einen Quadratmeter teilen müssen.
Freilauf-Puten kosten mindestens 20 Prozent mehr als die im herkömmlichen
Stall-Gedrängel gemästeten Tiere. Man müsse jetzt abwarten,
wie Einzelhandel und Verbraucher sich verhalten. Vom Einzelhandel gebe
es bereits positive Signale, sagt Kalvelage, der Heidemark-Sprecher.
(vistaverde,
28. Juni 2002)
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