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Jeder, der sich persönlich von dem Hanika-Artikel betroffen fühlt, sollte Anzeige erstatten.

Leserbrief an die WELT und Iris Hanika (Gabriele Gronkowsky)

Guten Tag,

mit Entsetzen habe ich den Artikel von Iris Hanika "Essen und nicht esen" gelesen. Ich ernähre mich vegan, und fühle mich sehr wohl und ausgeglichen, was man von Iris Hanika ja leider nicht behaupten kann. Wer mit solch einer Wortgewalt daherkommt hat anscheinend große Angst die Wahrheit der Leichenteile, Drüsensekrete und Menstruationsprodukte auf dem Teller als das zu identifizieren was es wirklich ist: verwesende, ungesunde und unnatürliche Nahrung für Menschen, deren Anatomie der eines Früchte-und Pflanzenessers entspricht. Zudem scheinen sich die Streßhormone des geschlachteten Tieres auch sehr negativ auszuwirken, wenn man schon äußerst gewaltbereite Berliner Autoren zitieren muß, um weiterhin die Augen vor dem erbärmlichen Zyklus unserer Mitgeschöpfe, leidvolles, kurzes Leben und anschließendes brutales Sterben für einen kurzen Gaumenschmaus, verschließen zu können. Vegan zu leben hat nichts mit Askese zu tun, vielmehr ist es ein Wandel hin zu einem gewaltfreien Leben mit all der leckeren Nahrung, die für uns Menschen vorgesehen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Gronkowsky (35 Jahre)

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