Sehr geehrte Damen und Herren,
noch einmal möchte ich Sie eindringlich
bitten, nicht für das Kippen der Legehennenverordnung zu stimmen.
Für all jene, die bisher dagegen
gestimmt haben: Das Saarland hat die Panne nun eingestanden. Wer A
sagt, muss in diesem Fall nicht B sagen. Hören Sie bei der
Fragestellung bitte gut zu. Und berufen Sie sich hinterher nicht auf
die EpiLeg-Studie der TIHO, denn das könnte sehr peinliche
Konsequenzen für alle Beteiligten haben - diese ist nämlich durchweg
unbrauchbar für Ihre Argumentation. Auch das Schwingen
der Standorts-, Wettbewerbs- und Arbeitsplatzkeule könnte nach
hinten losgehen.
Es gibt in dieser Situation nur eins,
was zählt: die Tiere, für die Sie am Freitag die Verantwortung über
Leben oder Leiden übernehmen. Ihre Entscheidung wird weitreichende
Folgen - auch für Sie persönlich und Ihre Partei - haben.
Mit freundlichen Grüßen
Viola Kaesmacher
Mitglied im IfT - Internetzwerk für
Tiere/Hessen
(im Anhang den Brief vom 10.11.03) |