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| 18.01.03 |
BUND fordert klare Reformen
Corinna Cwielag, BUND-Landesgeschäftsführerin in Mecklenburg-Vorpommern: "Die Landesregierung entwickelt keine Initiativen zur Förderung alternativer Stallanlagen. Und die Genehmigungsbehörden zeigen mehr Respekt vor Schadenersatzklagen und Widerspruchsverfahren der Investoren als vor den Ansprüchen der Anwohner auf sauberes Trinkwasser und eine intakte Natur." In den Genehmigungsverfahren würden die Belastungen für Anwohner, Tiere und Umwelt herunter gerechnet.
Peter Kremer, Anwalt von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen in den ostdeutschen Bundesländern: "Da es derzeit auf Bundesebene keine Tierhaltungsverordnungen für Schweine und Mastgeflügel gibt, gelten die Verwaltungsvorschriften der Länder. Letztere sind mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar, können aber nach geltender Rechtslage auch nicht gerichtlich angefochten werden." Weiger: "Die Agrarwende wird auch von SPD-regierten Ländern unterlaufen. Hier steht Kanzler Schröder mit seinem Satz über die notwendige Abkehr von den Agrarfabriken im Wort. Die Agrarwende in der Nutztierhaltung darf nicht nur bei den Legehennen stattfinden. Die Bundesregierung muss jetzt zeitgemäße Tierhaltungsverordnungen für Schweine und Mastgeflügel erlassen." Viola Kaesmacher
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Hubert Weiger, agrarpolitischer Sprecher des BUND Corinna Cwielag, BUND-Landesgeschäftsführerin Mecklenburg-Vorpommern Philipp Prein, BUND-Pressestelle Tel. 030-27586-464/ -489, Fax: -449 Mobil: 0151-11656734, presse@bund.net www.bund.net |
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