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Zurück zur letzten Seite Grüne Woche 2003: Ausgestellte Tiere leiden auf der IGW

24.01.03

Das Bild der ausgestellten Tiere entspricht weder einer realen konventionellen noch einer ökologisch artgemäßen Tierhaltung

"Die Besucher der Internationalen Grünen Woche in Berlin werden von den ausstellenden Tierhaltern bewusst getäuscht und über die tatsächlichen Haltungsbedingungen in den Ställen im Unklaren gelassen", meint Dr. Dirk Schäffer, fachlicher Leiter beim Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung (VgtM).

Der Fachverband für artgemäße Nutztierhaltung hat die auf der Messe ausgestellten Nutztiere genauer betrachtet und erschreckendes festgestellt: Die Aussteller waren offenbar der Meinung, dass es ausreicht, wenn die Verbraucher Tiere im Stroh sehen und somit dem Wohlbefinden Genüge getan ist.


IWG 2003: ErlebnisBauernhof - Ferkel im Stroh

Über fehlendes Platzangebot, Anbindung, Bewegungsmangel und unangepasstes Hallenklima kann aber auch durch Stroh nicht hinweggetäuscht werden.

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - Kälber ohne Rückzugsmöglichkeit

Die ausgestellten Nutztiere wurden während der gesamten Veranstaltung mit grellem Licht angestrahlt und hatten keine Rückzugsmöglichkeiten vor den Besuchern.

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - Erschöpfte Puten

Einige Tiere lagen bereits nach drei Tagen schwer atmend und erschöpft im Stroh.

IWG 2003: Heim Tier Planze Messe: Küken


IWG 2003: ErlebnisBauernhof - verletztes Schweineohr

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - Verletzungen an Ferkeln

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - wohin man guckt - jedes Ferkel ist verletzt

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - Euter im Spaltenboden

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - verletzte Kuh

IWG 2003: Tierhalle 25: Nasenringe waren keine Seltenheit

IWG 2003: ErlebnisBauernhof - geschwollene Gelenke bei den Kühen

 

Es ist außerdem unverständlich, wieso Hühnerküken neun Stunden lang "dauer-gestreichelt" werden müssen.

Auch eine vorhandene Aufsichtsperson kann an der Tatsache nichts ändern, dass damit das im Tierschutzgesetz verankerte Verbot der Überforderung von Tieren missachtet wird.

Genauso wenig können "geschminkte" Rinder darüber hinwegtäuschen, dass die Tiere während des Transports verletzt worden sind.

Ebenso offensichtlich waren die geschwollenen Gelenke der Kühe im Laufstall und die unzureichende Länge der Liegefläche, die dazu führte, dass die Euter teilweise auf dem Holzspaltenboden lagen.

Die Besatzdichten der ausgestellten Puten entsprachen keinesfalls denen der Praxis. Fairerweise sollten diese Informationen zumindest deutlich sichtbar schriftlich oder bildlich zur Verfügung gestellt werden.

Letztendlich stellt sich auch die Frage nach dem Verbleib der ausgestellten Tiere, wenn die IGW beendet ist.

Es erscheint fraglich, ob der Verbraucher dadurch ein reales Bild über die Nutztierhaltung erhält.

Die dargestellte Tierhaltung entsprach weder einer realen konventionellen noch einer ökologisch artgemäßen Tierhaltung.

Wenn Videopräsentationen und Anschauungsobjekte dem Besucher - nach Meinung der Aussteller - offenbar keinen plastischen Eindruck eines Nutztieres vermitteln können, wären eine Aufstallung mit Auslauf aus der Halle sowie vom Besucherverkehr abgeschirmte Rückzugsbereiche eine Alternative.

Mehr Fotos von der Internationalen Grünen Woche.


Quelle:

Dr. Dirk Schäffer, Fachlicher Leiter des VgtM
Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.
Teichtor 10, 24226 Heikendorf,
Tel 0431/ 24828-0;
Fax 0431/ 24828-29
info@vgtm.de - www.vgtm.de

Bilder:
Viola Kaesmacher

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