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''Wir
brauchen auf dem Lebensmittelmarkt einen fairen Umgang miteinander.
Die Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse und die dadurch
entstandene Transparenz ist ein Riesen-Fortschritt für
die Verbraucher.''
Bei
ihrem traditionellen Besuch auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen
Grünen Woche in Berlin forderte Dr. Angela Merkel die Verbraucher
zu einem mündigen Verhalten beim Lebensmittelkauf auf.
Verbrauchermacht
Dies
gelte insbesondere für die Nachfrage nach Ökoprodukten. Die
Politik müsse sich hier zurückhalten und die Marktmechanismen
wirken lassen.
Zugleich sprach sie sich gegen ein Auseinanderdividieren von
konventionell und ökologisch erzeugten Produkten aus.
Die
IGW-ErlebnisBauernhof-Aufklärung
In
diesem Zusammenhang lobte sie die Initiatoren des ErlebnisBauernhofes.
In der Messehalle ist ein Bauernhof mit Tieren, Maschinen, Äckern
und Gärten zu finden.
Merkel
misst dem Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern eine große
Bedeutung zu: ''Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass Unwissen
zugunsten von Kenntnis zurückgedrängt wird."
Nepper,
Schlepper, Verbraucherfänger?
Ob
der ErlebnisBauernhof allerdings dazu beitragen kann, bleibt
fraglich. Siehe hierzu Bericht über die ausgestellten Tiere.
Der
ErlebnisBauernhof - auf Du und Du mit den Kollegen vom Jäger-Stammtisch,
umrahmt von Maschinen, die den Umgang mit dem "Nutztier"
noch mehr vereinfachen und verharmlost durch Ferkelchen im Stroh,
denen man aber noch die Transportverletzungen ansehen konnte.
Das ehrlichste in Halle 3.2 war der Kinderspielplatz mit den
echten unechten (Schaukel-)Tieren und die feisten Imbissbuden
mit ihrem beißenden Fleischgeruch.
Viola Kaesmacher
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Hochgelobt und angepriesen: die
codierten Eier.
Ketzerische Frage 1:
Wenn, wie Merkel meint, konventionell und ökologisch erzeugte
Produkte NICHT auseinander dividiert werden sollen, wozu dann
diese Auszeichnung?
Ketzerische
Frage 2:
Wenn man in unserer heutigen Wirtschafts-Situation und angesichts
der Einkommens-Verhältnisse den Marktmechanismen freien
Lauf lässt, wo führt das wohl hin?
Ketzerische
Frage 3:
Wenn ein Ei eindeutig gekennzeichnet wird, sind die "Hühner-KZs"
dann angenehmer für die Tiere und die Eier mit gutem Gewissen
verzehrbar?
Augen
auf beim Eierkauf: Die
erste Ziffer steht für die Haltungsform: 3 bedeutet
Käfighaltung, also auf gut deutsch Legebatterie! Wer
gutgläubig nach den DrEIERn greift, weil dies in der alten
Codierung die Ziffer für Freilandhaltung war, der ist voll
drauf reingefallen.
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