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Zurück zur letzten Seite Grüne Woche 2003: Von Marktmechanismen und Verbrauchermacht

18.01.03

"Mündige Verbraucher sollen selbst entscheiden"


''Wir brauchen auf dem Lebensmittelmarkt einen fairen Umgang miteinander. Die Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse und die dadurch entstandene Transparenz ist ein Riesen-Fortschritt für die Verbraucher.''

Bei ihrem traditionellen Besuch auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche in Berlin forderte Dr. Angela Merkel die Verbraucher zu einem mündigen Verhalten beim Lebensmittelkauf auf.

Verbrauchermacht

Dies gelte insbesondere für die Nachfrage nach Ökoprodukten. Die Politik müsse sich hier zurückhalten und die Marktmechanismen wirken lassen.

Zugleich sprach sie sich gegen ein Auseinanderdividieren von konventionell und ökologisch erzeugten Produkten aus.

Die IGW-ErlebnisBauernhof-Aufklärung

In diesem Zusammenhang lobte sie die Initiatoren des ErlebnisBauernhofes. In der Messehalle ist ein Bauernhof mit Tieren, Maschinen, Äckern und Gärten zu finden.

Merkel misst dem Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern eine große Bedeutung zu: ''Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass Unwissen zugunsten von Kenntnis zurückgedrängt wird."

Nepper, Schlepper, Verbraucherfänger?

Ob der ErlebnisBauernhof allerdings dazu beitragen kann, bleibt fraglich. Siehe hierzu Bericht über die ausgestellten Tiere.

Der ErlebnisBauernhof - auf Du und Du mit den Kollegen vom Jäger-Stammtisch, umrahmt von Maschinen, die den Umgang mit dem "Nutztier" noch mehr vereinfachen und verharmlost durch Ferkelchen im Stroh, denen man aber noch die Transportverletzungen ansehen konnte.

Das ehrlichste in Halle 3.2 war der Kinderspielplatz mit den echten unechten (Schaukel-)Tieren und die feisten Imbissbuden mit ihrem beißenden Fleischgeruch.

Viola Kaesmacher

Der Eier-Code. 3 bedeutet Käfigei - aus der Legebatterie - dem "Hühner-KZ"
Hochgelobt und angepriesen: die codierten Eier.

Ketzerische Frage 1:
Wenn, wie Merkel meint, konventionell und ökologisch erzeugte Produkte NICHT auseinander dividiert werden sollen, wozu dann diese Auszeichnung?

Ketzerische Frage 2:
Wenn man in unserer heutigen Wirtschafts-Situation und angesichts der Einkommens-Verhältnisse den Marktmechanismen freien Lauf lässt, wo führt das wohl hin?

Ketzerische Frage 3:
Wenn ein Ei eindeutig gekennzeichnet wird, sind die "Hühner-KZs" dann angenehmer für die Tiere und die Eier mit gutem Gewissen verzehrbar?


Augen auf beim Eierkauf: Die erste Ziffer steht für die Haltungsform: 3 bedeutet Käfighaltung, also auf gut deutsch Legebatterie! Wer gutgläubig nach den DrEIERn greift, weil dies in der alten Codierung die Ziffer für Freilandhaltung war, der ist voll drauf reingefallen.

 

Quelle:

Koordinationsbüro ErlebnisBauernhof
c/o Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V.
Konstantinstraße 90
53179 Bonn
Tel.: 0228 / 9799334, Fax: 0228/97993-40
verantwortlich: Dr. Jürgen Fröhling, Dr. Andreas Frangenberg m.wiedenau@fnl.de

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