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Religion: Haben Tiere eine Seele?

Diese Seite ist für Tierrechtler gedacht, die sich in Diskussionen mit Nicht-Tierrechtlern allerhand Unsinn anhören müssen. Manchmal weiß man z.B. nicht, wie man reagieren soll, wenn jemand plötzlich versucht, aufgrund seines Glaubens Tierausbeutung zu rechtfertigen.

Für mich als jemanden, der keiner Religion nahe steht, ist eine solche Wende in die "religiöse Ecke" nicht nur unerfreulich, sondern man fühlt sich manchmal auch hilflos, da "unwissend" weil "ungläubig".

Durch einen glücklichen Zufall habe ich in Walter-Jörg Langbeins Buch "Lexikon der biblischen Irrtümer" nun eine sehr schöne Passage gefunden, die ich jedem ans Herz legen möchte. Sei er nun christlich oder nicht. Auf jeden Fall kann man damit das Thema "In der Bibel steht aber, dass Tiere keine Seele haben..." abhaken und wieder auf einer anderen Ebene weiterdiskutieren.


Auszug aus: "Lexikon der biblischen Irrtümer"

Ofmals behaupten Christen, in der Bibel stehe,
dass das Tier im Gegensatz zum (beseelten) Menschen
ein seelenloses Wesen sei. Offensichtlich liegt hier ein Irrtum aufgrund eines Übersetzungsfehlers vor.
Denn laut Walter-Jörg Langbein spricht die Bibel den Tieren durchaus zu, dass sie beseelte Wesen sind.

Menschen haben Tieren in Sachen Seele nichts voraus - ruach hat beide beseelt!

Im Prediger Salomo (Der Prediger Salomo Kapitel 3, Verse 19-21) steht, dass es diesen angeblichen Unterschied nach biblischem Verständnis nicht gibt:

„Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh. Wie dies stirbt, so stirbt auch er. Und sie haben alle einen Odem. Und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh, denn es ist alles eitel. Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehs hinab unter die Erde fahre.“

Der Text ist in seiner Aussage eindeutig: Der Mensch hat dem Tier nichts voraus, also auch nicht die Seele. Demnach sind also Mensch und Tier beseelte Wesen. Mensch und Tier besitzen, so der Text im Hebräischen, ruach. Dieser ruach begegnet uns ganz zu Anfang des ersten Buches Mose:

„Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe. Und der Geist (ruach) Gottes schwebte auf dem Wasser." (Das 1. Buch Mose Kapitel 1, Vers 2)
Aus lebendem Atem wird ein beseeltes Wesen...

Schon zu Beginn der Schöpfung gab es ruach Gottes. Und ruach besitzen laut Prediger Salomo Mensch wie Tier. Der Mensch hat nach christlicher Lehrmeinung eine Seele. Sie ist heilig, weil sie von Gott selbst erschaffen wurde. Dies hielt Papst Pius XII in seiner Enzyclica „Humani generis“ 1950 ausdrücklich fest. Diese Aussage basiert auf einer klaren Aussage im 1. Buch Mose Kapitel 2, Vers 7:

„Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase.
Und so war der Mensch ein lebendes Wesen.“

Gott formt also den Leib des Menschen aus Erde und bläst ihm etwas ein: den Odem des Lebens. Dieser Odem ist der göttliche Anteil des Menschen. Durch diesen göttlichen Akt wird nach dem biblischen Text der Mensch ein „lebendes Wesen“. Nehmen wir den hebräischen Text zur Hand, so stellen wir fest, dass die Übersetzung falsch ist. Wortwörtlich übersetzt müsste es heißen:

„Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den lebenden Atem in seine Nase.
Und so wurde der Mensch ein beseeltes Wesen.“
... bei Mensch und Tier. Beide sind lebende Seelen

Im Falle des Menschen steht im Hebräischen nephesch hayyah. Unterscheidet nun der Schöpfungsbericht zwischen dem Menschen als beseeltes Wesen und dem Tier als nur lebenden Wesen?

Nein! Ein Blick in den hebräischen Text (Das 1. Buch Mose) zeigt eindeutig, dass auch den Tieren eine Seele zugesprochen wird!

  • „Und Gott sprach weiter: ‚Die Wasser sollen ein Gewimmel lebender Seelen hervorwimmeln...“ (Kapitel 1, Vers 20*)
  • „Und Gott machte sich daran, die großen Seeungeheuer zu erschaffen, und jede lebende Seele, welche sich regt, welche die Wasser hervorwimmelten nach ihren Arten....“ (Kapitel 1, Vers 21*)
  • „Und Gott sprach weiter: Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor, Haustiere und sich regende Tiere und solche, die wild leben...“ (Kapitel 1, Vers 24*)
  • „Und einem jeden wildlebenden Tier der Erde und jedem fliegenden Tier der Himmel und allem, was auf der Erde kriecht und kreucht, darin eine lebende Seele ist, habe ich alle grünen Pflanzen zur Speise gegeben.“ (Kapitel 1, Vers 30*)

In scharfen Worten prangert Joseph Wheless den klaren christlichen Irrtum an (Fußnote A): Nach der Bibel haben sowohl Mensch als auch Tier eine Seele. Durch falsche Übersetzung wurden die Tiere lediglich lebende Wesen und nur der Mensch korrekt als lebende Seele bezeichnet. Diesen Unterschied macht der hebräische Text nicht!

Unsterblichkeit der menschlichen und nicht-menschlichen Seelen...

Nach dem „Katechismus der katholischen Kirche“ gilt (Fußnote B): „Die Kirche lehrt, dass jede Geistseele unmittelbar von Gott geschaffen ist – sie wird nicht von den Eltern ‚hervorgebracht’ – und dass sie unsterblich ist: sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen.“

Dies muss dann, nachdem laut Bibel Mensch wie Tier beseelt sind, natürlich sowohl für Mensch als auch für Tier gelten. Glaubt man an die Unsterblichkeit der Seele, muss man auch an ein Weiterleben nach dem Tode glauben: und zwar von Mensch und Tier.

Für den gläubigen Christen muss es ein großer Trost sein, im Jenseits nicht nur die geliebten Verstorbenen wiedersehen zu dürfen, sondern auch die treuen Tiere.

... sich der Seele der Tiere zu erbarmen ist Christenpflicht!

Seelsorger ist eine weit verbreitete Berufsbezeichnung für den christlichen Geistlichen. So wie sich etwa ein Gastwirt um das leibliche Wohl der Menschen kümmert, die bei ihm speisen, so ist der Pfarrer mit der Sorge um die Seele betraut. Nachdem nach der Basis christlichen Glaubens, nach der Bibel Mensch wie Tier beseelt sind, müssten sich Geistliche konsequenter Weise auch um das Seelenheil der Tiere bemühen.

Leider verschwinden die klaren biblischen Aussagen über die Seelen der Tiere durch falsche Übersetzungen. So heißt es in gängigen Übersetzungen des Verses 10 der Sprüche Salomos (Kapitel 12):

„Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs.“

Wörtlich steht da allerdings im Hebräischen:

„Der Gerechte erbarmt sich der Seele seines Viehs.“

Wie soll das geschehen? Durch Verzehr von Tieren?


Fußnoten
  • A) Siehe hierzu Wheless, Joseph: »Forgery in Christiqanity«, Montana, ohne Jahresangabe, Seiten 76 und 77: »The Soul Forgery«.
  • B) »Katechismus der katholischen Kirche«, München 1993, S. 124
  • * Wörtliche Übersetzung durch den Verfasser

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