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Die Kommission, die pro Jagd entscheidet
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Paulus
Potter: Punishment of a Hunter. Linktipp
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Eingriffe
in die Braunbären-Population werden ermittelt auf der Basis
von Vorschlägen, die eine Sonderkommission innerhalb des slowenischen
Ministeriums für Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft,
das für Wildtiere zuständig ist, einreicht.
Diejenigen,
die die Eingriffe ermitteln, seien Sachverständige des slowenischen
Instituts für Forstwirtschaft und verantwortlich für Angelegenheiten
der wildlebenden Tiere und deren Lebensräume.
Die angeblich ausgewogene Kommission bestünde aus unabhängigen
Mitgliedern (Kommentar 6)
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Der Abteilung der Forstwirtschaft
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Der Abteilung der Biologie und zootechnischen Abteilung der
biotechnischen Fakultät der Universität von Ljubljana
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des Naturkunde-Museums
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des slowenischen Forstinstituts
Repräsentanten verschiedener involvierter Beteiligter
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Jäger
-
Viehzüchter
-
Lokale Gemeinden
und Staatsbeamter
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des
Ministeriums für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung
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das Ministerium für Umwelt, Raumplanung und Energie
Empfehlungen, Anträge des Beirats pro Jagd
Die Kommission ist ein Beirat für den Minister, der für
Wildtiere und Jagd verantwortlich ist; dies ist der Minister für
Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Der Minister entscheidet
über Eingriffe in die Braunbären-Population (und auch
in die anderer Carnivoren-Populationen).
Hauptsächlich verlässt er sich dabei auf die Empfehlungen
des Beirats; hat jedoch ein beliebiges Recht, unabhängig davon
zu entscheiden. Kommentar 7
Anträge für Eingriffe werden der Abteilung für Waldtiere
und Jagd des slowenischen Forstinstitutes am Ende eines Kalenderjahres
für das folgende Jahr gestellt.
Vorschläge der notwendigen Abschuss-Quoten basieren auf der
"Braunbären Management Strategie". Jeder Antrag ist
gestützt auf all die verfügbaren professionellen Postulate
und wird mit den Interessen der verantwortlichen Organe der Züchter
in Wildtiergebieten, die den Rahmen für ökologisches Management
bilden, harmonisiert. |
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Hier
zur Rechtfertigung der Kommission, warum die Freigabe-Quote erforderlich
gewesen sei
Hier
zu den von der slowenischen Regierung veröffentlichten Zahlen
über Braunbären
Englisch:
Introduction
Commission
Increased
Culls
Culled
Number
Culled
Reason
Deutsch:
Statistiken
Bären
Links/Aktionen
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Entscheidungsgrundlagen pro Jagd
Schließlich wird jeder Antrag mit denen abgestimmt, die letztendlich
die Eingriffe durchführen, (Kommentar
8) basierend auf folgenden Parametern:
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Braunbären, die bisher betroffen waren: abgeschossen, gefangen
oder verloren
-
Feststellbare Schäden an Getreide, Vieh, Gebäuden,
Fahrzeugen und anderswo
-
Von der Brown Bear Intervention Group aufgezeichnete Konfliktsituationen,
in denen Bären involviert waren
-
Daten über Zählungen und Schätzungen der Braunbären
sind seit dem Jahr 2002 vorhanden und werden zwei- bis dreimal
jährlich vom slowenischen Forstinstitut und der slowenischen
Jäger-Vereinigung durchgeführt
-
Erfahrungswerte (theoretische und praktische), die durch vergangene
Jahre von Experten des slowenischen Forstinstituts gesammelt
worden sind
Übernimmt
der Minister die Entscheidung über die Höhe des Eingriffs
in die Bären-Population, teilt er diese Zahl in die geplanten
Quoten für die verschiedenen Bären-Zonen, die definiert
wurden, auf.
Diese
wiederum teilen ihre Quote in individuelle Jagdreviere und priorisieren
diejenigen Gebiete, in denen es verstärkt zu Konfliktsituationen
zwischen Bär und Mensch kommt.
Die
Gesamtquote der freigegebenen Bären wird in verschiedene Gewichtsklassen
eingeteilt: bis 100 kg, 101-150 kg, über 150 kg. Die meisten
Abschüsse werden in der ersten Kategorie geplant: junge Tiere
und Jungtiere, die am stärksten an Konfliktsituationen beteiligt
sind.
Die
Abschüsse werden überwacht und mögliche Verletzungen
werden von Jagdinspektoren, mit Hilfe der Gerichte, kontrolliert.
Geplante
Ausfälle schließen nicht nur Bären ein, die geschossen werden sollen,
sondern auch nachgewiesene Verluste der Bärenpopulation, die von
der Gesamtquote abgezogen werden.
Damit
werde sichergestellt, dass die Population dynamisch kontrolliert
wird; eine Abschussplanung alleine würde zu einer unkontrollierbaren
Anzahl von unbeabsichtigten Verlusten führen, die in den letzten
Jahren vermehrt auftreten. |
Contra Jagd - Kommentare
Nachdem
ich mich durch die offiziellen Unterlagen gekämpft habe (und
sie zur Verfügung stelle - ausführlich
englisch, Zusammenfassung deutsch),
weiter recherchiert und auch die Meinungen und Daten aus Artenschutzsicht
studiert habe, viel übär
den Braunbären und Schutzprojekte
gelesen habe, traue ich mich zu behaupten - dass man hiermit Slowenien
einen "Bärendienst" erwiesen hat. 11.02.03, vk
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Kommentar
6: Über
manche Begrifflichkeiten lässt sich bekanntlich streiten. Für
mein Auffassungsvermögen sind die Wörter "ausgeglichen"
und "unabhängig" angesichts der Aufzählungen darunter
allerdings nicht objektiv. Mir fehlen: Tier- und Artenschützer
und am Rande diplomatisch und klug denkende Touristik- und Slo-PR-Leute.
Ferner bin ich der Meinung, dass ein extremes Übergewicht derjenigen
Leute besteht, die allen Grund haben, die Abschussquoten für
Braunbären möglichst hoch zu halten: Viehzüchter, Jäger und
zur "Bären-Schadenszahlungen" angehaltene Minister.
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Kommentar 7: "... und Jagd
verantwortlich ist". Wie sich ein Minister, der einer Jäger-Lobby
vorsteht, zu Abschussquoten stellt, dürfte klar sein. Das einzig
positive dabei ist, dass sich die Jagdlobby zumindest gegen
Wilderei stark macht. Hoffe ich!
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Kommentar 8: Während über die Zusammensetzung
am grünen Tisch sehr ausführliche Informationen herausgerückt
werden, tappt der Leser nun ein bisschen im dunkeln.
Mit wem wird harmonisiert? Nur mit den Landwirten, die um ihre
Viehherden und Getreidefelder Sorgen haben? Da die freigegebenen
Quoten aber nicht nur, wie ständig betont wird, aus "Abschüssen"
besteht, sondern beispielsweise auch aus Lebendfängen, frage ich:
Mit wem wird harmonisiert, wer vollzieht die Quoten? Es sind ja
nicht nur die Jäger, da es ja nicht nur um die "regular culls"
(für 2002 waren 59 regular culls "geplant") geht, die
involviert werden. Wird auch mit Zoos, Tierparks, Zirkussen, gar
mit chinesischen Gallenfarmen harmonisiert? Da die "Unfälle"
in der letzten Zeit so drastisch zunehmen: Wird vielleicht sogar
mit Jagd-Safari-Anbietern harmonisiert? Oder bin ich einfach während
dieser Lektüre zum Skeptibär - äh -ker geworden?
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| Anhang
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Quelle,
englischer Text |
Spaziergang
durch die
tierdach-Bärenseiten |
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Spaziergang
durch die
tierdach-Tierseiten |
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