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Braunbärenwaisen -
URL dieser Site: www.ursusarctos.de.vu
Abgesehen
von all den Zahlen, die auf diesen Seiten zu finden sind, gibt es
hier handfeste Beispiele, warum keine Bären zum Abschuss freigegeben
werden sollten und wie in Kroatien versucht wird, den Bärenkindern
in Not zu helfen

Jagd
ist doch immer eine Form von Krieg!
(Johann
Wolfgang von Goethe)
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| Der
Hilferuf |
Am
12.10.03 erhielt ich ein E-Mail von einem im Kosovo stationierten
deutschen UN-Polizisten. Kollegen und er hatten vor einiger Zeit
die Betreuung zweier kleiner Braunbären übernommen, die
von Einheimischen gefunden worden waren.
Die
Mutter der kleinen Bären (Bruder und Schwester) ist vermutlich
(von Wilderern?) erschossen worden. Die
beiden Bärchen sind nun ca. 6 Monate alt. Zur Zeit werden die
Tiere auf einem US-Stützpunkt in einem Gehege gehalten. Einige
Versuche, die Bären an deutsche Zoos zu vermitteln, scheiterten.
Den
"Paten" ist sehr daran gelgen, dass den Bären zumindest
eine artgerechte Behandlung zukommt, eine Auswilderung der Bären
wäre natürlich die priorisierte Lösung.
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| Recherche |
Was
tun? Weder kannte ich einen Bärenpark in Kroatien, Slovenien
oder Albanien noch gab die Stichwortsuche bei Suchmaschinen relevante
Ergebnisse. Helfen wollte ich allerdings zumindest bei der Info-Beschaffung.
Also habe ich mich erstmal an die Leute gewandt, von denen ich ausging,
dass sie Kontakte haben und/oder herstellen könnten.
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| Die
neue Bleibe? |
17.10.03:
Refugium
ursorum kuterevo. Kroatien - das ist die heiße Adresse.
To
be continued...
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| Infos
am Rande |
mir
wurde mitgeteilt, dass...
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es
sehr schwierig ist, Bären in Gefangenschaft gut unterzubringen
(Stress und streotypisches Verhalten)
-
Zoos deshalb problematisch sind
-
es
in unseren Breiten als unmöglich gilt, Bären, die
so nahen Kontakt zu Menschen hatten, wieder auszuwildern, weil
sie ihre Scheu vor Menschen verloren haben
-
in
Nordamerika trotzdem "ausgewildert" werde, dort würden
die Tiere per Helikopter in entlegene Gebiete gebracht, wo sie
ohnehin keine Menschen mehr treffen (Kommentar: ich habe
mal einen ganz grausamen Fernsehbericht darüber gesehen,
wie sie vorher wochenlang in Hallen ausgehungert werden)
-
diese
Tiere immer wieder menschliche Nähe aufsuchen würden,
um Futter zu erbetteln, was dann irgendwann für Menschen
gefährlich werden könne
-
es
auch in Österreich bei wild aufgewachsenen Bären,
die nie menschlichen Kontakt hatten, manchmal notwendig sei,
sie zu "vergrämen", d.h. die Tiere, die zu nahe
an menschliche Behausungen herankommen, werden mit Gummigeschossen
beschossen, damit sie wieder das Weite suchen
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Durch
meine Recherchen und Kontaktaufnahmen habe ich mich mit verschiedenen
Leuten ausgetauscht - weitere Anfragen und Notrufe erreichten mich...
Ich promote beispielsweise eine Petition
gegen Abschuss rumänischer Braunbären. Auch entwickelte
sich lebhafter Kontakt zum Bärenwaisenasyl
in Kroatien - hier zum aktuellen
Brandbrief! Und untenstehend die neuesten Fotos - aufgenommen
am 22.02.04. Herzlichen Dank an Pavenka, den Bärennarr! |
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Bärenwaisen
in Kuterevo - Winterimpressionen

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