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Das Faultier hat den Menschen schon immer auf die eine oder andere Weise fasziniert


Faultier kletternd (Quelle: wissen.de)

Mit ihren Krallen halten sie sich im Geäst der Bäume fest, wobei sie mit dem Rücken nach unten in den Bäumen hängen.

 

 

 

Ein unbekannter Autor schrieb in einer französischen Reisebeschreibung von 1555: "...eine solche Wundergestalt erforschen zu wollen ginge doch zu weit, denn nur der Schöpfer selbst wisse, warum er das Faultier so und nicht anders erschaffen habe."

Dieses erstaunliche Tier gibt uns noch heute viele Rätsel auf. Bis heute ist nicht einmal sicher, wie alt Faultiere überhaupt werden können, vermutlich 30 - 40 Jahre. Sie werden etwa 10 kg schwer. Die Faultiere gehören zur Familie der Zahnarmen.

Sie sind Hängekletterer mit rundem, affenähnlichem Kopf. Der Kopf des Faultiers ist ausgesprochen beweglich. Er kann wie bei Vögeln um 180° auf den Rücken gedreht werden. Ihre Ohren sind im Pelz verborgen. Sie haben starke Sichelkrallen und einen dichten, langhaarigen  Pelz. Sie haben keine Schneidezähne und sind Blätterfresser.

  • Der olivgraue bis olivbraune Unau (Choloepus didactylus) ist zweizehig. Er ist ca. 70 cm lang. Er lebt in Guayana und Nordbrasilien.

  • Der aschgraue, am Bauch silbergrau gefärbte Ai (Bradypus tridactylus) ist dreizehig. Er ist ca. 50 cm lang. Er lebt in Mittel- und Südamerika.


Die letzten werden die ersten sein...

Faultier im Baum hängend (Quelle: wissen.de)

Äußerlich kennzeichnet sich die Lebensweise des Faultiers darin, dass ihr Haarkleid am Bauch und nicht wie bei anderen Säugern am Rücken gescheitelt ist.

Die Bewegungen des Faultiers sind extrem langsam. Es gilt als das langsamste Säugetier der Erde. Im Geäst der Baumkronen bewegt es sich mit einem Tempo von durchschnittlich 0,27 km/h (ca. 270 m pro Stunde).

Um ein Bein vor das andere zu stellen, braucht es bis zu 1 1/2 Minuten. Am Boden auf dem Bauch liegend können sie sich mühsam vorwärts ziehen, wobei sie für 120 bis 200 m eine Stunde brauchen. Im Wasser erweisen sie sich jedoch als recht gute Schwimmer. 

Das Faultier bewegt sich so langsam, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen und dementsprechend weniger fressen zu müssen.  Die Muskulatur ist nur halb so stark ausgebildet wie bei den meisten anderen Säugetieren. Es kann eine ganze Woche dauern, bis ihre Nahrung durch das Verdauungssystem gewandert ist. Der dicke Pelz verringert den Wärme- bzw. Energieverlust.


Der Bummler und sein Baum

Dreizehenfaultiere sind Nahrungsspezialisten: Sie leben fast ausschließlich von den Blättern des Cecropia-Baumes. Diese Baumart ist eine der wenigen im Regenwald, die sich nicht vor Pflanzenfressern geschützt hat (z.B. durch Blattgifte).

Faultiere fressen den Baum aber niemals kahl, denn meistens hängen sie energiesparend im Geäst. Damit nicht auch andere Tiere die vorzüglichen Blätter in ihren Speiseplan einbauen, wohnen in der Cecropia noch jede Menge Azteka-Ameisen.

Sie schützen den Baum vor Laubfressern aller Art und sind berühmt-berüchtigte Beißer, die auf alles losgehen, was sich ihrer Behausung nähert.


Faulheit macht Freunde

Faultiere allerdings bewegen sich so langsam, dass sie von den Ameisen überhaupt nicht als Feinde erkannt werden, deshalb werden sie auch nicht gebissen. Wenn Faultiere schlafen (rund 15 Stunden am Tag), hängen sie in den Ästen der Bäume. Sie benötigen kein Nest oder einen anderen festen Schlafplatz. Sie schützen sich, indem sie Kopf und Beine zu einer Kugel zusammenziehen. In dieser Stellung schlafen sie sicher und geschützt. Durch ihr Haarkleid mit dem leicht grünlichen Schimmer sind die Tiere in den Baumwipfeln sehr gut getarnt. 


Gemütlicher Gastgeber

Der grünliche Schimmer rührt von Algen, die sich im Fell des Faultiers ansiedeln. Diese Algen locken eine Schmetterlingsart, den Kleinen Zünsler, an, der seine Eier im Fell ablegt. Wenn die Schmetterlingsraupen schlüpfen, weiden sie die Algen ab. Die Schmetterlingsraupen wiederum locken eine Ameisenart (Formicidae) an, da sie zur bevorzugten Nahrung der speziellen Ameisenart gehören. Somit ist das Faultier ein großzügiger Gastgeber und hat reichlich Untermieter in seinem Pelz.


  Ordnung Edentata
  • 4 Familien
  • 13 Gattungen
  • 29 Arten
Kopf-Rumpf-Länge Gewicht Schwanz-Länge   

Kleinste Art
Kleiner Gürtelmull
(Chlamyphorus truncatus)

12,5 bis 15 cm

80 bis 100 g

2,5 bis 3,0 cm

 

Größte Art
Großer Ameisenbär
(Myrmecophagus tridactyla)

100 bis 120 cm

20 bis 40 kg

70 bis 90 cm

 

Artenschutz

Das Kragenfaultier (Bradypus torquatus) wird auf der Roten Liste der IUCN als bedroht geführt. Der Status anderer Arten gilt wenigstens als bedenklich, oder man weiß nichts Sicheres.


Tipps: Literatur, Bücher, Lesetipps, die für Sie interessant sein könnten

Buchtipp für Kinder: Ganz, ganz langsam, sagte das Faultier

Ganz, ganz langsam, sagte das Faultier
Buchtipp für Kinder - Buch von Eric Carle

Gebundene Ausgabe
Gerstenberg
Erscheinungsdatum: August 2002
ISBN: 3806749825

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Buchtipp Artenschutz: die letzten ihrer Art


Die Letzten ihrer Art
von Douglas Adams, Mark Carwardine

Broschiert - 269 Seiten
Heyne
Erscheinungsdatum: November 1992
ISBN: 3453061152

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Buchtipp: Fantastisches Tierreich

Fantastisches Tierreich
Zwischen Legende und Wirklichkeit.
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Gebundene Ausgabe - 155 Seiten
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Erscheinungsdatum: April 2002
ISBN: 3802514807

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