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Jedes vierte Säugetier auf der Erde ist eine Fledermaus. Sie sind die einzigen lebenden Säugetiere, die fliegen können


Sorry, your browser doesn't support Java(tm). In einigen Höhlen Mexikos findet man auch heute noch Fledermauskolonien, die bis zu 30 Millionen Tiere umfassen. Wie alle Säugetiere haben sie ein Fell, sind Warmblütler und werden als Jungtiere von Muttermilch ernährt.

Die Tiere sind gekennzeichnet durch eine Flughaut zwischen den sehr verlängerten Fingern (außer dem kurzen, krallenbewehrten Daumen), den Hintergliedmaßen und dem Schwanz. Fledermäuse sind auch lauf- und kletterfähig.

Ihre Beine sind allerdings so schwach, dass sie kaum darauf laufen können. Außer zum Fliegen benutzen sie ihre Flügel auch als Decke.

Schlaf

Für den Winter ziehen sich die meisten Fledermäuse höherer Breiten zum Winterschlaf in Schlupfwinkel zurück. Zum Schlafen hängen die Fledermäuse kopfunter an den Zehen. In dieser Haltung können die Krallen nicht abrutschen. Das liegt daran, dass die Krallen durch Sehnen gehalten werden, die sich unter dem Gewicht der Fledermaus strecken. Selbst wenn die Fledermaus einschläft, fällt sie nicht herunter.

Ernährung

Fledermäuse ernähren sich von Insekten, anderen Kleintieren oder von Früchten. Die Zwergfledermaus kann in einer Minute 300 Mücken verspeisen. Fledermäuse, die sich von Früchten ernähren (davon gibt es etwa 130 verschiedene Arten), fliegen am Tag oder in der Dämmerung aus. Die Insekten fressenden Fledermäuse stoßen im Flug hohe, für das menschliche Ohr nicht hörbare Laute aus.

Fledermäuse haben ein feines Fühl- und Hörvermögen 

Das Echo verrät ihnen, was vor ihnen liegt. Besonders die Klein-Fledermäuse senden Ultraschallwellen aus und nehmen das zurückkommende Echo wieder auf (Echolot).


Ordnung

 

Diese Ordnung umfasst Großflattertiere (Flughunde) und die Fledermäuse im engeren Sinne (Kleinfledermäuse, Kleinflattertiere). Es gibt ca. 1.000 verschiedene Fledermausarten. Zu den Kleinfledermäusen gehören unter anderem Klappnasen, Blattnasen, Hufeisennasen und Glattnasen.


Einige Arten

Mitteleuropäische Fledermäuse, die alle zu den Hufeisennasen und Glattnasen gehören, sind Mopsfledermäuse, Langohrfledermäuse, Zwergfledermäuse, frühfliegende Fledermäuse (Abendsegler) und spätfliegende Fledermäuse sind Wasserfledermaus und Mausohr (gemeine Fledermäuse).

Pteropodidae 

Flughunde

Rhinopomatidae

Mausschwanz-Fledermäuse

Emballonuridae

Glattnasen-Freischwänze

Craseonycteridae

Schweinsnasen-Fledermäuse

Nycteridae

Schlitznasen

Megadermatidae

Großblattnasen

Rhinolophidae

Hufeisennasen

Hipposideridae

Rundblattnasen

Noctilionidae

Hasenmäuler

Mormoopidae

Kinnblatt-Fledermäuse

Phyllostomidae

Eigentliche Blattnasen

Natalidae

Trichterohren

Furipteridae

Stummeldaumen

Thyropteridae

Amerikanische Haftscheiben-Fledermäuse

Myzopodidae

Madagassiche Haftscheiben-Fledermäuse

Vespertilionidae

Glattnasen-Fledermäuse

Mystacinidae

Neuseeland-Fledermäuse

Molossidae

Bulldoggen-Fledermäuse


Ordnung Chiroptera

  • 18 Familien
  • ca. 187 Gattungen
  • ca. 977 Arten

Superlative

Unterarmlänge Flügelspanne Gewicht  

Kleinste Art
Schweinsnasen-Fledermaus
(Craseonycteris thonglongyai)

2,2 bis 2,6 cm

15 cm

1,5 bis 2 g

 

Größte Art
Kalong
(Pteropus vampyrus)

22 cm

200 cm

1,2 kg

 


Artenschutz

Der Zustand vieler Arten gilt als bedenklich. Folgende Arten werden in der Roten Liste für bedrohte Säugetiere der IUCN als gefährdet angesehen: Rodriguez-Flughund, Guam-Flughund, Rundblattnase, Graue Mausohr-Fledermaus, Virginia-Langohrfledermaus.

Linktipp: Alles über Fledermäuse


Der Flughund

Unter den vielen verschiedenen Fledermäusen sind die 173 Arten von Flughunden am faszinierendsten. Da diese Fledermäuse sich von Blüten und Früchten, Nektar und Pollen ernähren, benutzen sie eher ihre scharfen Augen und Nasen, um Nahrung zu finden, als das Gehör und die Echoortung.

Die tropischen Pflanzen der alten Welt sind auf die früchteessenden Fledermäuse für die Verbreitung ihrer Samen und die Befruchtung ihrer Blüten angewiesen. In Westafrika z.B. verbreitet der Palmenflughund die Samen des Iroko-Baumes, der die Grundlage einer Industrie bildet, die einen jährlichen Umsatz von 100 Mio. Dollar aufweist.

Die Flughunde gehen jedoch in ihrer Zahl zurück. Auf vielen Inseln wie Guam, der Mariana-Kette, Yap, Samoa, Rodrigues und den Seychellen sind sie fast verschwunden. Die größte Bedrohung geht für diese Arten von der Zerstörung ihrer Lebensräume durch Landwirtschaft und Brennholz aus. Vor Ort werden keine oder nur wenig Schutzmaßnahmen ergriffen. In Indonesien und Malaysia gilt das Fleisch der Flughunde als Delikatesse. Dort werden diese verborgen lebenden Tiere mit großen, leuchtenden Augen und hundeähnlichem Gesicht gejagt und gegessen.


Fledermaus-Geschichten

Glauben und Religion

Im Volksglauben spielen Fledermäuse eine große Rolle, z.B. als Amulett, das kugelfest macht, als Glücksbringer beim Spiel, im Abwehrzauber (an Stalltüren geschlagen, gegen Hexen).

In China ist die Fledermaus ein Symbol für Glück und langes Leben. Sie bringt den Menschen fünffachen Segen: Wohlstand, Gesundheit, Tugend, Alter und einen natürlichen Tod. Fu-Xing, der chinesische Gott des Glücks, wird oft als Fledermaus dargestellt. 

Früher glaubte man, Höhlen wären der Eingang zur Welt des nächsten Lebens. Weil Fledermäuse in Höhlen lebten, hielt man sie daher für unsterblich. In England, Australien, Bosnien, in Teilen Afrikas und auf den Tongainseln behandelte man die Fledermäuse als heilige Tiere, weil man sie für die Seelen der Toten hielt. 

Erstaunliche White Lady

Der Forscher Leonard Dubkin schrieb über die Fledermäuse, die er studiert hatte. Eine, die er "White Lady" nannte, flog durch einen Ventilator. Dieser drehte sich mit 800 Umdrehungen pro Minute, doch die Fledermaus kam unverletzt hindurch.

Vampire?

Oft werden Fledermäuse mit Vampiren in Verbindung gebracht, die sich vom Blut lebender Menschen oder Tiere ernähren. Die Vampir-Fledermaus hat vier messerscharfe Zähne, mit denen sie tatsächlich das Blut von anderen Tieren, zum Beispiel Pferden, saugt. Dieses teilt sie mit anderen Fledermäusen. Fledermäuse verhungern sehr schnell, darum sind sie auf diese Notnahrung angewiesen.

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