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So
innig der kleine, samtpelzige "Grabowski" in Kinderbüchern
schnell alle Sympathien gewinnt, so verspielt er diese ebenso rasch,
sobald er mit seinen oft zahlreichen Erdhaufen unter Rasenflächen,
Gemüsebeeten oder anderen ansonsten gepflegt erscheinenden Grünanlagen
seine Leidenschaft für ausgiebige Grabe-Expeditionen allzu "häufig"
unterstreicht.
Der
indirekte Schaden, den er als Regenwurmfresser anrichtet, wird häufig
überschätzt. Selbst wenn er sich ausschließlich von Regenwürmern
ernähren würde, könnte er infolge der großen Fruchtbarkeit der Regenwürmer
doch nur einen geringen Teil ihrer Nachkommenschaft vertilgen.
Vertreibung
Ein
milchsaures Hausmittel ist in den letzten Jahren erfolgreich für
die "Vertreibung" von Maulwürfen angewandt worden. Hierbei
wird ein Gemisch aus Molke und Buttermilch im Verhältnis von 3:1
hergestellt. Wenn davon eine Tasse voll in etwa jeden zweiten oder
dritten Maulwurfsgang geschüttet wird, dürfte das dem empfindlichen
Rüssel all zu sehr stinken, und der Maulwurf wird in Nachbars Garten
abwandern.
Noch
ein Tipp: Module von klingenden Geburtstagskarten (die beim
öffnen eine Melodie abspielen) herausnehmen, in eine Plastikröhre
legen und in den Gang schieben. Die Module können mehrere Tage lang
spielen und sollen auch Wühlmäuse
vertreiben.
Kompliment
an den Garten!
In
den meisten Fällen sollte aber ein friedliches Miteinander zwischen
Maulwurf und Gartenkultur möglich sein. Seine Störmanöver bleiben
oft räumlich und zeitlich begrenzt und lassen sich mit wenigen ausgleichenden
Bewegungen einer Harke beheben. Bei
allem Ärger, den man mit seinem "Grabowski" hat, sollte
sich jeder Gartenbesitzer klarmachen, dass eine längere Verweildauer
des Maulwurfes einem Kompliment an die Güte des Gartenbodens gleichkommt.
Denn nur in einem vitalen Boden attestiert der pelzige Wühler durch
seine Gegenwart das Prädikat "Besonders wurmvoll!"
Finger
weg von Gift und Fallen!
Unser
europäischer Maulwurf gehört nach dem Bundesnaturschutzgesetz § 20 e
zu den besonders geschützten Tierarten und findet sich deshalb in
der Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten (Bundesartenschutzverordnung
1986) wieder.
Das
bedeutet, dass er nicht gejagt, verfolgt, verletzt und getötet werden
darf!
Mehr
über Tiere und Garten auf der Wühlmausseite
Aus
dem tierdach.de-Gästebuch vom 15.01.2004: "In Hausgärten
stören Maulwürfe recht häufig. Damit sie aber nicht
von genervten Gartenbesitzern zum Tod verurteilt werden, sollten
sie auf natürliche Weise vertrieben werden. Frettchen(Iltis)kot
oder Haare dieser Tiere hilft garantiert sicher und führt zur
sofortigen Vertreibung des Maulwurfes. Bei Bedarf unter meiner e-mail
melden." Sieghart-W.
Ashelm
"Auf
die Wahl gestellt zwischen Unrecht und Unordnung, wird sich der
Deutsche immer für das Unrecht entscheiden."
Johann
Wolfgang von Goethe
Kommentar:
Die Hügel sind ja quasi nur "Bauschutt" - wird dieser
beseitigt und der Bauherr ist fertig, könnte der Gärtner
Glück haben es sieht wieder 1-A-ordentlich aus!
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