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Schlangen: Nattern


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Nattern (Colubriden): die artenreichste Sippe der Schlangen


Kornnatter1 Maus verschlingende (Quelle: Markus Schroeder)

Kornnatter3 Maus verschlingend (Quelle: Markus Schroder)

Kornnatter2 Maus verschlingend (Quelle: Markus Schroeder)

Linktipp:

Markus Schröder

Terraristik online

Man kennt ca. 1600 Arten. Die frühesten eindeutig colubriden Fossilien stammen aus dem Oligozän vor 30 Millionen Jahren. Seither gehört die Entwicklungsgeschichte der Colubriden zu den aufsehenerregendsten Erfolgsgeschichten in der Evolution des Lebens.

Bei ihnen sind Gliedmaßen, Schulter- und Beckengürtel vollständig verlorengegangen. Zu den ungefährlichen Glattzähnern mit ungefurchten Zähnen, die das an sich im Speichel vorhandene Gift nicht in die Bisswunde leiten können, gehören z.B. die Ringelnatter, Schlingnatter, Äskulapnatter.

Zu den bedingt giftigen Furchenzähnern, deren hintere Oberkieferzähne eine längsverlaufende Giftrinne besitzen, zählen z.B. die Trugnattern. Neuerdings gelten die giftzähnigen Giftnattern (mit Hutschlangen und Korallennattern) und Seeschlangen, deren Zähne das Gift unmittelbar in die Bisswunde leiten, als selbständige Familien.

Vipernattern (Natrix maura) sind Nattern, keine Vipern! Sie sind bis zu 1 m lang und leben in West- und Nordwestafrika. Besonders gern fressen sie Frösche und Fische.

Am besten sind vielleicht die baumbewohnenden Arten Afrikas bekannt, der Boomslang (Dispholidus typus) und die beiden Baumnattern der Gattung Thelotornis.


Michelangelo

Die Äskulapnatter
Tier des Jahres 2000

Die Äskulapnatter

Wir kennen sie alle, auch wenn wir ihr nie begegnet sind: die Äskulap-Natter (Elaphe logissima). Sie rankt sich um den Äskulapstab und steht seit Jahrhunderten als Symbol für Heilkunde.

Angst brauchen wir vor der 1,80 Meter langen dunklen Schlange nicht zu haben: Sie ist ungiftig. Am liebsten ringelt sie durch Heiden und Hochmoore und jagt Mäuse. Als einziges unter den deutschen Kriechtieren frisst sie ihre Beute nicht lebend, sondern tötet sie zuerst nach Art der Riesenschlangen durch Umschlingen und Erdrücken. Sie ist auch eine hervorragende Kletterin. Die Landwirtschaft nahm ihr Lebensraum, Plätze für die Eiablage und zum Überwintern.

Heute ist sie vom Aussterben bedroht und wurde zum "Tier des Jahres 2000" gewählt. Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild sagte zur Natter-Wahl, dass damit auf die starke Gefährdung dieser Art und der anderen drei in Deutschland vorkommenden Natterarten aufmerksam gemacht werden solle, außerdem soll ein Stück vom Vorurteil abgebaut werden, das der Mensch gegenüber Schlangen hat (noch aus der Genesis-Geschichte? Mehr zur Paradiesschlange).


Heimat der Äskulapnatter?

"Geo Magazin Zoologie" klärt auf: Sie soll kein Mitbringsel der Römer sein. Die isolierten Vorkommen der Äskulapnatter in Mitteleuropa seien Relikte von deren einst natürlicher Verbreitung bis zur Ostsee. Mehr Informationen finden Sie bei Geo.


Buchtipp:

cover Die Äskulapnatter, Elaphe longissima. Verbreitung und Lebensweise in Mitteleuropa von Axel Gomille

Gebundene Ausgabe - Chimaira Verlag
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3930612291

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Unterfamilie
Xenodontinae und Pseudo-xenodontinae

z.B. die nordamerikanische Hakennatter (Gattung Heterodon) lebt vorzugsweise von Kröten und gräbt ihre Beute mit Hilfe der verbreiterten Nase aus ihren Gängen. Sie fauchen und beißen heftig um sich. Wenn alle Verteidigungsstrategien versagen, legt sie sich auf den Rücken und stellt sich tot.


Unterfamilie
Colubrinae

Die Colubrinen haben die verschiedensten ökologischen Nischen besetzt. Die Gemeine Wolfszahnnatter (Lycodon aulicus) wird häufig in Häusern angetroffen, wo sie Echsen und Mäuse jagt. Die asiatischen "Kukri-Schlangen" der Gattung Oligodon verdanken ihren Namen dem Vergleich ihrer vergrößerten Hinterzähne mit einem zeremoniellen Dolch (Kukir) der Eingeborenen. Diese Schlangen leben überwiegend von Reptilieneiern, und mit ihren modifizierten Zähnen schlitzen sie die Schale auf, während das Ei verschlungen wird.


Unterfamilie
Homalopsinae

Die Homalopsinen bilden eine Gruppe von etwa 40 aquatischen (wasserlebenden) Schlangen der asiatischen und australischen Gewässer. Ihre Fangzähne befinden sich im hinteren Kieferbereich. Alle Arten bringen lebende Junge zur Welt. Es gibt sehr eigenartige Formen, wie die Fühlerschlange (Erpeton tentaculum), die ihren Namen merkwürdigen Fortsätzen auf dem Kopf verdankt.


Unterfamilie
Xenodermatinae

Die xenodermatinen Colubriden Indiens und Südostasiens zeigen zwei ungewöhnliche Merkmale. Einerseits sind die Schuppen am Lippenrand nach oben gebogen, zum anderen besitzen sie an den Wirbelfortsätzen ausgedehnte Knochenplatten.


Unterfamilie
Calamariinae

Die ostasiatischen Calamariinen oder Zwergschlangen bilden eine weitere deutlich abgesetzte Gruppe der Colubriden. Es gibt ca. 80 Arten dieser grundsätzlich kleinwüchsigen Schlangen. Da sie sich kaum verteidigen können, werden sie häufig zur Beute anderer Schlangen.


Unterfamilie
Pareatinae

Die Gruppe der südostasiatischen Pareatinen sind besonders wegen ihrer spezialisierten Ernährungsweise interessant. Sie ernähren sich von Schnecken. In Anpassung an ihre Beute haben sie Veränderungen an ihrem Körperbau erfahren. Ihr Unterkiefer wird durch die Verschmelzung aneinandergrenzender Schuppen verstärkt und kann in die Öffnung eines Schneckengehäuses eingeführt werden.


Unterfamilie
Boodontinae

Die boodontinen Colubriden Afrikas und Madagaskars bilden eine sehr große Gruppe, in der sowohl harmlose als auch solche Arten vorkommen, die im hinteren Kieferbereich Fangzähne tragen. Innerhalb dieser Gruppe, ja selbst innerhalb einer einzigen Gattung kommen eierlegende und lebendgebärende Arten vor.


Unterfamilie
Natricinae

Diese gehören zu den erfolgreichsten Colubriden Nordamerikas, Asiens und Europas. Normalerweise sind ovipare (eierlegende) Schlangen unfähig, in Regionen mit wirklich kaltem Klima zu überleben, da ihre Eier zur Entwicklung auf hohe Bodentemperaturen angewiesen sind. In kalten Ländern, z.B. in Schweden nutzen sie häufig Dunghaufen auf Bauernhöfen. Nicht alle Natricinen legen Eier.


Wichtige ökologische Bedeutung der Schlangen...

Schlangen in der Kunst

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... und/aber Gefahren eingeführter "Fremdarten"

Die Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis) ist weit über Astralasien verbreitet und wurde unabsichtlich nach dem Zweiten Weltkrieg auf die winzige Pazifikinsel Guam gebracht, vermutlich mit der militärischen Ausrüstung.

Auf Guam lebten keine endemischen Schlangen, doch ist (bzw. war) die Insel Heimat einer interessanten Gruppe von Vogelarten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gab. Da sie sich auf dieser schlangenfreien Insel entwickelt hatten, waren sie für die eingeschleppte Baumschlange eine leichte Beute. 

In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Baumschlangen enorm vermehrt, und die eingeborenen Vögel Guams wurden beinahe oder vollkommen ausgerottet. Ohne die Kontrolle der Vögel haben sich nun die Insekten ins Uferlose vermehrt, und das ganze Ökosystem des Dschungels ist ernsthaft bedroht.


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