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Schlangen in verschiedenen Religionen


Buto (Quelle: http://www.shira.net/egypt-goddess.htm)

Schlangen-Gottheiten sind viele bekannt, z.B. in Ägypten Buto. Die Schlange erscheint auch als ein einen Gott begleitendes heiliges Tier (z.B. Äskulap, Iris, Serapis).

In Afrika entwickelte sich im Guineagebiet ein Schlangenkult, in dem die Schlange wie eine Gottheit verehrt wurde. Mit negroiden Sklaven kam diese Verehrung nach Amerika und fand im Voodoo-Kult eine starke, eigene Ausprägung.

Die Schlange hat auch im Totemismus Bedeutung. In Indien werden Schlangenfeste gefeiert, bei denen Schlangenbeschwörer die gefährliche Brillenschlange in Körben mit sich führen und sie veranlassen, zu tanzen.


Die Schlange ist in den verschiedensten Religionen zu finden, als... 

  • SerapisTrägerin dämonischer Kräfte

  • Seelentier

  • Hüterin von Tempel oder Unterwelt

  • Orakeltier

  • Unheil abwehrender und glückbringender Schutzgeist

  • Sinnbild des Bösen und des Unheils (Christentum)

  • Sinnbild der Klugheit

  • mythologisches Ungeheuer (Midgard)

  • Symbol für die Beständigkeit des Lebens (Erneuerung und Wiedergeburt)


Griechenland

Die Häutung der Schlange war in Griechenland Symbol von Wiedergeburt, ewiger Jugend und Unsterblichkeit. Die Häutung nach dem Winterschlaf (den Schlangen gar nicht halten) stand für die körperliche Regeneration nach überstandener Krankheit. Und da die Schlange auch noch als weise und in Kräuterkunde bewandert galt, bot sich ihre Verwendung als Asklepios' Stockschmuck an. Außerdem heißt es manchmal, dass eine Schlange ihn auf heilkräftige Pflanzen aufmerksam gemacht hätte, oder er selbst sei anfangs ein Erdgott in Schlangengestalt gewesen.


Äskulapstab (Quelle: http://www.akg.de/medizin/text/247875.htm)

Äskulaps Schlange

Der Äskulapstab ist (neben dem Einhorn) zum Wahrzeichen der Ärzte und Apotheker geworden, weil Asklepios (lat. Äsculapisu), der griechische Gott der Heilkunst sich meist auf einen Stab stützt, um den sich eine Schlange ringelt. Bevor die um einen Stab gewundene Schlange sich dem Asklepios zugesellte, war sie längst in Ägypten als Emblem des Gottes Thot bekannt gewesen.

Der Gott Apollo warb um Äskulaps Mutter Koronis und sandte ihr zur Bewachung eine weiße Krähe. Koronis liebte jedoch Ischys, und obwohl sie von Apollo schwanger war, verband sie sich mit ihrem sterblichen Liebhaber.

Apollo war zornig darüber, dass die Krähe Koronis nicht die Augen ausgehackt hatte und verdammt das Tier deshalb, schwarz zu sein. Apollo beschwerte sich bei seiner Schwester, der Jägerin Artemis, über die Untreue von Koronis. Diese feuerte daraufhin einen ganzen Köcher Pfeile auf sie ab. Erst als der Leichnam aufgebahrt wurde, empfand Apollo Reue. Da er aber nichts mehr für Koronis tun konnte, schnitt Hermes das ungeborene Kind aus dem Leib der Mutter, so wurde Äskulap gerettet und vom weisen Zentauren Chiron aufgezogen, der ihn in der Kunst der Medizin unterwies. Doch die Fähigkeit Äskulaps, Tote aufzuwecken, war dem Herrn der Unterwelt, Hades (römisch Pluto), ein Dorn im Auge und er beschwerte sich bei Zeus (römisch Jupiter). Zeus tötete Äskulap mit einem Blitzschlag, woraufhin Apollo Kyklops umbrachte, der diese Blitze für Zeus herstellte.

Anlässlich einer Pest 293 v. Chr. wurde der Äskulap-Kult in Rom eingeführt. Asklepion war einer der am meisten verehrten Götter in der römischen Kaiserzeit. Zahlreiche Tempel wurden zu Ehren von Asklepion errichtet, die Wallfahrtsorte für Kranke waren.

ÄskulapIm spätrömischen Reich gab es 300 Asklepieien, zu denen oft auch eine Heilquelle gehörte. Rituelle Reinigungsbäder waren Bestandteil des Asklepioskults. Welche Rolle dabei die Tholos spielte, ein kleiner Rundbau im Inneren des Tempelbezirks, in dem die ungiftigen Äskulapnattern gehalten wurden, ist nicht klar. Eine von vielen in die Wand gemeißelten Heilerfolgsmeldungen berichtet von einem Mann, dessen Zeh von der Zunge einer Schlange kuriert wurde. Die Römer haben die Äskulapnattern in die besetzten Gebiete Germaniens mitgeschleppt. In Deutschland sind die 1,50 m langen Nattern heute noch in der Nähe von Passau und Schlangenbad zu finden. In der Bundeswehr und anderen Armeen wird der Äskulapstab auf den Ärmeln und  Schulterklappen als Abzeichen der Sanitätstruppen getragen. Linktipp: Symbole der Medizin - Wie die Schlange zum Symbol der Medizin wurde


Herkules tötet die Hydra (Quelle: http://209.1.224.11/Athens/Forum/6946/images/hercules_hydra.jpg)

Hydra - Mehrköpfige Wasserschlange aus der griechischen Mythologie - von Herakles erlegt

Meist ist bei der Hydra von neun Köpfen die Rede. Der Geschichtsschreiber Dioderus gesteht diesem Wesen sogar 100 Köpfe zu. Schlägt man einen davon ab, wachsen an jener Stelle sofort zwei neue nach, deshalb symbolisiert die Hydra auch ein wucherndes Problem, das bei dem Versuch der Beseitigung immer schlimmer wird. Die Köpfe sollen menschlich aussehen, werden aber in Abbildungen auch oft als Schlangen- oder Drachenköpfe dargestellt. 

Hydra war eine Tochter der Echidna und des Typhon. Sie lebte in einem Sumpf vor Lerna. Dort vergiftete sie mit ihrem Atem Wasser und Felder. Wer ihr zu nahe kam, fiel gleich tot um. 

Die Erledigung der lernäischen Schlange war die zweite Aufgabe, die Herakles von König Eurystheus gestellt wurde. Das war auch der Grund, warum Göttin Hera das Ungeheuer herangezogen hatte: damit Herakles eine angemessene Gegnerin vorfinden würde. Herakles nahm sich für das gefährliche Unternehmen seinen Neffen Iolaos als Assistenten mit. Gemeinsam erledigten sie die Hydra. Herakles schlug die Köpfe ab, Ialaos brannte sodann die blutigen Halsstümpfe aus, damit keine Doppelköpfe nachwachsen konnten. Den mittleren, unsterblichen Kopf deponierte Herakles unter einem großen Stein. Dort soll er noch heute vor sich hin giften. Mit dem gefährlichen Hydrablut präparierte Herakles seine Pfeile, die fortan unheilbare Wunden verursachten.

Auch wenn man es der unsympathischen Hydra nicht zutraut: auch sie hat einen Freund gehabt. Es war ein großer Krebs, der ihr von Hera zu Hilfe geschickt worden war und Herakles in die Ferse zwickte. Er wurde jedoch von ihm zertreten.
Hera versetzte den Krebs ehrenhalber als Sternbild in den Himmel. 

Für Konrad von Megenberg und den "Physiologus", das christliche Tierbuch des Mittelalters, ist die Hydra ein Geschöpf, das es besonders auf Krokodile abgesehen hat. Sie schleicht sich in das offene Maul des dösenden Tieres, lässt sich verschlucken und beißt und reißt sich durch die Eingeweide wieder heraus.


Südostasien

Naga mit weiblichem Kopf (Quelle: http://www.khandro.net/all_about_nagas.htm)

Naga: Schlange-Mensch-Mischwesen

Besonders im Volksglauben Indiens ist die Vorstellung von Nagas und Nagis (die weiblichen Exemplare) verankert. Sie werden verschiedenartig dargestellt. Mal als gewöhnliche Schlangen, mal als Schlangen mit mehreren Köpfen und mal als Mischwesen aus Schlange mit Menschenkopf. Manchmal als Menschen, hinter deren Köpfen Schlangenköpfe herauswachsen und manchmal als Menschen mit Schlange als Attribut.

Am häufigsten sind in der indischen Kunst Mischwesen aus Schlange und menschlichem Kopf und Oberkörper anzutreffen. Diese Wesen werden in der buddhistischen Legende und in den Wiedergeburts-Erzählungen (Dschataka) erwähnt. Sie helfen und beschenken Buddha und bekennen sich zu seiner Lehre.

Möglicherweise hängt die Vorstellung von den Nagas mit der Erinnerung an Indiens Ureinwohner zusammen, die die Schlange als Totemtier verehrt haben sollen, und dann als Schlangenwesen in die indische Mythologie eingingen.


Hinduismus

Aus dem Hinduismus ist die Kundalini bekannt, die innere weibliche Seele der Menschen, die sich schlangenhaft zusammengerollt im Becken befindet. Durch die richtige Yoga-Praxis soll sie dazu gebracht werden können, "sich zu entrollen und durch die Chakren zum Kopf hin aufzusteigen und so Erleuchtung zu bringen."


Vorderer Orient

 

CaduceusDer Caduceus

Schlangen symbolisierten im ganzen vorderen Orient Heilung und Fruchtbarkeit. In Babylon wurde seit mindestens 3000 v.Chr. der Caduceus verehrt.  Der Caduceus ist ein Stab mit zwei Schlangen, die ihre Köpfe nach außen wenden. Möglicherweise hat dies mit dem Schlangengott Ningishzida zu tun.


Mexiko

Schlangengott Quetzalcoatl

Schlangengott Quetzalcoatl

Wahrscheinlich war Quetzalcoatl (Federschlange) ursprünglich ein lokaler mixtekischer Priesterkönig im vorkolumbianischen Mexiko, dem die Überlieferung nach und nach göttliche Züge verlieh. Später wurde er von vielen anderen mittelamerikanischen Kulturen in unterschiedlicher Ausprägung in deren Götterwelt übernommen.

Bei den Azteken gehörte er zu den wichtigsten Göttern. Er wurde entweder als Mensch oder als gefiederte Schlange mit Krokodilrachen dargestellt. Für die Azteken war diese Gestalt das Symbol für den Himmel. Das Wesen war für die Schöpfung der Erde verantwortlich. Gemeinsam mit den als Jaguar dargestellten Gott Tezcatlipoca war Quetzalcoatl der Stellvertreter des altmexikanischen Hochgottes.

Die zwei haben die riesige Urkröte vom Himmel geholt und daraus Berge, Täler, Pflanzen und Tiere geschaffen. Quetzalcoatl hat die Menschen dann aus dem Mehl eines zerriebenen Edelsteinknochens und dem Blut eines Penis geknetet. Er verkörperte die positive Seite des Hochgottes. Unter anderem galt er als Gott des Windes, des Wassers und der Fruchtbarkeit.


Linktipp

Externer Linktipp: Matriarchat.netDie Tiere der Göttin
von Irene Fleiss

"Wir können generell davon ausgehen, dass ein Tier in matriarchaler Zeit umso heiliger war, je verachteter oder verteufelter es heute ist." Die Schlange bei matriarchat.net: Übersicht über verschiedene Deutungen und Bedeutungen dieses umfassenden Symbols sowie weibliche und männliche Schlangengottheiten. Linktipp bei Matriarchat.Net


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