Serpentes
Kriechtiere
Schuppenkriechtiere
Schlangen-Gottheiten
Griechenland
Südostasien
Hinduismus
Vorderer Orient
Mexiko
|
|
tierdach-Schlangenseiten
Allgemeines
Besonderes
und Superlative
Schlangen-Schutz
verschiedene
Religionen
Christentum
Berühmte
Schlangen, Sagen und Ungeheuer
Chinesiches
Horoskop
Schlangen-Links
Blindschlangen
Rollschlangen
Riesenschlangen
Seeschlangen
Nattern
Mambas und Kobras
Vipern
Schlangen
in der Kunst
Schlangen-Buchtipps
|
Linktipps,
Toplisten

Linktipp:
Reptilienbilder
Das Bildarchiv zur Artbestimmung von Agamen, Amphibien &
Lurche, Chamäleons, Echsen, Eidechsen, Geckos, Leguane,
Schildkröten, Schlagen, Skinkartige, Skorpione, Schleichenartige,
Spinnen, Warane, Tejus. Abgerundet mit Infos über Filme,
Habitate und Postkartenservice.
|
|
|
|
Linktipp
|
|
|
|
|
|
|
Schlangen
in verschiedenen Religionen
|
|
|
Schlangen-Gottheiten
sind viele bekannt, z.B. in Ägypten Buto. Die Schlange erscheint
auch als ein einen Gott begleitendes heiliges Tier (z.B. Äskulap,
Iris, Serapis).
In Afrika entwickelte
sich im Guineagebiet ein Schlangenkult, in dem die Schlange wie
eine Gottheit verehrt wurde. Mit negroiden Sklaven kam diese Verehrung
nach Amerika und fand im Voodoo-Kult eine starke, eigene Ausprägung.
Die Schlange hat auch
im Totemismus Bedeutung.
In Indien werden Schlangenfeste gefeiert, bei denen Schlangenbeschwörer
die gefährliche Brillenschlange in Körben mit sich führen und sie
veranlassen, zu tanzen.
Die Schlange ist in
den verschiedensten Religionen zu finden, als...
-
Trägerin
dämonischer Kräfte
-
Seelentier
-
Hüterin
von Tempel oder Unterwelt
-
Orakeltier
-
Unheil
abwehrender und glückbringender Schutzgeist
-
Sinnbild
des Bösen und des Unheils (Christentum)
-
Sinnbild
der Klugheit
-
mythologisches
Ungeheuer (Midgard)
-
Symbol für die Beständigkeit
des Lebens
(Erneuerung und Wiedergeburt)
|
|
| Griechenland |
Die Häutung der Schlange
war in Griechenland Symbol von Wiedergeburt, ewiger Jugend und Unsterblichkeit.
Die Häutung nach dem Winterschlaf (den Schlangen gar nicht halten)
stand für die körperliche Regeneration nach überstandener Krankheit.
Und da die Schlange auch noch als weise und in Kräuterkunde bewandert
galt, bot sich ihre Verwendung als Asklepios' Stockschmuck an. Außerdem
heißt es manchmal, dass eine Schlange ihn auf heilkräftige Pflanzen
aufmerksam gemacht hätte, oder er selbst sei anfangs ein Erdgott
in Schlangengestalt gewesen.
|
 |
Äskulaps
Schlange
Der
Äskulapstab ist (neben dem Einhorn)
zum Wahrzeichen der Ärzte und Apotheker geworden, weil Asklepios
(lat. Äsculapisu), der griechische Gott der Heilkunst sich meist
auf einen Stab stützt, um den sich eine Schlange ringelt. Bevor
die um einen Stab gewundene Schlange sich dem Asklepios zugesellte,
war sie längst in Ägypten als Emblem des Gottes Thot bekannt gewesen.
Der
Gott Apollo warb um Äskulaps Mutter Koronis und sandte ihr zur Bewachung
eine weiße Krähe. Koronis liebte jedoch Ischys, und obwohl sie von
Apollo schwanger war, verband sie sich mit ihrem sterblichen Liebhaber.
Apollo war zornig
darüber, dass die Krähe Koronis nicht die Augen ausgehackt hatte
und verdammt das Tier deshalb, schwarz zu sein. Apollo beschwerte
sich bei seiner Schwester, der Jägerin Artemis, über die Untreue
von Koronis. Diese feuerte daraufhin einen ganzen Köcher Pfeile
auf sie ab. Erst als der Leichnam aufgebahrt wurde, empfand Apollo
Reue. Da er aber nichts mehr für Koronis tun konnte, schnitt Hermes
das ungeborene Kind aus dem Leib der Mutter, so wurde Äskulap gerettet
und vom weisen Zentauren
Chiron aufgezogen, der ihn in der Kunst der Medizin unterwies.
Doch die Fähigkeit Äskulaps, Tote aufzuwecken, war dem Herrn der
Unterwelt, Hades (römisch Pluto), ein Dorn im Auge und er beschwerte
sich bei Zeus (römisch Jupiter). Zeus tötete Äskulap mit einem Blitzschlag,
woraufhin Apollo Kyklops umbrachte, der diese Blitze für Zeus herstellte.
Anlässlich
einer Pest 293 v. Chr. wurde der Äskulap-Kult in Rom eingeführt.
Asklepion war einer der am meisten verehrten Götter in der römischen
Kaiserzeit. Zahlreiche Tempel wurden zu Ehren von Asklepion errichtet,
die Wallfahrtsorte für Kranke waren.
Im
spätrömischen Reich gab es 300 Asklepieien, zu denen oft auch
eine Heilquelle gehörte. Rituelle Reinigungsbäder waren Bestandteil
des Asklepioskults. Welche Rolle dabei die Tholos spielte, ein kleiner
Rundbau im Inneren des Tempelbezirks, in dem die ungiftigen
Äskulapnattern gehalten wurden, ist nicht klar. Eine von vielen
in die Wand gemeißelten Heilerfolgsmeldungen berichtet von einem
Mann, dessen Zeh von der Zunge einer Schlange kuriert wurde. Die
Römer haben die Äskulapnattern
in die besetzten Gebiete Germaniens mitgeschleppt. In Deutschland
sind die 1,50 m langen Nattern heute noch in der Nähe von Passau
und Schlangenbad zu finden. In der Bundeswehr und anderen Armeen
wird der Äskulapstab auf den Ärmeln und Schulterklappen als
Abzeichen der Sanitätstruppen getragen. Linktipp:
Symbole der Medizin - Wie die Schlange zum Symbol der Medizin wurde
|
 |
Hydra
- Mehrköpfige Wasserschlange aus der griechischen Mythologie - von
Herakles erlegt
Meist
ist bei der Hydra von neun Köpfen die Rede. Der Geschichtsschreiber
Dioderus gesteht diesem Wesen sogar 100 Köpfe zu. Schlägt man
einen davon ab, wachsen an jener Stelle sofort zwei neue nach, deshalb
symbolisiert die Hydra auch ein wucherndes Problem, das bei dem
Versuch der Beseitigung immer schlimmer wird. Die Köpfe sollen menschlich
aussehen, werden aber in Abbildungen auch oft als Schlangen- oder
Drachenköpfe dargestellt.
Hydra
war eine Tochter der Echidna und des Typhon. Sie lebte in einem
Sumpf vor Lerna. Dort vergiftete sie mit ihrem Atem Wasser und Felder.
Wer ihr zu nahe kam, fiel gleich tot um.
Die
Erledigung der lernäischen Schlange war die zweite Aufgabe, die
Herakles von König Eurystheus gestellt wurde. Das war auch der Grund,
warum Göttin Hera das Ungeheuer herangezogen hatte: damit Herakles
eine angemessene Gegnerin vorfinden würde. Herakles nahm sich für
das gefährliche Unternehmen seinen Neffen Iolaos als Assistenten
mit. Gemeinsam erledigten sie die Hydra. Herakles schlug die Köpfe
ab, Ialaos brannte sodann die blutigen Halsstümpfe aus, damit keine
Doppelköpfe nachwachsen konnten. Den mittleren, unsterblichen Kopf
deponierte Herakles unter einem großen Stein. Dort soll er noch
heute vor sich hin giften. Mit dem gefährlichen Hydrablut präparierte
Herakles seine Pfeile, die fortan unheilbare Wunden verursachten.
Auch
wenn man es der unsympathischen Hydra nicht zutraut: auch sie hat
einen Freund gehabt. Es war ein großer Krebs, der ihr von Hera zu
Hilfe geschickt worden war und Herakles in die Ferse zwickte. Er
wurde jedoch von ihm zertreten.
Hera versetzte den Krebs ehrenhalber als Sternbild in den Himmel.
Für
Konrad von Megenberg und den "Physiologus", das christliche
Tierbuch des Mittelalters, ist die Hydra ein Geschöpf, das es besonders
auf Krokodile abgesehen hat. Sie schleicht sich in das offene Maul
des dösenden Tieres, lässt sich verschlucken und beißt und reißt
sich durch die Eingeweide wieder heraus.
|
| Südostasien
|
Naga: Schlange-Mensch-Mischwesen
Besonders
im Volksglauben Indiens ist die Vorstellung von Nagas und Nagis
(die weiblichen Exemplare) verankert. Sie werden verschiedenartig
dargestellt. Mal als gewöhnliche Schlangen, mal als Schlangen mit
mehreren Köpfen und mal als Mischwesen aus Schlange mit Menschenkopf.
Manchmal als Menschen, hinter deren Köpfen Schlangenköpfe herauswachsen
und manchmal als Menschen mit Schlange als Attribut.
Am
häufigsten sind in der indischen Kunst Mischwesen aus Schlange und
menschlichem Kopf und Oberkörper anzutreffen. Diese Wesen werden
in der buddhistischen Legende und in den Wiedergeburts-Erzählungen
(Dschataka) erwähnt. Sie helfen und beschenken Buddha und bekennen
sich zu seiner Lehre.
Möglicherweise
hängt die Vorstellung von den Nagas mit der Erinnerung an Indiens
Ureinwohner zusammen, die die Schlange als Totemtier verehrt haben
sollen, und dann als Schlangenwesen in die indische Mythologie eingingen.
|
| Hinduismus |
Aus dem Hinduismus
ist die Kundalini bekannt, die innere weibliche Seele der Menschen,
die sich schlangenhaft zusammengerollt im Becken befindet. Durch
die richtige Yoga-Praxis soll sie dazu gebracht werden können, "sich
zu entrollen und durch die Chakren zum Kopf hin aufzusteigen und
so Erleuchtung zu bringen."
|
| Vorderer
Orient
|
Der
Caduceus
Schlangen symbolisierten im ganzen vorderen Orient Heilung und Fruchtbarkeit.
In Babylon wurde seit mindestens 3000 v.Chr. der Caduceus verehrt.
Der Caduceus ist ein Stab mit zwei Schlangen, die ihre Köpfe nach
außen wenden. Möglicherweise hat dies mit dem Schlangengott Ningishzida
zu tun.
|
|
Mexiko

|
Schlangengott Quetzalcoatl
Wahrscheinlich
war Quetzalcoatl (Federschlange) ursprünglich ein lokaler mixtekischer
Priesterkönig im vorkolumbianischen Mexiko, dem die Überlieferung
nach und nach göttliche Züge verlieh. Später wurde er von vielen
anderen mittelamerikanischen Kulturen in unterschiedlicher Ausprägung
in deren Götterwelt übernommen.
Bei
den Azteken gehörte er zu den wichtigsten Göttern. Er wurde entweder
als Mensch oder als gefiederte Schlange mit Krokodilrachen dargestellt.
Für die Azteken war diese Gestalt das Symbol für den Himmel. Das
Wesen war für die Schöpfung der Erde verantwortlich. Gemeinsam mit
den als Jaguar dargestellten Gott Tezcatlipoca war Quetzalcoatl
der Stellvertreter des altmexikanischen Hochgottes.
Die
zwei haben die riesige Urkröte vom Himmel geholt und daraus Berge,
Täler, Pflanzen und Tiere geschaffen. Quetzalcoatl hat die Menschen
dann aus dem Mehl eines zerriebenen Edelsteinknochens und dem Blut
eines Penis geknetet. Er verkörperte die positive Seite des Hochgottes.
Unter anderem galt er als Gott des Windes, des Wassers und der Fruchtbarkeit.
|
|
| Linktipp |
|
Die
Tiere der Göttin
von Irene Fleiss
"Wir
können generell davon ausgehen, dass ein Tier in matriarchaler
Zeit umso heiliger war, je verachteter oder verteufelter es
heute ist." Die
Schlange bei matriarchat.net: Übersicht über verschiedene
Deutungen und Bedeutungen dieses umfassenden Symbols sowie
weibliche und männliche Schlangengottheiten. Linktipp
bei Matriarchat.Net
|
|
Spaziergang
durch die
tierdach-Schlangenseiten |
|
|
|
|
tierdach.de
- die Tierlobby. Tierportraits,
Tierschutz, Tierrechte - News, Linktipps, Service.
Für die Tiere ohne Lobby.
|