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See- und Warzenschlangen
(Acrochordidae - nicht zu verwechseln mit Seeungeheuern)


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Gruppe Meeres bewohnender und lebend gebärender (im Gegensatz zu Eier legenden) Giftschlangen, die selten bis über 2 m lang werden. Sie leben im Indischen und Stillen Ozean. Diese Tiere haben einen seitlich abgeplatteten Ruderschwanz. Einige Arten, z.B. die zur Gattung Plattschwänze gehörende Zeilenschlange, suchen auch das Land auf. Die Araura-Warzenschlange (Acrochordus arafurae) bewohnt die stehenden Süßgewässer Australiens und Neuguineas. Die Zwerg-Warzenschlange (Acrochordus granulatus) lebt in den Küstengebieten des Indo-Pazifik.

In vielerlei Hinsicht gehören die drei vollständig aquatischen (im Wasser lebenden) Arten dieser Familie zu den ungewöhnlichsten Schlangen.

  • Ihre Haut sitzt lose und schlaff und wirkt, als sei sie der Schlange ein bis zwei Nummern zu groß. Sie ist mit kleinen, körnigen Schuppen besetzt, die wie die Oberfläche einer Feile aussehen.

  • Die Bauchschuppen sind verloren gegangen, daher können die Tiere sich nur unter Schwierigkeiten auf Land bewegen

  • Ein passender Name von Acrochordus javanicus ist "Elefantenrüssel"

Wenn die Schlangen unter Wasser sind, macht ihre merkwürdige Haut Sinn: Ohne diese rauen Schuppen, die den Schleim über den Fischschuppen durchdringen, wäre es unmöglich, einen schlüpfrigen Fisch festzuhalten. Sie fressen selten; die Weibchen pflanzen sich nur alle paar Jahre fort.

In Australien begann die Erfolgsgeschichte...

"Seit 100 Millionen Jahren haben die Schlangen die Evolution fast unverändert überstanden - die Seeschlangen stellen die letzte "Schöpfung" der Evolution dar unter ihnen.

Linktipp: "nano extra": Das Rätsel der Seeschlangen Hier kann man den Übergang vom Land zurück ins Wasser verfolgen: Alle müssen immer wieder an die Wasser-Oberfläche, um zu atmen, doch viele holen sich Sauerstoff über die Haut aus dem Wasser. Einige legen ihre Eier noch an Land ab oder häuten sich dort, andere leben vollständig im Wasser und legen dort Tausende von Kilometern zurück."

Linktipp: "nano extra": Das Rätsel der Seeschlangen


... in Not

aus der Tiere-in-der-Kunst-Liste

Unzivilisiert?

Im tropischen Australien werden viele dieser Schlangen vor Einsetzen des Monsunregens, wenn der Wasserstand am niedrigsten ist, von den Aborigines gesammelt. Dabei tasten die Eingeborenen nur blindlings im schlammigen Wasser herum und erkennen die Schlangen an ihrer typischen rauen Haut. Die Tiere werden auf heiße Kohlen geworfen und anschließend im ganzen Stück verzehrt.

Zivilisiert?

Es wäre überheblich, eine solche Kultur zu kritisieren, wenn man nicht selbst auch aufs Fleischessen verzichtet. Da ich dies tue, darf ich ruhig behaupten, dass dieses Vorgehen zur Nahrungsbeschaffung sicher nicht im Sinne des Erfinders ist. Ebenso verwerflich ist die Verwendung zum "Schmücken" des Menschen: Viele Meeres bewohnende Warzenschlangen werden auf See von Menschen gefangen, doch handelt es sich hier um eine kommerzielle Verwendung ihrer schönen Häute für Kleidung und Modeartikel.


Linktipps - Tier- und Artenschutz

beschlagnahmte Gegenstände, z.B. ein paar Damenschuhe aus Schlangenleder. Quelle: Pressefoto ZZF

Viele Tiere und Pflanzen sind weltweit in ihrem Bestand gefährdet. Eine der Hauptursachen hierfür ist der internationale Handel mit diesen Exemplaren oder den aus ihnen gewonnenen Teilen und Erzeugnissen. Aus diesem Grund hat die Völkergemeinschaft das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES) beschlossen. Diesem internationalen Abkommen im Bereich des Naturschutzes gehören weltweit über 150 Staaten an. Insgesamt unterliegen rund 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens.


Achtung vor Natur und Gesetz

Hände weg auch von Reptilien! Mehr als die Hälfte der Krokodilarten ist durch illegalen Handel gefährdet. Nur ein Bruchteil aller Krokotaschen wird aus Leder von Zuchttieren hergestellt, das meiste Material stammt aus Wilderei. Gleiches gilt für sämtliches Schlangenleder sowie Waran- und Leguanhaut. Linktipp Stadt Schwabach

Warnung an Urlauber und Touristen

Wer z.B. Gürtel oder Taschen aus Krokodil- oder Schlangenleder, Elfenbeinschnitzereien, Schildplatterzeugnisse oder ausgestopfte Tiere erwirbt, muss wissen, dass solch fragwürdige Statussymbole unter Tierqual hergestellt werden:

  • Schildkröten werden nicht selten lebend aus ihren Panzern geschnitten

  • Krokodile und Kaimane mit Speeren aufgespießt

  • und Haie auf bestialische Art und Weise ums Leben gebracht, damit man ihre Zähne und Flossen verkaufen kann.

Exotische Tiere und Pflanzen gehören nicht in den Koffer, weder aus ethischer noch aus rechtlicher Sicht; z.T. ist die Einfuhr obendrein strafbar. Linktipp: Tierheim Bamberg

Horrormeldungen vom Zoll

Jahr für Jahr werden aus Unwissenheit und auch wider besseren Wissens Tiere und Produkte geschützter Arten über den Deutschen Zoll geschmuggelt. Typische "Schnäppchen" im Ausverkauf der Natur: Elfenbeinschnitzereien, bunte präparierte Schmetterlinge, Schlangenledergürtel oder Korallenketten - die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Linktipp: Tierschutz Berlin

Im Jahr 2001 wurden bei rund 660 Aufgriffen in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland insgesamt 14.115 Exemplare, darunter 8.587 lebende Tiere, beschlagnahmt. Schwerpunkt war auch hier der Flughafen Frankfurt am Main, bei dem in der Reisenden- und in der Frachtabfertigung u.a. 727 Riesenmuscheln, 500 lebende Leguane, 157 Fechterschnecken sowie 1.988 lebende Korallen sichergestellt werden konnten. Weiterhin wurden in großen Mengen Wolfs- und Bärenfelle, Schlangenhäute und Produkte aus Schlangenleder, Korallen sowie Ziergegenstände daraus beschlagnahmt. Aufgrund fehlender artenschutzrechtlicher Einfuhrgenehmigungen wurden auch 21 kg Kaviar sichergestellt. Quelle: Zoll

Aufklärung an Schulen

Artenschutz und Pädagogik: Regierungspräsidium und Schulbiologiezentrum stellen vor: Aus Asservaten werden Lehrkoffer für den Artenschutz. Linktipp: rp-Kassel Mehr Informationen beim Schul- und Kultusreferat München und beim Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Kaufen Sie kein Leder

... egal von welchem Tier. Es ist einfach, z.B. Schuhe von guter Qualität und Accessoires zu finden, die äußerst modisch und frei von Tierquälerei sind. Linktipp zum Thema Leder und Tierschutz: Peta - Warum kein Leder


Buchtipps

Linktipp Artenschutz: Bedrohte Tiere

Bedrohte Tiere
von Pierre de Hugo

Gebundene Ausgabe - 24 Seiten - Bibliographisches Institut, Mannheim
Erscheinungsdatum: Januar 2003
ISBN: 3411095032

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Buchtipp Artenschutz: Der Wert der Vielfalt 


Der Wert der Vielfalt
von Edward O. Wilson

Broschiert - 512 Seiten - Piper
Erscheinungsdatum: November 1997
ISBN: 3492225500

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Buchtipp Artenschutz: die letzten ihrer Art


Die Letzten ihrer Art
von Douglas Adams, Mark Carwardine

Broschiert - 269 Seiten - Heyne
Erscheinungsdatum: November 1992
ISBN: 3453061152

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