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Buchtipps für Tierfreunde
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Die
Weihnachtsgans Auguste
Die
Gans, die Vater Löwenhaupt für den Festtagsbraten
gekauft hat, soll bis Weihnachten in einer Kiste im
Kartoffelkeller ihr Quartier haben. Die drei Kinder
versorgen das Gänschen und taufen es Gustje. Gustje
geht es nicht schlecht im Keller. Nur der kleine Peter
ist da ganz anderer Meinung. Dies ist eine Mischung
aus Roman, Märchenbuch und pädagogischer Aufklärung.
Besonders für Kinder sehr zu empfehlen, aber auch
für Erwachsene schön! Link
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Tagebuch
einer Gänsemutter
Angelika
Hofer lädt ein zu aufregenden Erlebnissen mit zehn
Grauganskindern und deren Aufzucht. Anschaulich erzählt,
mit prachtvollen Farbfotos. Link
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Ein
Gänsesommer
von
Angelika Hofer. Nehmen Sie teil an der Aufzucht von
6 Streifengänsen. Vom Schlüpfen bis zum Fliegen.
Einen Sommer lang. Link
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Gänse
- ein Lesebilderbuch
Angelika
Hofer und Günter Ziesler haben ein Buch für
Liebhaber, für große und kleine Tierfreunde,
eine bibliophile Kostbarkeit mit schönen Geschichten
und Bildern zur Gans in Vergangenheit und Gegenwart
geschaffen. Eine Welt voller Gänse? Link
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Jedes
Jahr werden in Deutschland Krähen, Elstern und
Eichelhäher, die alle als Rabenvögel zu den
Singvögeln gehören, in großer Zahl abgeschossen.
Das krächzende "schwarze Gesindel" weckt
vielfach abergläubische Scheu und Aggressionen.
Es gilt als schädlich, räuberisch, bedrohlich.
Bei genauerer Betrachtung aber entpuppen sich die Tiere
als sehr intelligente, eindrucksvolle Vogelgestalten
mit faszinierender Lebensweise und äußerst
differenziertem Verhalten.
Das
Buch wirbt mit fundierten Kenntnissen, Informationen
und Fakten um Verständnis und Sympathie für
eine verfemte Vogelfamilie. Rabenvögel
von Wolfgang Epple, Mai 2001, ISBN: 3765081353 - Link
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Von
Gänsen und Menschen...

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So
formte Gott, der Herr,
aus der Erde allerlei Tiere des Feldes und alle Vögel des
Himmels und brachte sie zum Menschen, um zu sehen, wie er sie benennen
würde; und ganz wie der Mensch jedes Lebewesen benannte, so lautet
sein Name.
(Genesis,
Moses 2-19)
Schade,
dass bei den Gänsen der eigentliche Name nicht mehr gilt.
Sie heißen Mastgans, sie heißen Martinigans - oder
Martinsgans - und nicht zu vergessen die Weihnachtsgans. Doch
das Schlimme ist nicht die Bezeichnung, sondern die Behandlung,
die wir Menschen den Tieren zumuten. Manchmal muss man sich schämen,
ein Mensch zu sein - besonders im Hinblick auf die Gänsemast-
und Entenmast-Industrie.
Bild:
Fresken-Detail (Fresken für die Taufkapelle im Schloss Bernau,
Fischlham, Österreich) "Adam benennt die Tiere": Die
Gans, die schon ihren Namen hat, watschelt weg, sichtlich zufrieden.
Schöne alte Zeit. Heute gibt es kaum noch zufriedene Gänse.
"Das
Geflügel schuf der Herr am fünften Tag - somit auch die
Gans. Also einen Tag vor dem Menschen, der kam erst am sechsten
Tag dran. Ob der Herr damit Prioritäten setzte und ihm das
Federvieh demzufolge wichtiger war, darüber kann nur spekuliert
werden. Möglicherweise aber hatte die göttliche Reihenfolge
in der Schöpfungsgeschichte Einfluss darauf, dass der Mensch
- als sozusagen "nur Zweitgeborener" - die Gans ursprünglich
als mythisches Tier verehrte.
Und
Dank schuldete er ihr ohnehin: Sie hat immerhin griechische Tempel
bewacht und mit ihrem Geschnatter das römische Kapitol vor
der Zerstörung durch die einfallenden Gallier gerettet. Doch
an dieser Stelle beginnt bereits die Undankbarkeit des Menschen.
Schon der gallische Nachfahr und Dichter Lafosse verarbeitete zwar
die Rettung des Kapitols zu einer imposanten Tragödie, würdigte
darin aber die Gänse mit keinem einzigen Vers.
Ganz
anders dagegen die Römer, die nicht nur die Klugheit des kapitolinischen
Geflügels bewunderten, sondern auch dessen schmackhaftes Fleisch
schätzten. Pech für die Gans, denn von nun an ging's ihr
an Leben und Leber. Und das, obwohl selbst Julius Caesar Sacaliger
Anmut und Geist der Gänse besonders zu rühmen wusste.
Konrad Lorenz schien die Graugänse für die besseren Menschen
zu halten..." vollständiger
Kommentar bei fellbeisser: Countdown für Martinsgänse
läuft... |
Gänsejagd |
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Jagd
auf Wildvögel
Laut den Dogangels werden 2 Millionen Wildtauben, Waldschnepfen,
Wildenten, Möwen, Schwäne und Gänse von deutschen
Jägern alljährlich vom Himmel geholt. Wildgänse werden
zum Teil bei Nacht mit Scheinwerfern gejagt. 32.000 kommen jährlich
bundesweit um, wie Vogelschützer berichten. Linktipp:
Dogangels/Maulkorbzwang
Jäger
verwechseln Mord mit Sport - NOAH's Jagdkampagne
Bundesweit
schaltete NOAH eine neue Kampagne gegen Hobbyjagd - in Kooperation
mit dem Deutschen Tierhilfswerk. Diese Medienkampagne wäre
nicht möglich ohne die Unterstützung zahlreicher Agenturen,
Verlage, Sender, Tonstudios, Fotografen und befreundeten Tierschutzorganisationen
- allen voran die Werbeagentur Jung von Matt, die sämtliche
NOAH-Kampagnen ehrenamtlich kreiert. Linktipp
Amrum:
Ballerei im Brutgebiet - Gänse vom Bürgermeister erschossen
"Das
hat mit Jagd überhaupt nichts zu tun, das ist Frevel",
schimpft sogar Kreisjägermeister Peter Ewaldsen auf den designierten
Norddorfer Bürgermeister Peter Kossmann. Kossmann war dabei
erwischt worden, wie er zusammen mit einem auswärtigen Jäger
während der Schonzeit auf Amrum in einem Brutgebiet auf Graugänse
schoss. (Quelle: tiernews.de.vu, 08.04.2003/ tierlieb.net/ Nordfriesland
Tageblatt)
Bild
oben: Das Werk von Jägern - zerschossene Nilgänse. Antijagd-Linktipp:
www.reinaert.tk - belgische Seite auf niederländisch
Wo
man sich den Weihnachtsbraten vom Himmel schießen kann
Weil
Mecklenburg-Vorpommern eines der wild- und artenreichsten Bundesländer
ist, sei „Jagdtourismus das einzige, was jetzt auf dem Land
noch geht“ - selbst im Winter. Für Dirk Wortmann die
Existenzgrundlage. Der Bielefelder ließ 1996 das Urlaubsdorf
Barlin für sechs Millionen Euro aus dem Boden stampfen, pachtete
2000 Hektar Revier an und stellte drei Jagdbetreuer ein. Für
600 Euro können „jagdlich Interessierte“ vier Tage
nach Herzenslust auf die großen Vögel ballern. (Quelle:tiernews.de.vu,
22.12.2002/ fellbeisser - Linktipp:
fellbeisser)
Illegale
Jagd auf Wildgänse und Kraniche
Vogelschützer
machen in Sachsen-Anhalt gegen Jagdtouristen mobil: "Noch vor
Sonnenaufgang umstellen die ("Hobby"-)Jäger die Schlafplätze
der Tiere und schießen danach wild in die aufsteigenden Schwärme."
Dabei sei auch mindestens einer der geschützten Kraniche verletzt
worden. Jedes Jahr überwintern in Sachsen-Anhalt, Brandenburg
und Mecklenburg-Vorpommern hunderttausende Wildgänse aus Skandinavien
oder Russland. Dies trifft auch auf Kraniche zu. Die
Gänse dürfen außerhalb von Naturschutzgebieten geschossen
werden, im letzten Winter waren es laut Komitee gegen den Vogelmord
35 000. (Quelle:
tiernews.de.vu, 05.11.2002/ tierlieb.net/ Märkische Allgemeine/
dpa/ MAZ)
Auch
2003 war das Komitee gegen den Vogelmord aktiv: Wie immer zu Beginn
der Jagdsaison auf Wildgänse waren die Tierschützer wieder
in den Großschutzgebieten Ostdeutschlands unterwegs. Wie auch
in den Vorjahren wurden an mehreren Naturschutzgebieten Jäger
bei der illegalen Jagd auf Gänse beobachtet. Insgesamt 27 Jäger
sind
-
wegen Verstoßes gegen
die Schutzbestimmungen der Schutzgebiete
-
wegen Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz
und
-
wegen
Verstoßes gegen das Waffengesetz
angezeigt worden. Ein Kamerateam des Rundfunks Berlin-Brandenburg
RBB "Klartext" (ehemals ORB) hat eine der Gruppen begleitet.
Linktipp:
Komitee gegen den Vogelmord
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Ergänzung
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bzw. Weihnachts-Gänse |
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Ein
paar Zahlen...
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...
aus Deutschland: zum
Fest der Liebe das Fleisch der gequälten Kreatur
Bevor
diese pathologischen Organe auf den Tischen gedanken- und herzloser
Gourmets landen, müssen die Gänse ein mehrwöchiges Martyrium über
sich ergehen lassen. Dennoch: Gänse
und Enten sind nach wie vor der klassische Weihnachtsbraten der
Deutschen.
Laut einer Pressemitteilung vom 8. Dezember 2000 (AP)
gaben 41,3 Prozent von etwa 1.000 befragten Personen an, bei ihnen
werde zu Weihnachten ein Gänsebraten auf dem Tisch stehen, wie die
Zeitschrift «Funk Uhr» am Freitag mitteilte. An
Pute wollen sich 26,7 Prozent satt essen, bei 17,3 Prozent steht
Fisch auf dem Speisezettel. Für Rindfleisch entschieden sich trotz
BSE-Skandal 14,7 Prozent.
Sieben
von acht der in Deutschland verspeisten Gänse werden importiert,
vor allem aus Ungarn und Polen, wo sie fast immer aus industrieller
quälerischer Erzeugung stammen. Die deutsche Selbstversorgung
bei Gänsen liegt nur bei 13 Prozent. Bei
Enten hat sich die Intensivtierhaltung auch in Deutschland durchgesetzt.
Die Tiere werden
innerhalb von acht Wochen auf rund drei Kilo gemästet, von Sonnenlicht
und Bademöglichkeiten können die Tiere nur träumen.
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Rund 280.000 Gänse wurden 1998 in verspeist
Das bedeutet eine Steigerung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
92% der traditionellen Martini-Gänse werden aus dem Ausland importiert,
vor allem aus Frankreich, Israel und Ungarn.
Dort müssen die Tiere unvorstellbare Qualen erleiden, bevor sie
auf den Tellern landen.
Es gibt zwar in Österreich praktisch keine Gänse-Massentier-Haltungen,
wie man sie von anderen Tierarten kennt und auch die brutalen "Behandlungsmethoden",
wie das Lebendrupfen oder Stopfen,
sind in Österreich verboten.
Die Crux dabei: 93% des österreichischen Bedarfs werden importiert,
zumeist aus Frankreich, Ungarn, Bulgarien, Polen oder Israel. Und
dort sind die Gänse keineswegs durch entsprechende Gesetze geschützt.
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Leber à la "fois gras"
In einem Betrieb in Frankreich werden die Enten schon nach 7 Wochen
zum Schlachten gegeben. Ihre Lebern sind zu dem Zeitpunkt "nur"
4 - 5 mal so groß wie eine gesunde Leber.
Auf kahlem Boden sind 2000 Masttiere eng zusammengepfercht. Sie
erhalten Medikamente gegen Krankheiten und Stress. Ihre Schnäbel
werden kupiert. Enten leben normalerweise in Einehe. Doch die Bedürfnisse
der Tiere interessieren den Mäster nicht. Wichtig ist die Rendite.
Zwei einflussreiche englische Tierschutzorganisationen (WSPA,
anerkannt von der UNO und vertreten in mehr als 70 Ländern, wie
auch Advocates
for Animals) haben zum Boykott französischer Gänseleberprodukte
aufgerufen. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Bericht vorgelegt,
der die nicht akzeptable Behandlung von Enten und Gänsen detailliert
beschreibt und zu dem Ergebnis kommt,
...
dass Gänseleber eins der am auf grausamste Weise hergestellten
Nahrungsmittel der Welt ist.
Es
wird angegeben, dass Frankreich im letzten Jahr mehr als 15.000
Tonnen produziert hat, wofür 25 Millionen Tiere ihr Leben lassen
mussten. (Belga)
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Delikatessen aus der Folterkammer für den "Homo vorax"
Wer
sich Gourmet nennt, im feinen Restaurant die weiße Stoffserviette
umbindet und die zart auf der Zunge verschmelzende Gänseleber schlemmt,
führt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Schweiz eine
"Delikatesse aus der Folterkammer" zu.
Ein Befund, den der Schweizer
Tierschutz (STS) in seinem Faltblatt "À la carte"
im Telegrammstil folgendermaßen begründet:
"Stopfgänse
und Stopfenten. Salz im Futter und im Trinkwasser. Gummiband am
Hals, um Erbrechen zu verhindern. Dreimal täglich wird Futterbrei
durch ein Stahlrohr direkt in den Magen gepresst. Die Leber vergrößert
sich krankhaft dreizehnfach. Foie gras? Nein danke!"
Gegen
"Delikatessen aus Folterkammern" in Nobelrestaurants setzt
nun der Schweizer Tierschutz seinen "Guide Culinaire"
ein. Damit werden die "Feinesser" darüber informiert,
welche von GaultMillau
ausgezeichneten Lokale der Schweiz "auf Delikatessen verzichten,
die keine sind, weil ihre Herstellung Tierleid verursacht".
Der
STS hat die Lebensbedingungen verschiedener Tiere untersucht, welche
in irgendeiner Form als Delikatessen in unseren Tellern landen.
Die Studie über die in Zuchten zum Essvergnügen heran gepäppelten
Opfer wie Tauben, Wachteln, Hummer, Stör (Kaviar), Austern, Frösche,
Haie, Lachse, Strauße, Fasane, Enten, Gänse und Kälber verdirbt
nachhaltig den Appetit eines jeden halbwegs sensiblen Menschen.
Fazit
der Tierschützer: "Wenn es ums vermeintlich leibliche Wohl
geht, ist der homo nicht immer sapiens, also weise, sondern häufig
vorax, also gefräßig."
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Gänsefreund |
Schauspieler
und Tierschützer Sir John Gielgud
Wie
der mutige Tierrechtsaktivist, den er in dem schlichten, einmaligen
Film "The Shooting Party" von 1984 spielte, glaubte Sir John
auch privat daran, dass Tiere nicht von Menschen ausgebeutet werden
dürfen.
Vor
zehn Jahren bereits beteiligte er sich an PETAs Kampagne gegen die
Grausamkeiten in der Gänseleberindustrie.
Er
trat in einem Video auf, das über die Zwangsfütterung
von Gänsen und Enten berichtete. Als weltweit Restaurantchefs
und -besitzer das Video sahen, strichen viele von ihnen Gänseleber
von der Speisekarte.
Tierrechtsbilder

arpix.de:
Eine Datenbank mit vielen tierrechtsrelevanten Fotos, welche
für die Tierrechtsarbeit gratis verwendet werden dürfen.
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