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Buchtipp: Die Sinfonie der Wale  

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Roman von Alexandra Morton, September 2003. amazon


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Der Blauwal ist das größte Säugetier, das je auf der Erde gelebt hat


Sagenhafte Wale

Die Geburt

Walschwänze (Quelle: uni stuttgart)Wale werden mit dem Schwanz zuerst geboren. Wie alle Säugetiere atmen sie Luft. Würden junge Wale mit dem Kopf voran zur Welt kommen, würden sie gleich ertrinken. Wenn ein Waljunges geboren ist, wird es von der Mutter oder einem anderen Wal sofort an die Wasseroberfläche gebracht, damit es atmen kann.

Atmung, Tauchen, Dampfsäule

Wenn Wale tauchen (Pottwale auf der Suche nach Nahrung bis zu 1.000 m tief), müssen Wale den Atem anhalten. Wenn sie auftauchen, atmen sie ein. Die Luft, die sie ausatmen, hat sich im Körper der Tiere erhitzt. Trifft sie auf die kalte Außenluft, bildet sich eine Dampfsäule, die bis zu 4,50 m hoch sein kann.


Religion, Glauben, Mythen - Wale als Säulen der Welt

In manchen Ländern glaubt man, die Erde würde von einem riesigen Wal auf dem Rücken getragen. Wenn er sich bewegt, gibt es ein Erdbeben. In slawischen Volksmärchen wird die Welt von vier Walen getragen. Es gibt auch viele Geschichten von Seeleuten, die den Rücken eines Wales für eine Insel hielten, dort an Land gingen und ein Feuer machten, um sich eine Mahlzeit zu kochen. Als der Wal die Hitze spürte, tauchte er unter, und die Seeleute ertranken.

Die Sage vom Schiffshalter - gutmütige Wale

Der Schiffshalter ist  ein Fisch, der sich mit Saugnäpfen an größeren Fischen festhalten kann. Der Schiffshalter forderte einmal den Wal zu einem Rennen heraus. Grampus, der schnellste Schwimmer des Meeres, sollte voran schwimmen und Schiedsrichter sein. Beim Start versteckte sich der Schiffshalter unter einer von Grampus' Flossen. Als der Wal ankam, war der Schiffshalter schon da. So erklärte sich der Wal bereit, in Zukunft den Schiffshalter zu tragen. Seitdem sieht man an Walen häufig Schiffshalter kleben. Mehr Sagen bei tierdach.


Kommunikation, Verständigung, Lieder

Wal-Gesang

Wale verständigen sich mit pfeifenden und zwitschernden Lauten. Der Pfiff eines Blauwals kann 188 Dezibel laut sein, das ist mehr als der Lärm eines startenden Flugzeugs, aber immer noch weniger als der Pegel des so genannten LFAS. Mehr zu LFAS

Der männliche Buckelwal kann länger als eine halbe Stunde ohne Pause singen. Oft singen die Mitglieder einer Gruppe exakt das gleiche Lied. Manchmal bricht eine Gruppe auch mitten im Lied den Gesang ab und schwimmt aus ihren Überwinterungsgewässern nach Süden. Wenn sie ein halbes Jahr später zurückkehren, nehmen sie das Lied wieder dort auf, wo sie es unterbrochen haben. Die Gesänge verändern sich. Jeden Monat, jedes Jahr kommt etwas hinzu, als ob die Wale die Geschichte  ihres eigenen Lebens erzählen würden. 

Der amerikanische Biologe Roger Payne hat ausgerechnet, dass zwei Wale, die ganz tiefe Töne von sich geben, sich um die halbe Erdkugel miteinander verständigen können. Wale senden Töne aus und empfangen das Echo. Auf diese Weise finden sie ihre Nahrung, ihren Weg und ihre Artgenossen. Klänge und Vibrationen werden unter Wasser verstärkt. Walgesang zum hören: unten


Linktipp: Buckelwale live über das Internet hören bei Whalesong Deutschland - Die besten Zeiten sind von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr auf Maui, Hawaii - 10.00 – 18.00 Uhr MESZ. Die Klänge kommen von einem Unterwasser-Mikrofon (Hydrofon) vor der Küste von Kihei, Maui.

Whalesong DeutschlandAb sofort kann man Produkte aus dem Whalesong Shop erhalten, z.B. eine Whalesong CD: Stereo Aufnahme vor der Küste von Maui, aufgenommen am 25. Januar 2003. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt. Whalesong ist eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich der Bewahrung der Ozeane und der Umwelt widmet und versucht, wichtigen Stimmen ein „Mikrofon zu leihen“, die sonst ob des Lärms unserer modernen Welt nicht gehört werden könnten.


Lärmbelästigung 

Durch den Lärm unserer Tiefflieger, Schiffsmotoren, Echolote, Waffen- und Sonartests machen wir Menschen ihnen die Verständigung immer schwerer. Überall in den Tiefen des Meeres gibt es unnatürliche Geräusche.

Grauwale schwimmen große Umwege, um Lärmquellen aus dem Weg zu gehen, sie weichen in flachere Gewässer aus. 1992 fand man vor Neufundland Wale. Man vermutete, dass Sprengungen beim Bau von Bohrinseln ihr Gehör geschädigt hatten.

Ohne Gehör sind Wale "blind". Die Meere der Welt gehört den Lebewesen, die dort zu Hause sind. Eine Katastrophe für die Meeresbewohner sind die LFAS-Tests der US-Navy.


LFAS

Ein Projekt, das aus den Meeren akustische Kampfzonen macht: Niedrigfrequentierte aktive Sonarsysteme

Der Ausgangs-Schallpegel von LFAS Geräten entspricht in etwa dem Pegel, der ca. 7 Meter entfernt von einer startenden Saturn V-Rakete herrscht. Die Schallwellen werden mit sehr hohem Schalldruck übertragen und setzen sich über große Strecken fort. Die US Navy plant den Einsatz in 75% der Weltmeere. Damit sollen Unterseeboote erfasst werden. Auch die NATO und andere Seestreitkräfte verfügen über diese Technologie.

Zur Seite von The Ocean Mammal InstituteDas Wenige, was man über die Auswirkungen von LFAS auf die Tiere weiß, ist so beunruhigend, dass es massive internationale Kritik an den Plänen der Militärs hervorgerufen hat, z.B. mit der laufenden internationalen Kampagne der "European Coalition for Silent Oceans", die bereits von 20.000 Menschen unterschrieben wurde.

Quelle des nachfolgenden Textes und Linktipp für mehr Infos über dieses Thema: The Ocean Mammal Institute.


Die Navy und der Höllenlärm

  • Im Jahre 1996 erklärte sich die US-Navy - nach jahrelangen geheimen LFAS-Tests - bereit, ein Umweltverträglichkeits-Gutachten zu erstellen (Environmental Impact Statement; EIS) und die weitere Verwendung von LFAS zu verschieben

  • Das von der Navy konzipierte wissenschaftliche Forschungsprogramm stellte fest, dass es unbedenklich sei, die Tiere mit 180 Dezibel zu beschallen. Bei den Tests wurde den Tiere allerdings nie mehr als 155 Dezibel zugemutet, abgesehen davon wird LFAS mit bis zu 240 Dezibel verwendet

  • Am 15. Juli 2002 erlangte die US Navy von der US-amerikanischen Fischereibehörde (National Marine Fisheries Service) eine Ausnahmeregelung vom Gesetz zum Schutz der Meeressäuger (Marine Mammal Protection Act). Somit dürfen die LFAS-Geräte 5 Jahre lang betrieben werden und somit durch die Sonarsignale Tieren Schaden zugefügt werden. Eigentlich ist es Sinn des Gesetzes und Aufgabe der Fischereibehörde, Schädigung von Meeressäugetieren zu verbieten

Was bedeutet das für Wale?

  • Für Tiere (insbesondere für solche mit einem so empfindlichen Gehör) ist es eine Qual, in einer von künstlichem Lärm durchdröhnten Umgebung zu leben

  • Wissenschaftler befürchten das Schlimmste: Taubheit, Geweberisse, Strandungen, Störungen des Verhaltens bei Nahrungssuche, Fortpflanzung und akustischer Kommunikation

  • Bei der Massenstrandung von Schnabelwalen auf den Kanarischen Inseln im September 2002 deutet alles darauf hin, dass die Tiere aufgrund von Unterwassertests an Hirnblutungen verstorben sind

Auswirkungen nur für Wale?

  • Auch andere Meeressäuger, Fische und andere Lebewesen werden von dem Lärm stark beeinträchtigt. Studien haben ergeben, dass Lärm die Entwicklung von Fischeiern und -larven stört und die Reproduktionsfähigkeit beeinträchtigen kann

  • Der National Council äußerte in seinem jüngsten Bericht seine Besorgnis über die Auswirkungen auf Flora und Fauna einschließlich Zooplankton, Fischen und Schildkröten

  • Fischer in Großbritannien stellen einen starken Rückgang der Fischbestände in ihren Fanggründen fest, wenn das Sonarsystem eingesetzt wird und fordern die Untersuchung der Auswirkungen von Sonarsystemen der Royal Navy


Zur WDCSUm auf das Thema "Unterwassergeräusche" aufmerksam zu machen, veranstalte die WDCS im Rahmen der IWC-Tagung 2003 eine intensive Nacht "zwischen Walgesang und Lärmangriff" im Berliner Tempodrom und Liquidrom.

Neben Organisationen wie WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) und ASMS (Schutz der Meeressäuger), Wissenschaftlern und Künstlern, die weltweit für den Schutz der Wale aktiv sind, haben sich viele Menschen dem Protest gegen den Lärmangriff im Wasser angeschlossen.

Ziel muss es sein, die akustische Umweltverschmutzung im Wasser zu verringern. Die von den Militärs entwickelten aktiven Sonarsysteme führen in die entgegen gesetzte Richtung: in eine Welt, die nicht mehr musikalisch klingt, sondern nur noch militärisch dröhnt.


Strandungen

Nach Informationen des Ocean Mammal Institutes ereigneten sich alle zehn erfassten Strandungsfälle verschiedener Walarten während der Durchführung von U-Boot-Manövern.

Strandungen sowohl im Mittelmeer (mit niedrigfrequentiertem Sonar) als auch auf den Bahamas (mit mittelfrequentiertem Sonar) bestätigen, dass auch Schallpegel von 150-160 Dezibel tödlich sein können.

Auf der Seite des WDCS sind viele erschreckende Meldungen über den Zusammenhang von Strandungen und menschlichen Unterwasser-Einsätzen zu lesen.


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Linktipp - zur WDCS - Whale and Dolphin Conservation Society Deutschland

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