|
|
|
|
Liebe
Besucher, auch wenn Sie kein Veganer sind, verzichten Sie bitte
mindestens
am Weltnutztiertag
(Donnerstag, den 2. Oktober 2003)
darauf, tierische Produkte zu kaufen oder zu konsumieren. Zumindest
an einem Tag im Jahr soll die Massentierhaltungs-Industrie zu spüren
bekommen, dass sich in Deutschland das Bewusstsein zu gesunder Ernährung
und Tierschutz ändert.
Der Begriff "Nutztier" ist etwas unglücklich, denn
es gibt keine Nutztiere. Es gibt Tiere, die wir "ausnutzen".
Dies passiert auf verschiedenste Weisen: beim Sport (z.B. Pferde),
zu Unterhaltungszwecken (Stierkampf, Zoos, TV-Tiere) zu Forschungszwecken
im Labor oder zum kuscheln. Auch das ist eine Form des "Nutzens".
Auf
dieser Seite möchte ich mich auf diejenigen "Nutztiere"
beschränken, die zu abermillionen in "Tierfabriken"
gefoltert werden, um dem Menschen billig als Nahrung zu dienen.
Die Liste ist natürlich nicht vollständig. Ich reiße
das Thema jeweils kurz an und verweise dann auf andere Seiten, vor
allem meine "Hauptseite" www.tierlobby.de.
Viola
Kaesmacher
Bitte
denken Sie dran: Tierschutz beginnt beim Konsumverhalten!
|
|
News
|
Internationale
Neuigkeiten
News,
auch aus dem Bereich der Massentierhaltung finden Sie immer aktuell
in der tierdach-Newsliste
|
|
|
Hühner
|
In
Deutschland werden 60 Millionen Legehennen gehalten. Davon 90% in
Legebatterien. Pro Legebatterie gibt es etwa 35.000 Hühner.
Jedem Huhn steht ein Platz von 2/3 eines Din-A-4 Blattes zur Verfügung.
Die Tiere sind 16- stündiger Beleuchtung ausgesetzt, damit
die Legeleistung gesteigert wird. Die Versorgung mit Futter und
Wasser und die Kotbeseitigung erfolgen automatisch. Auch die Schlachtung
ist hier vollmaschinell: ist ein Huhn mal größer oder
kleiner als die "Norm", wirkt das Betäubungsbad nicht
und die Tiere erleiden Höllenqualen. Außerdem sehen sie
schon minutenlang vorher, was mit ihnen passiert, denn die ganzen
Mit-Hühner sind meterlang vor Ihnen aufgereiht...
Weitere
Informationen bei tierdach: www.welteitag.de
|
|
Gänse
|
In
früheren Kulturen wurden Gänse als Opfertiere und Fleischlieferanten
gehalten. Die Federn wurden für Schreibzwecke eingesetzt und
die Daunen für Kissen und Decken. Die Gänse von heute
werden besonders brutal gemartert: lebendig gerupft für weiche
Federkissen, mit Eisenrohren wird künstlich Futter in die Mägen
geführt für sogenannte Leberpastete und letztlich die
maschinelle Schlachtung.
Weitere
Informationen bei tierdach: Gänseseiten
|
|
Rinder
|
Rinder
sind ganz besondere Tiere. Als eines der frühesten Haus-, Nutz-
und Arbeitstiere spielt das Rind in den Glaubensvorstellungen vieler
Völker eine große Rolle. Im Hinduismus gilt seine Misshandlung
oder Tötung als schweres Verbrechen (heilige Kühe). Leider
werden Rinder besonders schlecht behandelt. Ein paar Stichworte:
Schächten, Milchmaschinen, Herodes-Prämie, BSE, Stierkampf,
Tiertransporte.
Weitere
Informationen bei tierdach: Rinderseiten
|
|
Schafe
|
Schafe
sind empfindlicher als andere Tiere, so ist die Massentierhaltung
zum Glück schwierig mit ihnen durchzuführen. Die Hauptqual
erleiden die Tiere beim Transport. Zum Beispiel in Fremantle in
West Australien. Von dort werden große Mengen Schafe und Rinder
lebend verschifft. Durchschnittlich werden tatsächlich 5 Millionen
lebende Schafe pro Jahr aus Australien exportiert. Einige nach Indonesien,
die meisten in den Mittleren Osten. Dabei verenden jährlich
über 200.000 Tiere während des Transportes.
Weitere
Informationen bei tierdach: Schafseiten
|
|
Schweine
|
Bei
einem Pro-Kopf-Verzehr von ca. 62 kg Fleisch pro Jahr entfällt
fast zwei Drittel davon auf Schweinefleisch. 1950 wurden weltweit
etwa 300 Mio. Schweine gehalten, heute sind es beinahe eine Milliarde.
Den größten Schweinebestand weist die Volksrepublik China
auf mit etwa 300 Mio. Schweinen. In der Schweiz ist der Schweinestand
bei etwa 2 Mio. Heute fassen große Schweinemastanlagen bis
zu 80.000 Tiere. Durch die übertriebene Züchtung und die
schlechten Bedingungen tauchen heute sehr viele neue Haut- und Kreislaufkrankheiten
auf. In der Schweiz werden etwa 90% aller Schweine künstlich
besamt und biotechnisch vorbereitet. In Österreich leben 2/3
der Sauen in Einzelhaft, 90% von ihnen leben ständig, sogar
während des Abferkelns, in der "Eisernen Sau".
Weitere
Informationen bei tierdach: Schweineseiten |
|
|
Transporte |
Tiertransporte - Verladen und Verreckt
Wir alle haben die Bilder vor Augen, wie die Tiere zusammengepfercht,
zu Tode erschöpft, schwer verletzt, sterbend oder schon tot auf
den Lastwagen und Schiffen sind. Jährlich werden 250 Mio. Schlachttiere
(Rinder, Schweine, Schafe, Pferde, Hühner) unter teilweise
verheerenden Bedingungen quer durch Europa in den Nahen Osten transportiert.
Anreiz
für den Export von Schlachttieren bieten insbesondere großzügige
EU-Subventionen. Um die durch Subventionen geförderte Überproduktion
und hiermit die europäischen Kühlhäuser zu entlasten,
möchte die EU erreichen, dass möglichst viele Schlachttiere
in Drittländer exportiert werden.
Da
die europäischen Preise auf dem Weltmarkt nicht konkurrieren
können, wird der Handel subventioniert. Dafür werden in
der EU ca. 300 Mio. Euro Steuergelder für Exportsubventionen
aufgewendet.
Quelle:
Bündnis gegen Internationale Schlachttier-Transporte |
|
|
Zitate
zur
Zitate-Sammlung
|
-
Wenn
der Mensch doch aufhörte, sich auf die Grausamkeit der Natur
zu berufen, um seine eigene zu entschuldigen! Er vergisst, wie
unendlich schuldlos auch noch das Fürchterlichste in der Natur
geschieht. (Rainer Maria Rilke)
-
Ganze
Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre
Dienste und Verdienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern)
-
Solange
der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt, fühlt das Tier,
dass der Mensch nicht denkt! (unbekannt)
-
Wo
es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist
jeden Tag Treblinka (Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer)
-
Mitleid
mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen,
dass man zuversichtlich behaupten darf: wer gegen Tiere grausam
ist, kann kein guter Mensch sein (Schopenhauer)
|
|
|
Welt-Nutztiertag
|
World Farm Animals Day
immer am 2. Oktober (2002 war 20jähriges Jubiläum)
Dieser
internationale Schutztag wurde zum ersten Mal 1983 ausgerufen, um
all der beklagenswerten Tiere in Tierfabriken und Schlachthäusern
zu gedenken. Das Datum ehrt gleichzeitig Mahatma Gandhi, einen Meister
der artgerechten Tierwirtschaft. Zu
WFAD |
|
|
Linktipps
Weltvegetariertag
Welteitag
Weltvegantag |
|
tierdach.de
- die Tierlobby. Tierportraits,
Tierschutz, Tierrechte - News, Linktipps, Service.
Für die Tiere ohne Lobby.

Mitglied
im IfT - Internetzwerk für Tiere
|