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| Erfolgsmeldung |
Aus für Stierkämpfe in Katalonien
Die Abstimmung des katalonischen Parlaments am 28. Juli 2010 ist das Ergebnis des jahrelangen Einsatzes und der unermüdlichen Arbeit von Tierschutz- und Tierrechts-Organisationen auf der ganzen Welt.
Initiative Anti-Corrida, eine Arbeitsgemeinschaft von animal 2ooo – Menschen für Tierrechte Bayern, begrüßt die heutige Abstimmung, Stierkämpfe in Katalonien zu verbieten. weiter
Die WSPA Welttierschutzgesellschaft hatte mit Unterstützung des britischen Schauspielers Ricky Gervais weltweite Petitionsaufrufe gestartet. Zwei Tage vor der Abstimmung wurden dem katalonischen Parlament 165.000 Unterschriften aus 120 Ländern übergeben.mehr
Katalonien ist bereits die zweite spanische Region, die diese Form der Tierquälerei verbietet. Auf den Kanarischen Inseln wurden Stierkämpfe bereits 1991 für illegal erklärt. Laut PeTA ist die Zahl der Kämpfe in ganz Spanien ist rückläufig. Auch in der spanischen Bevölkerung sinkt die Unterstützung: Über 70 Prozent der Spanier lehnen das grausame Spektakel ab. Stierkampf bei PeTA
Die Kampagne „PROU“ vereinte tausende katalanische Bürger, die in ihrer Region ein Ende der blutigen und grausamen Stierkämpfe forderten. Seit Dezember 2008 hatten über 180.000 katalanische Bürger die Kampagne unterstützt. detaillierte Informationen
Mit wie viel Freude das Abstimmungsergebnis aufgenommen wurde, können Sie in diesem Video sehen. Das Video zeigt aber auch, mit welcher Wut unsere Gegner das Votum des katalonischen Parlaments aufgenommen haben. Ihre Reaktion sollte uns vor Euphorie warnen und unsere Blick auf den steinigen Weg bis zum Inkrafttreten des Stierkampfverbots am 1. Januar 2012 lenken. Bis dahin werden die Stierquäler versuchen, unter Einschaltung des spanischen Parlaments, des Verfassungsgerichts und obskuren Verbindungen zur spanischen Regierung das Stierkampfverbot auszuhebeln. Auch ihre Bemühungen, den Stiermord zum UNESCO-Kulurerbe erklären zu lassen, werden sie als Trotzreaktion verstärken... Quelle: www.stop-corrida.info |
| und Frankreich? |
In Frankreich hat die Sensation, für die die katalonischen Abgeordneten gesorgt haben, in den Medien ein großes Echo erfahren. Die Kommentare, die noch vor einiger Zeit mit dem Stierkampf-Milieu sympathisierten, sind einer Darstellung gewichen, die dem Anliegen der Stierkampfgegner grösseren Raum als bisher einräumt. Sehr oft wird auch auf die Initiative von etwa 60 Abgeordneten der französischen Nationalversammlung hingewiesen, die darauf abzielt, den Ausnahmeparagrafen im Tierschutzgesetz, der Stierkämpfe in Südfrankreich erlaubt, zu streichen.
"Soll auch Frankreich den Stierkampf verbieten?"
Stimmen Sie mit " Oui", so lange die Umfrage noch nicht geschlossen ist: www.bfmtv.com |
| Neuigkeiten... |
- Star bullfighter Jose Tomas gored in Mexico BBC
- Man gored to death at bull festival 10.07.09 BBC
- Aktuelle Nachrichten auf animal2000.de:
Rodeo - Stierkampf
|
| Rodeo |
auf youtube - TierrechtsInitiative Rhein-Main mobilisiert
Viola Kaesmacher im Interview mit AZ Media (RTL/n-tv)
Warum gegen Rodeo? Watch this - Any questions? |
VW
warb mit tierquälerischem Stiertreiben für den neuen
Polo
Spießer
Alfons: "Apropos Volkswagen-Werbung"
in HORIZONT 23/05 |
Leider
nicht das erste Mal, dass Automobil-Hersteller offensichtlich
davon ausgehen, dass Tierquäler eine interessante Zielgruppe
sind; Renault Clio und General Motors/Cadillac warben auch
schon mit Stierkampf...
Derzeit
wirbt die Volkswagen Konzern für die Sicherheit des neuen
POLO mit einer doppelseitigen Anzeige, sowie auf Plakatwänden.
Das Fahrzeug befindet sich in einer spanischen Stadt, die
wahrscheinlich an Pamplona erinnern soll. Rund um den POLO
findet ein Stiertreiben statt. Nicht nur Stiertreiben an sich
wird glorifiziert, sondern es wird auch die übliche Schwarz-Weiß-Malerei
betrieben: "Böser Stier" steht "gutem
Auto" und "guten Menschen" gegenüber.
Noch eine Info zum Stiertreiben an sich: Es findet nicht nur
in Pamplona statt, sondern bei vielen spanischen Fiestas.
Die Stiere enden fast immer beim Stierkampf! Auf www.anti-corrida.de
ist die Anzeige verkleinert zu sehen - dort auch Protestaufruf.
hier
zu meinem offenen Brief - Protestschreiben an die Verantwortlichen
(pdf)
VW
Polo nimmt Stierkampf-Motiv aus der Bewerbung
aus
dem Antwortschreiben von VW (Unterzeichner: L. Klothe und
M. Lendle), 26. Mai 2005 an einen Protestbrief: "[...]
Zunächst würden wir gern Stellung zu Ihrer Kritik
hinsichtlich unserer Polo Anzeige nehmen. Wir bedauern ausdrücklich,
dass Sie sich durch das Motiv verletzt fühlen. Das war
nicht unsere Absicht, vielmehr ist es unser Ziel mit jeder
Werbung, dass Volkswagen und seine Produkte positiv wahrgenommen
werden. Das von Ihnen kritisierte Motiv ist aus unserer Sicht
kein Statement für oder gegen die gezeigte Veranstaltung.
Es ist auch nicht Aufgabe der Werbung, in dieser Diskussion
Stellung zu nehmen, die - wie Sie sicher wissen - in Spanien
ganz anders geführt wird. In Spanien sind Feste wie in
Pamplona, ein wichtiger Teil der kulturellen Tradition und
Identität. Wir haben uns aber aufgrund der aufgetretenen
Missverständnisse entschieden, diese Anzeige nicht mehr
einzusetzen. Falls Ihnen dieses Motiv doch noch einmal in
naher Zukunft in einer Zeitschrift begegnet, liegt der Grund
ausschließlich darin, dass diese Zeitschrift bereits
im Druck und ein Erscheinen nicht mehr zu stoppen war. ...]" |
| Stierkampf
in Bayern: Arena auf dem Bauernhof? |
Blut, Spektakel, Kampf bis zum Tod
all das will ein 34jähriger aus dem Chiemgau bieten...
Stierkämpfe
nach spanischem Vorbild wolle er in Bayern veranstalten. Mit
einer Unterschriftenaktion in der Münchner Innenstadt
warb Oliver Spiegel am Wochenende im Torerokostüm um
Unterstützung für seinen Antrag bei der EZU, berichtet
die Zeitung „tz“. Er habe als Jugendlicher in
Spanien an mehr als 30 Stierkämpfen teilgenommen und
dabei auch fünf Tiere getötet, sagte der Mann der
Zeitung.
Nun will er auf einem Hof im Chiemgau eine Arena bauen und
dort dann die blutigen Spektakel veranstalten. „Wo sonst
kann es Stierkämpfe geben, wenn nicht in Bayern“,
sagte er der Zeitung. „Hier sind die Menschen noch aufgeschlossen.“
Den Vorwurf der Tierquälerei wies er zurück. Vor
1.000 Jahren sei das ja auch noch keine Tierquälerei
gewesen. Zudem würden die Stiere eigens dafür gezüchtet
und hätten „ein wunderbares Leben in freier Natur“.
Spiegel betonte, ihm sei es „egal“, wenn er deswegen
als Spinner bezeichnet werde – immerhin 40 Unterstützerunterschriften
habe er schon gesammelt.
(Quelle:
canis.info/sueddeutsche.de/ddp)
Kommentar
Tja - soll man so jemanden überhaupt ernst nehmen?
Immerhin schafft er es in die Medien und das Deutsche Tierhilfswerk
hat dem Spinner ein Presseecho gewidmet: Stierkampf
im Chiemgau – schlechter Spaß oder blutiger Ernst?
Jemand, der sich damit brüstet, schon Stiere im Stierkampf
getötet zu haben (offensichtlich ohne Ausbildung) obwohl
spanische aficionados sehr wohl Wert auf ihre "gut"
ausgebildeten Töter legen? Jemand, dem Aufgeschlossenheit
ein Fremdwort zu sein scheint oder aber der sich in der Materie
überhaupt nicht auskennt, denn "Stierkampf"
ist ja etwas, was überhaupt nur noch deshalb besteht,
weil sich die Lobbyisten immer wieder gerade auf das Gegenteil
berufen - nämlich auf "Tradition" etc.
Jemand, der noch in den Vorstellungen der 50er Jahre hängengeblieben
ist, mit seiner "romantischen" Vorstellung vom glücklichen
Stier auf der Weide... Jemand,
der so tut, als sei die ethische Einstellung heute noch immer
tiefstes Mittelalter, nur weil einige Länder extrem rückständig
sind - "hacken wir doch den Dieben wieder die Hände
ab und verbrennen rothaarige Frauen, vor 1.000 Jahren war
das ja auch noch gängige Praxis"... Ich hoffe jedenfalls,
dass man diesem dumm-gefährlichen Geschwätz kein
Gehör schenkt und sich nicht nur "Bayern" von
diesen Plänen klar distanziert. Und übrigen stehen
den 40 bayerischen "Pro-Unterschriften" fast eine
halbe Million Contra-Unterschriften gegenüber - und das
direkt aus der Stierkampf-Hochburg (siehe Meldung unten).
Viola
Kaesmacher, 13. Mai 2005
|
| Buonas
Diaz, Bonjour, Guten Tag!
Aktuelle
Entwicklung im Kampf gegen den Stierkampf in Spanien und Frankreich
-zusammengefasst von Karl und Anke Daerner |
453.000
Unterschriften für Verbot des Stierkampfes in Katalonien
Ein
Jahr, auf den Tag genau, nachdem sich die Stadt Barcelona
als „Anti-Corrida“ erklärt hat, wurden die
Organisationen ADDA und WSPA am 6. April 2005 von dem Präsidenten
des katalonischen Parlamentes Ernest Benach empfangen, um
ihm 453.000 Unterschriften von Bürgern Kataloniens, Spaniens,
Europas und dem Rest der Welt zu überreichen, mit der
Forderung, den Stierkampf in Katalonien zu verbieten.
Die Petition, die auch von Paul McCartney, dem Dalaï
Lama und der Primatologin Jane Goodall unterstützt wurde,
ist ein großer Erfolg der ADDA und letztlich für
alle, die unterzeichnet haben. Quelle:
www.flac-anticorrida.org
Dem
katalonischem Parlament liegt ein Gesetzesantrag für
das Verbot des Stierkampfes in Katalonien vor, der noch in
diesem Jahr zur Abstimmung gelangen soll. Die massive Unterstützung
der Kampagne von ADDA wird hoffentlich zur gesetzlichen Abschaffung
des Massakers an Tieren (Stiere und Pferde) in Katalonien
beitragen.
[siehe
auch "Bid to ban bullfights", News 24.com, 06.04.05]
Unterschriftensammlung
für Madrid
Die
Aktionen der katalonischen Tierrechtler ermutigten nun die
Stierkampfgegner in der spanischen Metropole Madrid, auch
Hauptstadt der Stierquälerei, zu fordern, dass sich ihre
Stadt ebenfalls als „Anti-Corrida“ erklärt.
Unterstützt bitte massiv mit eurer Unterschrift die Petition
von "ECOLOGISTAS EN ACCION" in Spanien: www.ecologistasenaccion.org.
In
der Zwischenzeit haben sich schon 16 spanische Städte
als „Anti-Corrida“ erklärt.
Neues aus Frankreich
In Frankreich, wo sich der Stierkampf leider immer mehr ausbreitet,
hat sich erst eine Stadt, Mouans-Sartoux in der Nähe
von Cannes an der Côtes d’Azur, gegen das Stierkampfunwesen
erklärt. In dieser Gegend ist die Mobilisation gegen
den Stierkampf besonders stark und gipfelt in einer internationalen
Demo, die am 16. Juli 2005 zum hundertjährigen
Jubiläum des Stierkampfes in der Stadt Fréjus
stattfindet: www.flac-anticorrida.org |
| COLOMBIA |
Aufruf:
Briefe an die kolumbianische Regierung, um Bogota als Stierkampffreie
Zone zu deklarieren. Mehr Infos: Hintergrund
sowie Adressen,
Musterbriefe bei: animal_net/Animals through the world magazin |
| Stiekampf-Übertragung?
Nicht mehr live... |
Erfolgsnachricht!
Morgen
wird das spanische internationale Fernsehen TVE Internacional
zum ersten Mal einen Stierkampf nicht live ausstrahlen, sondern
um Mitternacht (auf dem Kontinent). Dies ist ein Erfolg der
europäischen Tierschützer, die sich gegen die Live-Ausstrahlungen
zu einem Zeitpunkt, wenn Kinder fernsehen, gewandt haben.
Dem Sender entgehen so nicht nur die Zuschauer, sondern auch
Werbeeinnahmen. In
Spanien selbst müssen Stierkampf-Übertragungen künftig
mit einem akustischen und visuellen Warnhinweis ausgestrahlt
werden, der besagt, dass das Programm für Kinder unter
13 Jahren nicht geeignet ist.
Wir
bewerten das ganz optimistisch als den Anfang vom Ende...
Wir
danken allen, die die Kampagne unterstützt haben.
Mechthild Mench, www.anti-corrida.de,
14.04.2005
|
| No
a "Toro de la Vega“! Internationaler Protest |
Es
ist kaum vorstellbar, dass sich die spanischen (S)tierquäler
in ihrer Perversität noch übertreffen können.
In der Stadt Tordesillas (Valladolid) wird alljährlich
ein Stier bei dem Spektakel „Toro de la Vega“
grausam zu Tode gequält. [...] Die
spanischen Stierkampfgegner rufen zu einer internationalen
Protestaktion am 13. September 2005 mit einer Besetzung
des Dorfes TORDESILLAS (in der Nähe der Stadt
Valladolid, Nordwestspanien) auf. Sie rechnen mit einer großen
internationalen Beteiligung. [...] Wer
nicht nach Tordesillas fahren kann, sollte die Aktion der
spanischen Stierkampfgegner mit brieflichen Protesten unterstützen.
Mehr Infos >> |
| Kataloniens
Feuerstiere |
Internationale
Kampagne für "Feuerstiere" ohne Grausamkeit in
Katalonien Europäische Organisationen fordern gemeinsam
einen zivilisierteren Umgang mit Tieren in Katalonien. mehr
darüber >> |
| Südfrankreich:
100 Jahre Stierkampf... |
In
der französischen Stadt Fréjus an der Côte
d' Azur wird im kommenden Juli von den Stierquälern
das 100jährige Jubiläum des Stierkampfes in dieser
Stadt mit einer Feria gefeiert.
Damit
bei dem Fest nicht vergessen wird, dass auch hundert Jahre
lang unzählige stolze Stiere gedemütigt und auf
grausame Weise hingemetzelt wurden, rufen die französischen
Stierkampfgegner am 16. Juli 2005 in Fréjus
zu einer großen Demo mit internationaler Beteiligung
auf.
Parallel
zu dieser Demo gegen die Barbarei findet am 15. und 16. Juli
2005 bei Fréjus eine umfangreiche Veranstaltung mit
Infoständen, Konzerten, Vorträgen usw. für
die Tiere statt... weitere Infos
>>
|
weiter
- zum News-Archiv >>
|
|
|
Tierquälerei
als Touristenattraktion?
Neueste
Umfragen unter der spanischen Bevölkerung zeigen, dass sie an dem
Besuch von Stierkämpfen nicht besonders interessiert ist. Der Touristenmarkt
ist hingegen das "Lebensblut" der Stierkampf- Profitmacher.
Ergebnisse der GALLUP-Umfrage vom Juli 2002
Selbst der Stierkampf-Promoter Sherwood gibt zu "es gibt keine Möglichkeit,
Stierkampf moralisch zu rechtfertigen." Die World Society for the
Protection of Animals hat Berichte veröffentlicht, in denen führende
Persönlichkeiten in Mexiko und Spanien wiederholt Empfehlungen zur
Abschaffung ausgesprochen und den Stierkampf kritisiert haben.
Colin Platt, der Koordinator des wissenschaftlich-beratenden Ausschusses
der WSPA, kommentierte in einem Memo, das einem Bericht beigefügt
wurde, dass
"....in
den 15 Jahren, während derer wir wissenschaftliche Berichte zusammengestellt
haben, dieses Thema das unglückseligste war, das es aufzuarbeiten
galt - ein Gefühl, das von mehreren meiner Kollegen im Ausschuss
geteilt wurde."
Viele
Anti-Stierkampf-Gruppen haben sich weltweit gebildet, darunter auch
die spanische Alternativa Para La Liberación Animal (Alternative
für Tierbefreiung), die mexikanische Pena Anti-Taurina Mexicana,
die Society for the Prevention of Cruelty to Animals (Gesellschaft
zur Vermeidung von Grausamkeiten gegen Tiere) in Tijuana und Mexico
City und das Anti-Bullfighting Committee in New York. Eine Liste
von aktiven Gruppen finden Sie auf der Anti
Stierkampf-Linkseite. |
Was
Sie dagegen tun können |
|
Touristen-"Liebesentzug"

|
Sollten
Sie den Besuch eines Landes planen, das Stierkämpfe erlaubt bzw.
fördert, teilen Sie bitte Ihrem Reisebüro mit, dass Sie gegen Grausamkeiten
an Tieren in jeder Form sind. Viele Touristen-Erholungszentren bauen
sogar Stierkampf-Arenas als Teil ihrer "Erholungs"-Anlagen.
Weigern
Sie sich, Ihren Urlaub in so einer Anlage zu verbringen, und schreiben
Sie einen Brief an den Eigentümer, in dem Sie darlegen, warum Sie
dort nicht wohnen wollen. Lassen Sie auch andere Menschen in Ihrem
Umfeld Einzelheiten über den Stierkampf wissen und bitten Sie sie,
ebenfalls zu protestieren. Wenn
Touristen aufhören, sich Stierkämpfe anzuschauen, werden auch die
Profitmacher mit ihren Grausamkeiten aufhören.
Stierkampf ist ein sinnloses, herabwürdigendes Spektakel, für das
in einer Welt, die ohnehin schon genug zu verkraften hat, kein Platz
sein darf. Für Ihre Planung des nächsten Spanien-Urlaubs
möchte ich Ihnen ans Herz legen, diejenigen Regionen zu meiden,
in der der Stierkampf nach wie vor als wichtiges "Kulturgut"
angesehen wird.
|
|
Boykott
von Stierkampf-Sponsoren, z.B. IBERIA!

|
Wer
mit IBERIA fliegt, gibt sein Urlaubsgeld auch für Stierkampf
aus. IBERIA sponsert die Homepage von Spaniens derzeitigem Star-Torero,
"El Julí". Er ist 1982 geboren und hat bereits
1995 in Frankreich in der Arena gestanden, was Proteste wegen "Kinderarbeit"
zur Folge hatte, da er unter 16 Jahre alt war. Seiner Karriere hat
das allerdings nicht geschadet. Wer gegen Sponsoring von Stierkämpfen
protestieren möchte, kann dies wie folgt tun (Quelle: anti-corrida.de):
Ebenso
verwerflich ist es, wenn Firmen mit Stierkampf Werbung für
Ihre Produkte machen, z.B.
Über
Informationen über weitere "Stierkampf-Werbung" bin
ich sehr dankbar! Dies betrifft auch Touristenführer und Bücher
über Spanien, in denen verherrlichend über diese Tierquälerei
geschrieben wird. Infos an viola.kaesmacher@tierlobby.de
|
|
Protestbriefe
und Petitionen schreiben, Demonstrationen, Kundgebungen und öffentliche
Proteste
|
Am
besten drücken Sie dabei aus, dass Sie das Land als Urlaubsziel
vermeiden werden, so lange die Greueltaten nicht abgeschafft werden.
Protestadressen (Auswahl):
Sie können sich natürlich auch schon bestehenden Petitionen
und Unterschrifenlisten anschließen, was weitaus effektiver ist.
Auf der Startseite finden Sie eine Übersicht über momentan
laufende Aktionen.
|
|
Informationen
verbreiten
|
Verbreiten
Sie die Nachricht, die Sie schockiert und die Informationen über
Tatbestände, die Sie abschaffen möchten auf möglichst
vielen Wegen: in Gesprächen mit Freunden, Kollegen. Auf Ihrer
Website, per E-Mail. In Foren Chats und einschlägigen Mail-Listen,
per Leserbrief an Zeitungen und andere Medien. Es gibt viele Wege,
seinen Unmut zu äußern. Tun Sie es!
PS:
Nicht nur die Presse, sondern "jeder Mensch hat Anspruch auf
freie Meinungsäußerung; dieses Recht beinhaltet auch
die Freiheit, Meinungen stets unangefochten zu vertreten, Informationen
und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf
Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." (Artikel
19 der Allg. Erklärung der UN-Menschenrechtskonvention vom
19.12.1948)
PPS:
Und um ein paar Totschlagsargumenten vorzugreifen möchte ich
hier Mark Essers aus dem DGHT-Forum zitieren: "Etwas stillschweigend
hinzunehmen, heißt es akzeptieren.
- Etwas
zu akzeptieren macht einen zum Mittäter!
- Kritik
und Protest sind gewünschte Mittel unserer Verfassung
-
Um diese zu üben werden sogar andere Rechte, wie z.B. Urheberrechtsschutzgesetz
(als Beispiel) eingeschränkt
-
Nur so entwickelt sich unsere Gesellschaft weiter
-
Wer Kritik übt, muss nicht unbedingt eine Lösung bringen.
Alleine dass man eine Situation nicht akzeptiert, begründet
schon jeden Protest und Kritik
Eine
"wertfreie" Meinung kann man kaum von einem protestierenden
Menschen erwarten. Dieser hat eine Wertung vorgenommen und deshalb
protestiert er ja. Wie gut, das es Menschen gibt, die eine Wertung
abgeben und nicht alles akzeptieren!" |
Rundgang
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