Rinder
ins Wasser!?
Rinder ins Wasser
Perverse Tierquälerei
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Anti-Corrida und Anti-Blutfiestas
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"Bous
al Mar" - Fiestas in (S)PAIN!
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Rinder
werden zum Sprung ins Wasser gezwungen
"Was
wäre Spanien ohne seine Fiestas? Auch an der Costa Blanca vermischt
sich katholische Frömmigkeit und überschäumende Lebensfreude
zu einem spektakulären Feuerwerk mit Blumen, Kostümen
und schönen Frauen..." so lautet der Aufreißer bei
www.spanien-online.de unter Kultur. Wenn man allerdings tiefer dringt,
werden haufenweise Tierquälerei-Feste beworben. Leider geht
es dort keinesfalls um Lebensfreude, sondern um brutalste Tierquälerei,
zum Beispiel beim "Bous al Mar" - Rinder werden ins Meer
getrieben!
Die
Tierquälerei fängt beim Stiertreiben an. Praktisch jede
Ortschaft und sei sie noch so kein, führt ab Spätfrühling
bis Herbst fast jede Fiesta verbunden mit einem Stiertreiben durch.
Entweder werden die Jungstiere durch die Straßen getrieben
oder in einem Gatter ständig gepiesackt. Die Leute versuchen
die Tiere mit Stöcken auf Trab und Angriff zu halten. Stundenlang
dauert das Ganze und mehrere Tage hintereinander. Es
soll sogar vorkommen, dass den Tieren Farbspray in die Augen gesprüht
wird. Für das Stiertreiben werden ganze Ortskerne mit massiven
Gitterverschlägen gesichert, damit sich die Leute dahinter
schützen können. Mehr zum Stiertreiben auf der Spanien-Seite.
Im
Sommer 2001 ist ein Stier während des verharmlosten Festes
"Bous a la Mar" an Herzversagen gestorben. Dies war dann
sogar mal ein Fall für die Medien, der spanische Veterinär
allerdings verharmloste die Angelegenheit, in dem er verkündete,
dass das Tier wahrscheinlich schon eine bestehende Herzkrankheit
hatte...
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Für
die Spanier ein Freudenfest, für die Tiere die Hölle
Das
Spektakel ist eine ausgesprochene Tierquälerei, denn keine
Kuh und kein Stier springt freiwillig ins Meer. Nach Informationen
der Tierhilfe Costa Blanca finden die "Bous al mar"-Spektakel
in Denia und Jávea statt. Wahrscheinlich gibt es nördlich
und südlich der Küste noch andere Ortschaften, die diesen
grausamen Brauch betreiben.
Die
Touristenbüros werben mit großen Plakaten vom "Bous
al mar". Vereinzelt gab es schon kritische Leserbriefe in deutschprachigen
Wochenzeitschriften. Allerdings wird alles sehr verharmlost. Es
sei doch nur Spass, dem Tier geschehe schlussendlich ja nichts.
Bei solchen Aussagen wird übersehen, dass eine Kuh oder ein
Stier nur wirklich in höchster Not freiwillig von einer Hafenmauer
ins Meer springt. Ab Spätfrühling gibt es viele Fiestas,
bei denen Stiere gequält werden (siehe z.B. Veranstaltungskalender
der "Costa Blanca Nachrichten").

Quelle
des Textes und Bilder der Werbebroschüre: Tierhilfe
Costa Blanka. Die Stiftung Tierhilfe Costa Blanca setzt sich
seit 1996 für eine Verbesserung der Lebensumstände der
Tiere in Spanien ein.
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Werbung
in Touristenbroschüren
"Verpassen
Sie nicht die Patronatsfeste zu Ehren der "Santísima
Sangre" im Juli. Zu den am ungeduldigsten erwarteten Anlässen
zählen die bekannten "Bous a la Mar" (Stiere ins
Meer).
Ein
einzigartiges Spektakel, während dem die mutigsten Jugendlichen
vor dem Stier herrennen und sich nur noch durch den Sprung ins Meer
vor denselben retten können."
Quelle:
Aktuelle Ausgabe der CBN (Costa Blanca Nachrichten) Nr. 1010 Seite
79 und 80. Dort findet man den Festkalender von einigen Ortschaften.
Übrigens:
Das allerneuste ist in Teulada anzutreffen - Stier- und Kuhtreiben
für Kinder und Frauen!
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vom
19. Juli 2002, von Andrea Beckmann, DÉNIA |
Costa
Blanca Nachrichten: Anzeige wegen Tierquälerei
"Bous al mar": Stier erleidet Kollaps - Über
zehn Personen verletzt
Anzeige
wegen Tierquälerei und Aufsichtsverletzung bei den "Bous
a la mar" (Kuhtreiben ins Meer) in Dénia hat die nationale
Tierschutzvereinigung "Asociación Nacional para la Proteción
y el Bienestar de los Animales (A.N.P.B.A.)" gegen die Stadt
Dénia erstattet. Dabei stützte sich ANPBA laut deren
Präsident Alfonso Chillerón auf die Tierschutzverordnung
des Landes Valencia.
Grund
für die Anzeige war die Verletzung eines 15-jährigen Spaniers
durch einen Stier. Der Junge hätte sich nicht in der "Arena"
aufhalten dürfen. Denn laut der valencischen Verordnung für
die Durchführung von Kuh- uns Stiertreiben dürfen sich
Jugendliche erst mit 16 Jahren aktiv an dieser Art Tierspektakel
beteiligen.
Was
die Tierquälerei anbelangt, so moniert die ANPBA, dass einer
der Stiere beim Sprung ins Hafenbecken kollabiert sei. Das Tier
sei zwar noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Doch müsse
überprüft werden, ob es gesundheitlich so stabil gewesen
sei, um überhaupt beim "Bous a la Mar" eingesetzt
zu werden. Außerdem sei bei den zurückliegenden Spektakeln
im Hafen von Dénia gegen den 3. Absatz des Artikels 16 der
valencianischen Verordnung verstoßen worden. Dieser Artikel
besage unter anderem, dass der Gebrauch von Stöcken und Stechgeräten
verboten und es zudem untersagt sei, Gegenstände nach den Tieren
zu werfen.
Im
vergangenen Jahr war bei dem "Bous a la Mar" in Dénia
ein Stier ums Leben gekommen, als er ins Hafenbecken sprang und
einen Herzinfarkt bekam. Die ANPBA hatte bereits damals Anzeige
gegen die Stadt Dénia und die Festkommission als Veranstalter
des Tierspektakels erstattet.
Tierschützer
Chilerón: "Das zuständige valencianische Justiz-
und Verwaltungsministerium hüllt sich beharrliche in Schweigen.
Von dem von uns eingeschalteten Bürgeranwalt erging jedoch
fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Stier-Unfall die Mitteilung,
dass unserer Anzeige stattgegeben werden muss".
Bei
den "Bous a la Mar" wurden dieses Jahr zehn Personen verletzt.
Pressespiegel
2003
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©
FAACE
Fight against Animal Cruelty in Europe |
Auch
für IAC - Initiative Anti-Corrida sind diese Spektakel mehr
als nur ein Dorn im Auge. Mehr Informationen bei anti-corrida.de
Blutfiestas:
Geographie der Unmenschlichkeit - Spanien im Blutrausch
Dort erfährt man einiges über Schandtaten, die schier
unglaublich sind:
-
In
einigen Orten jagt man die Rinder ins Meer (z.B. Denia)
-
versucht, sie in einem Brunnen zu ertränken
-
lässt sie ein "Schaumbad" nehmen
-
vergewaltigt sie mit Stöcken
-
rennt mit Einkaufswagen gegen sie
-
überfährt
sie wieder und wieder mit alten Autos oder Traktoren
Oder man steckt ihnen Feuerwerkskörper an die Hörner,
oder ein Gestell, an dem brennbares Material angebracht ist, welches
angesteckt wird und ihnen Augen, Hörner und Fell versengt (Medinaceli).
Darüber und noch über andere extrem perverse "Fiestas"
finden Sie auch Informationen auf der Spanien-Seite. |
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