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Klasse: HL5A
Jahrgang: 2002/03

"Der Spanische Stierkampf"

Einzelarbeit von: Maria EBENAUER

Gegenstand: Geschichte
Betreuungslehrer: Mag. Walter Trunk


Geschichte des spanischen Stierkampfes

 

Bis zur Zeit von Costillares, gegen Ende des 18. Jh. stößt man kaum auf Namen bekannter Stierkämpfer zu Fuß. Dies ist sowohl in den verschiedenen Regionen Spaniensals auch in Andalusien der Fall.

Die Stierkämpfermannschaften konnten - außer in Ausnahmefällen - nicht weit von einander entfernte Orte aufsuchen. Der professionelle Stierkampf zu Fuß steckte in Andalusien in den Kinderschuhen. Das Umherziehen der Trupps war wegen der Kosten, die im Vergleich zum geringen Verdienst übermäßig hoch waren, nicht möglich.

Aus diesem Grund waren populäre Stierkämpfer in Madrid, und auch im Norden Andalusiens unbekannt. Wenn sie bekannt waren, dann nur aufgrund ihres Ruhmes in Sevilla und Ronda. So war beispielsweise der Gründer der berühmten Dynastie Romero außerhalb Rondas gänzlich unbekannt.


Romero

Der berühmte Vertreter dieser Familie, Francisco Romero, wird in der Geschichte des Stierkampfes meist als der Erfinder der muleta (Rotes Tuch) genannt. Dieses Instrument sollte eine stufenweise Entwicklung erfahren und zur Vollendung gelangen. Francisco Romero benutzte dieses ursprünglich weiße, an einem Stock hängende Tuch, um den Stier von Angesicht zu Angesicht zu töten.

Das Tuch

Die rote muleta, die heutzutage verwendet wird, tauchte erstmals 1804, anlässlich der zweiten Auflage der „Tauromaquia“ auf. Diese Überarbeitung eines Stierkampfbegeisterten bietet nicht nur sachliche Informationen über die Ausstattung der Akteure und die Stellungen und Figuren des Kampfes, sondern versucht auch, auf den "ästhetischen Genuss" der Corrida hinzuweisen.


Tauromaquia

Die erste Auflage der „Tauromaquia“ stammt vom bekannten Stierkämpfer José Delgado Guerra (1754-1801), genannt Pepe-Hillo. In dieser Schrift von 1796 warb er für eine damals neue Form des Stierlaufs, die sich schließlich durchsetzte und noch heute als „fiesta nacional“ begangen wird.

Fiesta nacional

Sie löste drei ältere Formen des Stierfestes ab

  • den mit der Lanze vom hohen Ross aus geführten Stierkampf der Adeligen, der ihre Macht über die wilde Natur darstellen sollte

  • den regellosen Stierlauf in den Dörfern, der die "Verbundenheit" der Bauern mit ihrem Vieh zum Ausdruck brachte

  • und das Stierschlachtfest, das professionelle Schlächter (Matadore) der städtischen Schlachthöfe zusammen mit der Plebs der nächstgelegenen Vorstadtquartiere begingen

Pepe-Hillo

Die von Pepe-Hillo und anderen propagierte disziplinierte "Kunst" des Matadors und seiner Gehilfen sowie die Wandlung der Volksmenge vom Akteur zum Betrachter des dramatischen Geschehens markieren den Abschied von der gefährlichen Unordnung früherer Stierfeste.


Juan Romero

Juan Romero, dem Sohn Francisco Romeros, ist eine weitreichende Reform bei der Stierkämpfermannschaft zu "verdanken", die bewirkte, dass der Kampf von nun an mit Strategie und Taktik geführt wurde.

Die Entwicklung des Stierkampfes war in jene Phase getreten, in der die Gehilfen dem Matador unterstanden und seinen Anordnungen Folge zu leisten hatten.

Die Zuschauer wurden sich bewusst, dass der Kampf geordneter und nicht mehr anarchisch verlief. Juan Romero war der erste Hauptfechter, der unter diesen Bedingungen auf der Plaza de Mayor in Madrid kämpfte.

Pedro Romero

Francisco Romeros Enkel, Pedro Romero wurde ebenfalls berühmt. Man sagt ihm nach, 5.000 Stiere getötet zu haben und bereits mit 15 Jahren, aber auch noch als 80-jähriger in der Arena gestanden zu haben. Er trug ebenfalls wesentlich dazu bei, dass der klassische Stil der Schule von Ronda berühmt wurde.


Joaquin Rodriguez alias Costillares

Im Verlauf des Jahrhunderts sollte die Technik des Stierkampfes von einem anderen Stierkämpfer derart revolutioniert werden, dass sie bis zum heutigen Tag nichts an ihrer Gültigkeit verloren hat. Dieser Stierkämpfer war Joaquin Rodriguez, besser bekannt als Costillares.

Seine Erfindung, die man als volapié bezeichnet, bedeutet, dass die muleta zum Bezwingen des Stiers und zum Angriff dient und von nun an kein Instrument der Verteidigung mehr sein sollte. Diese Erneuerung ließ der Rivale von Costillares, Pepe-Hillo, in sein Werk „Tauromaquia“ einfließen. Eine weitere technische Innovation, die aus dem 18. Jh. stammt, ist die cuarteo. Dabei wird eine ausweichende Bewegung vollführt, um beim Platzieren der banderillas nicht in die Hörner zu laufen.

Abschließend kann gesagt werden, dass das 18. Jh. zu einer Vereinheitlichung des Stierkampfes auf der gesamten iberischen Halbinsel führte.


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