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Mühlgasse 35

Klasse: HL5A
Jahrgang: 2002/03

"Der Spanische Stierkampf"

Einzelarbeit von: Maria EBENAUER

Gegenstand: Geschichte
Betreuungslehrer: Mag. Walter Trunk


Ungleicher Kampf

Dem Nord- und Mitteleuropäer fällt es schwer, die Begeisterung für das Töten von Tieren zu verstehen.

Noch weniger, wenn überhaupt, versteht man diesen unfairen Kampf zwischen Tier und Mensch, wenn man die brutalen „Vorbereitungen“ kennt, die überaus grausam sind, die man aber trotzdem den Tieren noch immer zumutet. Die Tiere sind so präpariert und geschwächt, dass sie für die Toreros keine wirkliche Gefahr bedeuten. Bevor der eigentliche Stierkampf beginnt, müssen sie nämlich bereits brutale Behandlungen über sich ergehen lassen.

Diese vor dem Kampf verübten Tierquälereien werden der Öffentlichkeit verschwiegen. Dass versucht wird, diese der Öffentlichkeit vorzuenthalten, ist verständlich. Tierschutz-Organisationen kämpfen weiter mit Aufklärungskampagnen gegen das Martyrium der Stiere. Selbst in Spanien beginnt bereits ein Umdenken.

Trotzdem finden jährlich in der Hauptsaison noch um die 30.000 Tiere unter tosendem Beifall der Zuschauermassen in den Arenen den Tod, denn der Stierkampf ist ein lukratives Geschäft. Die Argumente Tradition und Kultur können diese Taten nicht rechtfertigen. Nur weil etwas alt ist, ist es noch lange nicht erhaltungswürdig.


Vorbereitungen für den Kampf

Transport

Es beginnt mit dem tagelangen Transport der Stiere zur Arena. In engen Behältern werden sie auf Lastwagen in brennender Sonnenglut herangebracht. Manche verlieren bis zu 30 Kilo Gewicht und sind so geschwächt, dass sie zusammenbrechen, sobald man sie mit Eisengabeln aus den Stehkisten heraustreibt.

Hörnerschleifen

Dann werden sie in eine Kopfhalterung eingespannt, um die Hörner abzusägen und in der Folge werden diese in eine natürlich aussehende Spitzform zugefeilt.

Dies hat zwei Gründe: erstens, um das Tier durch den langanhaltenden, unerträglichen Schmerz zu schwächen – im Inneren der Hörner liegen so empfindliche Nerven, wie in einem Zahn – und zweitens verliert der Stier durch die Kürzung den Sinn für die Entfernung und stößt daher immer ins Leere.

Gleichzeitig werden die Hörner auch an mehreren Stellen bis zum Nerv angebohrt und in die Löcher Holzsplitter eingepflanzt, so dass jegliches Verteidigungsmanöver für den Stier zur Höllenqual wird. Damit er seinen Schmerz nicht herausbrüllen kann, wird ihm in manchen Kampfstätten das Stimmband durchtrennt.

Pharmazeutika

Drogen und Beruhigungsmittel werden den Tieren schon vor dem Transport im Trinkwasser verabreicht, um ihr natürliches Verhalten zu ändern und zu destabilisieren. Meistens ist auch das Hintergestell eines Kampfstieres verschmutzt oder blutig, als eine Folge von starken Durchfallmitteln. Mit spanischen Pfefferzäpfchen werden die Gedärme der Tiere zum Bluten gebracht.

Die Nacht davor...

Die Nacht vor dem grauenhaften Spektakel werden die Stiere entweder in engen Kisten auf den Rücken gestellt, oder man stößt ihnen lange Nägel durch das Geschlechtsteil, um sie am Hinlegen zu hindern und um sie außerdem durch diese unglaubliche Folter während der langen Nacht weiter zu schwächen.

Schläge, Prügel, Dresche

Während des Vormittags wird mit schweren Sandsäcken auf die Nacken der Stiere eingeschlagen, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen und um jede Kopfbewegung – die eventuell den Torero überraschen könnte – äußerst schmerzhaft zu machen.

Durst, Blendung, Atemnot

Trotz der sengenden Hitze wird den Tieren nun kein Wasser mehr verabreicht. Ihre Augen werden dick mit Vaseline beschmiert, sodass sie den Torero kaum ausmachen können, und die Nasenlöcher werden so mit Watte vollgestopft, dass diese bis in die Kehle hinunterhängt, um das Atmen zu erschweren.

Brennende Chemie

Dann werden die Beine mit Terpentin eingerieben, damit Schmerz, Brennen und Jucken die Stiere unruhig machen und so glauben die Zuschauer, dass sie angriffslustig und gefährlich sind, wenn sie durch den brennenden Schmerz wie besessen herumgaloppieren, sobald man sie aus der Dunkelheit der Käfige in die gleißende Sonne der Arena stößt.


Der Galopp des Stieres in die Arena ist somit nicht der Ausdruck von „Wut“ oder „Wildheit“, vielmehr handelt sich um eine Panikreaktion des Tieres, das verzweifelt den Weg in die Freiheit sucht! Wie es weitergeht... Zum "Ablauf des klassischen spanischen Stierkampfes"


Der Stierkampf in anderen Ländern

Den klassischen Stierkampf nach strengen Regeln gibt es nur noch in Spanien. Ein verändertes Bewusstsein dem Tier gegenüber sorgt in den letzten Jahren auch in Spanien für immer schärfere Tierschutzgesetze, die in einigen Regionen sogar schon zum Verbot der dritten, tödlichen Konfrontation zwischen dem Stier und dem Stiertöter führten.

In Südfrankreich, Portugal, Mexiko und Brasilien wird der Stierkampf frei gehandhabt. Die sogenannten „unblutigen Stierkämpfe“, die in vielen US-Bundesstaaten legal sind, sind unerheblich weniger barbarisch als ihre blutigen Gegenstücke.

Beim modernen Stierkampf unterscheidet man zwischen der corrida und der novillada. Während bei der corrida ausgewachsene und ausschließlich für diesen Anlass gezüchtete Nachfahren des Ur erfahrenen Stierkämpfer gegenüberstehen, kämpfen bei der novillada jüngere toreros gegen Jungstiere, die manchmal kaum älter als ein paar Wochen sind. Mehr zu den so genannten Stierfesten bei antistierkampf.de


Spaniens Fiestas

Mehr dazu bei antistierkampf.de:

Neben dem klassischen Stierkampf sind Stierkämpfe und Stierläufe ein beinahe unverzichtbarer Bestandteil jeder "Fiesta" in Spanien. Viele Feste, so auch das Stiertreiben in Pamplona, sind Kirchen- und Patronsfeste. Die katholische Kirche hat die Tieropferung im Rahmen der Feierlichkeiten zu Ehren ihrer Heiligen übernommen und so kommt es, dass derartige Feste fast immer der Anlass für Stierkämpfe und Stierläufe sind. Dabei werden mit teuflischer Erfindungsgabe die Tiere gequält. Beispiele dazu:


Verbot der Stierkämpfe

1567

Im Jahre 1567 hat der heilige Papst Pius V. in der Bulle De Salute Gregis allen Unmenschen mit Exkommunikation gedroht, die etwas mit so einem verbrecherischen Schauspiel zu tun hatten oder ihm beiwohnten. In der Bibel steht geschrieben: „Gott schuf alle Arten von Tieren und Gott sah, dass es gut war.“ Er hat die Tiere bestimmt nicht erschaffen, damit sich die Menschheit an ihnen austoben kann.


Während im 16. Jh. die Stierkämpfe seitens der Kirche aus religiösen Gründen verboten wurden, war es im 18. Jh. die Zivilmacht, die danach strebte, diese Feste zu untersagen, indem sie entsprechende Gesetze erließ, die allerdings mäßige Wirkung zeigten.

Die vorgebrachten Argumente waren wirtschaftlicher Natur oder auf die menschliche Sensibilität zurückzuführen. Die Sorge um die Meinung der Ausländer, die zwei Jahrhunderte später die beste Klientel des Schauspiels sein sollten, lastete schwer auf den Regierenden in Spanien, die für die Ideen und Vorstellungen Europas sehr empfänglich waren.

Daher ist es erstaunlich, dass sich die Minister unter der Regierung Ferdinands VI. nicht sonderlich um die möglichen Vorurteile, die die Stierkämpfe hervorrufen könnten, kümmerten. Dieser Monarch ordnete den Bau der Arena neben der Puerta de Alcala in Madrid an.

1754

In den letzten Jahren seiner Regierungszeit, etwa um 1754, als sein Verstand bereits beeinträchtigt war, wurde vom König ein Gesetz erlassen, das den Stierkampf verbot. Der Bischof von Cartagena verhinderte jedoch die Verlautbarung. Wahrscheinlich waren dafür wirtschaftliche Gründe maßgeblich, vielleicht handelte es sich auch nur um eine vorübergehende Maßnahme.

Es waren vor allem die spanischen Minister der Aufklärung, die sich beharrlich gegen das Abhalten von Stierkämpfen aussprachen. Es kamen sicherlich humanitäre, aus Frankreich stammende Ideen, wohl aber auch wirtschaftliche Gründe zum Tragen. Mitglieder des kastilischen Kronrats führten Wirtschaftsgründe an, die das, was jene Regierenden, und insbesondere der Graf von Aranda, für offensichtlich hielten, in Abrede stellten.

1785

Die Frage, ob ein Verbot erlassen werden sollte, wurde bereits 1768 in besagtem Rat aufgeworfen, aber erst 1785 in die Tat umgesetzt. Es bezog sich nur auf „die Feste mit todgeweihten Stieren in den Dörfern des Königreichs“, dieses Verbot verschmolz jedoch unverständlicherweise mit jenem, das „das Ziehen von Karren, Wagen mit einer Sitzreihe und allen anderen Straßenfuhrwerken von mehr als zwei Mauleseln oder Pferden“ untersagte.

1790

1790 wurde eine königliche Verordnung erlassen, die das „missbräuchliche Treiben von Jungstieren und ausgewachsenen Stieren bei Tag und bei Nacht verbot“.


1805

Die bedeutendste Verordnung datiert aus dem 19. Jh.: dieses Verbot wurde 1805 von Karl IV. erlassen und untersagte die Veranstaltungen von Stierkämpfen – sowohl mit Jungtieren als auch mit ausgewachsenen – im gesamten Königreich.

Nichtsdestoweniger hielt die Begeisterung der Spanier für diese Feste an, die nichts unversucht ließen, um zwischen den Zeiten des Gesetzes nach den geringsten Möglichkeiten zu suchen, die das Abhalten von Stierkämpfen erlaubten. Es wurden Aberhunderte von Petitionen an den kastilischen Kronrat geschickt, in denen um Ausnahmen gebeten wurden.

Die Bittsteller waren Laienbrüderschaften, Gemeinden und zahlreiche Stierkämpfer, die sich durch diese Maßnahme benachteiligt glaubten. In den meisten Fällen wurde dazu die Erlaubnis erteilt, außer zwischen 1804 und 1808.

1808

Im Jahr 1808 ließ Joseph Bonaparte (der Bruder Napoleons I.) als spanischer König jedoch Stierkämpfe wieder zu, um sich beim Volk beliebt zu machen.


Bis heute hat sich das Misshandeln und Abschlachten von Stieren – nichts anderes sind Stierkämpfe – als Tradition in Spanien erhalten.


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