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Linktipp: Organisation, die sich gegen Stierkampf in Frankreich stark macht

Linktipp: FLAC - Fédération de Liaisons Anti Corrida

FLAC (Fédération de Liaisons Anti Corrida)

B.P. 16-34301 AGDE
Cedex (France)
Tél. & Fax:
04.67.37.79.31
http://anti.corrida.free.fr

anti.corrida@free.fr


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Carcassonne - Barbarei in Südfrankreich


Por Quoi? Warum! Künstler gegen Stierkampf


Wieder einmal wurden auch im Jahr 2003 im Namen der Tradition und Kultur Stiere zu Tode gequält - alle Anstrengungen von Tierfreunden, dieses grausame Spektakel zu verhindern, blieben erfolglos.

Dennoch dürfen wir nicht aufgeben - und deshalb schon jetzt mein Aufruf, im Vorfeld der nächsten barbarischen Spiele in Südfrankreich genauso fleißig zu protestieren wie in diesem Jahr. Alleine über den hier zur Verfügung gestellten Formmailer haben sich dieses Jahr 635 Menschen aus aller Welt gegen diese Grausamkeiten ausgesprochen und protestiert (im Vorjahr waren es erst 222).

Herzlichen Dank an alle, die sich für die Tiere stark gemacht haben. Ganz besonderer Dank gilt Karl und Anke Daerner, die mich tagesaktuell mit den Entwicklungen rund um Carcassonne informiert haben.

Viola Kaesmacher


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News vom 22.08.2003 (Pressescreen)

Auszug aus: Tod am Nachmittag
(Quelle: Netzeitung/Voice of Germany)

"Nach wie vor hat der spanische Stierkampf auch in Südfrankreich Hochkonjunktur. Über dem blutigen Ritual geraten die sozialen Probleme der Vorstädte für kurze Zeit in Vergessenheit. [...] «Exclusion sociale» heißt in diesem Zusammenhang das politische Stichwort, und die ist auch an Stierkampftagen in Béziers zu spüren. Während sich am frühen Abend 13.000 Zuschauer in der ausverkauften Arena eingefunden haben, überlässt sich der größere Teil der Menge lieber draußen seinem Rausch – wohl auch ein Effekt der beträchtlichen Eintrittspreise, die zwischen 28 und 65 Euro liegen.

[...] Die Toreros enttäuschen an diesem Tag [...] Als ein Picador einen kräftigen schwarzen Stier viel zu lange mit der Lanze malträtiert, kommentiert ein älterer Mann im Publikum dies nur mit einem resignierten «Voilà» – er weiß bereits, dass von einem derart geschwächten Tier kein interessanter Kampf mehr zu erwarten ist.

[...] Die Präsidentin der Antistierkampfgruppe ASACC, Claire Starozinski, kämpft bereits seit Jahren für ein Verbot des spanischen Rituals in Frankreich. Sie verweist auf eine Umfrage, nach der sich 83 Prozent aller Franzosen gegen den Stierkampf ausgesprochen haben und erinnert daran, dass bereits 1850 ein Verbot dieser blutigen Veranstaltungen erlassen worden war. [...] Zum Unmut seiner Gegner hat der Stierkampf heute aber insbesondere in den großen politischen Parteien eine starke Lobby, und nichts deutet derzeit auf die Möglichkeit eines generellen Verbotes hin. [...] Im Süden tritt die überall erhältliche Tageszeitung «Midi Libre» gar als Sponsor der Stierkämpfe auf. [...]" Linktipp


News vom 22.08.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner)

Mit diesem Bild vom Stierkampf in Béziers wurde vor einigen Tagen in der "Midi Libre" die Corrida von Carcassonne vorgestellt. Immer mehr werden bei den Stierkämpfen, um den Nervenkitzel zu erhöhen und um noch mehr Publikum anzuziehen, Frauen als Picador oder sogar als Torrero eingesetzt.

Das Bild zeigt auch, welcher Gefahr die Pferde ausgesetzt sind. Selbst wenn sie mit einer "Rüstung" bekleidet werden, kommt es zu grausamen "Unfällen". Welche Schmerzen muss der Stier erleiden, um in diese Wut versetzt zu werden, die das Foto ausdrückt.

Morgen findet eine Demo vor der Arena in Carcassonne statt.


News vom 21.08.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner)

 

Plakataktion

La Dépêche du Midi , 19.08.03Wenige Tage vor den in Carcassonne stattfindenen Stierkämpfen wurde in dieser Stadt von den Stierkampfgegnern eine Aktion gestartet, die der Öffentlichkeit auf 4 x 3 m grossen Plakaten die Qual der Stiere und Pferde als Hauptakteure der Corrida eindrücklich vor Augen führt. Die Plakate werden in mehreren von Corrida infizierten Städten Südfrankreichs angeschlagen.

In den Medien wurde diese Aktion sehr gut auf genommen, obwohl die lokale Presse normalerweise nur den Corrida-Veranstaltern grossen Raum einräumt und sogar gratis mit Extraausgaben für das grausame Spektakel wirbt.


Pressekonferenz

In einer Pressekonferenz wurden die Anliegen der Stierkampfgegner dargestellt:

  • ÖffentlicheTierquälerei ist nicht mit südfranzösischer Tradition zu entschuldigen.

  • Obwohl mehrere Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen Stierkämpfe ist, finden die Corridaveranstalter starke Unterstützung in allen politischen Lagern, selbst bei den Grünen!

  • Die Teilnahme der französischen Umweltministerin an Stierkämpfen in Dax und Bayonne ist ein Skandal!

  • Da es in Kreisen der Justiz viele Stierkampfbegeisterte gibt, werden selbst eindeutige Regelungen im französischen Gesetzesdschungel zum Vorteil der Veranstalter ausgelegt.

  • Die Europäische Union subventioniert die Aufzucht von Kampfstieren und toleriert sogar das Recycling auf dem Fleischmarkt.

  • Die Lobby der Stierkämpfer strebt an, diesen zweifelhaften "Volkssport" in anderen Ländern zu lancieren. Nordfrankreich, Russland, Polen, Kanada und mehrere Länder Asiens sind im Vesier.

  • Selbst Kindern, die durch Gesetze vor Fernsehen- und Filmvorstellungen, die Gewalt propagieren, geschützt sind, wird der Zugang zu der organisierten Tierquälerei nicht untersagt. Unter den Besuchern befinden sich viele Kinder in Begleitung ihrer verantwortungslosen Eltern, Touristen aus Nord- und Mitteleuropa nicht ausgeschlossen!

Trotz zunehmender Unterstützung durch die Bevölkerung ist bei den Stierkampfgegnern angesichts der Einstellung der Politiker, Gerichte und Medien Pessimismus zu spüren. Grosse Hoffnungen werden in die Europäische Union gesetzt sowie den Einfluss der nord- und mitteleuropäischen Länder auf die europäische Gesetzgebung. Dazu ist es notwendig, in diesen Ländern die öffentliche Meinung zu mobilisieren. In den engen Grenzen Europas kann die Barberei , die in Frankreich, Spanien und Portugal stattfindet, niemanden gleichgültig lassen.

Herzliche Grüsse aus dem trotz dieser Grausamkeiten immer noch lebenswerten Südfrankreich

von Anke und Karl (Henner) Daerner


News 17.08.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner)

 

Aufruf zum Protest

Ende August findet in Carcassonne wieder das blutige Spektakel einer Corrida statt. In diesem unwürdigen Schauspiel werden Stiere unter dem Applaus von Tausenden von Zuschauern auf grausame Weise zu Tode gequält und Pferde, die eingesetzt werden, um die Stiere zur Weißglut zu bringen, einer lebensgefährlichen Gefahr ausgesetzt.

Dieses Ereignis kann allen, die Respekt vor der Kreatur haben und die menschliche Würde hoch achten, nicht gleichgültig lassen!

Wir rufen daher zum Protest auf und bitten Euch, E-Mails an die verantwortlichen Stellen, die die Barbarei in Carcassonne unterstützen oder dulden, zu schicken. Wir schlagen vor, diese mit wirksamen kurzen Slogans vorzugsweise in englischer oder französischer Sprache zu senden. Hier einige Vorschläge:

  • Stop torturing animals for amusement!

  • Torture des animaux, quelle honte pour le "Pay des Cathares"!

  • Stop the barbaric show of torturing animals as a relect of Dark Ages!

  • Arretez l' amusemusement avec la torture des animaux!

Besser wären eigene Erfindungen, selbst in deutscher Sprache!

Damit die E-Mails nicht gleich von den Empfängern weggeklickt werden, sollten als "Betreff" auf keinen Fall Begriffe wie "Corrida" erwähnt werden, sondern eher unverfängliche Wörter wie "Carcassonne, Vacance, Information, Auskunft" etc.

Dieser Protest ist wichtig, da immer mehr Städte in Südfrankreich meinen, ihre Bewohner und Touristen mit diesen grausamen Schauspielen amüsieren zu müssen. Wir danken für Eure Unterstützung und bitten Euch, diesen Aufruf zu vervielfältigen.

Mit freundlich Grüssen!
Anke und Karl (Henner) Daerner


News 16.08.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner)

 

Gerichtsentscheid

Nachdem sich die große Sommerhitze ein wenig gelegt hat, heizt sich das Klima um die umstrittene Corrida in Carcassonne wieder auf. Leider hatte das Berufungsgericht am 18. Juni mit folgender Begründung im Sinne der Corrida-Veranstalter entschieden: Im Süden Frankreichs bestünde die ununterbochene Tradition von Stierkämpfen, auch wenn Carcassonne diese Tradition 43 Jahre lang ruhen ließ.

Proteste gegen Stierkämpfe in CarcassonneDiese Entscheidung ist sehr folgenreich, denn schon andere Städte wie Toulouse und Castres, in denen diese Barberei lange ruhte oder nie ausgeübt wurde, kündigen Corridas an. Die Stierkampfgegner werden nicht aufgeben und nun vor das Kassationsgericht gehen.

Am 23., 24., 30. und 31. August wird die Corrida von Carcassonne ihr zweites traditionsreiches Jubiläum begehen. Die Stierkampfgegner lancieren am 19. August in Carcassonne eine Öffentlichkeitsaktion mit 4 x 3 m großen Plakaten gegen "Gewalt und Grausamkeit", die sich in anderen französischen Stierkampfstädten fortsetzen wird.

Außerdem sind an den Corrida-Tagen zahlreiche Protestaktionen in Carcassonne geplant.

Wir bitten Sie, uns weiterhin mit Protesten und der Brandmarkung des grauenvollen Spektakels in der Stadt, die sich zweier Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes rühmt, zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüssen!
Anke und Karl Daerner E-Mail


 

News vom 03.06.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner, Quelle: Artikel vom 03.06.03 der Zeitung MIDI LIBRE

per Klick GroßansichtHeute äußerte sich der Abgeordnete der Nationalversammlung und Stadtverordnete von Carcassonne M. Jean-Claude PEREZ gegenüber der Presse positiv zu der Tierquälerei in seiner Stadt und gab bekannt, dass er eine Gesetzesänderung im Sinne der Stierkampfveranstalter beantragt hat. Hier ist die Adresse des Abgeordneten, um gegen das blutige Ereignis in Carcassonne und gegen die Gesetzesinitiative (möglichst in englisch oder französisch) zu protestieren:

M. Jean-Claude PEREZ
46, boulevard Jean Jaurès
B.P. 158
11004 CARCASSONNE Cedex
jcperez@assemblee-nationale.fr

Unser Protestbrief an Herrn Jean-Claude PEREZ wurde von ihm umgehend beantwortet. In seiner Antwort wehrt er sich gegen den Vorwurf, sich mit seiner Gesetzesinitiative auf die Seite der Stierkampfveranstalter gestellt zu haben. Mit seinem Änderungsantrag möchte er lediglich zur Klärung der verworrenen Bestimmungen des Stierkampfgesetzes beitragen, die von den Veranstaltern als "Damoklesschwert" empfunden wird und sie in ständige Rechtsstreitigkeiten verwickelt. In seiner Antwort wehrt sich Herr Perez gegen den Vorwurf der Parteinahme, obwohl in dem einleitenden Satz des Artikels ausdrücklich erklärt wird, dass er jemand sei, der die Corrida liebt. Seinen Vorschlag hat er der parlamentarischen Studiengruppe für den Stierkampf und der "Union der französischen Stierkampf-Städte" unterbreitet; von Kontakten mit Stierkampgegnern ist nicht die Rede. Man kann sich vorstellen, was dabei herauskommt. Mit keinem Wort ist der Herr Perez als Stadtverordneter auf den Vorwurf der Tierquälerei in Carcassonne eingegangen! Wer sich für den Schriftverkehr mit Herrn Perez interessiert, dem stellen wir Kopien zur Verfügung.

Freundliche Grüsse!
Anke und Karl Daerner


News vom 17.05.2003 (Weiterleitung der Information durch Karl Daerner)

Bei Klick zum ArtikelBevor die Corrida in Carcassonne am 23., 24., 30. und 31. August 2003 wieder veranstaltet wird, findet das Berufungsverfahren der Corrida-Gegner , das erst am 23. September vor dem Gericht in Montpellier vorgesehen war, schon am 18. Juni statt.

Siehe beigefügten Artikel! Hoffentlich hat die Berufung Erfolg. Weiterleitung der Information durch Karl Daerner.


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Ich werde mit allen Mitteln versuchen, diese Tierquälerei zu verhindern
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