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Im
Rahmen der Protest-Veranstaltung wird ein Protestbrief
und die bis dato gesammelten Unterschriften übergeben.
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27.08.02
Stierkampf - Grausamkeit in den EU-Ländern
Portugal und Spanien als "Kultur" verbrämt
Die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg
schließen sich den internationalen Protesten vor portugiesischen
Botschaften und Konsulaten gegen das barbarische Abschlachten der
Stiere in Portugal und anderswo an. Aufgerufen dazu hat die Tierrechtsorganisation
ANIMAL aus Portugal. Wir geben unserer Forderung zur Abschaffung aller
Stierkämpfe Ausdruck
am 29.08. von 17.00 - 20.00
Uhr
vor der portugiesischen Botschaft
in Berlin Mitte, Zimmerstr. 56, 10117 Berlin
Zeitgleich finden Aktionen in Spanien, Österreich,
Niederlande, Italien, Griechenland, USA, Israel und natürlich
auch Portugal statt. Lt. Meinungsumfrage in Portugal sprechen sich
74,5 % der Bevölkerung gegen Stierkämpfe aus.
"Immer wieder entsetzt mich die Gefühllosigkeit
der Menschen. Wie kann ein intelligenter Mensch sich dabei amüsieren,
wenn leidensfähige und schmerzempfindende Lebewesen gequält
werden. Dass auch Touristen einem solchem Schauspiel beiwohnen, ist
schlichtweg eine Schande", so Brigitte Jenner, Vorsitzende der
Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg. "Gerade die nach Blut
lüsternden Menschen in den Arenen sind oftmals diejenigen, die
beim geringsten eigenen Schmerz vor Mitleid über sich selbst
vergehen. Brutale Tierquälerei mit Tradition oder Kultur zu rechtfertigen,
ist für mich pervers. Ich hoffe nur, dass viele Menschen sich
unseren Protesten anschließen und Länder, die derartige
blutige Schauspiele öffentlich vorführen, als Urlaubsland
boykottieren".
Vor Ort werden wir dem Botschafter eine von
vielen Bürgern unterschriebene Petition übergeben, die unsere
Forderung formuliert und Nachdruck verleiht.
"Grausamkeit gegen die Tiere ist eines der kennzeichnendsten
Laster eines niederen und unedlen Volkes. Wo man ihrer gewahr wird,
ist es ein sicheres Zeichen der Unwissenheit und Roheit, welches selbst
durch alle Zeichen des Reichtums und der Pracht nicht übertüncht
werden kann"
Alexander von Humboldt (1769-1859) Naturforscher
Diese, im 19. Jahrhundert
formulierten Gedanken sollten in unserer heutigen aufgeklärten
Zeit jedem Menschen selbstverständlich sein!
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