Berliner Kurier am 22. Juli 2003, Seite 6 - per Klick GroßansichtRodeo in den Medien

Die örtliche Presse berichtet meistens vollkommen unreflektiert über diese tierquälerischen Veranstaltungen. Überraschen uns die Berliner Medien diesmal, indem einige Journalisten auch die Schattenseiten der "Volksbelustigung" thematisieren? Den Berliner Medien liegt der Offene Brief von anti-corrida als Pressemitteilung mit begleitenden Worten von uns vor. Wir stehen auch gerne für Interviews zur Verfügung und laden die Presse ein, sich ein Bild vor Ort beim Volksfest zu machen. Interessierte Journalisten erhalten gerne das Video "Rodeo in der BRD" von anti-corrida.

Pressespiegel Berlin:

Berliner Wochenblatt: Proteste gegen Rodeos

taz, Jetzt bocken die Tierschützer (Teil 1)

taz, Jetzt bocken die Tierschützer (Teil 2)



Video-Material für Journalisten

Die Initiative anti-corrida stellt Journalisten Filmmaterial über Rodeo in Deutschland zur Verfügung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an info@anti-corrida.de oder an viola.kaesmacher@tierlobby.de

Infos zum Video:

Das Video ist ein Auszug von zwei Rodeos in Werlte (Niedersachsen) und vier Rodeos in der Westernstadt Pullman City (Eging, Bayern). Gefilmt zwischen Herbst 2001 und Frühjahr 2003. Dauer ca 17 Minuten.

Das Video nach Szenen:

1. Schwarzes Rind brüllt in der Startbox, geht in die Knie vor Angst, wird wiederholt mit Sporen getreten und mit der Peitsche bearbeitet! (Zeitlupe angehängt).

2. Neuer Durchgang: Dasselbe Tier mit Schaum vor dem Mund, speichelt stark, wie es nur Rinder im Stress tun oder wenn sie Vergiftungserscheinungen haben. Wir sehen das immer wieder bei Blut-Fiestas in Spanien, wo die Stiere stark speicheln/schäu-men, wenn sie gequält werden. (Zeitlupe angehängt).

3. Panisches Pferd versucht, aus der Startbox zu entkommen (Verletzungsgefahr). Später prallt es gegen die Absperrung direkt vor unserem Kameramann (deutlich hörbar).

4. Pferd bockt bereits in der Startbox, wird geprügelt und mehrfach getreten (blonde Frau in rosa Bluse dreht sich herum, um treten zu können). Später stürzt das Pferd. Der Flankstrap bleibt die ganze Zeit dran.

5. Der Flankstrap wird zunächst von der Frau in der rosa Bluse angezogen. Später wird er von einem Mann stramm nachgezogen, damit das Pferd die Box verlässt. Der Reiter tritt es wiederholt mit Sporen in den Hals! Das Pferd wird geschlagen. Auf den Kopf achten, wenn der Reiter am Pferd hängt. Pferd ist total panisch.

6. Pferd stürzt und steht später auf langer Leine = Verletzungsgefahr! Die Leine sollte niemals herunterhängen. Kam bei vielen Pferden vor.

7. Weißes Pferd wird brutal mit den Sporen in den Hals getreten, wie in den USA üblich. Kam auch bei anderen Pferden vor. (Zeitlupe angehängt).

8. Zynische Erklärung, was der Flankengurt bewirkt. Man erkennt deutlich, wie die Belastung für die Tiere in Kauf genommen wird, damit die Cowboys ihren Spaß haben. Die Leine hängt wieder lang herab (Verletzungsgefahr).

9., 10., 11., 12. Viermal "Wild Horse Race". Die eigentlich friedlichen Pferde, bereits mit Halfter, werden so rauh behandelt, dass sie immer wieder versuchen, zu entkommen.

13. Kälberfangen. Kälbchen brüllt durchgehend.

14. Kind fiebert lautstark mit dem Kälbchen mit. Kinder halten automatisch zu den Tieren


Rodeo in den Medien (keine Gewähr für Vollständigkeit; wird erweitert):

"Presseseminar 2002" des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehre e.V.: auf den Seiten 4-11 erschien ein umfangreicher Beitrag zum Thema Rodeo (Axel Geyer, Rodeo USA). Headlines: Cowboy up im Bayrischen Wald, Das Pullmann City Showprogramm, Herzlich Willkommen, Rodeo in Europa, Rodeo - die amerikanische Tradition, Das Rodeoprogramm, Nighthawk - Jeder Auftritt eine Party... (Link zum pdf-Dokument)


Weitere Informationen zum Thema Rodeo unter
www.anti-corrida.de
Quelle Texte und Bild: © INITIATIVE ANTI-CORRIDA 2003

Die Protestaktion anlässlich des deutsch-amerikanischen Volksfestes wird unterstützt von den Tierversuchsgegnern Berlin und Brandenburg e.V


 

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