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tierdach.de
- die Tierlobby
ist Mitglied im Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere
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vertröstet
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Zirkuslogik
und Behördenwillkür

Foto:
von Affen und Bären
Der
kleine 18jährige Affe, ein geselliges und soziales Tier, lebt
in Einzelhaltung – Seine ebenso bedauernswerten „Nachbarn“
im anderen, genauso kleinen, Abteil des LKW-Anhängers sind
zwei ausgewachsene (!) Bären – von Natur aus Einzelgänger.
[zu den Bären]
Tierschützer
hatten ein neues, besseres Quartier für den Makaken ausfindig
gemacht und waren bereit, alles zu bezahlen. Der zuständige
Amtsveterinär leistete nicht etwa Hilfestellung, sondern vereitelte
die Aktion mit fadenscheinigen Argumenten und verstrickte sich dabei
in Widersprüche: der Affe benötige den Zirkusdirektor
als „Bezugsperson“, außerdem wolle dieser ihn
vergesellschaften. An anderer Stelle behauptete er wiederum, das
Tier sei unverträglich, deshalb müsse es alleine bleiben. |
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versorgt?
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Foto:
Kletternder Affe
Die
Rhesusaffen sitzen im Winter kalt und dunkel, im Sommer glühend
heiß. Sie
haben kein Wasser zur Verfügung. Der Affenmann ist aggressiv
gegen Menschen. Daher ist ihr Wagen an der Schauseite mit einer
Plexiglasscheibe verschlossen, sodass die Luftzufuhr lediglich durch
ein kleines Fenster erfolgt.
Sie
haben kaum Beschäftigungsmöglichkeiten und sind hochgradig
verhaltensgestört, vor allem hypersexuell. Der Sexualtrieb
ist der letzte Trieb, der – entgegen der landläufigen
Meinung - auch unter den schlechtesten Haltungsbedingungen nicht
erlischt.
Manche
Jungtiere wurden totgebissen, andere überlebten. Die Besitzer
äußern sich nicht über den Verbleib der überzähligen
Jungtiere.

Foto:
Ein sehnsüchtiger Blick
Banane
im Verlies

ein ungewöhnlicher Leckerbissen! Sonst gibt’s Essensreste,
fettige Nudeln und Kartoffelschalen. Im Affenwagen ist es stockdunkel.
Die Tiere müssen durch das Gitter greifen, um an das Futter
zu gelangen, wobei das kleinste stets zu kurz kommt. |
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verdunkelt
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Unschuldig
hinter Gittern

Lebenslange Haftstrafe für Susi (8). Die wahren Verbrecher
(Betreiber eines „traditionsreichen“ Zirkusunternehmens)
befinden sich in Freiheit – in vielerlei Beziehung: für
sie gilt z.B. keine Meldepflicht. Bei Nacht und Nebel verschwinden
sie von einem Landkreis zum anderen, sobald sie von den Behörden
für ihre Tierhaltung zur Rechenschaft gezogen werden, was ohnehin
selten geschieht.
Susi ist schwanger. Ob ihr Kind allerdings das „Licht der
Welt“ erblicken wird, erscheint fraglich: Susi lebt im Dunkeln.
Die Klappe ihres Käfigwagens wird nur während der Vorstellungspausen
geöffnet: 30 Minuten am Tag!
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verwahrt
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Tierisches
Requisit – gebrauchsfertig aufbewahrt

Junges
Rhesusaffenweibchen, im Käfig zusätzlich noch angekettet
(!) - wohl damit man das Tier zur Vorstellung nicht einzufangen
braucht. Das arme Tier rennt wie aufgezogen im Kreis umher. Kurz
nach den Aufnahmen wurde das Tier von einem Tierschützer gerettet
und von einem Tierheim übernommen.
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verlassen
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Kindheit
eines Rhesusäffchens

Unbeheizter,
dunkler Käfigwagen, dessen Klappen zumeist geschlossen bleiben:
Eingesperrt in ein viel zu kleines, völlig unstrukturiertes
Käfigabteil, das zudem noch meistens dunkel gehalten wird!
Die einzige Rotlichtlampe (hier nicht sichtbar) ist ausgeschaltet.
Außentemperatur zum Zeitpunkt der Aufnahme: -1°Celsius
| Fiktive
Fragen an einen nicht fiktiven Zirkus-Direktor
-
Wie
alt ist das Tier denn und woher stammt es? –
Was, Sie haben es schon seit achtzehn Jahren? Eigenhändig
mit der Flasche aufgezogen? Bekannte von mir waren vor
einem Jahr in Ihrer Vorstellung. Da war der Affe aber
noch gar nicht da?
-
Warum
lebt der kleine Kerl eigentlich alleine?
– Der hat ja Sie, der will keinen anderen?
-
Ob
es ihm deshalb nichts ausmacht, dass Sie ihn fast den
ganzen Tag im Dunkeln sitzen lassen, ganz ohne
Gesellschaft? – Der braucht keine Gesellschaft.
-
Der
kriegt hier sein Gnadenbrot? Das ist ja an sich
nett, aber glauben Sie denn, dass kalte Nudeln und angetrocknete
Wurstreste das richtige sind? - Sonst wäre der nicht
so alt geworden?
-
Was
ist das denn für eine Affenart?
– Ein Japanischer Schneeaffe, sagen Sie? Nein doch
nicht? Eher so eine Art Rhesusaffe, meinen Sie?
mehr
"Fiktive Fragen an einen nicht fiktiven Zirkusdirektor"
beim tigerfreund |
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Linktipp:
Affenseiten bei tierdach
Spaziergang
durch die Zirkus-Seiten |
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Zirkustiere |
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Kein
Applaus für Tierquälerei!
Die
Bilder auf diesen Seiten wurden in verschiedenen Zirkussen aufgenommen.
Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele
für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es
auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.
Bei Verstößen gegen die geltenden Leitlinien wurden von
Tierschützern bereits entsprechende Schritte in die Wege geleitet.
Alle Verfahren sind abgeschlossen. Zum Teil konnten die Tiere aus
der schlechten Haltung gerettet werden - größtenteils
erleiden sie - bzw. ihre Nachfolger - noch immer ihr tristes Dasein.
Was
Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!
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