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tierdach.de
- die Tierlobby
ist Mitglied im Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere
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Linktipp
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tierdach-Suche
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Kein
Applaus für Tierquälerei!
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Zirkus
Giovanni Althoff - Medienberichte (ab Juni 2005)
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Kommentar vorab:
Also,
hier ist die Sache eindeutiger denn je und auch eindeutiger
als bei anderen Zirkussen, zumal schon 8 Elefanten teilweise
elendig bei Althoffs krepiert sind und 1 Elefantenkuh 2003
so gerade noch gerettet werden konnte. (Momentan
sieht es auch gar nicht gut aus für die Elefantenkuh
Maja!!) Leider ist die Geschichte rund um den
Circus Giovanni Althoff aus Tierrechtssicht eher schlecht
ausgegangen.
Durch
mehrfachen Wechsel der Geschäftsführung beim Zirkus
Giovanni Althoff konnte der Zirkus nun doch wieder eine Reisegewerbekarte
erhalten und es sieht alles danach aus, als ob der Zirkus
bald wieder auf Tournee geht und indirekt haben weiterhin
die gleichen Personen das Sagen, die auch schon in der Vergangenheit
für die miserablen Haltungsbedingungen der Tiere verantwortlich
waren.
An
vermeintliche Tierschützer:
Bitte keine Parteinahme mehr für Giovanni Althoff und
den Clan um ihn herum (der ist groß und aggressiv) und
auch keine Skepsis mehr, Tierechtler würden sich hier
nicht so engagieren, wenn es sich "um einen von vielen"
handeln würde. Und gerade anhand solcher Fälle kommen
wir dem Wildtierverbot näher, denn man muss der Politik
solche beweisbaren Vorgänge präsentieren.
Thema
Auffangstationen:
Die Gesamtproblematik ist sehr wohl bekannt, nur solchen Leuten
wie Althoffs darf man keine (Wild-)Tiere überlassen,
sie haben - mit Dokumenten belegt - seit 20 Jahren gegen elementare
Grundsätze verstoßen.
Thema
Gutachten: Schwammer (durchaus ambivalent zu betrachten)
ist nur einer der Gutachter, es gibt drei weitere, u.a. von
Dr. Schaller und der Tierschutzbeauftragten von Hessen, Frau
Dr. Martin. Sogar die Parteigutachten, die Althoff mit Hilfe
der Frau Finke vorgelegt hat, bestätigen im wesentlichen
die kritischen Punkte der Offizialgutachten der Staatsanwaltschaft
Hanau.
Bezugspersonen:
Das sind keine ausgebildeten Tierpfleger... Die Elefanten
hören noch nicht einmal auf Grundappelle dieser Leute,
alles von PETA wissenschaftlich dokumentiert.
Herzlichen
Dank an:
...
all die Newsversender und -verbreiter, allen voran Rolf Borkenhagen
von tierlieb.net,
Trudi Straeten von
TVG Pulheim und Volker Wöhl
von
fellbeisser und natürlich
auch ein herzliches "Weiter so" an den
Canis-Newsletter,
Zirkusinfo und an all die
kleinen und großen Privat-Initiativen.
Viola
Kaesmacher für die Tiere ohne Lobby |
<<
zu den aktuellen Meldungen |
| Ein
paar erschreckende Tatsachen rund um Maya
 |
"Maya
geht es gut! Ein Fachtierarzt muss nicht hinzugezogen
werden. Behandlung und tierärztliche Pflege sind
nicht notwendig. Tod erfolgt auf jeden Fall behördlicherseits
mängelfrei." |
|
| Tatsache
ist: |
Maya
ist mindestens 5 mal festliegend gewesen und konnte nur mit
"Stock- und elektrisierender Hilfe" und / oder Gabelstapler
und Feuerwehr wieder auf die Beine gestellt werden. |
| Tatsache
ist: |
Wenn
Elefanten länger als 4 Stunden liegen, wird es für
sie lebensbedrohlich. |
| Tatsache
ist: |
Maya
ist laut Aussage auch vor Ort beobachtender Tierpfleger offensichtlich
schwer krank, geschwächt, ist seit Wochen abgemagert und
eingefallen (besonders im Kopfbereich), steht verkrampft beim
Wasserlassen und quält sich beim Stuhlgang. |
| Tatsache
ist: |
Hier
muss zwingend (!) ein Fachtierarzt vor Ort! |
| Tatsache
ist: |
Dies
wurde über Wochen unterlassen, mit dem Hinweis, Maya gehe
es nach jedem Festliegen ja wieder gut! |
| Tatsache
ist: |
...
dass Fachtierärzte wissen, dass ein mehrfach festliegender
Elefant kaum noch Chance auf Rettung hat. |
| Tatsache
ist: |
Das
Tier müsste dringend in fachtierärztliche (kein Landarzt,
sondern anerkannter (!) Zoo-Tierarzt) Diagnose und zur Beurteilung
der Erkrankung und Behandlungsaussicht, damit es - wenn überhaupt
noch - zu retten ist oder zumindest Leiden zu lindern sind! |
| Tatsache
ist: |
Auch
das zuvor gestorbene Tier (Samba) war vor seinem Tod ebenso
mehrfach festliegend und musste mit "Stock-Hilfe"
und / oder Gabelstapler wieder aufgerichtet werden bis sie über
3 Standorte weitertransportiert ebenso "ohne behördliche
Mängel" verendete. |
| Tatsache
ist: |
Althoffs
wollen offensichtlich auch Maya verenden lassen wie mehrere
Elefanten zuvor - (bislang war ein toter (afrikanischer) Elefant
(Elfenbeinverwertung!) mehr wert als ein lebender. Warum
muss nun Maya (obwohl indischer Elefant) sterben? |
| Tatsache
ist: |
Die
langjährigen Althoff-Verantwortlichen verkennen die Realität
und die Urteile mit Entzug der Reisegewerbekarten. Ebenso die
Realität des Entzuges der § 11 tierschutzrechtliche
Genehmigungen die zweitinstanzlich ausgeurteilt ist. Dennoch
versuchen sie erneut für den nun rechtlich nicht mehr existenten
"Zirkusbetrieb" wieder Peronal "einzustellen"
gegen Gehaltszusagen - dies nach Insolvenz und erheblichen alten
Lohn-, Sozialabgaben- und Steuerschulden |
| Tatsache
ist: |
dass
Lauftiere, die ständig in Ketten stehen, bei schlechter
Ernährung, Pflege und schlechten Klimabedingungen leiden.
Häufig kommt es zu Muskel- und Herzschäden, Nieren-
und Kreislauferkrankungen. Die dauerhafte Ankettung von Lauftieren,
zusätzlich noch unter solch grausamen Bedingungen, ist
mit erheblichen Schmerzen und Leiden sowie mit physischen und
psychischen schweren Folgeschäden verbunden |
| Tatsache
ist: |
es
wäre dringend geboten, durch Laboruntersuchungen und ärztliche
Untersuchung abzuklären, unter welchen haltungsbedingten
(mangelhafte Pflege und Ernährung, dauerhafte Ankettung,
Bewegungs- und Beschäftigungsmangel, höchstwahrscheinliche
grobe Misshandlungen, ungeeignete Temperaturen, etc.) Krankheiten
Maya inzwischen leidet. |
| Tatsache
ist: |
Maya
wird bisher jedwede Hilfe von den zuständigen Behörden
verweigert: auch nach tierschutzwidrigem Transport wurde bisher
kein Facharzt zugezogen. |
| Tatsache
ist: |
Die
Behörden wollen den todkranken Zustand des Tieres offensichtlich
verschleiern, da bisher immer behördlicherseits veröffentlicht
wurde, es ginge Maya gut. Wenn sie hingegen die Erkrankung feststellen
würden, müssten sie (mindestens mit Kosten verbunden)
handeln. Offensichtlich ist es den Behörden zusätzlich
lieber, Maya verendet bei Althoff als vielleicht unter behördlicher
Inobhutnahme - da nicht mehr zu retten? |
| Tatsache
ist: |
Die
Befürchtung, dass auch die jetzt zuständige Behörde
nicht tätig werden will, sondern den Betrieb weiter verschieben
will in den Zuständigkeitsbereich der nächsten (untätigen)
Behörde, wie bisher mehrfach geschehen... nachdem sie den
jetzigen Standort als nicht geeignet erklärt hat... |
| Tatsache
ist: |
Dass
dieser privaten Tierhaltung rechtlich jede Genehmigungsfähigkeit
fehlt. |
 |
"Aus
tierschutzrechtlicher Sicht gibt es keine Beanstandungen bei
der Unterbrinung, Ernährung und im Pflegezustand.
Die
Tierschutzrechtlichen Auflagen sind nicht zu erfüllen
und für ein normales Zirkusleben völlig ungeeignet.
Der
gehts schon wieder gut... was ihr fehlt konnte nicht festgestellt
werden.
Wir
haben alles getan um den Zirkus in den Betrieb gehen zu lassen."
|
Der
Text und die Bilder wurden am 06.07.05 tierdach.de gesandt.
Der Urheber ist mir bekannt. Viola Kaesmacher
| <<
neuere Presseberichte (Juli-September 2005)
Presse/Medienberichte
Juni 2005 |
| 29.06.2005 |
Tierpfleger
erheben Vorwürfe. Ein Bestandsbuch offenbart Misshandlungen
von Althoffs Zirkustieren
"Das
Veterinäramt der Kreisverwaltung beanstandet weder die
Unterbringung noch die Versorgung der Tiere des Zirkus Giovanni
Althoff, der seit Anfang vergangener Woche auf einer Wiese
des Breitenfelser Hofes seine Zelte aufgeschlagen hat. Dies
sagte gestern Kreissprecher Markus Rehbein auf Anfrage der
AZ. [...] Alle Tiere hätten genügend zu trinken
und fressen sowie ausreichend Freilauf. [...]
Schwere
Vorwürfe erheben unterdessen zwei ehemalige Tierpfleger,
die von Mitte April bis Mitte Juni am Mommenheimer Standort
des Zirkus´ die Tiere gepflegt haben. Sie berichten
von groben Misshandlungen der Elefanten und Pferde, wollen
beobachtet haben, wie die Dickhäuter mit Axtstielen auf
den Rüsselansatz und den Kopf sowie mit Peitschenhieben
auf die Ohren geschlagen wurden. Pferde seien an ihrer Mähne
umhergezogen, Ponys völlig grundlos in den Bauch getreten
worden. Wochenlang hätten die Tiere so tief in ihrem
eigenen Kot gestanden, dass sich an den Hufen Fäule gebildet
habe. Leider, so klagen Benjamin Tull und Christine Vester,
habe sich niemand darum gekümmert. In der Geschäftsführung
des Zirkus habe man ihnen lapidar zu verstehen gegeben, dass
diese Angelegenheit sie nichts angehe, berichten die examinierten
Tierpfleger völlig fassungslos. Als Beweis für die
seit Jahren stattfindenden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz
halten sie ein dickes Tierbestandsbuch in Händen, das
akribisch von Strafanzeigen und Greueltaten gegen die Tiere
Zeugnis ablegt. [...]*
Auch
PETA weist seit langem auf die Zustände im Zirkus hin
und hat gestern Bürgermeister Wolfgang Zimmer aufgefordert,
mit einer Beschlagnahme der Tiere dem Grauen endlich ein Ende
zu bereiten. [Im Kreisveterinäramt sieht man aber keinen
Handlungsbedarf ...]
Auch
Mitglieder des mittlerweile aufgelösten Fördervereins
[...] berichten von schlimmen Zuständen. Der einzig noch
verbliebene Tierpfleger vor Ort sei tagelang ohne Versorgung
auf dem Platz gewesen und habe auf Anweisung der Zirkus-Verantwortlichen
Zweige als Futter für die Elefanten abschneiden müssen,
als die Kontrolleure eintrafen. Der zweite Pfleger, ein ausgewiesener
Elefantenexperte, habe den Zirkus vergangene Woche verlassen.
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Annette Kapp
*
Auch mir liegen Informationen vor, die allerschlimmstes
ahnen lassen. Aus einer Zuschrift vom 25.06.2005:
[...] In diesem Laden geht es um Betrug, Verarschung und
was noch viel schlimmer ist, es geht um massive Tierquälerei.
Wir mussten dort sehen, wie Herr ddddddd Ponys und Haflingern
"aus Spaß" in den Bauch getreten hat. Zudem
hahe ich gesehen und miterlebt, wie Herr ddddddd (ein angestellter
"Pfleger") die Elefantenkuh Diana mit einem Axtstiel
so verdroschen hat, bis sie nur noch geschriehen hat. Ein
Freund hat miterleben müssen, wie der o.g. eine andere
Elefantenkuh mit einer Eisenstange so malträtiert haben
soll, bis sich diese verbog. [...] Zudem liegen uns Dokumente
vor (allesamt amtlich beglaubigt) aus denen schon hervorgeht,
wie pervers die Tierhaltung bei diesem Unternehmen ist.
[...]
|
| 24.06.2005 |
Maja
verlässt Mommenheim
"[...]
Bekanntlich hatte sich das offensichtlich kranke Tier in den
letzten Wochen mehrfach hingelegt und ist nicht wieder von
alleine aufgestanden. Zweimal musste die Feuerwehr eingreifen,
um den Dickhäuter aus dieser lebensbedrohlichen Situation
zu befreien. [...] da sich die Kreisverwaltung, und hier insbesondere
die Veterinäre, ein Jahr lang intensiv um den Zirkus
und seine Tiere gekümmert hätten.*"
Quelle:
Allgemeine
Zeitung/te
*Kommentar:
Meiner Meinung nach haben sie das gerade nicht, sonst wären
die Tiere nicht mehr in dieser katastrophalen Haltung! Fraglich
auch, wieso nicht endlich jemand eingreift. Schließlich
hat Osnabrück eine Aufrechterhaltung des "Zirkusbetriebes"
nur zugestimmt wegen der neuen Konstellation mit der neu
gegründeten Gesellschaft, die sich ja zwischenzeitlich
aufgelöst hat. Wunderlich außerdem, warum diesen
Leuten überhaupt, Elefanten zu halten. Meines Wissens
besitzt dort niemand eine Paragraph-11er-Genehmigung. Außerdem
müssten die Tiere dort nach dem Säugetiergutachten
gehalten werden, was ich als nahezu unmöglich erachte
mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
|
| 23.06.2005 |
Pressemitteilung
Peta
Desaster
um Zirkus Giovanni Althoff - Genehmigungsloser Missstand –
sofortige Tierbeschlagnahme gefordert
[...] PETA sieht schon seit Jahren die Geschäftsfähigkeit
des Zirkus für nicht mehr gegeben an, aber hochsensible
Tiere bleiben ihnen nach wie vor trotz völlig fehlender
Genehmigungen anvertraut. [...] „Da die GmbH mit dem
Althoff-Rechtsanwalt Fricke die Geschäftsverbindung offensichtlich
aufgekündigt hat, fehlen jegliche Genehmigungen für
die Althoff-Leute, überhaupt mit den Tieren Umgang zu
haben. Die wesentlich schärferen Auflagen zur Haltung
dieser Tiere außerhalb des „Gewerbe Zirkus“
können sie am jetzigen Standort Guldental nicht einhalten“,
so die Einschätzung von PETA-Zirkusexperte Dr. Haferbeck.
Wie bereits die Staatsanwaltschaft Hanau 2004 den Verwaltungsbehörden
mitteilte, besteht keinerlei Ermessensspielraum mehr: Die
Tiere sind unverzüglich zu beschlagnahmen und anderweitig
unterzubringen. [...] Wiederholt haben die Verwaltungsgerichte
in den letzten Jahren rechtskräftig festgestellt, dass
der Zirkus wirtschaftlich nicht in der Lage ist zu bestehen.
Beschlagnahmungen von Tieren haben stattgefunden, mehrere
Elefanten sind gestorben, ein weiterer scheint schwer krank
zu sein. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat Anklage wegen schwerer
Tierquälerei über Jahre hinweg erhoben – und
die zuständigen Verwaltungsbehörden verweigern die
notwendigen Verwaltungsakte gegen den Zirkus. [...]
In
diesem Zusammenhang erinnert PETA an das längst überfällige
Wildtierverbot in Zirkussen. Das Bundesministerium für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sei gefordert,
die Bundesratsentscheidung vom Oktober 2003 umzusetzen. Damals
hat der Bundesrat mit überwältigender Mehrheit für
ein Verbot von Wildtieren im Zirkus gestimmt und die Ministerin
beauftragt, einen Verordnungsentwurf zu erarbeiten [...].
Quelle:
Peta |
| 23.06.2005 |
Zirkus
zieht "Stück für Stück" um
"[...]
Verärgert reagierte Rothmund auf Vorwürfe, die dem
Zirkus eine nicht artgerechte oder falsche Tierhaltung unterstellen.[...]
Dabei, so versicherte sie, sei die Behandlung der
Tiere gerade im Zirkus "Giovanni Althoff" auch von
Außenstehenden und kritischen Beobachtern stets als
"vorbildlich" anerkannt worden. [...]
ein einwandfrei funktionierendes Sozialverhalten attestierten.
Rund um die Uhr kümmere sich mindestens ein Pfleger um
die fünf Dickhäuter. "Das gibt es in dieser
Form nur bei uns", bekräftigte Rothmund. [...]*
"Wenn wir alles aufgebaut haben, geben wir an einem `Tag
der offenen Tür` allen interessierten Menschen
die Gelegenheit, sich selbst ein objektives Bild über
den Zustand der Tiere zu bilden", kündigte Rothmund
an.**
Optimistisch
sieht die Geschäftsführerin die nahe Zukunft des
Zirkus. "Wir werden die Wagen und unsere Ausrüstung
in Ordnung bringen und im Herbst wieder auf Tournee
gehen."***
Quelle:
Allgemeine Zeitung/jsp, Foto: Jens Fink
Kommentare
*
ob mit "kümmern" wohl gemeint ist, die Ketten
weiter anzuziehen? Hier nochmal zu den Leidlinien
für Elephas maximus circensis (tierdach-Glosse)
**
hier zum Säugetiergutachten (in grün) /Zirkusleitlinien
für Elefanten Richtlinien
***
sollte das passieren, wird meiner Einschätzung nach
bei jeder einzelnen Veranstaltung eine Demonstration stattfinden
|
| 23.06.2005 |
In
der Halle tickt eine Zeitbombe
Zirkus-Drama spitzt sich zu
Kreis droht Giovanni Althoff Konsequenzen an
"[...]
Elefantendame Maja weigerte sich erneut, in den Transporter
zu gehen. Sie ist nun alleine in der alten Lagerhalle in der
Ortegastraße - sieht man einmal von dem sie
betreuenden Pfleger ab.
Die
17 Pferde wurden gestern nach Guldental gebracht, dem neuen
Standort des früheren Circus Giovanni Althoff. Die Situation
in Mommenheim wird von Tag zu Tag dramatischer, denn bei den
hochsommerlichen Temperaturen heizt sich die Halle auf. [...]
Was Rosemarie Müller zudem aufregt, ist, dass ein Angebot
von Corty Althoff, dem Bruder Giovanni Althoffs, bei der Lösung
des Problems mit Maja behilflich zu sein, von den Eignern
der Tiere abgelehnt worden sei. [...]
"Über
Monate hinweg war noch nicht mal klar, wer unser Ansprechpartner
ist", verweist die Beigeordnete [Rosemarie Müller]
auf die Streitigkeiten zwischen den Zirkusleuten um Giovanni
Althoff und der neu gegründeten Circus GmbH. Der wirft
Rosemarie Müller vor, sich aus der Verantwortung gestohlen
zu haben. Das will Bianca Burchard, Geschäftsführerin
der GmbH, nicht auf sich und ihren Mitstreitern sitzen lassen:
"Jegliche Hilfe von uns wurde von der Gegenseite doch
abgelehnt. Was sollten wir denn machen? Hätten sich die
beiden Althoff-Brüder prügeln sollen?"
Während
die Menschen streiten, untätig oder ratlos verharren,
tickt in der Mommenheimer Lagerhalle eine Zeitbombe. Denn
wie lange Maja die Situation noch durchhält und ob sie
sich überhaupt dazu bewegen lässt, den Raum zu verlassen,
kann zur Stunde niemand sagen."
Quelle:
Allgemeine Zeitung, te
|
| 22.06.2005 |
Maja
legt sich erneut auf Boden
Zirkus-Umzug gerät ins Stocken
Die
Elefantenkuh Maja, die in den letzten Wochen zweimal wieder
aufgerichtet werden musste, weigerte sich, den Transportwagen
zu betreten. In der Nacht zum gestrigen Dienstag legte sich
die Elefantenkuh zudem erneut hin. Nach Aussage von
Joachim Achatz, Berater der Familie Althoff, sei der Elefant
gestern Vormittag von alleine wieder aufgestanden. [...] Mit
Blick auf die Zukunft des Unternehmens sagte Achatz, dass
er selbst eine Reisegewerbekarte habe und dass eine Genehmigung
nach Paragraf 11 Tierschutzgesetz beantragt werden soll. "Die
sollen uns unsere Ruhe lassen, damit Menschen und Tiere sich
erholen können. Der Rest kommt dann von ganz alleine."
Dass die GmbH-Geschäftsführerin Bianca Burchard
aus der Halle gejagt worden sei wie von ihr dargestellt, sei
nicht wahr. Der Führung des Fördervereins
hat Barbara Rothmund seitens des früheren Circus Giovanni
Althoff Haus-, Stall und Platzverbot in der Mommenheimer Halle
und für alle künftigen Aufenthaltsorte erteilt und
sie mit Strafanzeigen bedroht. Die Aktivisten des
Vereins reagieren enttäuscht auf die jüngste Entwicklung.
"Seit einem Jahr haben wir die Sorgen des Zirkus zu unseren
eigenen gemacht", sagt Vorsitzender Christian Berg. [...]
Auch Mitglieder des Fördervereins seien in der Halle
beschimpft und angebrüllt worden. Den Tieren zuliebe
sei man aber standhaft geblieben.
"Uneinsichtigkeit
und mangelnde Kompromissbereitschaft haben den Zirkus wieder
auf einen Stand wie vor einem Jahr gebracht", bezweifelt
Berg, dass eine ausreichende Versorgung der Tiere weiterhin
gewährleistet sei und dass ein solches Netzwerk von Unterstützern
nochmals aufgebaut werden könne. Die Verantwortlichen
des früheren Circus Giovanni Althoff und ihr Berater
hätten der Zirkuswelt keinen Gefallen getan." Quelle:
Allgemeine Zeitung/Thomas Ehlke |
| 22.06.2005 |
Zwei
Elefanten in Guldental angekommen
Dickhäuter
schwitzen unter den Zeltplanen
auf dem Acker von Landwirt Kubiciel
"Vier
Wochen lang kann der Zirkus mit seinen Tieren auf einer Wiese
im Guldentaler Ortsteil Breitenfelserhof bleiben. Zwei von
fünf Elefanten sind dort gestern angekommen. [...] In
den nächsten Tagen sollen die anderen Tiere folgen, darunter
drei weitere Elefanten. Der Transport aller Tiere
verzögerte sich gestern, weil Elefantenkuh Maja sich
geweigert hatte, den Transportwagen zu betreten. Erneut
eilte deshalb ein Kreisveterinär nach Mommenheim (Kreis
Mainz-Bingen), wo die Tiere derzeit untergebracht sind. "Wir
haben uns den Rat von Elefanten-Spezialisten und Tierärzten
eingeholt. Deren einhellige Meinung war: Wenn ein
Elefant steht, ist er auch transportfähig", [...]*
Auch für die Wasserversorgung der Dickhäuter ist
allem Anschein nach bestens gesorgt. Direkt neben die Zeltdächer
hat Kubiciel einen Tankwagen voller Wasser platziert, aus
dem die Tiere abgespritzt und mit Trinkwasser versorgt werden.
[...] Unterdessen hat sich eine Frau aus Bad Sobernheim gemeldet,
die dem Zirkus eine dauerhafte Bleibe anbieten will. Auf ihrem
7500 Quadratmeter großen Grundstück in der Gemarkung
Nußbaum könnte der Zirkus auch längerfristig
bleiben, so Helen Reidenbach [...] "Ich habe einfach
ein Herz für Tiere"** [...]
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Jens Fink und Thomas Ehlke
Kommentare:
*
Hm. Ein Elefant, der nicht steht, ist so gut wie tot. Also
ist jeder Elefant transportfähig??
**
Wer wirklich ein Herz für Tiere hat, sollte sich dafür
stark machen, sie aus solchen Bedingungen heraus zu holen
und die Tierqual im Zirkusleben nicht weiter verlängern!
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| 21.06.2005 |
Ein
Teil der Tiere in Guldental
Exkurs: Leben am Hof wurde Tieren zur Qual Gericht
verurteilt Ex-Landwirt zu sechs Monaten auf Bewährung
- Tierhaltung untersagt. Auf einer Wiese des Anwesens bezieht
der in Not geratene Zirkus "Giovanni Althoff"
mit seinen Tieren gerade Quartier.
Infos
bei der Allgemeinen Zeitung/jä, 23.06.2005
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| 21.06.2005 |
Zirkus
nun nach Guldental
"Der seit Tagen auf dem Firmengelände der Firma
"Farben Schulz" in Langenlonsheim campierende ehemalige
Zirkus Giovanni Althoff will seine Zelte jetzt in Guldental
aufschlagen. Entsprechende Meldungen hat Verbandsbürgermeister
Wolfgang Zimmer gestern bestätigt. [...] Im Guldentaler
Stadtteil Breitenfelser Hof hat der Zirkus nun für die
Dauer von vier Wochen eine Privatwiese gepachtet. Nach Angaben
der Verbandsgemeindeverwaltung Langenlonsheim sei der Eigentümer
der Wiese im vergangenen Jahr wegen Tierquälerei belangt
worden. Man werde deshalb genau beobachten, was dort vor sich
gehe." Quelle:
jsp/aka, Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach
Nachtrag
06.01.2006: Infos über den Betreiber des Hofes:
"Die Kühe standen bis zu 30 Zentimeter tief in
der Jauche, die Pferde hatten kein Wasser und der Pflegezustand
der Tiere, den die Mitarbeiter des Kreisverwaltung im Januar
2004 antrafen, war allgemein sehr schlecht. Mit verschimmelten
Altbackwaren, Obst und Joghurt wurden die Tiere ernährt,
regelmäßige Pflegearbeiten, etwa an den Hufen,
wurden versäumt und Wunden nicht fachgerecht versorgt."
Allgemeine
Zeitung: Kühe in der Jauche: Bewährungsstrafe
für Landwirtssohn
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| 21.06.2005 |
Veterinäre
überwachen Umzug der Elefanten
Früherer "Circus
Giovanni Althoff" schlägt nun in Guldental Zelte
auf / GmbH kündigt Verträge
"[...]
"Vom Kreisveterinäramt wird jemand abgestellt, der
den Umzug der Tiere überwacht", fügt die Beigeordnete
[Rosemarie Müller] hinzu. Die Androhung von Rechtsmitteln
sei durchaus ernst gemeint gewesen. [...]
Unterdessen
ist die Zukunft des Zirkus unklar. Denn die im Februar gegründete
Circus Betriebs- und Veranstaltungs-Gesellschaft Circuswelt
International mbH hat die Verträge mit den Verantwortlichen
des früheren Unternehmens aufgekündigt. "Das
bedeutet, dass der Circus Giovanni Althoff wieder auf sich
selbst gestellt ist", verdeutlicht Bianca Burchard, Geschäftsführerin
der GmbH. Sie beklagt eine "mangelnde Kooperationsbereitschaft"
der seitherigen Partner. [...] Ich wurde sogar aus der Halle
gejagt", stellt Burchard fest. [...]
"Es
zieht nicht der Zirkus um, sondern der Tierhalter mit den
Tieren", bewertet unterdessen Jürgen Wiethäuper,
Fachdienstleiter Ordnung und Gewerbe der Stadt Osnabrück,
die eingetretene Situation. [...] Wiethäuper macht deutlich,
dass die im Frühjahr 2005 gefundene Lösung mit Aufkündigung
der Verträge zusammengebrochen sei. "Deshalb
gelten für Giovanni Althoff nun nicht mehr die Zirkusleitlinien,
sondern die erschwerten Auflagen das Säugetiergutachtens",
erläutert Wiethäuper. Wolle der Circus Giovanni
Althoff wieder auftreten, dann seien dazu eine Reisegewerbekarte
sowie eine Genehmigung nach Paragraf 11 Tierschutzgesetz notwendig.
Die stelle das Kreisveterinäramt, das für den Wohnort
des Antragstellers zuständig sei, aus. "Ich
kann mir jedoch nicht vorstellen, dass irgendeine Veterinärbehörde
in Deutschland den früheren Verantwortlichen des Circus
Giovanni Althoff eine solche Genehmigung erteilt",
bringt Wiethäuper seine Einschätzung auf den Punkt.
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Thomas Ehlke |
| 20.06.2005 |
Maja
bricht erneut zusammen (siehe auch
07.06.2005) |
| 18.06.2005 |
Weg
führt doch nach Langenlonsheim
Zirkus will von Mommenheimer Halle auf Wiese ziehen
Kreis droht rechtliche Schritte an
"Neue
Wendung im Zirkus-Drama von Mommenheim: Der frühere "Circus
Giovanni Althoff" will die alte Lagerhalle in der Ortegastraße
nun doch zeitnah verlassen. Dies bestätigte Joachim Achatz,
Berater der Familie Althoff. [...] In jedem Fall wird der
Weg des Zirkus zunächst nach Langenlonsheim führen
und zwar nicht auf das Gelände der Firma Farben Schulz
[...].
Der
Bericht der Allgemeinen
Zeitung/Thomas Ehlke ist (erstaunlich) neutral und zeigt,
wie unzuverlässig und undurchsichtig die Pläne der
Zirkusleute sind. Auch zeigt er, dass sich die Leute, die
vermitteln wollen, dem Zirkus und seinen Machenschaften nicht
gewachsen sind...
Zusammenfassung
in Stichworten:
- Die
zuständige Kreisbeigeordnete Müller stellt am
16.06. dem Zirkus gegenüber klar, dass der Ort zu verlassen
sei - und zwar bis zum 18.06. Pressesprecher Thomas Zöller:
"Geschieht dies nicht, leiten wir rechtliche Schritte
ein".
- Der
Förderverein hat die Lage wohl nicht richtig einschätzen
können, inzwischen distanzieren sich Christian Berg
& Co. von Giovanni Althoff & Co. (offensichtlich
gibt es Differenzen hinsichtlich der Behandlung der Tiere)
und beschuldigt Giovanni Althoff und Berater Joachim Achatz,
ein Weiterziehen zu verzögern.
- Achatz
wiederum wettert gegen Berg und verlangt Offenlegung der
eingegangenen Spendenbeträge
|
| 18.06.2005 |
"Elefanten
sollen schnell verschwinden"
Dauerbrenner Zirkus sorgt für Ärger im
Gemeinderat
"Der
Aufenthalt des früheren "Circus Giovanni Althoff"
wird dem Rat allmählich zum Albtraum. [...] Die Wagenkolonne,
die den Weg nach Langenlonsheim gefunden habe, dürfe
dort nur drei Tage bleiben. [...] Fachleute gingen
davon aus, dass eine Elefantenkuh nicht mehr lange lebe. Wenn
dies stimme, stünde die Entsorgungsfrage an.
[...] Ortsbürgermeisterin Sigrid Niemann erklärte,
die Tiere müssten schnell verschwinden. Sie stehe ständig
mit der Kreisverwaltung in Verbindung. Ein Großteil
ihrer Arbeitszeit verwende sie mit dem Problem "Zirkus".
[...] Von einem bevorstehenden Ableben einer Elfantenkuh sei
ihr nichts bekannt. Wöchentlich würden die Tiere
vom Veterinäramt untersucht. [...] Quelle:
Allgemeine Zeitung/Werner Baum
Kommentar:
Sehr traurig, dass es in dieser Sitzung offensichtlich nur
darum ging, möglichst wenig Scheiße an der Backe
zu behalten und dies möglichst kostengünstig.
Unter was für erbärmlichen Zuständen die
Tiere dort leben müssen, scheint mit keinem Wort thematisiert
worden zu sein - ach ja, doch - die "Entsorgungsfrage"...
Schnell weg mit dem Zirkus, damit sich ein anderer Kreis
mit den Problemen rumschlagen kann. Ein Alptraum für
den Rat, ein Alpleben für die Tiere...
|
| 17.06.2005 |
Zirkus
am neuen Ort nicht willkommen
Wegzug aus Mommenheim vorläufig kein Thema
Materialwagen nur "zwischengelagert"
Die
Langmut der Gastgeber ist erschöpft, der ehemalige "Circus
Giovanni Althoff" soll aus Mommenheim wegziehen und hatte
einen baldigen Umzug auch in Aussicht gestellt. Doch daraus
scheint vorerst nichts zu werden. [...]
"Die
Tiere müssen dringend raus aus der Halle, wenn es jetzt
wärmer wird. Wir haben hier kein richtiges Außengelände.
Aber uns fehlen ganz einfach die Leute, um einen Umzug zu
bewerkstelligen"*
[...] Die Materialwagen, die nach Langenlonsheim gebracht
wurden, seien dort nur zwischengelagert. Es bestehe nicht
die Absicht, komplett dorthin umzuziehen. "Wir würden
gerne 200, 300 Kilometer weiter in den Norden", definiert
Rothmund ein Ziel, für das es aber noch keinen konkreten
Namen gibt. [...] Am Donnerstag [16.06.2005] seien die Zirkuswagen
bei der Firma Schulz aufgetaucht. Dort sei man jedoch überrascht
gewesen, [...] da keine Genehmigung erteilt wurde.
Seitens
der neuen Circuswelt-GmbH war gestern zum Thema Umzug keine
Stellungnahme zu erhalten." Quelle:
Allgemeine Zeitung/Hans-Willi Blum und Katja Hink
- siehe
auch: Reise ohne Aussicht auf ein Ankommen - Heimatloser
Zirkus nun in Langenlonsheim: "Vor allem die Tierhaltung
soll unter die Lupe genommen werden... [Bürgermeister
der Verbandsgemeinde Langenlonsheim, Wolfgang] Zimmer sprach
davon, das Kreisveterinäramt einzuschalten." Allgemeine
Zeitung
*
Kommentar:
Wo sind sie denn, die ganzen "Circusfans", die
angeblich so tief und freundschaftlich verbunden sind mit
dem so genannten Traditionsunternehmen...
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| 15.06.2005 |
Der
Zirkus taucht abends überraschend
in Langenlonsheim auf |
| 10.06.2005 |
"Dass
der Zirkus weiterzieht, ist längst überfällig"
Behörde hat nichts gegen Ortswechsel
"Dem
Ansinnen des früheren "Circus Giovanni Althoff",
die Gemeinde sehr zeitnah zu verlassen, steht nichts im Wege.
Zumindest gibt es keine behördlichen Auflagen, außer
dass die ordnungsrechtlich zuständige Stadt Osnabrück
über einen Ortswechsel informiert werden müsste.
[...]
Die Haltungsbedingungen in der Mommenheimer Halle seien indes
nicht so optimal wie vom Veterinäramt des Kreises Mainz-Bingen
dargestellt. "Es fehlt an dem vorgeschriebenen Freigehege
und auch die Kettenhaltung ist nicht so, wie sie sein müsste",
verweist Wiethäuper auf Feststellungen vor Ort. Er macht
zudem deutlich, dass für ihn als Gesprächspartner
die Geschäftsführerin der neuen GmbH, Bianca Burchard,
maßgeblich sei.
Für den erkrankten Gesellschafter der GmbH, Professor
Ernst Fricke, dessen Kanzlei das neue Unternehmen auch juristisch
vertritt, machte Anwältin Renate Kuchler deutlich, dass
der Transport der Tiere aus Mommenheim technisch möglich
sei [...].
Unterdessen erhebt ihr Vorgänger, Joachim Achatz, Vorwürfe
gegen GmbH-Gesellschafter Fricke. "Er allein trägt
die Verantwortung dafür, dass die Situation in Mommenheim
so ist wie sie ist und der Zirkus immer noch hier ist"
[...] Die GmbH vernachlässige ihre Aufgabe. So sei sie
auch verpflichtet, für die Kosten in Mommenheim aufzukommen.
Er habe das persönliche Management von Giovanni und Evelyn
Althoff übernommen und die GmbH aufgefordert, endlich
die entstandenen Kosten zu begleichen. Er selbst habe aus
eigener Tasche über 5000 Euro bezahlt.
"Wir
haben große Summen gezahlt, die Herr Achatz gar nicht
überblicken kann", kontert Renate Kuchler. Achatz
habe "ein persönliches Problem mit der Sache, weil
er als Geschäftsführer gehen musste". Seither
versuche er, auf die Familie Althoff Einfluss zu nehmen."
Quelle: Allgemeine
Zeitung/Thomas Ehlke
Kommentar:
ohne Worte. Denkt vielleicht auch irgendjemand der Damen
und Herren Verantwortliche bitte endlich mal an die Tiere?!
Wie kann man solchen Leute eine derartige Verantwortung
überlassen, die offensichtlich noch nicht mal mit sich
selbst einigermaßen zivilisiert umgehen können...
|
| 10.06.2005 |
Pressemitteilung
Deutscher Tierschutzbund: Elefant aus dem früheren Zirkus
Giovanni Althoff muss in die Tierklinik
Der
Deutsche Tierschutzbund appelliert an die für Tierschutz
zuständige rheinland-pfälzische Landesministerin
Margit Conrad, die Elefantenkuh „Maja“ des früheren
Wanderzirkus Giovanni Althoff unverzüglich in eine Tierklinik
zu überweisen. [...] Das Elefantenweibchen „Maja“
des ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff verletzte sich vor
wenigen Tagen offenbar schwer. Nur mit Hilfe der Feuerwehr
konnte das Tier wieder auf die Beine gestellt werden, so Medienberichte.
| Bereits
vor drei Wochen habe das gleiche Tier ebenfalls nicht
aus eigener Kraft aufstehen können. |
[...]
Der Deutsche Tierschutzbund macht in seinem Schreiben an die
Ministerin deutlich, dass es unerträglich sei, dass das
zuständige Veterinäramt Kreis Mainz-Bingen die Haltungssituation
in den Mommenheimer Hallen immer noch als tiergerecht bezeichne,
obwohl nicht einmal das vorgeschriebene Freigehege vorhanden
sei.
Die dramatische Zuspitzung der Situation zeigt auch, dass
das Thema Wanderzirkus und Wildtiere dringend gesetzlich geregelt
werden muss. Die Haltung von Wildtieren in den über 310
Zirkusunternehmen in Deutschland ist aus Gründen des
Tierschutzes generell abzulehnen. [...] Quelle:
DTB |
| 09.06.2005 |
Althoff
will weiterziehen
[...]
"Wann und ob es wieder Vorstellungen geben wird, steht
indes noch nicht fest. Das soll am neuen Standort in Gesprächen
mit der im Februar gegründeten Circus Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft
Circuswelt International geklärt werden. Denn nur die
ist im Besitz der erforderlichen Genehmigung nach Paragraf
11 Tierschutzgesetz, nachdem den Verantwortlichen des früheren
Circus Giovanni Althoff im Juli 2004 die Reisegewerbekarte
entzogen wurde." Quelle:
Allgemeine Zeitung/te |
| 09.06.2005 |
Gastspiel
in Lagerhalle bald beendet?
"[...]
informierten Müller sowie der Leiter des Gesundheitsamtes,
Dr. Horst-Harald Weirich, und die Leiterin des Veterinäramtes,
Dr. Gudrun Paukstat-Günther, über die Rettungsaktion
am Vortag. Die Elefantenkuh Maja war am Dienstag bekanntlich
nicht mehr aufgestanden. Eine lebensbedrohliche Situation
für das Tier. "Es bestand höchste Alarmbereitschaft,
denn da liegen drei Tonnen auf der Seite und drücken
auf Organe und Blutgefäße", verdeutlichte
Weirich.
Der
Kreis habe die tierschutzrechtliche Verantwortung, begründete
Rosemarie Müller den enormen Aufwand. Neben Kreisveterinären
und einem Alzeyer Tierarzt waren Feuerwehrleute aus Mommenheim,
Nackenheim und Nierstein im Einsatz. Ein ebenfalls hinzugezogener
Fachmann aus Frankfurt habe bestätigt, dass die vorab
ergriffenen Maßnahmen "absolut richtig" gewesen
seien, betonte Müller. Es
gebe keine Verbindung zwischen der Unterbringung und der offensichtlichen
Erkrankung des Dickhäuters. "Die
Elefanten haben in der Halle optimale Lebensbedingungen",
unterstrich Amtsleiter Weirich.*
Offen
bleibt bislang jedoch die Frage, was genau dem Tier fehlt.
"Die Untersuchungsmöglichkeiten bei so großen
Tieren sind natürlich beschränkt. Alleine eine Vene
unter der dicken Haut zu erfühlen, um eine Infusion zu
legen, ist schon eine Herausforderung", stellte Gudrun
Paukstat-Günther fest. Um ein Altersproblem handele es
sich jedenfalls nicht, warf Weirich ein. Neben Glukose und
Mineralien soll nach Informationen dieser Zeitung auch Cola
dafür gesorgt haben, dass Maja wieder so zu Kräften
kam, dass sie aufgerichtet werden konnte." Quelle:
Allgemeine Zeitung/Thomas Ehlke
*
Kommentar: Es wird
immer trauriger. Landärzte und Feuerwehrmänner
als Elefantenspezialisten. Gut, dass Maja wieder aufgestellt
werden konnte, aber schlecht, dass anonyme Frankfurter Elefantenspezialisten
falsche Einschätzungen geben. Denn es kann einfach
nicht sein, dass permanente Kettenhaltung in einer stinkenden
Lagerhalle akzeptabel erscheinen für jemanden, der
Tieren gutes tun will...
|
| 07.06.2005 |
Maja
bricht zusammen (oben mehr) |
| 01.06.2005 |
"Können
das nicht länger hinnehmen"
Kreisverwaltung: Früherer Circus Giovanni Althoff
soll Halle in Mommenheim räumen
"Die
Kreisverwaltung Mainz-Bingen will mit Nachdruck darauf drängen,
dass der frühere Circus Giovanni Althoff sein Domizil
in Mommenheim verlässt und seinem eigentlichen Zweck
nachgeht. Die Behörde reagiert damit auf wachsende Proteste
der Anwohner. "Aus tierschutzrechtlicher Sicht
ist gegen die Haltung der Elefanten und Pferde in der Halle
nichts einzuwenden", fasst Kreisbeigeordnete Rosemarie
Müller das Ergebnis einer Kontrolle durch das Kreisveterinäramt
am vergangenen Freitag zusammen. "Es gibt keine Beanstandungen
hinsichtlich der Unterbringung, des Pflege- und des Ernährungszustands",
bekräftigt Amtsleiterin Gudrun Paukstat-Günther
auf AZ-Nachfrage.
Das
Mommenheimer Quartier werde alle acht bis zehn Tage routinemäßig
kontrolliert. Die jüngste Überprüfung habe
auf Betreiben der Stadt Osnabrück stattgefunden, die
der neu gegründeten "Circus Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft
Circuswelt International mbH" die Erlaubnis zur Zurschaustellung
von Tieren nach Paragraf 11 Tierschutzgesetz erteilt hat".
[...]
"Der Aufenthalt in Mommenheim war zeitlich ohnehin nur
bis April befristet". [Rosemarie Müller...]
"Vor allem wollen wir sie dazu bewegen, wieder ihrem
eigentlichen Zweck, nämlich Vorstellungen zu geben, nachzugehen.
[...] Man kann so einen Zirkus auch von Amts wegen auflösen,
aber das ist keine Lösung, die wir anstreben." Professor
Ernst Fricke, Rechtsvertreter des ehemaligen Circus Giovanni
und der neu gegründeten Gesellschaft, macht auf AZ-Nachfrage
deutlich, dass es mit Auftritten und Gastspielreisen des Zirkus´
so schnell wohl nichts werden wird, denn die neue
Circus-Gesellschaft hat Klage gegen die Stadt Osnabrück
erhoben. Im Kern geht es dabei um die mit der erteilten Genehmigung
nach Paragraf 11 Tierschutzgesetz verbundenen Auflagen. "Die
sind für ein normales Zirkusleben völlig ungeeignet.
Ziel der Klage ist daher die Aufhebung dieser Nebenbestimmungen",
so Fricke.
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Thomas Ehlke |
| ältere
Meldungen >>
|
| ständig/
ongoing |
Verdrehung
der Tatsachen in einschlägigen "Zirkus-Fan-Foren"
und Hetze gegen Tierschützer/Tierrechtler sowie verantwortungsbewusste
Politker.
In
Circusforen wie circusworld.de oder chapiteau.de ist zu lesen,
wie einsatzfreudig die Tierqualvoyeure derzeit sind, den Zirkus
Giovanni Althoff mitsamt seiner Elefantenhaltung am Leben
zu erhalten. Da werden sämtliche verantwortlichen Personen
mit mails belästigt, welche den Tierzirkus beschönigen.
Zudem
wird die hessische Tierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine
Martin vom Betreiber der Seite circusworld.de angegangen.
Auf diesen Schund will ich hier nicht näher eingehen.
Interessierten Leuten kann ich gerne nähere Informationen
hierzu geben. |
weitere
Meldungen >>
|
| Althoffs
|
Bisherige
Führungspersonen im Zirkus Giovanni Althoff.
Damit man ein wenig durchblickt, wer wann was zu
verantworten hatte. Noch lange nicht vollständig... -
im "Althoff-Archiv" |
| Chronologie |
Die
wichtigsten Ereignisse im Überblick. - im
"Althoff-Archiv" |
| Linktipps |
|

Extern:
In
eigener Sache:
- Tierdach-Gästebuch
Hierzu
nehme ich nicht im einzelnen Stellung, lasse einige Beiträge
aber stehen, damit man mal sieht, wie die Zirkusfans ticken. Besonders
schlimme, die man nicht kommentarlos stehen lassen kann, entferne
ich (aus Zeitgründen, damit ich nicht jeden Müll beantworten
muss). Dies ist übrigens kein Forum, sondern
ein Gästebuch!
|
Spaziergang
durch die Giovanni Althoff-Seiten |
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Althoff |
|
Spaziergang
durch die Zirkus-Seiten |
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Zirkusse |
|
|
|
Kein
Applaus für Tierquälerei!
Die
Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff
im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies
keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das
Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch
nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.
Was
Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!
|
tierdach.de
- die Tierlobby. Tierportraits,
Tierschutz, Tierrechte - News, Linktipps, Service.
Für die Tiere ohne Lobby.

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