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Kein Applaus für Tierquälerei!

Zirkus Giovanni Althoff - Medienberichte (ab Juli 2005)


Presse/Medienberichte Juli bis September 2005

Tierbefreiung - das aktuelle Tierrechtsmagazin

Und das Drama geht weiter:
Harter Kampf um die Befreiung der Althoff-Tiere

Seit über einem Jahr bestimmt besonders ein Zirkus-Thema die Schlagzeilen: der ehemalige Zirkus Giovanni Althoff. In tierbefreiung Ausgabe 45 wurde der Stand bis November 2004 umrissen: die Jahrzehnte andauernde Tierquälerei, die Beschlagnahmung einzelner Tiere, die Tricks der Zirkusleute und KumpanInnen, die Machtspielchen einzelner LokalpolitikerInnen und die Bemühungen der TierrechtlerInnen. Inzwischen hat sich viel getan: zuviel Ablenkungsmanöver, zuwenig Durchgreifen der Behörden. Positiv ist lediglich das offensichtlich gewandelte Medieninteresse. Positiv insofern, als dass nun die tatsächlichen Hintergründe kritisch beleuchtet werden und nicht nur Propaganda für Tierzirkus, Verunglimpfung von TierrechtlerInnen und Spendenhascherei betrieben wird.

Die hessisch/rheinland-pfälzische Umzugstournee

Nachdem der Zirkus in Bodenheim "ausgespielt" hat - er wurde den Lokalpromis und AnwohnerInnen nach einer anfänglichen großangelegten Unterstützungskampagne wohl doch zu unbequem und anstrengend - gab es einige Verwirrspiele um Aufenthalt und Zuständigkeiten des Zirkus. Ein "Winterquartier" wurde in Mommenheim in einer Halle bezogen. Der Zirkus-Berater Joachim Achatz prahlte in der Presse mit seiner irrigen Auffassung, dass sich die Untersagungsverfügungen, die zur Zwangspause geführt hatten, erledigt haben und kündigte schon eine Weihnachtstour mit dem Namen "Mongolischer Staatszirkus" an - hieraus wurde nichts. Stattdessen gab es immer wieder kritische Stimmen bezüglich der Tierhaltung - auch in Mommenheim - und z.B. PETA stellte Strafanzeige gegen Mitglieder des Fördervereins "Zirkus Giovanni Althoff". Im Februar schockt die Meldung, dass nun auch noch drei Elefanten des Zirkus von Corty Althoff in Mommenheim untergekommen sind. Die Firma "Circusbetriebs- und Veranstaltungsgesellschaft Circuswelt International `Althoff präsentiert internationale Circus-Sensationen`" wird am 6. April beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister eingetragen. Es wird behauptet, dass die Verantwortlichen Personen nun andere seien und einem "Neuanfang" nichts im Wege stünde - welch Trugschluss! Erstens haben/hatten immer noch dieselben Personen Verfügungsgewalt über die Tiere, die jahrelang bewiesen haben, dass sie zu einer einigermaßen "artgerechten" Tierhaltung nicht mal ansatzweise fähig und willens sind und zweitens ist diese "neue Konstallation" innerhalb kürzester Zeit zusammengebrochen. Dennoch - der Zirkus und seine AnwältInnen haben es tatsächlich geschafft, mit der Gründung eines neuen Unternehmens die Reise- und Auftrittsgenehmigung zurück zu erhalten.

Daily Zirkus Soap

Die Medien waren voll mit gegenseitigen Vorwürfen zwischen Zirkus, ZirkusberaterInnen, Zirkusgesellschaft... Jeder Krimi ist dagegen langweilig. Im Juni 2005 überschlugen sich die Presseberichte. Diese Zustände werden nicht nur von TierrechtlerInnen kritisch beäugt, sondern insbesondere auch aus Osnabrück, denn hier wird über Wohl und Wehe des ehemaligen Zirkus' entschieden. "Ehemalig" insofern, als dass die wiedererlangte Reise- und Auftrittsgenehmigung an die Konstellation mit der neuen GmbH, die offenbar "zuverlässig" erschien, geknüpft war. Im Klartext bedeutet das: dies ist momentan eine "private" Tierhaltung - ohne Reiseerlaubnis sowie ohne §11er Genehmigung (also die Erlaubnis, für kommerzielle Zwecke Tiere zu halten), denn die ist abgelaufen und laut Wiethäuper wird es in ganz Deutschland keine Behörde geben, die diesen Leuten je wieder eine erteilen wird. Insofern gelten auch nicht mehr die "Zirkusleitinien" sondern das weitaus strengere "Säugetiergutachten" für die Inhaftierung und Ausbeutung der Elefanten, Pferde und Ponys.

G. Althoff verliert zunehmend Unterstützer

Auch den MommenheimerInnen war es, nachdem etliche Versuche gestartet wurden, dem Zirkus wieder auf die Beine zu helfen, irgendwann genug Zirkus. Es häuften sich Beschwerden, insbesondere wegen der Geruchsbelästigung. Nach einem sehr kurzen Zwischenstopp in Langenlonsheim, wo der Zirkus nicht willkommen war, hat der Zirkus nun seine Zelte in Guldental aufgeschlagen. Die zahlreichen Zirkus-Fans und -UnterstützerInnen sind inzwischen rar geworden, Kritik an den KritikerInnen leiser und Unmut über die UnterstützerInnen lauter: Oppenheims Bürgermeister Marcus "Tierzirkusfreund" Held hat sich völlig aus der Affäre gezogen, Mommenheim-Kreisabgeordnete Rosemarie "Misstandsbeschönigerin" Müller wirbt nun im Landkreis für ein generelles Zirkus- Auftrittsverbot mit Tieren. Rechtsanwalt Christian "Alles-wird-gut" Berg hat seine Zusammenarbeit aufgekündigt und zu guter Letzt hagelte es wieder Anzeigen gegen den Zirkus G. Althoff, unter anderem von der Staatsanwaltschaft Hanau wegen diverser Vergehen, insbesondere die tierschutzwidrige Tierhaltung betreffend. Derweil versucht G. Althoff KritikerInnen mundtot zu klagen, so z.B. Heiko Weber vom "Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere". Schwere Vorwürfe erheben unterdessen zwei ehemalige TierpflegerInnen, die von Mitte April bis Mitte Juni am Mommenheimer Standort des Zirkus´ die Tiere gepflegt haben. Sie berichten von groben Misshandlungen der Elefanten und Pferde, wollen beobachtet haben, wie die Dickhäuter mit Axtstielen auf den Rüsselansatz und den Kopf sowie mit Peitschenhieben auf die Ohren geschlagen wurden. Pferde seien an ihrer Mähne umhergezogen, Ponys in den Bauch getreten worden. Wochenlang hätten die Tiere so tief in ihrem eigenen Kot gestanden, dass sich an den Hufen Fäule gebildet habe... .

Never ending Story?

All diese Geschichten rund um G. Althoff mögen zwar unterhaltend und spannend sein, jedoch für die Tiere bedeutet dieses Hinauszögern des todsicheren Endes der "Althoff-Ära" unnötig verlängertes Leiden. Warum zieht Osnabrück hier nicht endlich einen Schlussstrich und beendet dieses Possentheater - was muss noch passieren? Noch ein toter Elefant? Den bekommen die Verantwortlichen vermutlich demnächst... Elanfantenkuh "Maya" war bereits 5 Mal festliegend und musste mittels Kran wieder aufgerichtet werden. Unabhängige BeobachterInnen sagen den baldigen Tod voraus, die Symptome sprechen dafür, dass Maya schwerkrank ist. Dennoch behaupten die lokalen AmtsveterinärInnen, die Tiere würden "optimal" gehalten, einen Fachtierarzt hinzuzuziehen sei nicht nötig. Tage nachdem die Tiere auf der Wiese in Guldental ankamen, wurden Auflagen erteilt, damit für ausreichend Futter und Wasser gesorgt wird. Die Tiere haben eine sehr pflegebedürftige Haut - insbesondere bei diesen hochsommerlichen Temperaturen. Noch immer fehlt ein Anschluss für fließendes Wasser. Die Elefanten dürfen äußert selten in ihren kleinen, notdürftigen "Außenpaddock". Stattdessen stehen sie in ihrem dunklen Zirkuszelt, wie man sie kennt: mit zwei Beinen in (z.T. ungepolsterten!) Ketten kurz angebunden, heftig webend und ein Schatten ihrer selbst.

Das Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass diese unerträglichen Missstände beendet werden und Protestaktionen durchführen. Weitere MitstreiterInnen sind herzlich willkommen!

Für die Befreiung der Althoff-Tiere
Viola Kaesmacher
www.althofftiere.tirm.de

Die Allgemeine Zeitung rührt weiterhin kräftig die Werbetrommel für die Fortsetzung der Tierquälerei...

23.08.05: Helfen statt Schwierigkeiten machen. Große Propaganda für die "armen Zirkusleute" und unreflektierte O-Töne der Bevölkerung, wie gut es den Tieren bei Althoff doch gehe... Allgemeine Zeitung. Eigentlich ist man solchen Schreibstil bei der AZ nur von Christine Bausch gewöhnt, dieser Beitrag stammt jedoch von Jens Fink.

08.09.05: Exkurs: "Zirkus darf spielen. Nach Ärger Erlaubnis per Handschlag". Das betrifft nicht direkt Althoff, aber "wir wollen kein zweites Oppenheim" ist doch schon sehr bezeichnend. Es geht um einen Auftritt des "Großcircus Starlight" in Nierstein. Allgemeine Zeitung

26.09.05: Handstand für den Zirkus. Benefiz-Veranstaltung für Althoff auf dem Breitenfelser Hof Allgemeine Zeitung


20.08.2005

Zirkus Althoff muss ein Konzept vorlegen

An diesem Samstag öffnet der ehemalige Zirkus Giovanni Althoff, der seit Mitte Juni auf dem Breitenfelser Hof campiert, erstmals sein Zelt offiziell für zwei Vorstellungen. [...] Allerdings werden am Nachmittag keine Tiere vorgeführt, weil das Unternehmen dafür keine Erlaubnis mehr besitzt. [...] Mitte kommender Woche allerdings wird es in der Kreisverwaltung ein Gespräch geben, in dem es um die weitere Zukunft des Zirkus gehen soll. Allgemeine Zeitung

19.08.2005

Althoff lädt zu einer "Benefizgala"

Vorstellungen am Samstag, 20. August, um 14.30 und 16.30 Uhr. Einen Auftritt der Tiere wird es nicht geben... Allgemeine Zeitung

Komisch, dass die Werbetrommel so spät gerührt wurde - vielleicht, um "unliebsame Tierschützer" nicht zu früh zu informieren?

15.08.2005

Ein Kirchenmann scherzt

"Gerne hätte ich heute ein paar Elefanten gesegnet", scherzte der Seelsorger in Anspielung auf die Dickhäuter des auf dem Breitenfelser Hof seit Wochen campierenden Zirkus. Allgemeine Zeitung: Kein Segensspruch im Regen

Zum Scherzen ist die Situation vor allem für die Tiere nicht!

10.08.2005

Lesebrief zum ehemaligen Zirkus G. Althoff

"[...] Der in der AZ benannte britische Elefantentierarzt wurde schon 1999/2000 von Althoff geholt, um die Beschlagnahme der Elefantenkuh Sikim in Osnabrück abzuwenden. [...] Leider schloss sich das Gericht damals diesem englischen Gutachten an - mit fatalen Folgen für die Tiere. Sikim wurde dreieinhalb Jahre später an den Zoo Osnabrück abgegeben, ihre Gefährtin Samba hat das Urteil gar nicht überlebt. [...] Warum holte Althoff nicht früher schon einen Elefantentierarzt, nachdem Maya bereits vor elf Wochen! am Ende ihrer Kräfte war und zusammenbrach - wenn es ihm dabei wirklich um das Tier ging? [...] Lassen wir uns überraschen, ob der Steuerzahler nach dem jetzigen Sommercamp und vorherigen Wintercamp auch noch das Herbst- und erneute Wintercamp für diese Tierhaltung bezahlen soll/muss und wann das nächste Tier in einen lebensbedrohlich dramatischen Zustand kommt, wenn die Behörden nicht jetzt auch für die anderen Tiere mit endgültigen Lösungen handeln." Leserbrief von Petra Schneider in der AZ

04.08.2005

Zirkus in Not hat viele Freunde

"GULDENTAL "Jeden Tag kommen durchschnittlich 50 bis 60 Leute, um sich unseren Zirkus und seine Tiere anzusehen", freut sich Zirkusmanager Joachim Achatz von Giovanni Althoff über die rege Anteilnahme der Bevölkerung. Besonders die Kinder seien von den Haflinger-Pferden und den fünf Indischen Elefanten begeistert und fütterten diese gerne..." Quelle: Allgemeine Zeitung, Jens Fink

Kommentar:
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!

29.07.2005

Staatsanwaltschaft gibt sich skeptisch

"Die Bad Kreuznacher Staatsanwaltschaft bestätigt den Eingang einer Strafanzeige gegen die Kreisverwaltung. Allerdings weist Oberstaatsanwalt Norbert Griese darauf hin, dass sich die Tierschützer in ihrer Anzeige vor allem auf zwei Jahre alte, "umfangreiche" Anklageschriften und Gerichtsentscheidungen aus Hanau berufen. Das hiesige Kreisveterinäramt sei jedoch oft vor Ort gewesen, habe Auflagen gestellt und sei seiner Kenntnis nach auch gewillt, "an dem Fall dranzubleiben" - wie die Polizei. Die habe bei ihren Kontrollen "nie etwas festgestellt". Man werde die Anzeige prüfen, aber "bisher haben wir keine Belege".[...] Matthias Korda, stellvertretender Pressesprecher der Kreisverwaltung bekräftigt jedoch noch einmal, dass ihm das Kreisveterinäramt versichert habe, man habe sich "veterinärrechtlich" nichts vorzuwerfen. Es seien dem ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff Auflagen gemacht worden, deren Erfüllung beinahe täglich kontrolliert werde." Quelle: Allgemeine Zeitung, Robert Neuber, Foto: Jens Fink

29.07.2005

Zirkus verklagt die Tierschützer

Einem Bericht der Allgemeinen Zeitung ist zu entnehmen, dass "Zirkusmanager Joachim Achatz" (seit wann denn das?) sämtliche Anschuldigungen vonseiten Tierschutz- und -rechtsvereinen als Verleumdungen ansieht und meint, dadurch dass er (!) eine Reisegewerbekarte habe, sei alles in Ordung!* Wieder die Absichtserklärung, Maya nun endlich mal einem Spezialisten vorzustellen - wieso ist das bisher nicht geschehen?! Es wird behauptet, dass Tierschützer es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen - genau das Gegenteil ist der Fall!

Am 13. August will der Zirkus auf dem Gelände am Breitenfelserhof zwei Vorstellungen geben - allerdings ohne Tiere. Internationale Künstler treten auf, um den Zirkus zu unterstützen. Eintritt werde nicht erhoben, Besucher könnten aber für den Zirkus spenden, so Achatz. Quelle: Allgemeine Zeitung/jsp

* Kommentar: Joachim Achatz stieg im Dezember 2004 als Geschäftsführer der "Circusbetriebs- und Veranstaltungs-GmbH" aus. Damals sagte er, er wolle den Zirkus als Privatmann und Zirkusfreund aber weiterhin unterstützen. Na und? Nur weil jemand jemanden kennt der irgendwelche Genehmigungen hat, ist dies doch keine Legitimation für den Zirkus?!

26.07.2005 Am 26. Juli habe Achatz in Bad Kreuznach Anzeige gegen die Peta wegen Verleumdung erstattet
26.07.2005

Strafanzeige gegen Kreis-Veterinäre...

Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) hat bei den Staatsanwaltschaften Bad Kreuznach und Mainz Strafanzeige gegen die Veterinär-Behörden im Landkreis Bad Kreuznach und Mainz-Bingen im Falle des ehemaligen Zirkus "Giovanni Althoff" gestellt. Gegenstand der Strafanzeige ist der Vorwurf extremer Beihilfe zur Tierquälerei sowie Unterlassung von Diensthandlungen. [...] Keines der beiden Veterinärämter habe die einzige überhaupt noch zulässige behördliche Verfügung erlassen, nämlich die Beschlagnahme der Tiere, die schon die Staatsanwaltschaft Hanau gefordert habe. Ohne jegliche behördliche Genehmigung würde der ehemalige Zirkus fünf Elefanten und zahlreiche Pferde halten." Quelle: Allgemeine Zeitung/aka

21.07.2005

Peta: Sonderpreisverleihung im Oppenheimer Rathaus: Münchhausen-Helden-Ehrenplakette

Post von der internationalen Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Ttreatment of Animals) bekamen dieser Tage die ca. 40 Mitglieder des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim. Konkret ging es um die Verleihung der Münchhausen- Helden-Ehrenplakette. Gewürdigt wurde die „erstaunlichste und heldenhafteste Umwandlung eines Tierschutzversprechens in ein Tierschutzverbrechen“.

Peta: Sonderpreisverleihung im Oppenheimer Rathaus: Münchhausen-Helden-Ehrenplakette

Die Vertreter der Gemeinde Oppenheim hätten von PETA allerdings noch nicht beliefert werden können, da die Sekretärin des Bürgermeisters, Frau Morsch, die Herausgabe der Namen ohne die Zustimmung ihres Chefs verweigert habe.

PETA, die bereits seit Jahren um bessere Lebensbedingungen für die Elefanten und Pferde des Zirkus Giovanni Althoff kämpft, ist der Meinung, dass das Zirkusdrama um Giovanni Althoff in Oppenheim hätte beendet und die Elefanten aus ihrer nahezu 30-jährigen Kettenhaft endlich hätten befreit werden können. Alle behördlichen Voraussetzungen dafür haben vorgelegen. Anstatt den Tiere zu helfen, hätte Bürgermeister Held die Probleme (auf Kosten des Steuerzahlers und gegen die Verfügungen von Behörden) sowie unter Missachtung tierschutzrechtlichen Vorgaben von Oppenheim nach Bodenheim über Mommenheim und jetzt nach Guldental verschoben. In Anbetracht dieser „held-enhaft“ verhinderten Lösungen spendeten Bürger dem Bürgermeister eine Selbsterfahrungswoche in Sachen Zirkus-Elefanten/Wildtierhaltung“:

  • Zwei Elefanten-Fuß Anbindeketten (30cm Länge) mit Vorhängeschloss, jeweils dauerhaft mit zwei Gliedmaßen zu verankern und während mindestens 22 Stunden oder auch 24 h täglich zu tragen.
  • Eine Holzpritsche zum Zwecke des Dauerverweilens über den eigenen Körperausscheidungen.
  • Ein Elefantenhaken, nur unter Aufsicht hakenunkundigen Personals in Betrieb zu nehmen.
  • Ein Knüppel oder ein elektrisierter Treibstock zur liebevollen Touchierung des Preisträgers.
  • Eine Buchung im Hotel: Mommenheimer Elefantenhalle, ohne Ausgang ins Grüne, dafür mit Ausblick auf Betonwände.
  • Menü: trockenes Brot/täglich (gelegentlich etwas Frischkost ausreichend in Menge und Qualität für mindestens einen hohlen Zahn und abhängig von der Spendenbereitschaft der örtlichen Bevölkerung).
  • Unterhaltungsprogramm gegen Langeweile: Ein Ast und ein alter Autoreifen.
  • Kostenfreier Unterricht im Elefanten-Wackel-Dackel-Tanzen, Dauerweben-Koppen-Schaukeln, mit musikalischer Unterstützung.
  • Ein Dreigroschenroman „Mein Weg zum Maulheld“

Vollständige "Ehrung" einzusehen bei peta.de (Link zum pdf)

Peta: Sonderpreisverleihung im Oppenheimer Rathaus: Münchhausen-Helden-Ehrenplakette Peta: Sonderpreisverleihung im Oppenheimer Rathaus: Münchhausen-Helden-Ehrenplakette Peta: Sonderpreisverleihung im Oppenheimer Rathaus: Münchhausen-Helden-Ehrenplakette
14.07.2005

TV-Tipp, Fernsehsender SWR berichtete am 14. Juli 2005 um 20:15h in der Sendung "Ländersache" über den „Zirkusbetrieb Giovanni Althoff“.

Zirkus am Ende - Schwere Vorwürfe gegen Giovanni Althoff

"Die großen Tage von Giovanni Althoff sind offenbar vorbei. Der Zirkus liegt in Guldental bei Bad Kreuznach fest. Es fehlt das Geld. Wie schon vor einem Jahr in Bodenheim. Zudem erheben jetzt ehemalige Tierpfleger von Althoff schwere Vorwürfe. Der marode Zirkus soll es mit dem Tierschutz nicht so genau nehmen. Vor allem bei der aufwändigen Elefantenhaltung. Selbst Zirkusfreunde, die Giovanni Althoff noch vor einem Jahr das Überleben ermöglichten, gehen jetzt auf Distanz. Ländersache über den Niedergang einer großen Zirkustradition." Quelle: swr.de/laendersache-rp

09.07.2005

Leidtragende sind Tiere

Kritisch setzt sich der Leser Ralph Becker aus Mommenheim mit den Geschehnissen um den früheren "Circus Giovanni Althoff" auseinander. Ins Visier nimmt er dabei die Unterstützer. Leserbrief bei der Allgemeinen Zeitung

08.07.2005

"Althoff hat alle Auflagen erfüllt"

"Die Tiere des ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff, der seit mehr als zwei Wochen auf einer Wiese des Breitenfelser Hofes beheimatet ist, können nun auch mit Wasser abgespritzt werden. [...] Das Wasserrohr hat die Kreisverwaltung im Wege der Ersatzvornahme verlegt, die Kosten müssen der Verwaltung vom Zirkus also erstattet werden. [...] Mittlerweile haben die Verantwortlichen des Unternehmens nach Aussage Rehbeins Kontakt zu einem Fachtierarzt aufgenommen, der kommende Woche die Elefantenkuh Maya eingehend untersuchen will." Quelle: Main-Rheiner/Allgemeine Zeitung/aka

06.07.2005

Ehemaliger Zirkus Althoff hat Auflagen [zum Teil] erfüllt
Zwei Anzeigen bei Polizei erstattet

[...] Eine umgehende, ärztliche Versorgung hat das Veterinäramt unterdessen für die offenbar schwer erkrankte Elefantenkuh Maya angeordnet. Im Laufe der Woche müsse das Tier ärztlich behandelt werden, so Rehbein. [...]

Besorgte Bad Kreuznacher formulierten jetzt ihre Zweifel, ob die Haltung der Tiere tatsächlich vorschriftsmäßig sei. Ohne jede Absicherung könnten sich Kinder zwischen den Tieren bewegen, von Sicherheitsabstand keine Spur. "Das ist eine hochgefährliche Situation", urteilte eine Mutter, deren Kinder den Tieren am Wochenende Futter gebracht hatten. [...]

In zwei Fällen ist bei der Polizei in Bad Kreuznach Anzeige gegen den ehemaligen Zirkus erstattet worden, wie der neue Leiter der Kriminalinspektion, Stephano Borrero-Wolff, auf Nachfrage der AZ bestätigte. In einem Fall will ein Stromberger Bürger beobachtet haben, wie ein Elefant mit einem "dicken Knüppel" immer wieder auf den Rüsselansatz und die Füße geschlagen worden sei. In dem anderen Fall sei der Transport der Tiere vom vorherigen Lager nach Guldental beanstandet worden. [...]" Quelle: Allgemeine Zeitung/Annette Kapp

02.07.2005

Bitterer Nachgeschmack in Mommenheim
Plädoyer gegen Zirkusse mit exotischen Tieren

In einem Beitrag der Allgemeinen Zeitung von Thomas Ehlke wird deutlich, was für Probleme der ehemalige Zirkus Giovanni Althoff noch immer bereitet, obwohl er längst abgereist ist (Unrat, Mist und Müll).

Die zuständige Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller (SPD) hat sich in Ihrer Einstellung Zirkussen gegenüber offensichtlich grundlegend geändert: sie will bei den Kommunen im Kreis dafür werben, künftig keine Zirkusse mit exotischen Tieren auf öffentlichen Plätzen mehr zuzulassen. "Auch ich war als Kind von Tigern, Löwen und Elefanten im Zirkus fasziniert, aber aus heutiger Sicht muss man sagen: Es ist schwierig, zumindest für kleinere Unternehmen, den Tieren gerecht zu werden und die vorgeschriebenen Haltungsbedingungen das ganze Jahr über zu erfüllen". Müller fordert vom Gesetzgeber eine noch stärkere Einschränkung der Bedingungen für die Zurschaustellung exotischer Tiere. "So etwas sollte sogar ganz verboten werden. Jedes Kind kann sich diese Tiere [...] sogar täglich im Fernsehen anschauen."

Anonymer Leserbrief an Frau Müller, der auch tierdach.de anonym zugeschickt wurde...

"Ihre lobenswerte Aussage - jetzt nachdem Sie das Leiden der Tiere in den nächsten Kreis verschoben haben:
„..die tierschutzrechtliche Situation in Zirkussen dieser Größenordnung bewerte ich kritisch [...] Nicht zuletzt aufgrund der während des letzten Jahres gemachten Erfahrungen."

Sehr geehrte Frau Müller!

Für Ihre jetzt kritische und realistische Sicht auf die Problematik der Tierhaltung im Zirkus, insbesondere der Exoten-Vermarktung in Zirkusbetrieben gebührt Ihnen ein großes Lob. Leider sind aber nich nur die Tiere in kleinen Betrieben davon betroffen, sondern auch große Wander-Tierschauen können so gut wie nie eine akzeptable artgemäße Tierhaltung gewährleisten. Diese Mängel sind systembedingt! Jedes Jahr sind Zirkusse neun oder zehn Monate auf den Straßen. Die Elefanten werden z.B. an einem Hinterbein und/oder Vorderbein im Lastwagen und Zelten angekettet, was sie daran hindert, sich zu bewegen und hinzulegen. Giraffen beispielsweise, müssen i.d.R. gebückt reisen. Allen Tieren steht als „Lebensraum“ lediglich eine Lastwagenplattform zur Verfügung - wenn sie Glück haben, ein tristes Außengehege, welches aber in den seltensten Fällen (häufig überhaupt nicht) aufgebaut wird. Und wenn, so bleiben die Klappen dennoch oftmals geschlossen und die Tiere können es nicht nutzen.

Chronische erhebliche Schmerzen und Leiden: Zirkustiere befinden sich bis zu 12 Stunden pro Tag in Dunkelheit, gefangen in ihren Käfigen hinter zugeklappten Läden. Sie leiden unter Langeweile, Bewegungsmangel und Frustration. Nur für wenige Minuten am Tag (während einer Viertel- oder halben Stunde) werden sie für die Vorstellung aus ihren Käfigen und von den Ketten genommen. Fast alle Zirkustiere zeigen Verhaltensstörungen. Die Dressur der Tiere ist nicht selten schmerzhaft. Wenn Elefanten sich hinsetzen oder auf den Vorder- oder Hinterbeinen aufrichten müssen, werden die Gelenke der Tiere überanstrengt. Viele Dompteure benutzen "Elefantenhaken", Elektroschockgeräte, Peitschen und andere Zwangsmittel, um die Tiere zu Showeffekten zu zwingen. Alte, nicht dressierbare oder gefährlich gewordene Tiere werden "abgeschafft" oder verkauft und landen in einem dubiosen Handel. Wenn sie Glück haben, landen sie beim Tierschutz oder kommen in spezialisierte Einrichtungen, wie Pantera und Stichting Aap (eine Organisation für Affen in Holland), die die Zirkusse nur allzu gern als "Abfalleimer" missbrauchen.

In Fragen der Sicherheit stellt fast jeder Zirkuss ein unberechenbares Risiko dar. Es gibt weder eine konstante Überwachung der Tiere noch der Käfige. Die Haltungssysteme sind nicht artgemäß und/oder unsicher. Besonders die Elefanten, die großen Raubtiere und die Bären sind in Gefangenschaft äußerst gefährlich, werden aber im Zirkus in unverantwortlicher Nähe zum Publikum präsentiert. Das Personal rekrutiert sich meist aus Analphabeten, ausländischen Hilfskräften und unqualifizierten Gelegenheitsarbeitern, die im Umgang mit gefährlichen Tieren völlig überfordert sind. Demzufolge häufen sich die Unfälle: entlaufene Zirkustiere müssen fast wöchentlich auf Straßen eingefangen werden. Viele Zirkustiere haben Menschen angegriffen oder sogar getötet.

Der Einsatz von wilden Tieren im Zirkus ist pädagogisch bedenklich und wenig wertvoll - verstärkt sich doch das Bild vom Menschen, der das wilde Tiere beherrscht und unterwirft. Im Zirkus lernt man nichts über das Verhalten der Tiere, über ihre physischen und sozialen Eigenschaften oder ihre Art zu leben. Außerdem werden die Tiere lächerlich gemacht: Bären, die Coce trinken, Elefanten, die rauchen, und bekleidete Affen wurden/werden zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen. Raubtiere werden eingesetzt für Nummern neben Tieren, die ihre natürliche Beute sind.

Wir sind nicht grundsätzlich gegen Zirkusse, plädieren aber dafür, dass die Zirkusse zu Vorstellungen ohne Tiere übergehen. Dadurch entfallen auch die hohen Futter-, Versicherungs- und Materialkosten für die zuvor herumgeschleppten Tiere. Der Zirkus kann also erfolgreicher wirtschaften und belastet nicht fortlaufend die öffentlichen Kassen durch Sozialhilfezahlung, Futterspenden, Tierarztkontrollen, Behördenverfügungen, Benzin und Fahrzeugreparaturen etc., was im übrigen nur rechtlich zulässig ist bei hinreichender Aussicht auf eine selbstständige Basis.

Wir möchten Sie daher bitten, sich für ein Verbot, zumindest exotischer bzw. Tiere wildlebender Arten Tiere im Zirkus einzusetzen und sich auch nicht von Drohungen einschüchtern zu lassen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass der Verein so genannter „Zirkusfreunde“, (ein Sammelsurium gewaltbereiter, überwiegend alter Männer mit undurchsichtigen Interessen am Zirkusmillieu) jeden massiv bedroht, der das System des Tierzirkus in Frage stellt. Bitte seien Sie sich gewiss, dass Sie viele Millionnen tierfreundlicher Menschen hinter sich stehen haben! und trotzen Sie den Angriffen aus diesen Personenkreisen.

Mit besten Grüßen!"

02.07.2005

Mehr Wasser und Futter angeordnet

"Das Veterinäramt der Kreisverwaltung hat am Freitag gegen den zurzeit auf dem Breitenfelser Hof ansässigen ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff tierschutzrechtliche Verfügungen erlassen. Darin geht es um Vorgaben für die korrekte Pferde- und Elefantenhaltung. [...] In der Behörde wollten am Freitag weder Sprecher Markus Rehbein noch die zuständige Kreisveterinärin Dr. Petra Bänsch detaillierter zu der Verfügung Stellung beziehen.

Klar ist aber, dass die Versorgung der fünf indischen Elefanten sowie der elf Haflinger-Pferde und sechs Shetland-Ponys derzeit ungenügend ist, bestätigte Rehbein. Die Verfügung enthalte noch weitere Punkte, doch erachte das Veterinäramt die beiden vorgenannten als die derzeit dringlichsten.

[...] Aus dem Umfeld des ehemaligen Zirkus´ verlautet, dass die Mängelliste weit mehr Punkte beinhaltet, darunter auch die generelle Haltung der Tiere am Standort Breitenfelser Hof. So entsprächen die Manschetten, mit denen die Elefanten angekettet sind, nicht den Richtlinien. Außerdem seien die Pferde viel zu lange in den Transportern verblieben, sagt eine ehemalige Mitarbeiterin." Quelle: Allgemeine Zeitung/Anette Kapp

Ferner geht es in diesem Beitrag darum, dass genau aus denselben Gründen wie jetzt (mangelnde Fürsorge und Pflege) bei den Althoff-Verantwortlichen eine Klage anhängig ist - dies scheinen allerdings die Behördenleute komplett zu ignorieren und setzen das Leben der Tiere weiter aufs Spiel.

ältere Meldungen >>


ständig/ ongoing

Verdrehung der Tatsachen in einschlägigen "Zirkus-Fan-Foren" und Hetze gegen Tierschützer/Tierrechtler sowie verantwortungsbewusste Politker.

In Circusforen wie circusworld.de oder chapiteau.de ist zu lesen, wie einsatzfreudig die Tierqualvoyeure derzeit sind, den Zirkus Giovanni Althoff mitsamt seiner Elefantenhaltung am Leben zu erhalten. Da werden sämtliche verantwortlichen Personen mit mails belästigt, welche den Tierzirkus beschönigen.

Zudem wird die hessische Tierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine Martin vom Betreiber der Seite circusworld.de angegangen. Auf diesen Schund will ich hier nicht näher eingehen. Interessierten Leuten kann ich gerne nähere Informationen hierzu geben.

Althoffs

Bisherige Führungspersonen im Zirkus Giovanni Althoff. Damit man ein wenig durchblickt, wer wann was zu verantworten hatte. Noch lange nicht vollständig... - im "Althoff-Archiv"

Chronologie

Die wichtigsten Ereignisse im Überblick. - im "Althoff-Archiv"

Linktipps

zum Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere

Extern:

In eigener Sache:

  • Tierdach-Gästebuch
    Hierzu nehme ich nicht im einzelnen Stellung, lasse einige Beiträge aber stehen, damit man mal sieht, wie die Zirkusfans ticken. Besonders schlimme, die man nicht kommentarlos stehen lassen kann, entferne ich (aus Zeitgründen, damit ich nicht jeden Müll beantworten muss). Dies ist übrigens kein Forum, sondern ein Gästebuch!

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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.

Was Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!


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