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tierdach.de
- die Tierlobby
ist Mitglied im Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere
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Linktipp
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tierdach-Suche
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Kein
Applaus für Tierquälerei!
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Zirkus
Giovanni Althoff - Medienberichte (2006)
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| Presse/Medienberichte
2006 |
| 28.07.2006 |
Staatsanwalt
ermittelt gegen Zirkus Althoff
"Das Verfahren war eingestellt worden, weil in Hanau
ein anderes Verfahren gegen die Beschuldigten lief",
sagte Papenbreer. Das Verfahren sei jedoch mit einer Absprache
beendet worden. Die Verantwortlichen seien nur für eine
Ordnungswidrigkeit, nicht aber für eine Straftat verurteilt
worden. Der Kreuznacher Staatsanwaltschaft habe dies nicht
ausgereicht, weswegen jetzt wieder ermittelt werde.
Grundlage
dafür ist eine Anzeige des Kreisveterinäramtes vom
März 2006. Darin werfen die Tierschützer den Zirkus-Verantwortlichen
vor, im Jahr 2005 am damaligen Standplatz in Guldental den
Tieren lang anhaltende Schmerzen zugefügt zu haben. Vor
allem die schwerkranke Elefantendame Maya, die mittlerweile
im Heidelberger Zoo gestorben ist, soll trotz schwerer Erkrankung
angekettet, zu wenig gepflegt und nicht genug gefüttert
worden sein.
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Steffen Weyer |
| 27.07.2006 |
Zirkus
muss für Wasser bezahlen
"In brütender Hitze mussten die Elefanten im Sommer
2005 unter einem Zeltdach auf dem Guldentaler Gelände
ausharren. Das Kreisveterinäramt ließ damals eine
Wasserleitung von der Trollbacher Mühle legen, damit
die Dickhäuter versorgt werden konnten." Die Behörde
stellte dem Zirkus später für Pipeline und Wasser
1.200 Euro in Rechnung.
"Nachdem Giovanni Althoff, bis heute Besitzer der meisten
Tiere, im Juni vor Gericht Versäumnisse bei Haltung und
Pflege eingeräumt hatte, bestritt die ehemalige Zirkus-Managerin
Barbara Rothmund nun vor dem Kreisrechtsausschuss, dass es
den Elefanten an Wasser und Futter gefehlt habe. Doch das
Gremium unter dem Vorsitz von Friederike Münzenberg wies
Rothmunds Widerspruch gegen den Bescheid des Veterinäramtes
zurück. Jetzt bleibt dem Zirkus nur noch der Weg übers
Verwaltungsgericht, will er um die Zahlung der Kosten herumkommen."
Und
noch etwas - Maya, die ja inzwischen verstorben ist, wurde
in Guldental vom Zirkus zurückgelassen. 9.400 Euro hat
die Behörde
für noch mehr Wasser, Futter, tierärztliche Untersuchungen
und den Transport der kranken Elefantenkuh ausgelegt. Auch
diese Kosten will der tierquälerische "Wanderzoo"
nicht zahlen, weil die Ausgaben "unnötig" gewesen
seien...
Quelle:
Allgemeine Zeitung, Steffen Weyer |
3.
und letzter Prozesstag gegen Zirkus Giovanni Althoff

Quelle:
www.tirm.de (Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere) |
| 3.
Verhandlungs-Tag in Hanau: 16.06.2006 |
Die
Elefantenkuh Maya, die im Herbst 2005 beschlagnahmt wurde,
ist am Dienstag im Heidelberger Zoo gestorben. Das bewog Aktivisten
der TIRM - TierrechtsInitiative Rhein-Main zu einer Spontandemo
vor dem Landgericht Hanau. Viele große Fernsehsender
waren präsent, die gefilmt und z.T. die Tierrechtler
interviewt haben, z.B. Viola Kaesmacher von der TIRM und Edmund
Haferbeck von Peta.
Es
kam nicht zu einer Fortführung der Beweisaufnahme, sondern
nach über anderthalb Stunden "dealen" unter
Ausschluss der Öffentlichkeit wurde eine "einverständliche
Lösung" gefunden. Da man nach Meinung des Richters
sowieso nicht die Fälle endgültig klären könne
und sich die weitere Beweisaufnahme wahrscheinlich bis in
den Winter hinauszögern würde, sollte der Fall abgeschlossen
werden.
Es
ist das erste Mal, dass ein Zirkus für Vergehen über
einen längeren Zeitraum hinweg zur Rechenschaft gezogen
wurde. Es wurde festgestellt, dass den Tieren über einen
längeren Zeitraum erhebliche Leiden zugefügt wurden.
Insofern ist es nicht ganz verständlich, warum dies lediglich
eine "Ordnungswidrigkeit" sein soll. Immerhin wurde
wegen 3fachen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz §
18 ein Bußgeld verhängt von jeweils 1.300 Euro
pro Verstoß und Person (also gesamt 11.700).
Es
wurde kein Tierhalteverbot ausgesprochen. Es wurde gar nicht
mehr über die Kettenhaltung gesprochen, sondern lediglich
von "mangelnder Körperpflege". Andere Anzeigen,
die z.B. in Rheinland-Pfalz nicht weiterverfolgt wurden mit
Hinweis auf die laufenden Ermittlungen in Hanau kamen überhaupt
nicht zur Sprache. Da für viele der Anklagepunkte eine
Verurteilung auf Bewährung von 3 Jahren ausgesprochen
wurde (Beleidigung, Körperverletzung und Betrug) wird
der Zirkus sicherlich jetzt mehr denn je unter Beobachtung
von Tierschützern und Tierrechtlern stehen.
Momentan
ist der Zirkus in Stockstadt bei Aschaffenburg. Zwischenzeitlich
wurde Strom und Wasser abgestellt. Nachbarn versorgen den
Zirkus laut Zeitungsberichten wohl mit dem nötigsten.
Presseberichte
vom 16.06.06 (Auswahl):
|
13.06.06
Elefantenkuh Maya ist tot |
16.06.06:
Neue Osnabrücker Zeitung/lö/AP
Althoff Elefant Maja ist tot
[...]
Wie der Heidelberger Zoo am Mittwoch berichtete, wurde das
etwa 34 Jahre alte Tier am Dienstagabend tot im Badebecken
der Elefantenanlage gefunden. Zoomitarbeiter und insbesondere
die Elefantenpfleger seien vom Tod des Tieres tief getroffen.
[...] Nach Angaben des Zoos hatte sich sein Gesundheitszustand
in den vergangenen Wochen zunehmend gebessert. In den letzten
Tagen habe das Tier regelmäßig im Wasser gespielt.
Die Todesursache soll nun durch eine Obduktion geklärt
werden. [...] |
| Verhandlung
in Mainz gegen einen Tierpfleger |
12.06.2006,
Allgemeine Zeitung
Elefanten und Pony misshandelt - Geldstrafe für
Tierpfleger des frühreren "Circus Giovanni Althoff"
[...] So soll der als Tierpfleger eingesetzte Angeklagte angetrunken
am 18. April 2005 bei der Nachtwache Elefantenkuh Diana mit
einem Axtstiel blutig geprügelt haben. Der Mann soll
dem Tier, weil es in der Regennacht mit einem Wasserschlauch
spielte, mindestens 20 Mal auf Kopf, Rüssel und Vorderbeine
geschlagen haben. Die Elefanten Vicky und Maja der fünfköpfi-gen
Dickhäutergruppe seien ebenfalls verprügelt worden.
Als das angebundene Zwergpony Pluto bei der Pflege seiner
Hufe austrat, trat ihm der 44-Jährige mit seinen Arbeitsschuhen
mehrmals in den Bauch, so der Staatsanwalt weiter. [...] "Er
schlug mit dem Axtstiel unter Flüchen auf das Tier ein.
Es sah aus, als ob er einen Baum fällen wollte!"
[...]
Siehe
hierzu auch mein Leserbrief:
Da
fehlen einem doch die Worte. Soviel zum Thema "Tierschutz"
als Staatsziel. Wie kam es überhaupt, dass man so einem
Brutalo die Tiere anvertrauen konnte? Verstieß der Zirkus
nicht erheblich gegen mindestens § 11 TSchG (Sachkundenachweis
für Leute, die mit den kommerziell genutzten Tieren zu
tun haben). Und das steht weder im für Tierausbeuter
sehr großzügigen Säugetiergutachten noch in
den Leidlinien für Zirkustiere, sondern in einem GESETZ.
Und das ist ja wohl das, was vor Gericht zählt. Es ist
ja schwer genug, solche Tierquäler überhaupt mal
vor Gericht zu bringen weil es kein Verbandsklagerecht gibt
und Tiere nun mal selbst nicht anzeigen können. Und dann
das - 900 Euro Strafe. Eine Schande ist das! Meiner Meinung
nach müsste so einem Menschen sowie den Verantwortlichen
dahinter ein lebenslanges Tierhalteverbot sowie dringend eine
psychiatrische Behandlung verordnet werden. Ich bin sehr gespannt,
was in dem Verfahren gegen die Verantwortlichen dieses Zirkus'
bei dem Verfahren in Hanau herauskommt. Der nächste Verhandlungstag
dort ist am Freitag, den 16. Juni 2006. Bitte berichten Sie
auch darüber und klären Sie die Leute auf, was hinter
den Kulissen von "Glanz und Glamour" passiert. Danke. |
| 2.
Verhandlungs-Tag in Hanau: 12.06.2006 |
14.06.2006,
br-online
Vorwurf der Tierquälerei / Probleme in Stockstadt
[...] Auch die Aschaffenburger Gemeinde Stockstadt ist nicht
gut auf den Zirkus zu sprechen: Hier gastierten die Althoffs,
als der Prozess im nahen Hanau (Hessen) begann. Ihre Zelte
ließen sie kurzerhand in Stockstadt stehen. Angeblich
ohne Anmeldung und ohne für Wasser und Strom zu zahlen,
so Bürgermeister Lothar Schaffrath. Er drehte dem Zirkus
Wasser und Strom ab. Außerdem stellte Schaffrath ein
Ultimatum, den Ort sofort zu verlassen - es ist mittlerweile
tatenlos verstrichen. Die Fronten zwischen den beiden Parteien
sind inzwischen so verhärtet, das keiner mehr über
Angaben zur Sache machen will und man nur noch über die
Anwälte miteinander kommuniziert. Besorgte Nachbarn versorgen
den Zirkus derweil mit dem Nötigsten.
13.06.2006,
Allgemeine Zeitung
Experten bestätigen Tierschutz-Verstöße
[...] "Bei ähnlichen Prozessen in Deutschland sei
es bislang meist um konkrete Einzelvorwürfe gegangen,
nicht aber um Misshandlungen über längere Zeiträume
hinweg, wie sie dem Zirkus Althoff vorgeworfen werden."
[...]
Ob die Redakteurin Christine Bausch diesen Beitrag wohl gerne
geschrieben hat? In der Vergangenheit hat sie sich besonders
damit hervorgetan, die Zustände zu verharmlosen und die
Werbetrommel für einen Zirkus mit Tieren zu rühren.
12.06.06,
Stern/DPA
Prozess gegen Zirkus Althoff
"Zu
Beginn des Verhandlungstages hat das Gericht einen Befangenheitsantrag
gegen den Oberstaatsanwalt zurückgestellt. Die Anwälte
Althoffs hatten die Ablösung des Anklägers gefordert,
weil dieser Mitglied einer Tierschutzorganisation war. Der
Prozess wird fortgesetzt."
10.06.06:
Pressemitteilung TierrechtsInitiative Rhein-Main
Tierrechtler warnen: Althoff ist überall |
Endlich
wird den Tierquälern der Prozess gemacht!
1.
Verhandlungs-Tag in Hanau: 31.05.2006 |
02.06.2006,
Allgemeine Zeitung
Zirkus sieht sich als Tierschützer-Opfer
Beschuldigte im Fall Althoff vor Gericht
"Der Vorschlag des Gerichts, das Verfahren gegen Auflagen
rasch einzustellen, wenn die Beschuldigten einräumten,
dass die Haltungsbedingungen im Zirkus zuletzt nicht mehr
zeitgemäß gewesen seien, stieß nicht auf
Resonanz."
01.06.06:
WELT/ap
Betreiber von Zirkus Althoff sollen Tiere gequält
haben
"Die angeklagte 46jährige Managerin bestritt
vehement sowohl sämtliche tierschutzrechtlichen Vorwürfe
als auch die Bedrohung der Tierschutzbeauftragten. Der Zirkus
sei das Opfer einer Kampagne der Tierschutzorganisation Peta,
meinte die Angeklagte."
01.06.2006:
BZ
Zirkusdirektor wegen Tierquälerei vor Gericht
"Die angeklagte Managerin wies alle Vorwürfe als
erlogen zurück und beschuldigte Tierschützer, eine
Kampagne gegen den Zirkus zu fahren. Giovanni und Evelyn Althoff
schwiegen."
01.06.2006,
Stadt Osnabrück
Tierquälerei vor Gericht
| 01.06.2006:
Hand in Hand Glückshof-ITP
Verfahren Zirkus G.Althoff
[...]
Der Zirkus hatte Chancen mehr als genug, anders als
seine Tiere, als ihn der in Oppenheim/RLP gegründete
Förderverein mit immensen Mittel für eine
Umsetzung einer artgemäßen Haltung der Tiere
unterstütze. Doch nach 1 Jahr musste auch dieser
wie seine diversen Rechtsvertreter sich eines besseren
belehren lassen, dass der Zirkus G.Altoff unbelehrbar
und uneinsichtig wie in der Vergangenheit sein Verhalten
zum Leiden der Tiere fortsetzt. |
31.05.2006,
dpa. freenet
Zirkuschef Althoff wegen Tierquälerei vor Gericht
Unter großem Medieninteresse hat am Mittwoch vor dem
Hanauer Landgericht der Prozess gegen Zirkusbesitzer Giovanni
Althoff, seine Frau und die Zirkusmanagerin begonnen. Die
drei müssen sich wegen Tierquälerei sowie Beleidigung,
Bedrohung und Körperverletzung verantworten. [...] Für
den Prozess, zu dem 15 Zeugen und 26 Sachverständige
aus Deutschland, Österreich, den USA und Skandinavien
geladen sind, hat das Gericht drei Verhandlungstage vorgesehen.
31.05.2006.e110
- Das Sicherheitsportal
Prozess gegen Verantwortliche des Zirkus Althoff begonnen
Laut Anklageschrift sollen die Beschuldigten in sieben Fällen
gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben und über
knapp zwei Jahre hinweg Elefanten und Ponys erhebliche Leiden
und Schmerzen zugefügt haben. Zudem soll eine Amts-Veterinärin
beleidigt und bedroht sowie Platzmiete nicht bezahlt worden
sein.
31.05.2006,
hr-online (peen / kahu)
Kranke Elefanten und Pferde
Prozess um Tierquälerei im Zirkus
30.05.2006,
Frankfurter Rundschau
Tierquälerei: Elefantenführer Althoff vor
Gericht
[...] Von Mittwoch an steht der 68-jährige Tierlehrer
in Hanau vor Gericht. Die 30-seitige Anklageschrift wirft
ihm nicht artgemäße Tierhaltung vor. [...] Tierschützer,
die sich in einem "Bündnis für die Befreiung
der Althoff-Tiere" zusammengeschlossen haben, sehen in
dem Hanauer Verfahren eine Chance gegen die "tierschutzrechtliche
Situation" in Zirkussen mobil zu machen. Die Tierschützer
wenden sich bereits seit Jahren gegen die Zurschaustellung
von exotischen Tieren in Zirkus-Manegen. Die hessische Landesbeauftragte
für den Tierschutz, Madeleine Martin, die zu den Zeuginnen
im bisher auf drei Tage angesetzten Althoff-Verfahren gehört,
hat im Dezember letzten Jahres ein "hessisches Zirkus-Handbuch"
herausgegeben. Das 150 Seiten starke Handbuch soll den "tierschutzrechtlichen
Vollzug" bei der Überwachung von Zirkusbetrieben
vereinheitlichen. [...]
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| 24.02.2006 |
Rechtstreit
um Elefanten:
Gericht gibt Kreisverwaltung Recht
Im
Gerichtsstreit um drei Elefanten des ehemaligen Zirkus Giovanni
Althoff hat das Mainzer Verwaltungsgericht der Kreisverwaltung
Mainz-Bingen Recht gegeben. Die Halter der Elefanten „Belinda“,
„Pira“ und „Diana“ müssen der
Behörde demnach mitteilen, an welchem Ort die drei Tiere
sich derzeit befinden, wie das Gericht heute berichtete. Main-Rheiner
25.02.06:
Dickhäuter-Affäre wird jetzt teuer.
[...]
Die Auskunftserteilung sei erforderlich "um sicherzustellen,
dass die Elefanten artgerecht gehalten werden", urteilte
das Gericht. Ein vor Erlass der Anordnungen erstelltes amtstierärztliches
Gutachten mache deutlich, dass die Elefanten "längere
Zeit gelitten hätten". [...] Damit sind die Chancen
gestiegen, dass der Leidensweg für Belinda, Pira und
Diana ebenso glücklich enden könnte, wie für
die ebenfalls nach Frankreich verschleppte Vicky. Wie die
französische Nachrichtenagentur afp meldet, ist in Frankreich
ein Zirkusdirektor verurteilt worden, der die misshandelte
Elefantin illegal aufgenommen hatte. Das Strafgericht der
Stadt Melun südlich von Paris erlegte dem 53-Jährigen
eine Strafe von 1000 Euro auf. [...]
Vicky
war nach dem Verschwinden mit den drei anderen Elefanten aus
Kempten beim Zirkus Zavatta in der Nähe von Paris von
Tierschützern ausfindig gemacht, von den französischen
Behörden sichergestellt und zunächst einem Zoo in
Paris anvertraut worden. Die 42 Jahre alte "Vicky"
wird ihren Lebensabend nun wohl geruhsam im Zoo der polnischen
Hafenstadt Danzig verbringen: Dorthin haben Tierschützer
das Tier nämlich inzwischen auf eigene Kosten gebracht.
Main-Rheiner
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| 06.02.2006 |
Pamela
Anderson will deutsche Zirkuselefanten retten
Brief
an Kanzlerin Merkel. „Mich bewegt das Schicksal der
Elefanten des Zirkus Giovanni Althoff“, schreibt Pam.
„Immer wieder kamen dort Elefanten grausam zu Tode,
weil ihr Besitzer sie vernachlässigte und die Behörden
dabei tatenlos zusahen.“ Jetzt fürchtet Pamela
Anderson auch um das Leben der anderen Elefanten dieses Zirkus.
Vom Schicksal der Tiere erfuhr die amerikanische Schauspielerin
durch ihre Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation PETA.
Deren wissenschaftlicher Berater Edmund Haferbeck (49) zu
BamS: „Die skandalösen Haltungsmaßnahmen
des Zirkus Giovanni Althoff sind seit langem bekannt. Die
Behörden haben komplett versagt.“ Bild
am Sonntag |
| 28.01.2006 |
Elefantenkuh
Vicky beschlagnahmt
Die
französische Behörde für Jagd und Wildtiere
hat laut einer Mitteilung der Tierschutzorganisation "animal
public" die Elefantenkuh Vicky, die über Jahre im
Zirkus "Giovanni Althoff" gehalten wurde, aus einem
französischen Zirkus beschlagnahmt. Das Tier sei in einen
Zoo gebracht worden. [...]
Ende Dezember entdeckte "One Voice" Vicky im Zirkus
"Willie Zavatta" in der Nähe von Paris. Die
Elefantenkuh stand angekettet in einem Lkw, zeigte stereotypes
Verhalten, teilt "animal public" mit. Da der Zirkus
nicht die nötigen Papiere für die Haltung des Elefanten
besaß, konnte "One Voice" erwirken, dass die
Behörden das Tier beschlagnahmten und in den Zoo von
Thoiry brachten. Der Direktor des französischen Zirkusses
Zavatta muss sich laut "animal public" nun vor Gericht
verantworten. openPR/animal
public
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| 26.01.2006 |
Vicky
gerettet
Wochenlange Odysee für einen der Zirkus G.Althoff
Elefanten –durch nächtlichen behördlichen
Zugriff der französischen Behörden bei Paris beendet
Nachdem
in jahrelangen intensiven Interventionen der ITP bereits im
August 2003 die Elefantenkuh Sikim des Zirkus G.Althoff nach
einem Reiseverbot verwahrlost, unterernährt und schwer
gehbehindert in den Zoo Osnabrück übergeben wurde,
nachdem ihre Lebensgefährtin Samba über Monate leidend
verendet war (BILD berichtete) und die Elefantkuh Maya nach
weiteren 2 Jahren Arbeit der ITP am 15. November 2005 in Guldental/RLP
lebensbedrohlich erkrankt nach mehreren Zusammenbrüchen
beschlagnahmt und in den Zoo Heidelberg überstellt wurde,
hatte der Zirkus G.Althoff die 4 verbliebenen Elefanten (Belinda,
Pira, Vicky, Diana) aus Bingen-Kempten in einer Nacht- und
Nebelaktion am 26. November 2005 vor weiteren drohenden behördlichen
Maßnahmen versteckt (AZ berichtete). Bis heute ist den
deutschen Behörden - Kreisverwaltung Mainz-Bingen trotz
der erlassenen Verfügungen gegen die verantwortlichen
beim Zirkus Althoff, nicht bekannt wo sich die Elefanten genau
aufhalten.
Für die Elefanten waren dem Zirkus bereits im Juli 2004
sämtliche erforderliche tierschutzrechtlich Genehmigungen
entzogen worden, sowie verfügt er schon seit Jahren nicht
über die erforderlichen artenschutzrechtlichen EG
Vermarktungspapiere. Ein Klage wegen erheblicher anhaltender
Vergehen gegen das Tierschutzgesetzt ist bei der Staatsanwaltschaft
Hanau u.a. Ermittlungsverfahren anhängig. Auch
war die erforderliche Reisegewerbekarte in einem
Urteil des OVG Lüneburg vom 27.12.04 für E.Althoff
u.a. entzogen worden. (die AZ berichtete)
Durch
intensive europaweite Recherchen und Zusammenarbeit von Tierschützern
wurden die 4 Elefanten Anfang Dezember 2005 beim Zirkus
Gärtner in Frankreich-Brehemont aufgefunden (die
AZ berichtete). Der
seit Wochen jetzt ebenso schwer erkrankte Elefant Vicky
wurde dort vom Zirkus schwer lahm vor mehreren behördlichen
Kontrollen jedesmals versteckt. Er wurde nicht gehfähig
am 9. Dezember 2005 dort mit einem Radlader in einen französischen
Fleischtransporter geschoben (Zeugen) und dann ins Winterquartier
von Cirque Medrano bei Montpellier verbracht, wo
er Tage später erneut nach Brehemont zurück verfrachtet
wurde. Pinguine wurden dort in einem Erdloch versteckt.
Am
21. Dezember 2005 war der Zirkus dann mit Vicky im alten Althoff-Transportwagen
erneut auf der Flucht vor einer richterlichen Durchsuchung
und wurde bei einem Zirkus (Willy Zavatta) bei Paris
bei niedrigen Temperaturen tagelang auf dem LKW ausharrend
abgeparkt, wo ihn die französischen Tierschützer
von one voice wieder auffanden. Doch
bei einer Kontrolle war er wieder verschwunden – wie
auch die Hoffnung der Tierschützer euopaweit, Vicky noch
retten zu können. Aber jetzt fahndete auch die französische
Polizei nach dem versteckten kranken Elefanten Vicky.
Und
es war den französischen Tierschützern von one voice
in ständigem Austausch mit der ITP und anderen Tierschutzgruppen
in Deutschland gelungen, Vicky in mühsamem und unermüdlichen
Einsatz erneut ausfindig zu machen. Auf der weiteren Flucht
wurde der Abtransport jetzt von der Polizei und den französischen
Behörden in der Nacht vom 21/22.1.2006 endlich gestoppt
und Vicky beschlagnahmt. (AFP 25.1.05). Vicky
wird jetzt von einem Wildtierspezialisten betreut und nach
Abschluss der behördlichen Verfahren an einen Zoo übergeben.
Quelle:
OpenPR/Hand in Hand Glückshof-ITP
|
| ältere
Meldungen >>
|
| ständig/
ongoing |
Verdrehung
der Tatsachen in einschlägigen "Zirkus-Fan-Foren"
und Hetze gegen Tierschützer/Tierrechtler sowie verantwortungsbewusste
Politker.
In
Circusforen wie circusworld.de oder chapiteau.de ist zu lesen,
wie einsatzfreudig die Tierqualvoyeure derzeit sind, den Zirkus
Giovanni Althoff mitsamt seiner Elefantenhaltung am Leben
zu erhalten. Da werden sämtliche verantwortlichen Personen
mit mails belästigt, welche den Tierzirkus beschönigen.
Zudem
wird die hessische Tierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine
Martin vom Betreiber der Seite circusworld.de angegangen.
Auf diesen Schund will ich hier nicht näher eingehen.
Interessierten Leuten kann ich gerne nähere Informationen
hierzu geben. |
| Althoffs
|
Bisherige
Führungspersonen im Zirkus Giovanni Althoff.
Damit man ein wenig durchblickt, wer wann was zu
verantworten hatte. Noch lange nicht vollständig... -
im "Althoff-Archiv" |
| Chronologie |
Die
wichtigsten Ereignisse im Überblick. - im
"Althoff-Archiv" |
| Linktipps |
|

Extern:
In
eigener Sache:
- Tierdach-Gästebuch
Hierzu
nehme ich nicht im einzelnen Stellung, lasse einige Beiträge
aber stehen, damit man mal sieht, wie die Zirkusfans ticken. Besonders
schlimme, die man nicht kommentarlos stehen lassen kann, entferne
ich (aus Zeitgründen, damit ich nicht jeden Müll beantworten
muss). Dies ist übrigens kein Forum, sondern
ein Gästebuch!
|
Spaziergang
durch die Giovanni Althoff-Seiten |
|
Althoff |
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Spaziergang
durch die Zirkus-Seiten |
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Zirkusse |
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Kein
Applaus für Tierquälerei!
Die
Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff
im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies
keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das
Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch
nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.
Was
Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!
|
tierdach.de
- die Tierlobby. Tierportraits,
Tierschutz, Tierrechte - News, Linktipps, Service.
Für die Tiere ohne Lobby.

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