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Kein Applaus für Tierquälerei!

Zirkus Giovanni Althoff - Medienberichte (2006)


Presse/Medienberichte 2006

28.07.2006

Staatsanwalt ermittelt gegen Zirkus Althoff

"Das Verfahren war eingestellt worden, weil in Hanau ein anderes Verfahren gegen die Beschuldigten lief", sagte Papenbreer. Das Verfahren sei jedoch mit einer Absprache beendet worden. Die Verantwortlichen seien nur für eine Ordnungswidrigkeit, nicht aber für eine Straftat verurteilt worden. Der Kreuznacher Staatsanwaltschaft habe dies nicht ausgereicht, weswegen jetzt wieder ermittelt werde.

Grundlage dafür ist eine Anzeige des Kreisveterinäramtes vom März 2006. Darin werfen die Tierschützer den Zirkus-Verantwortlichen vor, im Jahr 2005 am damaligen Standplatz in Guldental den Tieren lang anhaltende Schmerzen zugefügt zu haben. Vor allem die schwerkranke Elefantendame Maya, die mittlerweile im Heidelberger Zoo gestorben ist, soll trotz schwerer Erkrankung angekettet, zu wenig gepflegt und nicht genug gefüttert worden sein.

Quelle: Allgemeine Zeitung, Steffen Weyer

27.07.2006

Zirkus muss für Wasser bezahlen

"In brütender Hitze mussten die Elefanten im Sommer 2005 unter einem Zeltdach auf dem Guldentaler Gelände ausharren. Das Kreisveterinäramt ließ damals eine Wasserleitung von der Trollbacher Mühle legen, damit die Dickhäuter versorgt werden konnten." Die Behörde stellte dem Zirkus später für Pipeline und Wasser 1.200 Euro in Rechnung.

"Nachdem Giovanni Althoff, bis heute Besitzer der meisten Tiere, im Juni vor Gericht Versäumnisse bei Haltung und Pflege eingeräumt hatte, bestritt die ehemalige Zirkus-Managerin Barbara Rothmund nun vor dem Kreisrechtsausschuss, dass es den Elefanten an Wasser und Futter gefehlt habe. Doch das Gremium unter dem Vorsitz von Friederike Münzenberg wies Rothmunds Widerspruch gegen den Bescheid des Veterinäramtes zurück. Jetzt bleibt dem Zirkus nur noch der Weg übers Verwaltungsgericht, will er um die Zahlung der Kosten herumkommen."

Und noch etwas - Maya, die ja inzwischen verstorben ist, wurde in Guldental vom Zirkus zurückgelassen. 9.400 Euro hat die Behörde für noch mehr Wasser, Futter, tierärztliche Untersuchungen und den Transport der kranken Elefantenkuh ausgelegt. Auch diese Kosten will der tierquälerische "Wanderzoo" nicht zahlen, weil die Ausgaben "unnötig" gewesen seien...

Quelle: Allgemeine Zeitung, Steffen Weyer

3. und letzter Prozesstag gegen Zirkus Giovanni Althoff

Maya ist tot! Zirkus - kein Platz für Tiere - Zirkustiere, Sklaven der Manege - Kein Applaus für Tierquälerei!

Quelle: www.tirm.de (Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere)

3. Verhandlungs-Tag in Hanau: 16.06.2006

Die Elefantenkuh Maya, die im Herbst 2005 beschlagnahmt wurde, ist am Dienstag im Heidelberger Zoo gestorben. Das bewog Aktivisten der TIRM - TierrechtsInitiative Rhein-Main zu einer Spontandemo vor dem Landgericht Hanau. Viele große Fernsehsender waren präsent, die gefilmt und z.T. die Tierrechtler interviewt haben, z.B. Viola Kaesmacher von der TIRM und Edmund Haferbeck von Peta.

Es kam nicht zu einer Fortführung der Beweisaufnahme, sondern nach über anderthalb Stunden "dealen" unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde eine "einverständliche Lösung" gefunden. Da man nach Meinung des Richters sowieso nicht die Fälle endgültig klären könne und sich die weitere Beweisaufnahme wahrscheinlich bis in den Winter hinauszögern würde, sollte der Fall abgeschlossen werden.

Es ist das erste Mal, dass ein Zirkus für Vergehen über einen längeren Zeitraum hinweg zur Rechenschaft gezogen wurde. Es wurde festgestellt, dass den Tieren über einen längeren Zeitraum erhebliche Leiden zugefügt wurden. Insofern ist es nicht ganz verständlich, warum dies lediglich eine "Ordnungswidrigkeit" sein soll. Immerhin wurde wegen 3fachen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz § 18 ein Bußgeld verhängt von jeweils 1.300 Euro pro Verstoß und Person (also gesamt 11.700).

Es wurde kein Tierhalteverbot ausgesprochen. Es wurde gar nicht mehr über die Kettenhaltung gesprochen, sondern lediglich von "mangelnder Körperpflege". Andere Anzeigen, die z.B. in Rheinland-Pfalz nicht weiterverfolgt wurden mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen in Hanau kamen überhaupt nicht zur Sprache. Da für viele der Anklagepunkte eine Verurteilung auf Bewährung von 3 Jahren ausgesprochen wurde (Beleidigung, Körperverletzung und Betrug) wird der Zirkus sicherlich jetzt mehr denn je unter Beobachtung von Tierschützern und Tierrechtlern stehen.

Momentan ist der Zirkus in Stockstadt bei Aschaffenburg. Zwischenzeitlich wurde Strom und Wasser abgestellt. Nachbarn versorgen den Zirkus laut Zeitungsberichten wohl mit dem nötigsten.

Presseberichte vom 16.06.06 (Auswahl):

13.06.06
Elefantenkuh Maya ist tot

16.06.06: Neue Osnabrücker Zeitung/lö/AP
Althoff Elefant Maja ist tot

[...] Wie der Heidelberger Zoo am Mittwoch berichtete, wurde das etwa 34 Jahre alte Tier am Dienstagabend tot im Badebecken der Elefantenanlage gefunden. Zoomitarbeiter und insbesondere die Elefantenpfleger seien vom Tod des Tieres tief getroffen. [...] Nach Angaben des Zoos hatte sich sein Gesundheitszustand in den vergangenen Wochen zunehmend gebessert. In den letzten Tagen habe das Tier regelmäßig im Wasser gespielt. Die Todesursache soll nun durch eine Obduktion geklärt werden. [...]

Verhandlung in Mainz gegen einen Tierpfleger

12.06.2006, Allgemeine Zeitung
Elefanten und Pony misshandelt - Geldstrafe für Tierpfleger des frühreren "Circus Giovanni Althoff"
[...] So soll der als Tierpfleger eingesetzte Angeklagte angetrunken am 18. April 2005 bei der Nachtwache Elefantenkuh Diana mit einem Axtstiel blutig geprügelt haben. Der Mann soll dem Tier, weil es in der Regennacht mit einem Wasserschlauch spielte, mindestens 20 Mal auf Kopf, Rüssel und Vorderbeine geschlagen haben. Die Elefanten Vicky und Maja der fünfköpfi-gen Dickhäutergruppe seien ebenfalls verprügelt worden. Als das angebundene Zwergpony Pluto bei der Pflege seiner Hufe austrat, trat ihm der 44-Jährige mit seinen Arbeitsschuhen mehrmals in den Bauch, so der Staatsanwalt weiter. [...] "Er schlug mit dem Axtstiel unter Flüchen auf das Tier ein. Es sah aus, als ob er einen Baum fällen wollte!" [...]

Siehe hierzu auch mein Leserbrief:
Da fehlen einem doch die Worte. Soviel zum Thema "Tierschutz" als Staatsziel. Wie kam es überhaupt, dass man so einem Brutalo die Tiere anvertrauen konnte? Verstieß der Zirkus nicht erheblich gegen mindestens § 11 TSchG (Sachkundenachweis für Leute, die mit den kommerziell genutzten Tieren zu tun haben). Und das steht weder im für Tierausbeuter sehr großzügigen Säugetiergutachten noch in den Leidlinien für Zirkustiere, sondern in einem GESETZ. Und das ist ja wohl das, was vor Gericht zählt. Es ist ja schwer genug, solche Tierquäler überhaupt mal vor Gericht zu bringen weil es kein Verbandsklagerecht gibt und Tiere nun mal selbst nicht anzeigen können. Und dann das - 900 Euro Strafe. Eine Schande ist das! Meiner Meinung nach müsste so einem Menschen sowie den Verantwortlichen dahinter ein lebenslanges Tierhalteverbot sowie dringend eine psychiatrische Behandlung verordnet werden. Ich bin sehr gespannt, was in dem Verfahren gegen die Verantwortlichen dieses Zirkus' bei dem Verfahren in Hanau herauskommt. Der nächste Verhandlungstag dort ist am Freitag, den 16. Juni 2006. Bitte berichten Sie auch darüber und klären Sie die Leute auf, was hinter den Kulissen von "Glanz und Glamour" passiert. Danke.

2. Verhandlungs-Tag in Hanau: 12.06.2006

14.06.2006, br-online
Vorwurf der Tierquälerei / Probleme in Stockstadt
[...] Auch die Aschaffenburger Gemeinde Stockstadt ist nicht gut auf den Zirkus zu sprechen: Hier gastierten die Althoffs, als der Prozess im nahen Hanau (Hessen) begann. Ihre Zelte ließen sie kurzerhand in Stockstadt stehen. Angeblich ohne Anmeldung und ohne für Wasser und Strom zu zahlen, so Bürgermeister Lothar Schaffrath. Er drehte dem Zirkus Wasser und Strom ab. Außerdem stellte Schaffrath ein Ultimatum, den Ort sofort zu verlassen - es ist mittlerweile tatenlos verstrichen. Die Fronten zwischen den beiden Parteien sind inzwischen so verhärtet, das keiner mehr über Angaben zur Sache machen will und man nur noch über die Anwälte miteinander kommuniziert. Besorgte Nachbarn versorgen den Zirkus derweil mit dem Nötigsten.

13.06.2006, Allgemeine Zeitung
Experten bestätigen Tierschutz-Verstöße

[...] "Bei ähnlichen Prozessen in Deutschland sei es bislang meist um konkrete Einzelvorwürfe gegangen, nicht aber um Misshandlungen über längere Zeiträume hinweg, wie sie dem Zirkus Althoff vorgeworfen werden." [...]
Ob die Redakteurin Christine Bausch diesen Beitrag wohl gerne geschrieben hat? In der Vergangenheit hat sie sich besonders damit hervorgetan, die Zustände zu verharmlosen und die Werbetrommel für einen Zirkus mit Tieren zu rühren.

12.06.06, Stern/DPA
Prozess gegen Zirkus Althoff
"Zu Beginn des Verhandlungstages hat das Gericht einen Befangenheitsantrag gegen den Oberstaatsanwalt zurückgestellt. Die Anwälte Althoffs hatten die Ablösung des Anklägers gefordert, weil dieser Mitglied einer Tierschutzorganisation war. Der Prozess wird fortgesetzt."

10.06.06: Pressemitteilung TierrechtsInitiative Rhein-Main
Tierrechtler warnen: Althoff ist überall

Endlich wird den Tierquälern der Prozess gemacht!

1. Verhandlungs-Tag in Hanau: 31.05.2006

02.06.2006, Allgemeine Zeitung
Zirkus sieht sich als Tierschützer-Opfer
Beschuldigte im Fall Althoff vor Gericht
"Der Vorschlag des Gerichts, das Verfahren gegen Auflagen rasch einzustellen, wenn die Beschuldigten einräumten, dass die Haltungsbedingungen im Zirkus zuletzt nicht mehr zeitgemäß gewesen seien, stieß nicht auf Resonanz."

01.06.06: WELT/ap
Betreiber von Zirkus Althoff sollen Tiere gequält haben
"Die angeklagte 46jährige Managerin bestritt vehement sowohl sämtliche tierschutzrechtlichen Vorwürfe als auch die Bedrohung der Tierschutzbeauftragten. Der Zirkus sei das Opfer einer Kampagne der Tierschutzorganisation Peta, meinte die Angeklagte."

01.06.2006: BZ
Zirkusdirektor wegen Tierquälerei vor Gericht
"Die angeklagte Managerin wies alle Vorwürfe als erlogen zurück und beschuldigte Tierschützer, eine Kampagne gegen den Zirkus zu fahren. Giovanni und Evelyn Althoff schwiegen."

01.06.2006, Stadt Osnabrück
Tierquälerei vor Gericht

01.06.2006: Hand in Hand Glückshof-ITP
Verfahren Zirkus G.Althoff

[...] Der Zirkus hatte Chancen mehr als genug, anders als seine Tiere, als ihn der in Oppenheim/RLP gegründete Förderverein mit immensen Mittel für eine Umsetzung einer artgemäßen Haltung der Tiere unterstütze. Doch nach 1 Jahr musste auch dieser wie seine diversen Rechtsvertreter sich eines besseren belehren lassen, dass der Zirkus G.Altoff unbelehrbar und uneinsichtig wie in der Vergangenheit sein Verhalten zum Leiden der Tiere fortsetzt.

31.05.2006, dpa. freenet
Zirkuschef Althoff wegen Tierquälerei vor Gericht
Unter großem Medieninteresse hat am Mittwoch vor dem Hanauer Landgericht der Prozess gegen Zirkusbesitzer Giovanni Althoff, seine Frau und die Zirkusmanagerin begonnen. Die drei müssen sich wegen Tierquälerei sowie Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung verantworten. [...] Für den Prozess, zu dem 15 Zeugen und 26 Sachverständige aus Deutschland, Österreich, den USA und Skandinavien geladen sind, hat das Gericht drei Verhandlungstage vorgesehen.

31.05.2006.e110 - Das Sicherheitsportal
Prozess gegen Verantwortliche des Zirkus Althoff begonnen
Laut Anklageschrift sollen die Beschuldigten in sieben Fällen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben und über knapp zwei Jahre hinweg Elefanten und Ponys erhebliche Leiden und Schmerzen zugefügt haben. Zudem soll eine Amts-Veterinärin beleidigt und bedroht sowie Platzmiete nicht bezahlt worden sein.

31.05.2006, hr-online (peen / kahu)
Kranke Elefanten und Pferde
Prozess um Tierquälerei im Zirkus

30.05.2006, Frankfurter Rundschau
Tierquälerei: Elefantenführer Althoff vor Gericht
[...] Von Mittwoch an steht der 68-jährige Tierlehrer in Hanau vor Gericht. Die 30-seitige Anklageschrift wirft ihm nicht artgemäße Tierhaltung vor. [...] Tierschützer, die sich in einem "Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere" zusammengeschlossen haben, sehen in dem Hanauer Verfahren eine Chance gegen die "tierschutzrechtliche Situation" in Zirkussen mobil zu machen. Die Tierschützer wenden sich bereits seit Jahren gegen die Zurschaustellung von exotischen Tieren in Zirkus-Manegen. Die hessische Landesbeauftragte für den Tierschutz, Madeleine Martin, die zu den Zeuginnen im bisher auf drei Tage angesetzten Althoff-Verfahren gehört, hat im Dezember letzten Jahres ein "hessisches Zirkus-Handbuch" herausgegeben. Das 150 Seiten starke Handbuch soll den "tierschutzrechtlichen Vollzug" bei der Überwachung von Zirkusbetrieben vereinheitlichen. [...]


24.02.2006

Rechtstreit um Elefanten:
Gericht gibt Kreisverwaltung Recht

Im Gerichtsstreit um drei Elefanten des ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff hat das Mainzer Verwaltungsgericht der Kreisverwaltung Mainz-Bingen Recht gegeben. Die Halter der Elefanten „Belinda“, „Pira“ und „Diana“ müssen der Behörde demnach mitteilen, an welchem Ort die drei Tiere sich derzeit befinden, wie das Gericht heute berichtete. Main-Rheiner

25.02.06: Dickhäuter-Affäre wird jetzt teuer.

[...] Die Auskunftserteilung sei erforderlich "um sicherzustellen, dass die Elefanten artgerecht gehalten werden", urteilte das Gericht. Ein vor Erlass der Anordnungen erstelltes amtstierärztliches Gutachten mache deutlich, dass die Elefanten "längere Zeit gelitten hätten". [...] Damit sind die Chancen gestiegen, dass der Leidensweg für Belinda, Pira und Diana ebenso glücklich enden könnte, wie für die ebenfalls nach Frankreich verschleppte Vicky. Wie die französische Nachrichtenagentur afp meldet, ist in Frankreich ein Zirkusdirektor verurteilt worden, der die misshandelte Elefantin illegal aufgenommen hatte. Das Strafgericht der Stadt Melun südlich von Paris erlegte dem 53-Jährigen eine Strafe von 1000 Euro auf. [...]

Vicky war nach dem Verschwinden mit den drei anderen Elefanten aus Kempten beim Zirkus Zavatta in der Nähe von Paris von Tierschützern ausfindig gemacht, von den französischen Behörden sichergestellt und zunächst einem Zoo in Paris anvertraut worden. Die 42 Jahre alte "Vicky" wird ihren Lebensabend nun wohl geruhsam im Zoo der polnischen Hafenstadt Danzig verbringen: Dorthin haben Tierschützer das Tier nämlich inzwischen auf eigene Kosten gebracht. Main-Rheiner

06.02.2006

Pamela Anderson will deutsche Zirkuselefanten retten

Brief an Kanzlerin Merkel. „Mich bewegt das Schicksal der Elefanten des Zirkus Giovanni Althoff“, schreibt Pam. „Immer wieder kamen dort Elefanten grausam zu Tode, weil ihr Besitzer sie vernachlässigte und die Behörden dabei tatenlos zusahen.“ Jetzt fürchtet Pamela Anderson auch um das Leben der anderen Elefanten dieses Zirkus. Vom Schicksal der Tiere erfuhr die amerikanische Schauspielerin durch ihre Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation PETA. Deren wissenschaftlicher Berater Edmund Haferbeck (49) zu BamS: „Die skandalösen Haltungsmaßnahmen des Zirkus Giovanni Althoff sind seit langem bekannt. Die Behörden haben komplett versagt.“ Bild am Sonntag

28.01.2006

Elefantenkuh Vicky beschlagnahmt

Die französische Behörde für Jagd und Wildtiere hat laut einer Mitteilung der Tierschutzorganisation "animal public" die Elefantenkuh Vicky, die über Jahre im Zirkus "Giovanni Althoff" gehalten wurde, aus einem französischen Zirkus beschlagnahmt. Das Tier sei in einen Zoo gebracht worden. [...]

Ende Dezember entdeckte "One Voice" Vicky im Zirkus "Willie Zavatta" in der Nähe von Paris. Die Elefantenkuh stand angekettet in einem Lkw, zeigte stereotypes Verhalten, teilt "animal public" mit. Da der Zirkus nicht die nötigen Papiere für die Haltung des Elefanten besaß, konnte "One Voice" erwirken, dass die Behörden das Tier beschlagnahmten und in den Zoo von Thoiry brachten. Der Direktor des französischen Zirkusses Zavatta muss sich laut "animal public" nun vor Gericht verantworten. openPR/animal public

26.01.2006

Vicky gerettet
Wochenlange Odysee für einen der Zirkus G.Althoff Elefanten –durch nächtlichen behördlichen Zugriff der französischen Behörden bei Paris beendet

Nachdem in jahrelangen intensiven Interventionen der ITP bereits im August 2003 die Elefantenkuh Sikim des Zirkus G.Althoff nach einem Reiseverbot verwahrlost, unterernährt und schwer gehbehindert in den Zoo Osnabrück übergeben wurde, nachdem ihre Lebensgefährtin Samba über Monate leidend verendet war (BILD berichtete) und die Elefantkuh Maya nach weiteren 2 Jahren Arbeit der ITP am 15. November 2005 in Guldental/RLP lebensbedrohlich erkrankt nach mehreren Zusammenbrüchen beschlagnahmt und in den Zoo Heidelberg überstellt wurde, hatte der Zirkus G.Althoff die 4 verbliebenen Elefanten (Belinda, Pira, Vicky, Diana) aus Bingen-Kempten in einer Nacht- und Nebelaktion am 26. November 2005 vor weiteren drohenden behördlichen Maßnahmen versteckt (AZ berichtete). Bis heute ist den deutschen Behörden - Kreisverwaltung Mainz-Bingen trotz der erlassenen Verfügungen gegen die verantwortlichen beim Zirkus Althoff, nicht bekannt wo sich die Elefanten genau aufhalten.

Für die Elefanten waren dem Zirkus bereits im Juli 2004 sämtliche erforderliche tierschutzrechtlich Genehmigungen entzogen worden, sowie verfügt er schon seit Jahren nicht über die erforderlichen artenschutzrechtlichen EG Vermarktungspapiere. Ein Klage wegen erheblicher anhaltender Vergehen gegen das Tierschutzgesetzt ist bei der Staatsanwaltschaft Hanau u.a. Ermittlungsverfahren anhängig. Auch war die erforderliche Reisegewerbekarte in einem Urteil des OVG Lüneburg vom 27.12.04 für E.Althoff u.a. entzogen worden. (die AZ berichtete)

Durch intensive europaweite Recherchen und Zusammenarbeit von Tierschützern wurden die 4 Elefanten Anfang Dezember 2005 beim Zirkus Gärtner in Frankreich-Brehemont aufgefunden (die AZ berichtete). Der seit Wochen jetzt ebenso schwer erkrankte Elefant Vicky wurde dort vom Zirkus schwer lahm vor mehreren behördlichen Kontrollen jedesmals versteckt. Er wurde nicht gehfähig am 9. Dezember 2005 dort mit einem Radlader in einen französischen Fleischtransporter geschoben (Zeugen) und dann ins Winterquartier von Cirque Medrano bei Montpellier verbracht, wo er Tage später erneut nach Brehemont zurück verfrachtet wurde. Pinguine wurden dort in einem Erdloch versteckt.

Am 21. Dezember 2005 war der Zirkus dann mit Vicky im alten Althoff-Transportwagen erneut auf der Flucht vor einer richterlichen Durchsuchung und wurde bei einem Zirkus (Willy Zavatta) bei Paris bei niedrigen Temperaturen tagelang auf dem LKW ausharrend abgeparkt, wo ihn die französischen Tierschützer von one voice wieder auffanden. Doch bei einer Kontrolle war er wieder verschwunden – wie auch die Hoffnung der Tierschützer euopaweit, Vicky noch retten zu können. Aber jetzt fahndete auch die französische Polizei nach dem versteckten kranken Elefanten Vicky.

Und es war den französischen Tierschützern von one voice in ständigem Austausch mit der ITP und anderen Tierschutzgruppen in Deutschland gelungen, Vicky in mühsamem und unermüdlichen Einsatz erneut ausfindig zu machen. Auf der weiteren Flucht wurde der Abtransport jetzt von der Polizei und den französischen Behörden in der Nacht vom 21/22.1.2006 endlich gestoppt und Vicky beschlagnahmt. (AFP 25.1.05). Vicky wird jetzt von einem Wildtierspezialisten betreut und nach Abschluss der behördlichen Verfahren an einen Zoo übergeben.

Quelle: OpenPR/Hand in Hand Glückshof-ITP

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ständig/ ongoing

Verdrehung der Tatsachen in einschlägigen "Zirkus-Fan-Foren" und Hetze gegen Tierschützer/Tierrechtler sowie verantwortungsbewusste Politker.

In Circusforen wie circusworld.de oder chapiteau.de ist zu lesen, wie einsatzfreudig die Tierqualvoyeure derzeit sind, den Zirkus Giovanni Althoff mitsamt seiner Elefantenhaltung am Leben zu erhalten. Da werden sämtliche verantwortlichen Personen mit mails belästigt, welche den Tierzirkus beschönigen.

Zudem wird die hessische Tierschutzbeauftragte Frau Dr. Madeleine Martin vom Betreiber der Seite circusworld.de angegangen. Auf diesen Schund will ich hier nicht näher eingehen. Interessierten Leuten kann ich gerne nähere Informationen hierzu geben.

Althoffs

Bisherige Führungspersonen im Zirkus Giovanni Althoff. Damit man ein wenig durchblickt, wer wann was zu verantworten hatte. Noch lange nicht vollständig... - im "Althoff-Archiv"

Chronologie

Die wichtigsten Ereignisse im Überblick. - im "Althoff-Archiv"

Linktipps

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Extern:

In eigener Sache:

  • Tierdach-Gästebuch
    Hierzu nehme ich nicht im einzelnen Stellung, lasse einige Beiträge aber stehen, damit man mal sieht, wie die Zirkusfans ticken. Besonders schlimme, die man nicht kommentarlos stehen lassen kann, entferne ich (aus Zeitgründen, damit ich nicht jeden Müll beantworten muss). Dies ist übrigens kein Forum, sondern ein Gästebuch!

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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.

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