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Drama um Zirkus Giovanni Althoff (Archiv)


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Medienscreen vor Juli 2004
Aktuelle Meldungen

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"Der heiße Sommer beginnt"

Aufruf zur Demo gegen Circus Giovanni Althoff

... in Dietzenbach am 10.7.04: Folgende Demo wurde noch kurzfristig angemeldet: Demo gegen die Tierausbeutung im Circus Giovanni Althoff Sa., 10.07.2004, 18:00-19:00 Uhr - Dietzenbach. Treffpunkt: 17:50 Uhr vor dem Eingang zum Zirkus am Festplatz neben dem Globus Baumarkt.

Die schlechte Tierhaltung im Circus Giovanni Althoff, insbesondere die Haltung der Elefanten, wurde in den letzten Jahren immer wieder kritisiert.

Es ist nun unsere Aufgabe, vom Verbraucherministerium zu fordern, dass umgehend eine Verordnung erlassen wird, um das vom Bundesrat entschiedene Verbot von Elefanten in deutschen Zirkussen durchzusetzen. Wie immer freuen wir uns natürlich über Teilnahme möglichst vieler AktivistInnen. Falls ihr kommen könnt, bitte eine Mail an info@tirm.de schicken. Quelle: tierlieb.net-Newsletter

Mai 2004

Selbst auf Circus-Info-Seiten sieht man die Tierhaltung bei Giovanni Althoff äußerst kritisch

[...] "Ein Circus Krone jedenfalls ist in Fragen der Tierhaltungskompetenz ganz sicher nicht mit einem heruntergewirtschafteten Circus Giovanni Althoff („Kein anderer ist besser!“) zu vergleichen, der rechtzeitig zum medialen Sommerloch 2003 eine afrikanische Elefantenkuh wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes einschläfern lassen und ein weiteres Tier an einen Zoo abgeben musste." [...] Ein Elefant, ein Löwe oder eine Giraffe lassen sich in der Praxis nicht mal eben kurz beschlagnahmen und im örtlichen Tierheim unterbringen. So auch bei Giovanni Althoff: Kritik an Zustand und Unterbringung der Tiere in diesem Circus wird z.T. seit Beginn der 90er Jahre geübt. Erst zehn Jahre danach folgen den Worten auch Taten. „Stellt der Amtsveterinär Missstände fest, so sind ihm die Hände gebunden, wenn der Zirkusbetreiber keine Einsicht zeigt“, bringt Robert Kleß das Problem auf den Punkt. Was bleibt, sind nicht mehr als ein symbolisches Bußgeld und Auflagen für die Zukunft, deren Einhaltung aber im nächsten Ort schon niemand mehr überprüft. [...]" Quelle: circusinfo.de, 1. Mai 2004

Oktober 2003

Zirkus allgemein: Lösungen von höchster Stelle?

Berninger: Wir wollen das Problem lösen und wir werden es lösen. [...] "Berichte über das Leiden von Zirkustieren erschüttern zurecht immer wieder die Öffentlichkeit", so der Staatssekretär. Offenbar gebe es immer noch in vielen Zirkussen Missstände bei der Haltung von Wildtieren. [...] "Die Bundesländer bekommen das Problem mit den bestehenden Regelungen nicht in den Griff", so der Staatssekretär. Das Bundesverbraucherministerium werde daher Länder und betroffene Verbände einladen, um zu prüfen, wie die Situation verbessert werden könne und welche zusätzlichen rechtlichen Instrumente nötig seien. Quelle: Pressemitteilung des Verbraucherministeriums

Sikim/Sikkim außer Lebensgefahr!

September 2003

Sikim ist im Zoo aufgeblüht und fühlt sich wohl

[...] Die Elefantendame war am 19. August aus Tierschutzgründen vom Zoo aufgenommen worden. [...] Für Zoomitarbeiter und Besucher bot die Elefantendame einen erschreckenden Anblick: Sie war abgemagert, konnte kaum laufen, die Hinterbeine knickten weg. Viele fragten sich: Ist Sikim noch zu retten oder muss sie eingeschläfert werden? [...] „Sikim genießt sichtlich die tägliche Wäsche. Und wenn ich sie vorsichtig streichel, machte sie nicht mehr ängstlich die Augen zu. Das ist das schönste Erlebnis für mich“, freut sich Tierpfleger Detlef Niebler. Zusammen mit Matthias Groß, Wolfgang Festl und Werner Nitsch kümmert er sich mit viel Zeitaufwand um die kranke Elefantendame. Und die Pflege zeigt erste Erfolge: Sikim hat schon Vertrauen zu den Menschen gewonnen. [...] Sikim frisst mit einer Hast, die für Elefanten untypisch ist. „Wahrscheinlich bekam sie im Zirkus nicht genug oder andere Elefanten nahmen es ihr weg.“ Fressen war Stress, jetzt muss sie lernen, was, nicht nur beim Fressen, Ruhe bedeutet. [...] Im Zirkus hatte Sikim keinen Auslauf und wurde wohl nie gewaschen. Jetzt strahlt ihre Haut richtig vor Sauberkeit und man sieht, dass sie ein sehr schöner Elefant ist. Die Narkose bei der ärztlichen Untersuchung wurde auch genutzt, ihr, zum ersten Mal seit vielen Jahren, die Hornhaut von den Füßen zu hobeln. Außerdem wurden ihre spitzen Stoßzähne etwas gestutzt. [...] Neue Osnabrücker Zeitung, 3. September 2003

August 2003

Abgemagert und stark unterernährt

Der Anblick von Sikim ist erschreckend. Die Elefantenkuh ist nur noch Haut und Knochen. Und wenn sie mühsam läuft, schlackern Unterschenkel und Fußballen der Hinterbeine, als seien die Gelenke gebrochen. [...] Sikim hat eine unheilbare Fehlstellung der Hinterbeine und Arthrose, sie ist unterernährt und für ihre 18 oder 20 Jahre zu klein. Durch die Knochenveränderungen kann sie kaum noch laufen, ihre empfindlichen Füße wurden anscheinend seit Jahren nicht richtig gepflegt. [...] Außerdem war das kranke Tier seit Jahren permanent angekettet und muss, sollte es sich erholen, wieder laufen lernen. [...] Bei einem Gastspiel in Borken war dem dortigen Amtstierarzt Dr. Bernd Eysing der schlechte Zustand von Sikim, deren Schwester kurz vorher im Zirkus gestorben war, aufgefallen. Auch hatte er einen Hinweis von Tierschützern erhalten. Eysing reagierte sofort und verhängte ein „Reiseverbot“ für den Elefanten. Warum ihr Zustand seinen Kollegen in anderen Städten nicht auffiel, weiß Eysing nicht. Die fünf asiatischen Elefanten von Althoff seien „so weit o.k.“, sagt er. Weiß aber nicht, wie es mit denen weitergeht, wenn sich die finanzielle Lage des Zirkus nicht verbessere. [...] „Sikim wird nie wieder richtig gesund“, weiß die Zootierärztin. Trotzdem hofft sie, das Tier wenigstens etwas von den Schmerzen befreien zu können. Und alle Tierpfleger möchten Elefantendame Sikim die Einschläferungsspritze ersparen. [...] Neue Osnabrücker Zeitung, 21. August 2003


Bereits mehrfach machte der Elefanten-Schutz Europa auf die kritische Situation bei Giovanni Althoff aufmerksam - hier offizielle Stellungnahmen des Elefanten-Schutz-Europa e.V.:

August 2003

Am 5. August 2003 starb die Afrikanische Elefantenkuh “Samba” und am 19. August 2003 kam die unter schwerer und schmerzhafter Arthrose leidende Afrikanische Elefantenkuh “Sikim” völlig unterernährt (abgemagert um die Hälfte ihres Normalgewichts!) in den Zoo Osnabrück. Die Elefantengruppe des Circus Giovanni Althoff besteht nun aus 5 Asiatischen Elefantenkühen.

Juni 2003

Per Rechtsanwalt hat der Circus Giovanni Althoff unseren Verein aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unserer Mitteilung vom 21.05.2003 abzugeben. Dies werden wird nicht tun – im Gegenteil: Wir legen Wert darauf, dass die seit Jahren in der Kritik stehende Elefantenhaltung im Circus Giovanni Althoff endlich vor Gericht mit entsprechenden Nachweisen und Zeugenaussagen belegt werden kann. Nur dadurch ist es möglich, Haltungsdefizite, Verstöße gegen die Leitlinien für die Haltung von Circuselefanten und den Gesundheitszustand der Tiere durch anerkannte Gutachter, in Begleitung zuständiger Amtstierärzte, nachzuweisen und hiermit die Legitimation für das Eingreifen der zuständigen Behörden zu schaffen. Mögliche, kurzfristig vom Circus Giovanni Althoff durchgeführte Verbesserungen bzgl. ausreichender Fütterung sind daher für uns nur insofern relevant, dass sie eine „Soforthilfe“ für die Elefanten darstellen, denn genau das ist es, was uns am Herzen liegt. Derzeitiger Standort des Circus Giovanni Althoff ist Hameln (bis 10.06.2003). Danach lagen uns Informationen für ein Gastspiel in Göttingen vor. Er soll sich aber gemäß neueren Informationen in Bad Münder (Nähe Springe) aufhalten.

6. Juni 2003, ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V.,
für den Vorstand A. Haufellner

Mai 2003

Seit Jahren steht der Circus Giovanni Althoff wegen untragbarer Elefantenhaltung in der Kritik. Jetzt eskalieren die Zustände für Elefanten und Pferde in diesem Unternehmen. Der Ernährungs- und Pflegezustand ist nach Aussage von Insidern katastrophal. Derzeit hält sich der Circus Giovanni Althoff in Salzgitter-Bad, im Dreieck Hildesheim, Braunschweig, Goslar, Niedersachsen, auf - angeblich noch bis 27.05.2003. Wir bitten auch andere Tierschutzorganisationen, deren Mitglieder sich möglicherweise in der Nähe aufhalten, die Zustände im Circus Giovanni Althoff zu beobachten und den zuständigen Amtstierarzt auf die Situation aufmerksam zu machen. Der Verein ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. hat bereits vor zwei Wochen das für die Circus-Leitlinien zuständige Bundesamt (BML) sowie Herrn Dr. Siegfried Orban auf die Missstände im Circus Giovanni Althoff aufmerksam gemacht und darum gebeten, eine amtstierärztliche Prüfung anzuordnen. Leider bisher ohne Resonanz.

21. Mai 2003, ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V.,
für den Vorstand A. Haufellner


Oktober 2002

Massig Zirkus schon bevor das Zelt steht

[...] Noch bevor die Elefanten von Hardi Weisheits Zirkus Monte Carlo am kommenden Montag beim Zeltaufbau mithelfen, ist die Konkurrenz von Giovanni Althoff auf dem Plan mit Vorwürfen. Unlautere Werbung und Tierqälerei. Für Weisheit ist das der Versuch, einem besseren Konkurrenten das Geschäft zu vermiesen, weil Althoff zu Weihnachten selbst ein Gastspiel in Osnabrück plane. [...] Was Weisheit besonders ärgert: Die Althoff-Leute, die ihm Tierquälerei unterstellen, seien wegen ihrer eigenen Elefantenhaltung schon in den Schlagzeilen gewesen. Tatsächlich gab es im Winter 1999/2000 bei Althoff Probleme mit der Elefantenkuh „Sikim“. Gerichte wurden eingeschaltet, damit der kranke Dickhäuter eine angemessene Behandlung bekam. Eigentlich sei es nicht seine Art, Kollegen schlecht zu machen: „Aber wenn die mit uns so umgehen, bleibt einem ja bald nichts anderes übrig.“ Neue Osnabrücker Zeitung, 5. Oktober 2002

September 2000

Auch in diesem Artikel zeigt Frau Rothmund deutlich, dass der Zirkus nicht in der Lage ist, finanziell zu überleben. Interessant ist auch, dass Frau Rothmund in anderen Artikeln behauptet, dass sie so viel Umsatz machen würden, dass sie ihre Schulden von über 300.000 Euro innerhalb kurzer Zeit abbezahlen könnten, wenn der Zirkus auftreten dürfe. (Kommentar: August 2004)

[...] Allerdings müssen bei einem Zirkus solch einer Größe mindestens 100 Zuschauer im Zelt sein, damit eine Show überhaupt gerechtfertigt ist. Und selbst bei solch einer Zahl an Gästen wären die Aufwandskosten noch höher als die Einnahmen. Aus diesem Grund mussten zwei der bisher geplanten Vorführungen abgesagt werden. "Damit unser Zirkus all seinen Verpflichtungen nachkommen kann, brauchen wir täglich 4.000 bis 7.000 Euro", bat Direktionsassistentin Barbara Rothmund gestern um Verständnis. Personal, Versicherung, Berufsgenossenschaft, Sozialabgaben, Verpflegung, Requisiten und so weiter müssen erst einmal bezahlt sein. [...] Fränkische Nachrichten, 20. September 2002

Januar 2000

Neues von den Elefanten im Zirkus Althoff. Schon damals wurde festgestellt, dass es schlecht um Sikim bestellt ist

[...] Bei Gesprächen in der übernächsten Woche solle gemeinsam eine Behandlung geplant werden. Wenn der Zirkus die notwendige Therapie nicht gewährleisten könne, müssten die Tiere anderweitig untergebracht werden. [...] Bei den Gesprächen Anfang Februar werde auch über die neue Genehmigung für das zur Schau stellen der Zirkus-Tiere gesprochen, kündigte der Mann von der Ordnungs- und Gewerbeabteilung an. Der bisherige Dompteur sei mit Ende des Weihnachtsgaststpiels bei Althoff ausgeschieden. Gestern wechselte der Zirkus von Hannover zum Winterlager nach Delmenhorst. [...]

Ebenso unsicher sei, ob Gitta Althoff, eine Cousine des Zirkuschefs, wieder die Reisegewerbekarte beantragen werde. Sie war Anfang 1998 für Evelyn Althoff eingesprungen, nachdem Giovannis Frau wegen einer „offenbar manipulierten“ Karte alle Erlaubnisscheine entzogen worden waren. Auch Giovanni Althoff werde nach früher angezeigten „Mängeln in der Tierhaltung“ keine Genehmigung erteilt, betonte Wiethäuper. [...] Neue Osnabrücker Zeitung, 18. Januar 2000


Chronologie

... einiger Ereignisse im Circus Giovanni Althoff

  • 21. Januar 2006: Die Elefantenkuh Vicky wurde in Frankreich beschlagnahmt. Circus Giovanni Althoff hatte im November 2005 seine vier übrig gebliebenen Elefanten in einer Nacht-und-Nebelaktion weggeschafft und weigerte sich, zum Aufenthaltsort etwas zu sagen. Tierschützer entdeckten Vicky im Zirkus "Willie Zavatta" in der Nähe von Paris. Link

  • 15. November 2005: Das Veterinäramt Bad Kreuznach macht endlich ernst: Die kranke Elefantenkuh Maja wurde dem Zirkus „Giovanni Althoff“ weggenommen und mit einem Spezialtransporter in den Zoo Heidelberg gebracht.
  • 20. August 2004: Die Ponys Pinky und Smoky werden wegen mangelhafter Tierhaltung beschlagnahmt.
  • 16. Juli 2004: Die Stadt Osnabrück hat den Zirkus «Giovanni Althoff» wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und wirtschaftlicher Unzuverlässigkeit geschlossen.

  • Juli 2004: Während dem Gastspiel in Dietzenbach werden extrem schlechte Haltungsbedingungen der asiatischen Elefantenkühe (Diana, Maja, Vicky, Belinda und Pira) und Ponys festgestellt, die in mehreren Punkten gegen die Leitlinien des Verbraucherministeriums verstoßen. Bei einer Demonstration am 10.07. werden Aktivisten von Zirkusmitarbeitern angegriffen und ein Transparent wird entwendet.

  • März 2004: Die Stadt Osnabrück spricht ein Auftrittsverbot wegen tierschutzrechtlicher Vergehen und wirtschaftlicher Probleme aus - dieses Verbot wird im Juli vom Verwaltungsgericht bestätigt.

  • August 2003: Nachdem für die indische Elefantenkuh Sikim ein Reiseverbot erlassen wurde, tritt der Zirkus die Elefantenkuh an den Osnabrücker Zoo ab. Im Zoo wird festgestellt, dass Sikim jahrelang unsachgemäß gepflegt wurde – schon in 2000 wurden Erkrankungen festgestellt, wonach das Tier eigentlich nicht mehr hätte transportiert werden dürfen.

  • Juli 2003: Nach monatelangen Beanstandungen gibt der Zirkus drei Friesen an einen Gnadenhof ab – eines der Pferde stirbt kurz nach der Abgabe. Die indische Elefantenkuh Samba stirbt an einer Nierenerkrankung – das Tier war schon längere Zeit krank und hätte eigentlich nicht transportiert werden dürfen.

  • 1997: Die afrikanische Elefantenkuh Siam musste eingeschläfert werden und nur 4 Monate später die Elefantenkuh Nadi. Die Tiere wurden nur 19 bzw. 17 Jahre alt. Afrikanische Elefanten haben eine Lebenserwartung von ca. 50 Jahren.

  • 1997 kam eine Biologin, die den Zirkus von 1992–1997 im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit unter Anleitung des Zirkusexperten Prof. Zeeb immer wieder begleitet zu dem Schluss: "[...] Schließlich leiden und sterben Tiere unnötig, weil die Behörden nicht rechtzeitig handeln. Giovanni Althoff ist mitverantwortlich für das Leiden und den Tod seiner Afrikanischen Elefanten. [...] Die Verantwortung, die die Behörden in diesem Falle für den Tod der Tiere tragen, ist meiner Ansicht um ein vielfaches höher. Hätten die erkannten Mängel rechtzeitig zu Konsequenzen geführt, hätten die Tiere nicht sterben müssen. [...]"*

  • 1996: Im Winter 1996 stellt das Veterinäramt in Ludwigshafen Erfrierungen an den Ohren von 5 indischen und 2 afrikanischen Elefanten fest, als Folge einer völlig unzureichenden Tierhaltung.

  • 1996 sagt ein Elefantenexperte eines nahe liegenden Zoos aufgrund einer Begutachtung und der katastrophalen Zustände und Haltung den Tod von 2 afrikanischen Elefanten voraus.*

  • 1994/95: Fachleute stellen eine ausgesprochen schlechte körperliche Konstitution sowie einen schlechten Ernährungs- und Pflegezustand der afrikanischen Elefanten fest.

  • Bereits 1995 hätten die Elefanten beschlagnahmt werden sollen, es mangelte allerdings an geeigneten Plätzen.*

  • 1995 schleudert Elefantenkuh Belinda einen Holzprügel in einen Kinderwagen und verletzt ein Baby.*

  • 1992: Die afrikanische Elefantenkuh Lulu stirbt im Alter von 10 Jahren.

  • 1987 trampelt die 27-jährige Elefantenkuh Henriette in Goslar eine 80-jährige Frau zu Tode*

Auflistung: Gruselstorys aus dem Zirkus Gionvanni Althoff
* Ergänzung nach Pressemitteilung von PeTA


Althoffs

Bisherige Führungspersonen im Zirkus Giovanni Althoff. Damit man ein wenig durchblickt, wer wann was zu verantworten hatte. Noch lange nicht vollständig...
Von Bis Person
21.08.04? heute Joachim Achatz
lt. eigenen Aussagen "Geschäftsführer"
Mitte 2001? heute?? Barbara Rothmund
"Inhaberin"
? ? ?
Anfang 1998 Anfang 2000? Gitta Althoff
Cousine von Giovanni Althoff
? Anfang 1998 Evelyn Althoff
Frau von Giovanni Althoff. Erlaubnisscheine verloren wegen manipulierten Karten
? ? Giovanni Althoff
"Chef". Keine Genehmigung mehr wegen Mängeln in der Tierhaltung


  • Früher... Adolf Althoff war eine große Ausnahme an Menschlichkeit im "Dritten Reich" und nahm z.B. die von den Nazis Verstoßene Irene Lorch plus Familie auf. Diese war liiert mit dem Althoff-Clown Peter Bento. Maria und Adolf Althoff erhielten 1995 den Ehrentitel des Staates Israel.

Nicht verwechseln... andere Althoffs

Wer sich intensiver mit der Zirkus-Dynastie beschäftigen möchte: Die Althoffs. Geschichte und Geschichten um die größte Circusdynastie der Welt von Marlies Lehmann-Brune, historische Beratung und generalogische Fakten Prof. Dr. phil. Bobby Barell, Umschau Verlag, erschienen 1991, 284 Seiten. Link zu abebooks

Aus dem Inhalt:

  • Die Freien von Aldenhoven
  • Pferdetheater
  • Von der Arena zum Pferdecircus
  • Die Althoffs aus der Pfalz
  • Corty und Althoff
  • Irrungen und Wirrungen um Wilhelm
  • Die Aldenhovener Sippe
  • Managerin der Manege - Carola Williams
  • Franz Althoff - Mister Circus
  • Adolf Althoff - Der Grandseigneur des deutschen Circus
  • Franz Althoff, Ex-Direktor ("Moskauer Staatszirkus" sowie "Circus Williams Althoff Edwards", "Pferde-Palast" sowie der Musicals "Zauberwald" und "Goa"). Schon 1994 wegen Steuerhinterziehung und Betrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, nun wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis - verurteilt seit 03.02.04 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Dennoch eine der "Lichtgestalten": Seit 1996 verzichtete Franz Althoff auf die Haltung von Tieren im Zirkus: "In 90% aller Zirkusse ist Tierquälerei an der Tagesordnung". In seinen Shows und Musicals verzichtet er zumindest auf Wildtiere.

  • Rudi Althoff (momentan Circus Belly?), Pudelnummern. 1971 geboren. Giovanni Althoff ist der Cousin seiner Mutter

  • Circus Elfi Althoff-Jacobi, Österreich. Von der 1995 verstorbenen „Zirkus-Königin" Evelyn Althoff-Jacobi 1973 gegründet; von Adolf Lehner seit 1996 weitergeführt und vom dänischen „Zirkuskönig" Benny Berdino (ARENA und KRATT sowie Betreiber eines Freizeitparks) gekauft

  • Circus Corty Althoff. Ebenso wie sein Bruder Giovanni ein Sohn des bekannten Carl Althoff; führt den Zirkus Corty Althoff. Wenn ich es richtig verstehe, ist dies ein "Miet-Zirkus" für besondere Veranstaltungen. Da im Internet von "klassischem Zirkus" geschrieben wird, gehe ich davon aus, dass hier auch Tiere vorkommen.

  • Karl Altoff Köllner (Zirkus Monte Carlo), geriet wegen Betrugs und aggressivem Verhalten ins Zwielicht. Er gibt sich als "jüngster Spross" der Zirkusdynastie Althoff aus - was laut Informationen von ka-news glatt gelogen ist.

  • Circus Althoff-Jacoby (Österreich; Direktor Andy Lehner) Wurde von der Salzburger Umweltanwaltschaft mit dem "Umweltlorbeer" ausgezeichnet wegen Verzichts auf Wildtieren im Zirkus)

Gästebuch-Eintrag vom 05.10.04: "Sehr geehrte Frau Kaesmacher, unter Ihrer Rubrik - Verantwortliche des Circus Giovanni Althoff - führen Sie verschiedene Personen mit dem Namen Althoff auf und geben Ihre Erklärung dazu. Im Interesse meiner Familie möchte ich Sie in einigen Punkten verbessern: Franz Althoff verzichtete nicht auf Tiere im Circus - bekanntlich treten auch in Goa Hunde, Esel und eine Menge Pferde auf. Auch Giovanni Althoff ist genau wie Corty Althoff ein Sohn des großen Carl Althoff - die zwei sind Brüder! Und die große Zirkuskönigin Evelyn Jacobi-Althoff ist die Tante von Giovanni und Corty Althoff. Mit Ausnahme von Karl Altoff Köllner sind wir nun mal alle miteinander verwandt. Daher ist es gar nicht so ganz einfach sich mit einem Althoff anzulegen. Vielleicht hätten sich Tierrechtler doch einen anderen Fall aussuchen müssen um Erfolg zu haben. Aber auch das wird ja immer schwerer, wenn Eure eigenen Leute schon die Seiten wechseln. Aber jedem das seine, wir Circusleute sind Menschen die jede Nationalität, Religion und jede Weltanschauung akzeptieren. Freundliche Grüße, Belinda Althoff"


Antwort auf Kritik, die sich immer mal wieder in meinem Gästebuch verewigt. Hierauf werde ich wahrscheinlich bei diversen Mails immer mal wieder verweisen. Ansonsten ist auch die FAQ-Liste sehr empfehlenswert.


September 2004

Monika M: "Bitte unterlassen Sie die schmutzige Beschuldigungen gegen Zirkus Althoff und viele anderen Firmen. Setzten Sie sich bitte gegen gewalt und misbrauch von Kindern und fordern Sie besser schärfere Gesetze gegen Mord an Kindern "Todesstrafe gegen Mord" wäre m.E sinvoller."

Werte Frau M.!

(auf die Forderung der Todesstrafe gehe ich hier nicht ein!)

gegen Gewalt gegen Kinder zu sein bedeutet auch, Kinder nicht zu suggerieren, Gewalt sei normal

Ich kann Ihnen versichern, dass auch ich jedwede Gewalt gegen Kinder und jedwede Ausbeutung von Kindern verabscheue und verhindern möchte. Ich betrachte es aber auch – unter anderem – als einen Missbrauch der Kinderseele, Kindern zu suggerieren, Tierquälerei sei eine ganz normale „Freizeitbeschäftigung“.

Es ist unzweifelhaft erwiesen, dass Kinder, deren Mitgefühl abgestumpft wird, sich im späteren Leben zu äußerst problematischen Menschen entwickeln. Eine Studie des FBI belegt, dass fast alle Kinder, die als Erwachsene letztendlich Menschen (!) misshandelten, schlugen, quälten oder gar ermordeten, bereits während ihrer Jugendzeit durch das völlig mitleidslose Quälen von Tieren auffielen. TierrechtlerInnen dagegen versuchen, in Kindern Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein für unsere Mitgeschöpfe und unsere Umwelt zu wecken und die intellektuelle und emotionale Intelligenz der Kinder behutsam zu fördern und zu unterstützen.

Ich toleriere weder die Unterdrückung von Menschen, noch von Tieren, weder Ketten/Sklavenhaltung noch Kinderarbeit. Ich möchte nicht, dass Menschen Unrecht angetan wird und ich möchte auch nicht, dass es Tieren angetan wird. Aus diesem Grunde setze ich mich auch u.a. für die Befreiung der vielen - unter mittelalterlichen Jahrmarktbedingungen - gehaltenen und herum gekarrten Tiere in Wanderzirkussen ein.

Humanitäts-Potenzial

Mit einer humanen Grundeinstellung hat die Behandlung dieser Tiere nichts zu tun. Daran ändern auch die beschönigenden Tunnelblicke der so genannten „ZirkusfreundInnen“ nichts, die - für das fragwürdige „Vergnügen“ in einem winzigen Käfigwagen oder Plastikzelt ein dressiertes Wildtier zu begaffen – das erbarmungswürdige Dasein unzähliger so genannter „Zirkus“-Tiere billigend in Kauf nehmen.

Demgegenüber stehen Millionen moderner aufgeklärter Menschen, die zum einen ihre Freizeit sinnvoller zu gestalten vermögen und zum anderen die o.g. Zustände nicht mehr sehen wollen. Die zahllosen UnterstützerInnen der verschiedensten Kinderschutz/ Naturschutz/ Tierschutz-Organisationen sprechen hier für sich.

Einige wenige hundert uneinsichtige FreundInnen der mittelalterlichen Tierdressur setzen gegen dieses wachsende Humanitäts-Potenzial lediglich einen traurigen Contrapunkt.

gegen Gewalt gegenüber Zirkustieren und gegenüber Zirkuskindern

Ganz nebenbei bemerkt, setzen sich verantwortungsbewusste (!) tierliebe Menschen in ihrer Freizeit völlig selbstlos und uneigennützig für unsere Mitgeschöpfe ein. Sie wollen den Zirkus-Tieren und den (oftmals durch härteste Kinderarbeit ausgebeuteten Zirkus-Kindern) in ihrer Not helfen.

„Tierliebende“ TierzirkusfreundInnen hingegen wollen im Zirkus – ganz und gar selbstsüchtig und auf Kosten gequälter Tiere - eine heile Welt vorgegaukelt bekommen. Betrachten Sie es denn daher nicht als reine Zeitverschwendung, sich einen dressierten Löwen oder Elefanten vielleicht zum xten Mal im Zirkus anzusehen?

Sollten Sie die Zeit nicht besser nutzen, sich z.B. gegen die Ausbeutung von (Zirkus)/Kindern einzusetzen? Vielleicht sollten Sie einmal bei den FreundInnen der Zirkustier-Ausbeutung anregen, dass die schulische Förderung der zahlreichen (als Manegen-Nachwuchs) eingeplanten Kinder förderungswürdiger wäre, als die finanzielle Unterstützung äußerst fragwürdiger gewerblicher Tierhaltungen.

Gewalt gegen Kinder zur Unterstützung von Tierzirkus?

Besonders schockiert hat mich in diesem Zusammenhang unter anderem der erneute Einsatz, sogar minderjähriger (!) Kinder im Rahmen lebensgefährlicher Stunt- und Show-Darbietungen zum Erbetteln von Unterstützungsgeldern für marode und nachweislich tierquälende Zirkusse wie G. Althoff. Es ist ein Skandal, dass hier auch Minderjährige auf dem Hochseil ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen, damit so genannte „ZirkusfreundInnen“ und andere fragwürdige sensationsgierige BetrachterInnen ihren Spaß haben.

Außerdem wäre zu hinterfragen, wie sich die vorgebliche Sorge der ZirkusfreundInnen um das Wohl der (Zirkus-)Kinder mit der Tatsache vereinbart, dass die Kinder in diesem Gewerbe bereits in frühester Jugend zu überaus harter Arbeit herangezogen werden, und natürlich auch von Kindesbeinen an in der Manege auftreten müssen, kleine Mädchen oftmals herausgeputzt wie mondäne Erwachsenen: geschminkt, mit lackierten Fingernägeln, Wimperntusche, Lidschatten und Glitterkleidchen vorgeführt.

Für Unbedarfte vielleicht ein harmloser Anblick – aber wie viele fragwürdige ZeitgenossInnen dürfen diese regelmäßig zu öffentlichen Darbietungen herangezogenen Kind-Frauen, gegen ein paar Euro Eintrittsgeld, wohl mit ganz anderen Augen betrachten?

Illusionen der ZirkusfreundInnen

Wer es sich allerdings – wie wir das bei den so genannten „ZirkusfreundInnen“ täglich erleben – das Traumwandeln in der Scheinwelt der Zirkusmanege geradezu als Lebensinhalt auserkoren hat, wird auch zu allen o.g. Punkten kaum Fragwürdiges entdecken können.

Illusionär daher auch, die immer wieder hervorgebrachte Forderung der ZirkusfreundInnen, ausgerechnet die von ihnen gehassten und kriminalisierten TierschützerInnen (!) müssten das Heer elender Zirkustiere durchfüttern um deren BesitzerInnen eine weitere gewerbliche Nutzung - mit dem jeweils kurzfristig aufgepäppelten Tierbestand - zu ermöglichen.

Wiederum übersehen die FreundInnen der Zirkus-Illusionen, dass bereits seit Jahrzehnten unzählige verwahrloste, heruntergekommene, unbrauchbare oder überzählige und beschlagnahmte Tiere aus Zirkusbetrieben in die Pflegestellen aller erdenklichen Tierschutz-Organisationen abgeschoben werden. Während der Tierschutz unter enormen Kostenaufwand um deren Versorgung, Pflege, Behandlung und Unterbringung kämpft, produziert die Vergnügungsindustrie der ZirkustierfreundInnen unentwegt neue kranke und neurotische Tiere.

Tierrechte und Menschenpflichten

Ich betrachte es als meine, als unsere Pflicht und Aufgabe, den gnadenlosen Umgang mit diesen bedauernswerten Tieren im Showgewerbe, zum Amüsement einiger unbelehrbarer IgnorantInnen, der Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Öffentlich inszenierte rührselige Futterspenden können nur das Gegenteil bewirken, nämlich ein Kaschieren und Verharmlosen der tatsächlichen Situation. ZirkusfreundInnen mögen diesen Weg wählen, um von der Realität abzulenken.

TierrechtlerInnen hingegen decken die faulen Stellen im System nicht mit ein paar Ballen Heu und ein paar Mohrrüben zu, sondern stehen klar zu der Forderung, die Tiere konsequent aus der Käfighaft und Kettenhaltung des Reisegewerbes zu befreien, sowie Nachstellungen und Nachzuchten zu untersagen.


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.

Was Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!


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