|


tierdach.de
- die Tierlobby
ist Mitglied im Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere
|
|
|
|
|
|
|
Linktipp
|
|
| |
|
|
tierdach-Suche
|
|
|
|
|
Kein
Applaus für Tierquälerei!
|
|
Medienscreen
August 2004
Aktuelle
Meldungen
|
Althoff-News
- Headlines im August 2004:
- Demo
in Oppenheim (Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere)
- Lokalmedien
"pro Zirkus" - Spendenaufrufe
- Oppenheims
Bürgermeister Held unterstützt den Zirkus
- Elefanten
nach Pirmasens? Nein.
- Umzug
auf "Tierart-Gelände"? Nein.
- Hochseilartistik
- Benefiz für Zirkus G. Althoff
- Zirkus
zieht illegal nach Bodenheim
- Tierschützer
zeigen Bürgermeister Held an
- Oppenheim
stellt Schadensersatzansprüche an Osnabrück
- Tierzirkusfreunde
drängen rp-Ministerpräsidenten Kurt Beck
- 2
Ponies werden beschlagnahmt
- Zirkusleute
greifen Beschlagnahmer verbal und körperlich an
- Oppenheim
zeigt Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin an
- Promo-Veranstaltung
"Olympia-Ritt" eines Radiosenders findet nicht
statt
|
|
|
Presse/Medienberichte
August 2004
| <<
jüngere Meldungen |
| 28.08.2004 |
"Stadt
will Schadensersatz. Osnabrück soll Kosten für Zirkus-Unterbringung
tragen"
Rhein-Mainer, Christine Bausch
| Held
hat Humor:
Er
will Schadensersatzansprüche in Höhe von 1.885,18
Euro geltend machen: 493,05 Euro für Wasser;
373,07 Euro für Strom und 661,34 Euro für
die Entsorgung; 357,72 Euro für Einsätze des
städtischen Bauhofes.
Mir war nicht klar, dass man irgendwelche Dienstleistungen
unternimmt - ohne Auftrag - und dann plötzlich
Rechnungen schreibt. Lustige Geschäftsidee...
Held
verkennt die Lage:
Er begründet seine Forderung damit, dass die Stadt
Osnabrück nicht gefragt habe, ob es Oppenheim recht
sei, den Zirkus festzusetzen. Deshalb "sei der
Aufenthalt als nicht rechtmäßig anzusehen."
Ja. Genau! Denn es bestand schon seit März ein
Auftrittsverbot. Insofern gut, dass im Artikel auch
endlich mal die kritische Frage formuliert ist: "Stadtratsmitglied
Paul Hattemer will zudem wissen, wer das Gastspiel ursprünglich
genehmigt hatte, obwohl laut Stadtratsbeschluss keine
Auftritte mit exotischen Tieren erlaubt seien."
Also
gleich mindestens 2 mal gepennt und nun den schwarzen
Peter anderen zuschieben - nicht gerade sehr heldenhaft...
Auszug
aus dem swr.de-Forum von "beast"
bereits
vom 10.08, aber immer noch aktuell und richtig
"Wenn
einem Zirkus aufgrund fehlender §11 Erlaubnisse
nach Tierschutzgesetz das Zurschaustellen von Tieren
vom Gesetzgeber her verboten ist, frag ich mich doch,
wie der Zirkus überhaupt nach Abreise aus dem
"Winterquartier" soweit kommen konnte.
Schlafen
die Behörden? Die Behörde soll (nicht kann
wenn sie Lust dazu hat) dem, der die §11 Erlaubnis
nicht hat, das Zurschaustellen verbieten. Rechtskräftige
Verfügungen sind umzusetzen... ohne
wenn und aber... das macht natürlich Arbeit,
besonders dem, der so einen Zirkus nun "abarbeiten"
muss. Wird eine Behörde in Sachen Tierschutz
nicht tätig, wird sie von der Presse zerrissen
und wird sie tätig... dann ebenfalls.
M.
E. könnte hier die Gefahr der "Rechtbeugung"
vorliegen, sich in diesem Fall nicht ganz genau an
die Gesetzgebung zu halten... auch wenn es unbequem
ist und Kosten verursacht. Tierschutz ist Ländersache
und auch das betroffene Bundesland hat den Tierschutz
nach meiner Ansicht schon immer hoch angesiedelt.
Die Kommunen, die die Aufgabe übertragen bekommen
haben, müssen das akzeptieren und umsetzen."
|
|
| 27.08.2004 |
"Verbindungen
zu Tierrechtlern? Zirkus-Anwalt kritisiert Staatsanwaltschaft."
Rhein-Mainer/Christine
Bausch
| Tenor
des Beitrags: Bla bla bla - alle seien befangen und
machen falsche Tatsachenbehauptungen, die etwas an der
Tierhaltung und dem Gesundheitszustand der Tiere bemängeln.
Zirkusfreunde bedauern, dass Frau Bausch nicht die
ganze Pressemitteilung genommen hat... Originalzitate
hierzu im Forum von circusworld.de (Thread: Kriminelle
Aktionen gegen Circusse / Strafanzeigen gegen hessische
Tierschutzbeauftragte - harhar)
Kommentar:
Dass allerdings Tierschutzbeauftrage Kontakte zu Tierschützern
haben, liegt wohl in der Natur der Sache. Was denkt
denn der Anwalt und vor allem die Zeitung, an wen sich
Tierschützer/Tierrechtler wenden, wenn Sie Miss-Stände
aufdecken - an den Kirchenausschuss?
Wo wir beim Thema "Befangenheit" sind - Interessanter
sind ganz andere "Verhältnisse" [hierzu
in Kürze mehr].
Die
Frage ist auch, ob "Tierheilpraktiker" oder
"Hufschmiede" die richtigen Therapeuten bei
von Arthrose zerfressenen Kniescheiben sind. Übrigens
kann sich "Heilpraktiker für Tiere" oder
"Tierheilpraktiker" jeder nennen, der sich
dazu berufen fühlt - demzufolge auch Gutachten
erstellen nach Gutdünken, siehe "Neuestes
Elefantengutachten". |
|
| 25.08.2004 |
"Nach
Gold in Athen warten Elefanten. [...] MTV-Ehrenpräsident
Peter Gehrke hatte der Elefanten-Liebhaberin für den
Olympiasieg einen Ritt auf einem Dickhäuter versprochen.
Ob sie wirklich auf einem Rüsseltier reiten kann, ist
noch nicht klar - aber immerhin macht es der Radiosender RPR
Eins möglich, dass die Sportlerin und ihre Tochter einen
ganzen Tag mit fünf Elefanten verbringen können.
Die Tiere stammen aus dem Zirkus Giovanni Althoff, der derzeit
in Bodenheim Station macht."
Rhein-Mainer/Main-Spitze, Andreas Hand
Siehe
auch: "Fünf
Elefanten für die Goldmedaille" Anna Dogonadze
von Empfang begeistert. Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung, aha
| Kommentar:
Nach Aussage von Ralf Schwoll, Radio RPR geht es nicht
um einen "Ritt auf einem Elefanten", sondern
lediglich um "einen Tag mit 5 Elefanten".
Dennoch - sehr fragwürdige Aktion... |
|
| 25.08.2004 |
"Neue
Vorwürfe gegen Zirkus. [...] Auch die Reaktionen
der Zirkus-Verantwortlichen auf die Abholung der beiden Tiere
am Freitag hat ein juristisches Nachspiel: Wegen der "verbalen
und körperlichen Angriffe auf die den Beschluss vollziehenden
Personen" kündigte die Staatsanwaltschaft weitere
strafrechtliche Ermittlungen an. [...]"
Rhein-Mainer, Christine Bausch
Und
die Kurzform hier: "Ermittlungen
dauern an" Rhein-Mainer, Christine Bausch |
| 24.08.2004 |
"Gesundheit
der Althoff-Ponys umstritten. [...] Sie [die
Staatsanwaltschaft in Hanau] habe die Tiere am 16. Juli
im Rahmen der Durchsuchung des Zirkusareals in Oppenheim untersucht.
Allerdings nicht in ihrer Eigenschaft als Tierschutzbeauftragte,
sondern als von der Hanauer Staatsanwaltschaft beauftragte
Veterinärin. Als solche habe sie nun auch am Freitag
in Bodenheim die beiden Ponys abgeholt. Die Zeitspanne von
fünf Wochen zwischen Untersuchung und Beschlagnahme erkläre
sich allein durch die Tätigkeit der Staatsanwälte
- für die Aktion vom Freitag sei ein richterlicher Beschluss
erforderlich gewesen, der nicht früher vorgelegen habe.
[...]"
Rhein-Mainer, Christine Bausch
|
| 21.08.2004 |
"Zwei
Ponys beschlagnahmt. Staatsanwaltschaft holt Tiere
aus Zirkus Althoff - "Mangelhafte Haltung". [...]
Als erstermittelnde Behörde bleiben wir an dem Fall dran,
auch wenn das Bundesland gewechselt wurde, erläuterte
der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, Wolfgang
Popp, warum eine hessische Behörde die Ponys im rheinland-pfälzischen
Bodenheim beschlagnahmen konnte. [...] Außerdem laufe
ein Verfahren, das auf das Verhalten der Zirkusleute zurückzuführen
seien. Bei der Beschlagnahme der Tiere sei Martin "übelst
attackiert und bedroht" worden, betonte Popp. [...] "
Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung/Hans-Willi
Blum
| Kommentar:
Interessant, wie plötzlich einmal auch objektiv
berichtet wird, sobald die Redakteurin Bausch nicht
im Spiel ist. Die extrem zirkusfreundliche Einstellung
dieser Dame dürfte wohl inzwischen sehr aufgefallen
sein - um die Seriösität dieser Zeitung nicht
zu verspielen, wird nun hoffentlich in Zukunft mehr
Objektivität bei der Berichterstattung rund um
das Zirkus-Drama zu lesen sein. Umso erstaunlicher ist
der 2. Artikel dieses Herrn: |
"Hier
läuft ein wirklich bedenkliches Verfahren /
Empörung über Beschlagnahme von zwei Ponys beim
"Circus Giovanni Althoff" / Strafanzeige gegen Peta".
Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung/Hans-Willi
Blum |
| 21.08.2004 |
"Zirkus-Pferde
beschlagnahmt. Wegen mangelhafter Tierhaltung hat
die Staatsanwaltschaft zwei Pferde des Osnabrücker Zirkus
Althoff abtransportiert."
NDR |
| 20.08.2004 |
"Anzeige
gegen Madeleine Martin [...] Im Zusammenhang mit
der [Beschlagnahmungs-]Aktion heute hat die Stadt
Oppenheim Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt.
Die Anzeige richtet sich gegen die Landestierschutz-Beauftragte
des Landes Hessen. Sie hatte am vormittag, laut dem Anwalt
der Stadt Oppenheim, trotz ausgesprochenen Hausverbots das
Grundstück im Bodenheimer Unterfeld, auf dem der Zirkus
Quartier bezogen hat, betreten. Die Stadt Oppenheim ist Pächter
der Fläche. [...]" SWR4
| Kommentar:
Unglaublich, wie oft da mittlerweile geklagt wird. Die
Lobby von Althoff muss Zeit und Geld haben ohne Ende... |
|
| 20.08.2004 |
"Staatsanwaltschaft
beschlagnahmt zwei Ponys bei Zirkus Althoff. [...]
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen
gegen den Zirkus dauerten unterdessen an. Ein Behördensprecher
sagte, dass in den kommenden Tagen ein zweites Elefanten-Gutachten
erwartet werde. Erst danach könne über die Zukunft
des Zirkusses entschieden werden. [...] Wegen mangelhafter
Tierhaltung hat die Staatsanwaltschaft zwei Pferde des Osnabrücker
Zirkus Althoff abtransportiert."
Rhein-Mainer/dpa |
| 20.08.2004 |
"Staatsanwaltschaft
wird im Zirkus Giovanni Althoff aktiv / 2 Pferde beschlagnahmt.
Ende des Tierdramas in Sicht? [...] Das Schimmelpony
Pinky, das nach Informationen, die PETA vorliegen, nachweislich
über 1 Jahr mit deutlicher Lahmheit in den Vorstellungen
eingesetzt worden sei und unter chronischen Schmerzen litt
könne dadurch einer fachgerechten Schmerzbehandlung zugeführt
werden. [...] Für Smoky, der viel zu oft in einer kleinen
Box tierschutzwidrig eingepfercht gewesen sei, ohne jegliche
artgemäße Beschäftigung oder Bewegung, beginne
ein neues Leben auf satten Wiesen bei konstanter Fürsorge
und Pflege. [...] Bereits im März diesen Jahres sei das
Pferd „Jacko“, nach monatelangem Leiden, bedingt
durch eine Huferkrankung, die nach Meinung der PETA auf eine
mangelnde Hufpflege zurückzuführen ist und nicht
tierärztlich versorgt wurde, nach einer Abgabeverfügung
der Behörden beim Tierschutz untergebracht worden. [...]
Pressemitteilung PeTA
| Kommentar:
Hier ein Link zur "Pferdehaltung
bei G. Althoff, gesehen in Dietzenbach". Ich
ziehe meinen imaginären Hut vor den Leuten, die
sich unter höchstem Zeit- und Kraftaufwand nicht
scheuen, den Zirkus rund um die Uhr im Auge zu behalten.
Dieser Dank gilt nicht nur den "großen Organisationen",
sondern insbesondere auch den vielen aktiven Einzelpersonen.
Wir dürfen die Tiere nicht im Stich lassen! Osnabrück
darf nicht nachgeben und auch Hessen muss in den Bemühungen,
endlich dort "aufzuräumen" weitermachen.
Schade, dass all die anderen Behörden und und Bundesländer,
bei denen sich einige Delikte angesammelt haben dürften,
nicht mitziehen. Die aggressiven Reaktionen der Zirkuslobby
zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. |
|
| 19.08.2004 |
"Tierschutz,
Juristenstreit und das Florians-Prinzip. [...] Die
für die Tiere notwendige "Grundversorgung"
und wohl auch die Platzmiete sei von dem in Oppenheim gegründeten
Förderverein getragen worden. [...] Jürgen Wiethäuper
bemängelte allerdings gestern noch einmal, der Umzug
nach Bodenheim am Donnerstag sei überstürzt und
mangelhaft gewesen. Die 18 Pferde und Ponys standen demnach
24 Stunden im Transporter; erst am Freitag seien Strom und
Wasseranschluss gelegt worden. "Stabil auf niedrigem
Niveau", so umschrieb Wiethäuper gestern die Lage.
Gleichwohl halte er einen behördlichen Zugriff auf die
Tiere - neben den Ponys die fünf Elefanten Diana, Maja,
Vicky, Belinda und Pira - zurzeit nicht für erforderlich:
"Die Justiz ist am Zuge."
fellbeisser/Neue Osnabrücker Zeitung/fhv
|
| 18.08.2004 |
Letzte
Meldung in "Rheinland-Pfalz aktuell" 18:00-18:05:
"Zirkus Althoff darf seine Tiere behalten"
(wörtlich!). Etwas später war dann von einer achtwöchigen
Frist, die der Zirkus in Bodenheim bleiben dürfe, die
Rede und davon, dass die Elefanten seit fünf Wochen nicht
mehr aufgetreten seien. Zu sehen waren eine sich vergnüglich
im Schlammloch suhlende Elefantenkuh ("Maja"), welche
mit dem Gartenschlauch abgespritzt wurde und zwei bis drei
friedlich weidende Ponies (davon eines - vermutlich - der
kranke Schimmel) sowie im Hintergrund zwei weitere Elefanten
auf der Wiese (die übrigen beiden waren wahrscheinlich
- wie üblich - angekettet im Zelt?). Vom Vertreter des
Ordnungsamtes (Scherer) wurde gesagt, der Zirkus habe die
Auflagen des Amtes erfüllt. Interessant: Die "Absperrung"
bestand lediglich aus einem Gummiband oder sowas ähnlichem.
Inhalte des Beitrags standen nicht und stehen auch jetzt nicht
auf der SWR-Seite. |
| 18.08.2004 |
"Zirkus
Althoff: Osnabrück lenkt ein. Unterbringung der Tiere
zwingt nicht zum Handeln / Stadt gibt Zeit für
neue Lösungsansätze. [...] Die Fläche stehe
für acht Wochen zur Verfügung. [...] "Es ist
nichts aufgehoben, nur aufgeschoben" [...] "Es sind
immer noch Lösungen denkbar, dass es auch künftig
einen Zirkus Althoff gibt." In welcher Form, müsse
einvernehmlich mit den betroffenen Menschen beraten werden,
wobei das Wohl der Tiere Priorität habe."
fellbeisser/Rhein-Mainer/Christine Bausch
|
| 17.08.2004 |
"Behörden
in Zirkus-Frage gegensätzlicher Auffassung. VG
und Kreis loben Kooperation, Osnabrück sieht weiter Mänge.
[...] seien die Bemühungen um Strom- und Wasseranschluss
zu honorieren. Er kritisierte indessen das Fehlen eines eingezäunten
Freigeheges, in dem die Tiere genügend Auslauf haben.
Für eine Beurteilung der Zukunftsaussichten des Unternehmens
wäre im übrigen das vom Zirkus-Rechtsbeistand Prof.
Dr. Ernst Fricke aus Landshut angekündigte Konzept hilfreich
[...] Mehrere versprochene Schriftstücke seien jedoch
nicht eingegangen.
[...]"
fellbeisser/Rhein-Mainer/Christine Bausch
|
| 17.08.2004 |
"Nicht
alles gesagt. Zirkus: FDP spricht von Willkür"
fellbeisser/Rhein-Mainer/cb |
| 16.08.2004 |
"Die
Sensibilität hat zweifelsfrei zugenommen. Bei
der Wildtier-Haltung in Zirkus-Unternehmen wird von den verschiedenen
Betrieben sichtlich mehr die "artgerechte Haltung"
betont. [...] Einzelne Kritiker und Kenner der Materie, die
Zirkusunternehmen quasi regelmäßig auf artgerechte
Tierhaltung hin überprüfen, können die Anerkennung
für sich in Anspruch nehmen, entscheidend zur zweifelsfrei
verstärkten Sensibilisierung beigetragen zu haben. [...]"
Wendlinger Zeitung/Nürtinger Zeitung
von Horst Diening
| Kommentar:
Ich bedanke mich bei der Zeitung und dem Autor, dass
hier einmal ein bisschen Optimismus versprüht wird. |
|
| 16.08.2004 |
"Giovanni
Althoff-Elefanten ein gewaltiges Sicherheitsrisiko für
Besucher."
Pressemitteilung PeTA |
| 16.08.2004 |
"Zirkus
Althoff zieht ohne Genehmigung weiter"
NDR News |
| 15.08.2004 |
Tierzirkusfreunde
drängen den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten
Kurt Beck, "die Zirkuskultur aufrechtzuerhalten"!
-
...
sprechen von "Mobbing-Kampagne
radikaler Tierschützer", an anderer Stelle von
"Hetz- und Hasskampagne"
-
...
machen Tierschützer für die wirtschaftliche
Situation von Zirkusunternehmen - insbesondere
im Fall Althoff - verantwortlich.
-
Sie werfen dem Bundesrat vor, sich "vor
den Karren der Tierschützer spannen zu lassen",
weil der Antrag Hessens, die Gesetzesinitiative zur Abschaffung
der Wildtierhaltung in Zirkussen zu verabschieden, angenommen
wurde
-
Es wird über Politiker wie den hessischen
Staatsminister Riebel und den hessischen Ministerpräsidenten
Koch hergezogen. Die "Marktlücke" für
tierlose Zirkusse sei längst besetzt
-
Wieder einmal Phrasen zum Thema "Arbeitsplätze",
"Freizeitkultur", "Circuskultur" etc...
Weiter
wird angeführt, dass bewiesen sei, dass sich Wildtiere
durchaus zur Haltung im Zirkus eignen uns stützen sich
dabei "auf die Aussagen namhafter Experten", z.
B.
-
auf
den bekannten Freiburger Verhaltensforscher Prof.
Dr. Klaus Zeeb ("Fachtierarzt für
Verhaltenskunde"), der sich 45 Jahre lang intensiv
mit Zirkustieren beschäftigt habe und dabei eindeutig
zu dem Ergebnis gekommen sei, dass viele Wildtierarten
(z. B. Elefanten, Raubkatzen, Bären) für das
Zirkusleben gut geeignet seien und sich bei fachgerechter
Haltung im Zirkus sehr wohl fühlen würden.
Die gleiche Meinung vertreten angeblich auch die folgenden
"renommierten Experten":
-
Dr. Immanuel Birmelin ("Ethologe")
-
Dr.
Thomas Althaus ("Ethologe und Chef
der Sektion Artenschutz des Bundesamtes für Veterinärwesen
in Bern")
-
Dr.
Marthe Kiley-Worthington ("Ethologin
an der Universität Edinburgh")
-
der seit einiger Zeit tote Schweizer Zoologe Prof.
Dr. Heini Hediger, der als "Begründer
der Tiergarten-Biologie" gelte
-
Ebenfalls auf der Seite der Circusfreunde stehen die "Tierärztliche
Vereinigung für Tierschutz" [was
stark zu bezweifeln ist]
-
und schließlich viele Amtstierärzte
in ganz Deutschland.
Die
Zirkusfreunde geben vor, voll hinter den Zirkusrichtlinien
zu stehen, unter anderem, weil in den letzten Jahren auf dieser
Basis mehrere "verantwortungslose Zirkustierhalter"
zur Rechenschaft gezogen wurden. [Aber
nicht Althoff...]
Gefunden
im Forum von circusworld.de/Allgemeines und weitere Informationen/Briefe
an Politiker von Circusfreunden
|
| 15.08.2004 |
"Prüfung
auf Schadenersatz. [...] Oppenheim habe deshalb Rechtsmittel
gegen alle Verfügungen des Ordnungsamtes Osnabrück
eingelegt und lasse prüfen, welche Schadenersatzansprüche
gegenüber Osnabrück geltend zu machen seien [...]
Rhein-Mainer/wbl |
| 14.08.2004 |
"Kampf
um jeden Preis. [...] In Oppenheim, wo die Althoffs
eine vierwöchige Zwangspause einlegten, spürten
sie erstmals eine Welle der Solidarität. [...]"
Rhein-Mainer/Christine Bausch
| Kommentar:
Solidarität von Leuten, die sich mit der Thematik
offensichtlich überhaupt nicht auskennen - Lokalmedien,
die als Pressesprecher für Tierzirkusse zu fungieren
scheinen, Politiker, die sich Verfügungen widersetzen
und Zirkus-Fans, für die das Wohl der Tiere sowieso
nicht im Vordergrund steht. Wo bleibt denn die angebliche
Solidarität der Zirkusse und Tierlehrer? Gibt es
nicht zu bedenken, dass selbst diese sich still und
ruhig verhalten? Abgesehen von Renz, der selbst eine
Bandbreite aller möglichen Delikte aufzuwarten
hat und den Traber-Artisten, die nichts mit Tieren zu
tun haben... Der Tierzirkus G. Althoff hat ausgespielt
und jeder weiß es. Wichtig ist jetzt, die Rettung
der Tiere nicht zu boykottieren! |
|
| 14.08.2004 |
"Zirkustieren
droht jetzt Beschlagnahme. Althoff-Drama auch nach
Umzug nicht beendet/Osnabrück will Einhaltung der Auflagen
prüfen"
Rhein-Mainer/Christine Bausch |
| 14.08.2004 |
"Tierschützer
zeigen Held an. Mit Umzug Rechtsbruch unterstützt."
fellbeisser/Rhein-Mainer/cb |
| 13.08.2004 |
Zirkus
Giovanni Althoff verstößt erneut gegen Recht. Leistet
die Stadt Oppenheim Beihilfe zu Straftaten und begeht Rechtsbeugung?
Anzeige gegen Bürgermeister Held
Pressemitteilung PeTA |
| 13.08.2004 |
"Oppenheimer
Elefanten ziehen nach Bodenheim. [...] Am neuen Standort,
der befristet für acht Wochen bereitgestellt wurde, wird
mit Hilfe der Zirkus-Anwälte in Ruhe an einem neuen Konzept
für die Zukunft gearbeitet. [...] Die Versorgung der
Tiere in Bodenheim sei [...] durch ein zwischenzeitlich eingerichtetes
Spendenkonto der Stadt gewährleistet, betonte Oppenheims
Bürgermeister Marcus Held. [...]" Allgemeine
Zeitung/Rhein-Mainer/Christine Bausch
| Kommentar:
In diesem komischen Bericht drängt sich fast der
Verdacht auf, dass hier absichtlich Fehlinformationen
veröffentlicht werden. So wurde "das neue
Konzept" bereits in Osnabrück vorgelegt, denn
das ist ja der Grund, warum es eine Verlängerung
der Frist auf den 15.08. gab. Die Versorgung der Tiere
sei durch ein Spendenkonto gewährleistet? Held
& Co. protzten mit Spendeneingangen von etwa 5.000
Euro. Ein Tag artgerechter Unterbringung kostet nach
Expertenschätzungen 11.000 Euro!
Auch
der Hinweis, dass die Eignung des Geländes geprüft
werde ist längst überholt: "Laut
der Stadt Osnabrück ist die Fläche für
die Tiere absolut ungeeignet, weil es dort weder Zäune
noch einen Wasser- und Stromanschluss gebe."
ist in seriösen Medien schon seit gestern zu lesen.
Weiter: "Offenbar sei der Umzug nach Bodenheim
am Donnerstag auf Betreiben der Stadt Oppenheim in die
Wege geleitet worden, weil sie ihren Festplatz anderweitig
nutzen wollte. Bei der Immobilienfirma, der das Bodenheimer
Gelände gehört, sei eine Bürgschaft hinterlegt
worden." (12.08.04:
z.B. Zirkus Althoff trotz fehlender Genehmigung weitergezogen.
yahoo-news/ddp-rps)
Wird
in den "Lokalmedien" mit bestimmtem Hintergrund
veröffentlicht, dass der Bürgermeister nichts
mit dem Umzug zu tun habe? |
|
| 12.08.2004 |
"Zirkus
bleibt am Rhein. Vorläufiges Quartier in Bodenheim
/ Kein Umzug in Pfalz."
Rhein-Mainer/Christine Bausch
|
| 12.08.2004 |
Zirkus
Giovanni Althoff hat einen neuen Aufenthaltsort

Ich
habe die Aussagen von Held nicht ernst genommen -
jetzt ist es tatsächlich passiert: Der Zirkus
hat heute gegen 15:00h mit Sack und Pack und den Tieren Oppenheim
verlassen - ohne Genehmigung aus Osnabrück halten sich
Menschen und Tiere nun in Bodenheim auf.

Nach
dem ausgesprochenen Tierhalteverbot kann sich Althoff jetzt
nicht mehr auf die schlappen "Zirkusrichtlinien"
berufen und versucht offensichtlich - zum "Privathalter"
degradiert - nun schnell die Voraussetzungen zu schaffen,
um die Minimalanforderungen des "Säugetiergutachtens"
zu erfüllen (z.B. etwa 5x mehr Platz)... Bringen wird
das wohl alles nichts, denn das geheime Lösungskonzept
aus Oppenheim muss aus Osnabrück abgesegnet werden. Und
in Osnabrück hat man auch aus vergangenen Fehlern gelernt
und wird alles tun, um den Elefanten endlich eine gute Zukunft
bieten zu können. Info:
zu den Richtlinien |
| 12.08.2004 |
"Kreisverwaltung
untersagt Zirkusumzug auf Tierart-Gelände. Nachdem
vergangene Woche der Umzug nach Niedersimten von der Stadtverwaltung
Pirmasens vereitelt worden war, versuchte der Zirkus Giovanni
Althoff nun auf dem Gelände des früheren US-Depots
in Maßweiler unterzukommen..." Pirmasenser
Zeitung |
| 11.08.2004 |
Neuestes
Elefanten-Gutachten! Lesen Sie hier die neuesten
Ergebnisse eines Expertenteams über Leben und artgerechte
Haltung des Elephas maximus circensis Erstveröffentlichung
bei tierdach! |
| 11.08.2004 |
Zirkus-News
bei fellbeisser
|
| 11.08.2004 |
Keine
Rückkehr der Althoff-Tiere in die Qual-Zirkusmanege –
Deutscher Tierschutzbund fordert dauerhafte Lösung
für die Elefanten und Pferde. [...]
Bei der Qualhistorie des Zirkus Althoff darf es keine Rückkehr
in das Zirkuszelt geben. [...] Den bisherigen Besitzern muss
die Erlaubnis zur Haltung von Tieren nach §11 Tierschutzgesetz
endgültig verweigert werden. [...] Ein Martyrium wie
in der Vergangenheit darf sich nicht wiederholen. [...]
Pressemitteilung DTB |
| 10.08.2004
|
"Umzug
in nächsten Tagen. Lösung für Zirkus
steht/Tierschützer schreiben VG-Rat. [...] Den genauen
Standort will Bürgermeister Marcus Held noch nicht bekannt
geben, um die Pläne nicht noch in letzter Sekunde zu
gefährden. [...] Am Stand der Dinge habe sich seit Mittwoch
nichts geändert. [...] In einem Schreiben an die Mitglieder
des neu gewählten VG-Rates wiederholt nach AZ-Informationen
die Tierschutzorganisation "Peta" ihre Vorwürfe
gegen das Unternehmen."
Rhein-Mainer/cb
| Kommentar:
Fragen über Fragen. Weder wird erläutert,
woraus der angebliche "VG-Rat" besteht, noch
welche "Lösung" dies sein soll, noch
mit welchem Recht Held einfach so die Verfügungen
aus Osnabrück zu übergehen gedenkt. Anmerkung:
nicht nur "Peta" wiederholt die Vorwürfe... |
|
| 10.08.2004 |
Aufruf
vom Bundesverband 'Menschen für Tierrechte' - inklusive
Pressemitteilung. Zirkus Giovanni Althoff: Die Tiere
brauchen jetzt IHRE Unterstuetzung! gepostet
bei fellbeisser - mit meinem Offenen Brief als Anhang |
| 09.08.2004 |
"Dreifacher
Salto mit Motorrad. Familie Traber begeistert auf
dem Hochseil / 3.000 Euro für Zirkus Althoff [...] Natürlich
lässt es sich Bürgermeister Marcus Held nicht nehmen,
die schwierige Lage des Zirkus Althoff zu erläutern.
"Alle Oppenheimer können sich wirklich auf die Schulter
klopfen, denn mit der Hilfe der Bürger wurde erreicht,
dass die Tiere ein für alle mal in ihrem Zuhause bleiben
dürfen", verkündet Held. [...]" Rhein-Mainer/Foto:
hbz/Jörg Henkel. Redaktion: Antonia Seifert
| Kommentar:
Eine Erklärung ist es zwar nicht, was Held abgegeben
hat, allerdings eine sehr mutige Äußerung,
die aus Osnabrück bisher weder dementiert noch
bestätigt wird.
Die
"Geiselnahme aller Oppenheimer Bürger"
als vorgebliche Sympathysanten des tierquälenden
Zirkus Giovanni Althoff ist eine maßlose Überschätzung
der Realität. Tatsächlich gehen bei Tierschutzorganisationen
täglich Anrufe, Mails und Briefe von Oppenheimer
Bürgern ein, die die Tierhaltung im Zirkus entsetzlich
finden, sich aber nicht trauen, dies öffentlich
zu sagen, weil sie Repressialien durch den zirkusfreundlichen
Bürgermeister Held fürchten, oder gar von
Zirkusleuten bedroht zu werden. Viele gingen sogar füttern
aus Mitleid mit den Tieren, schnaubten aber innerlich
vor Wut über die Misshandlung der Tiere, wagten
sich nicht, dies auf dem Platz zu sagen und wurden dann
von Held als Zirkusfreunde "verkauft". Viele
Oppenheimer Bürger erklärten uns, sie seien
hellauf empört über das Verhalten von Held! |
"Spenden
für Zirkus. Bei einer Benefizveranstaltung mit
Hochseilartisten sind am Samstag in Oppenheim rund 3.000 Euro
Spenden für den in Not geratenen Zirkus Giovanni Althoff
gesammelt worden. [...]" Rhein-Mainer
- Schlaglicht, Allgemeine Zeitung
| Kommentar:
"für den in Not geratenen Zirkus"?? Die
Tiere beim Zirkus Giovanni Althoff sind in Not (weil
sie im Zirkus Althoff sind) - und denen nutzt es nichts,
dass 3.000 Euro Spenden zusammengekommen sind: "Nach
Auffassung der Gutachter benötigen die Tiere täglich
Pflege und Futter im Wert von 11.000 Euro"
wird Wiethäuper in der Osnabrücker Zeitung
vom 24.07.04 zitiert.
Quelle. Frau Rothmund
selbst sagt bereits im September 2000, dass täglich
4.000-7.000 Euro benötigt würden. Link
|
Dieser "Solidaritätsakt" am Samstag, den 07.08.04
wurde übrigens von der Lokalpresse stark beworben:
06.08.04: Motorrad-Salto auf dem Seil
-
06.08.04: Drahtseilakt soll Zirkus aufhelfen
-
07.08.04: Ruhe beim Aufbau ist lebenswichtig |
| 07.08.2004 |
Neue
Seiten auf dieser Internetpräsenz - insbesondere auch
für Amtsveterinäre, Presse und kritische Zirkusbesucher
empfehlenswert. Für alle, die sich für
die rechtlichen Rahmenbedingungen interessieren: Ich habe
auf einer Seite versucht, zusammenfassend die geltenden Bestimmungen
laut "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und
Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen
Einrichtungen" und "Gutachten über die Mindestanforderungen
an die Haltung von Säugetieren" (Säugetiergutachten)
darzustellen (erstmal für Elefanten,
Rinder, Kamelartige,
Katzen). Die Seiten
über die Richtlinien habe ich nicht zusammengestellt,
um Tierhaltung im Zirkus in irgendeiner Weise zu legitimatisieren,
sondern um zu zeigen, dass tagtäglich selbst diese Minimalanforderungen
unterschritten werden. |
| 06.08.2004 |
"Zirkus
Giovanni Althoff wird kein Quartier in Pirmasens beziehen.
Das hat der Eigentümer eines Geländes im Stadtteil
Niedersimten, mit dem der Zirkus verhandelt hatte, dem SWR
gesagt. Demnach sei das 35.000 m² große Gelände
für die Unterbringung der rund 30 Tiere des Zirkus zu
klein. Althoff sitzt derzeit in Oppenheim fest." NACHRICHTEN
AUS DEM SWR-STUDIO MAINZ/Redaktion Jürgen Wolff |
| 06.08.2004 |
"Zirkus
Althoff darf weiterziehen. Der Zirkus Giovanni Althoff
aus Osnabrück darf die Stadt Oppenheim verlassen. Anfang
der Woche werde er in ein Freigehege in Rheinland-Pfalz ziehen,
sagte Bürgermeister Marcus Held. Dies habe man in einem
Gespräch mit der Stadt Osnabrück und dem Zirkus
vereinbart. In den nächsten Tagen solle es eine endgültige
Lösung geben. In der Westpfalz sollen dem Zirkus auf
Betreiben der Stadt Oppenheim kostenlos geeignete Auslaufflächen
für die Tiere zur Verfügung gestellt werden."
NDR |
| 06.08.2004
|
"Elefanten
nach Pirmasens? Zirkus soll Notquartier bei Niedersimten
aufschlagen. Nach drei Wochen Festsitzen in Oppenheim nächste
Woche Umzug?"
Pirmasenser Zeitung online/Harald Holzmann
| Kommentar:
Interessanter Beitrag über die Vorgehensweise eines
"Maulhelden". Erstaunlich, dass Osnabrück
dem zustimmt. Oder gibt es keine Zustimmung? |
|
| 05.08.2004 |
"Happy
End im Zirkus-Drama in Sicht. Familie Althoff bleibt
mit Elefanten und Pferden in Rheinland Pfalz/Neues Konzept
gefragt. [...] Der Rechtsbeistand des Zirkus, Prof. Dr. Ernst
Fricke aus Landshut, will eine getrennte steuerliche Veranlagung
der Eheleute Althoff beantragen - somit könnte Evelyn
Althoff wieder eine Reisegewerbekarte bekommen. [...] Aufgrund
der neuen Rahmenbedingungen werde dies nun geprüft, so
Ordnungsamtsleiter Jürgen Wiethäuper. Die Frist
läuft bis 15. August, die Verfügungen werden so
lange nicht vollstreckt. Danach will Fricke in Abstimmung
mit Osnabrück ein neues Konzept für den Zirkus erarbeiten.
[...]" Allgemeine
Zeitung online/Christine Bausch
| Kommentar:
"Happy End" kann man das wohl kaum nennen
- eher "Verzögerungstaktik". Das war
ja immer wieder der Trick, dass bei Althoff ständig
die "Verantwortlichen" gewechselt haben und
dann plötzlich "weiter machen konnten"
mit Ihrer Tierquälerei:
Bisherige
"Verantwortliche" Zirkus Giovanni Althoff
|
| In
diesem Zusammenhang schließe ich mich dem
Aufruf von PeTA an,
Unterstützungbriefe nach Osnabrück zu schreiben.
|
|
| 05.08.2004 |
"Neue
Zukunft beginnt in Rheinland-Pfalz. Zirkus Althoff
bekommt Freigehege an neuem Standort / In Ruhe tragfähiges
Konzept erarbeiten. "OPPENHEIM - Bevor die Parteien im
Konflikt um den "Circus Giovanni Althoff" gestern
vor die Fernsehkameras der SWR-Sendung "Reiss & Leute"
traten, hatten sie im Rathaus auf Vermittlung von Bürgermeister
Marcus Held (SPD) ein Lösungsmodell erarbeitet."
Rhein-Mainer/Christine
Bausch
| Kommentar:
... nun kommen die Althoff-Elefanten also erstmal auf
einen großen Platz in Rheinland-Pfalz. Doch allein
schon, dass der Ort geheim sein soll, lässt nicht
gerade gutes für die Elefanten hoffen. Bereits
als der Zirkus unterwegs war, standen ihm oft riesige
Flächen zur Verfügung, die er nicht genutzt
hat, weil es ja offenbar viel bequemer ist, die Tiere
im dunklen Stallzelt anzuketten.
Interessant
wäre auch die Frage, ob der Zirkus inzwischen einen
vorgeschriebenen Außenpaddock hat. Viele Zirkusse
(wie auch G. Althoff) verfügen nicht einmal über
solche Paddocks, handeln also dauerhaft rechtswidrig.
Andere haben Paddocks, bauen sie aber aus Bequemlichkeit
nicht auf. Das gleiche gilt für die vorgeschriebenen
Innenpaddocks (während der Stallhaltung im Winter...). |
|
| 05.07.2004 |
Pressemitteilung
DTB: Kurzfristige Rettung der Elefanten aus dem Zirkus
Giovanni Althoff erfreulich, langfristige Lösung muss
aber Vorrang haben - Kritik an Wanderzirkussen erneuert
Link zur PM beim Deutschen Tierschutzbund |
| 04.08.2004
|
TV-Tipp:
04.08.04 ab 18.15 Uhr live
Die Sendung wird am 05.08.04
um 11.00 Uhr und am 08.08.04
um 05.30 Uhr wiederholt. Südwest
RP
Moderatorin Beatrix Reiss spricht mit Vertretern
des Zirkus Althoff, des Deutschen Tierschutzbundes (Herr Schröder?)
und des Ordnungsamtes Osnabrück (Jürgen Wiethäuper)
sowie mit dem Oppenheimer Bürgermeister (Marcus Held)
und anderen, z.B. Tierart-Vorsitzende Heike Finke, unter anderem
über die Zukunft der Althoff-Elefanten, über beschlagnahmte
Tiere in Wanderzirkussen und über die artgerechte Haltung
von Großtieren in Zirkusunternehmen. Südwest
in Rheinland -Pfalz
Leider
habe ich den Anfang verpasst. Das, was ich gesehen habe,
zeigt auf jeden Fall, dass Frau Reiss eine gute Moderatorin
gewesen ist - sie vermochte zwar leider nicht, den Prof.
Dr. Fricke davon abzuhalten, sich wieder mal an sein
zweifelhaftes Gutachten (von einem selbt ernannten "Elefanten-Fachtierarzt"
des Frankfurter Zoos - wo doch der Frankfurter Zoo seit
Jahren gar keine Elefanten mehr hat?) zu klammern und
die klassische "Pro-Zirkus"-Propaganda vorzulesen
[na sowas - aus einem "offiziellen Gutachten"
- öffentlich verkündet; sonst wird doch peinlich
darauf geachtet, dass nichts nach außen dringt
vor Abschluss der Prüfungen?], was man ihr allerdings
nicht verübeln kann - da werden halt gebetsmühlenartig
die letzten verzweifelten Zirkus-Rettungsversuche unternommen.
Bürgermeister
Held enttäuschte - sagte er noch Tierrechtlern,
die am 1. August in Oppenheim demonstrierten, dass es
ihm vorrangig um die Tiere ging und er dabei sei, eine
Elefantenauffangstation in der Region zu konzipieren,
mahnte er nun plötzlich, man dürfe kein "Exempel
statuieren" und fuhr absurde Vergleiche mit der
Atomindustrie an. Zum Glück wurde eingelenkt: Warum
man ein Unternehmen, dass nicht aus eigener Kraft existieren
könne, nicht - wie in der Wirtschaft üblich
- schließen solle, zumal, wenn hier Tiere gefährdet
sind!
Auch
die Bemerkung von Frau Finke war sehr wichtig: Wir brauchen
endlich Auffangstationen! Allerdings war ihre Anmerkung
mit der "drohenden Todesspritze" eher ungebracht
und hat falsche Ängste geschürt. Welche Motivation
hier hinter steckt kann nur vermutet werden.
Sicher
werden aber die wenigsten beschlagnahmten Exoten einfach
eingeschläfert, schon gar nicht Elefanten (Artenschutz).
Bei Nutztieren, wie Rindern, Ziegen droht mitunter eine
amtliche "Verwertung" durch Schlachtung. Aber
im Zirkus selbst sind die Tiere viel eher durch Schlachtung
und Todes"Spritze" bedroht: Tiere, die nicht
mehr verwertet werden können (auch nicht mehr in
der Tierschau) werden entsorgt durch Verkauf an Händler,
Schlachtung (z.B. Hirsch
Hansi), Tötung mit Verkauf von Trophäen
(Tigerfell) etc.
Schade,
dass der Beitrag so kurz war - über dieses Thema
muss noch viel geredet und noch mehr gehandelt werden!
Viola
Kaesmacher |
|
| 04.08.2004 |
Dr.
Christoph Böhr (Landes- und Fraktionsvorsitzender
der CDU Rheinland Pfalz, der dazu aufgerufen hat, die Zirkuswelt
in Deutschland als Kulturgut zu begreifen) antwortet auf Bittbriefe
von Tierschützern. Insbesondere lesenswert der Brief von
Dr. Pedro de la Fuente. Wortlaut
und Resonanzen bei fellbeisser |
| 03.08.2004 |
"Heldenhafter
Bürgermeister und gutgläubige Tierschützer"
Leserbrief von Johannes Stephan bei fellbeisser |
| 03.08.2004
|
Futter
für Tiere - 2000 Euro und ein Tieflader Heu Rhein-Mainer/cb
-
zu:
"Futter für die Tiere" zur "wunderbaren
Elefantenhaltung"
mein Leserbrief |
| 03.08.2004
|
Steuerfrei?
Leserbrief zur Haltung des Oppenheimer Bürgermeisters
Rhein-Mainer/Leserbrief von Thomas Werling |
| 02.08.2004
|
Demonstranten
kämpfen für Tiere - Kundgebung gegen Zirkus
Althoff.
Rhein-Mainer/Christine Bausch |
| 01.08.2004
|
Extra-Seiten:
Demo gegen
Tierausbeutung im Zirkus Giovanni Althoff |
|
|
Spaziergang
durch die Giovanni Althoff-Seiten |
|
|
|
Spaziergang
durch die Zirkus-Seiten |
|
Zirkusse |
|
|
|
Kein
Applaus für Tierquälerei!
Die
Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff
im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies
keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das
Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch
nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.
Was
Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!
|
tierdach.de
- die Tierlobby. Tierportraits,
Tierschutz, Tierrechte - News, Linktipps, Service.
Für die Tiere ohne Lobby.

|