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Drama um Zirkus Giovanni Althoff (08/04)


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Medienscreen August 2004
Aktuelle Meldungen

Althoff-News - Headlines im August 2004:

  • Demo in Oppenheim (Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere)
  • Lokalmedien "pro Zirkus" - Spendenaufrufe
  • Oppenheims Bürgermeister Held unterstützt den Zirkus
  • Elefanten nach Pirmasens? Nein.
  • Umzug auf "Tierart-Gelände"? Nein.
  • Hochseilartistik - Benefiz für Zirkus G. Althoff
  • Zirkus zieht illegal nach Bodenheim
  • Tierschützer zeigen Bürgermeister Held an
  • Oppenheim stellt Schadensersatzansprüche an Osnabrück
  • Tierzirkusfreunde drängen rp-Ministerpräsidenten Kurt Beck
  • 2 Ponies werden beschlagnahmt
  • Zirkusleute greifen Beschlagnahmer verbal und körperlich an
  • Oppenheim zeigt Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin an
  • Promo-Veranstaltung "Olympia-Ritt" eines Radiosenders findet nicht statt

Presse/Medienberichte August 2004

<< jüngere Meldungen

28.08.2004

"Stadt will Schadensersatz. Osnabrück soll Kosten für Zirkus-Unterbringung tragen" Rhein-Mainer, Christine Bausch

Held hat Humor:

Er will Schadensersatzansprüche in Höhe von 1.885,18 Euro geltend machen: 493,05 Euro für Wasser; 373,07 Euro für Strom und 661,34 Euro für die Entsorgung; 357,72 Euro für Einsätze des städtischen Bauhofes.

Mir war nicht klar, dass man irgendwelche Dienstleistungen unternimmt - ohne Auftrag - und dann plötzlich Rechnungen schreibt. Lustige Geschäftsidee...

Held verkennt die Lage:

Er begründet seine Forderung damit, dass die Stadt Osnabrück nicht gefragt habe, ob es Oppenheim recht sei, den Zirkus festzusetzen. Deshalb "sei der Aufenthalt als nicht rechtmäßig anzusehen." Ja. Genau! Denn es bestand schon seit März ein Auftrittsverbot. Insofern gut, dass im Artikel auch endlich mal die kritische Frage formuliert ist: "Stadtratsmitglied Paul Hattemer will zudem wissen, wer das Gastspiel ursprünglich genehmigt hatte, obwohl laut Stadtratsbeschluss keine Auftritte mit exotischen Tieren erlaubt seien."

Also gleich mindestens 2 mal gepennt und nun den schwarzen Peter anderen zuschieben - nicht gerade sehr heldenhaft...

Auszug aus dem swr.de-Forum von "beast"
bereits vom 10.08, aber immer noch aktuell und richtig

"Wenn einem Zirkus aufgrund fehlender §11 Erlaubnisse nach Tierschutzgesetz das Zurschaustellen von Tieren vom Gesetzgeber her verboten ist, frag ich mich doch, wie der Zirkus überhaupt nach Abreise aus dem "Winterquartier" soweit kommen konnte.

Schlafen die Behörden? Die Behörde soll (nicht kann wenn sie Lust dazu hat) dem, der die §11 Erlaubnis nicht hat, das Zurschaustellen verbieten. Rechtskräftige Verfügungen sind umzusetzen... ohne wenn und aber... das macht natürlich Arbeit, besonders dem, der so einen Zirkus nun "abarbeiten" muss. Wird eine Behörde in Sachen Tierschutz nicht tätig, wird sie von der Presse zerrissen und wird sie tätig... dann ebenfalls.

M. E. könnte hier die Gefahr der "Rechtbeugung" vorliegen, sich in diesem Fall nicht ganz genau an die Gesetzgebung zu halten... auch wenn es unbequem ist und Kosten verursacht. Tierschutz ist Ländersache und auch das betroffene Bundesland hat den Tierschutz nach meiner Ansicht schon immer hoch angesiedelt. Die Kommunen, die die Aufgabe übertragen bekommen haben, müssen das akzeptieren und umsetzen."

27.08.2004

"Verbindungen zu Tierrechtlern? Zirkus-Anwalt kritisiert Staatsanwaltschaft." Rhein-Mainer/Christine Bausch

Tenor des Beitrags: Bla bla bla - alle seien befangen und machen falsche Tatsachenbehauptungen, die etwas an der Tierhaltung und dem Gesundheitszustand der Tiere bemängeln. Zirkusfreunde bedauern, dass Frau Bausch nicht die ganze Pressemitteilung genommen hat... Originalzitate hierzu im Forum von circusworld.de (Thread: Kriminelle Aktionen gegen Circusse / Strafanzeigen gegen hessische Tierschutzbeauftragte - harhar)

Kommentar: Dass allerdings Tierschutzbeauftrage Kontakte zu Tierschützern haben, liegt wohl in der Natur der Sache. Was denkt denn der Anwalt und vor allem die Zeitung, an wen sich Tierschützer/Tierrechtler wenden, wenn Sie Miss-Stände aufdecken - an den Kirchenausschuss?

Wo wir beim Thema "Befangenheit" sind - Interessanter sind ganz andere "Verhältnisse" [hierzu in Kürze mehr].

Die Frage ist auch, ob "Tierheilpraktiker" oder "Hufschmiede" die richtigen Therapeuten bei von Arthrose zerfressenen Kniescheiben sind. Übrigens kann sich "Heilpraktiker für Tiere" oder "Tierheilpraktiker" jeder nennen, der sich dazu berufen fühlt - demzufolge auch Gutachten erstellen nach Gutdünken, siehe "Neuestes Elefantengutachten".

25.08.2004

"Nach Gold in Athen warten Elefanten. [...] MTV-Ehrenpräsident Peter Gehrke hatte der Elefanten-Liebhaberin für den Olympiasieg einen Ritt auf einem Dickhäuter versprochen. Ob sie wirklich auf einem Rüsseltier reiten kann, ist noch nicht klar - aber immerhin macht es der Radiosender RPR Eins möglich, dass die Sportlerin und ihre Tochter einen ganzen Tag mit fünf Elefanten verbringen können. Die Tiere stammen aus dem Zirkus Giovanni Althoff, der derzeit in Bodenheim Station macht." Rhein-Mainer/Main-Spitze, Andreas Hand

Siehe auch: "Fünf Elefanten für die Goldmedaille" Anna Dogonadze von Empfang begeistert. Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung, aha

Kommentar: Nach Aussage von Ralf Schwoll, Radio RPR geht es nicht um einen "Ritt auf einem Elefanten", sondern lediglich um "einen Tag mit 5 Elefanten". Dennoch - sehr fragwürdige Aktion...

25.08.2004

"Neue Vorwürfe gegen Zirkus. [...] Auch die Reaktionen der Zirkus-Verantwortlichen auf die Abholung der beiden Tiere am Freitag hat ein juristisches Nachspiel: Wegen der "verbalen und körperlichen Angriffe auf die den Beschluss vollziehenden Personen" kündigte die Staatsanwaltschaft weitere strafrechtliche Ermittlungen an. [...]" Rhein-Mainer, Christine Bausch

Und die Kurzform hier: "Ermittlungen dauern an" Rhein-Mainer, Christine Bausch

24.08.2004

"Gesundheit der Althoff-Ponys umstritten. [...] Sie [die Staatsanwaltschaft in Hanau] habe die Tiere am 16. Juli im Rahmen der Durchsuchung des Zirkusareals in Oppenheim untersucht. Allerdings nicht in ihrer Eigenschaft als Tierschutzbeauftragte, sondern als von der Hanauer Staatsanwaltschaft beauftragte Veterinärin. Als solche habe sie nun auch am Freitag in Bodenheim die beiden Ponys abgeholt. Die Zeitspanne von fünf Wochen zwischen Untersuchung und Beschlagnahme erkläre sich allein durch die Tätigkeit der Staatsanwälte - für die Aktion vom Freitag sei ein richterlicher Beschluss erforderlich gewesen, der nicht früher vorgelegen habe. [...]" Rhein-Mainer, Christine Bausch

21.08.2004

"Zwei Ponys beschlagnahmt. Staatsanwaltschaft holt Tiere aus Zirkus Althoff - "Mangelhafte Haltung". [...] Als erstermittelnde Behörde bleiben wir an dem Fall dran, auch wenn das Bundesland gewechselt wurde, erläuterte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, Wolfgang Popp, warum eine hessische Behörde die Ponys im rheinland-pfälzischen Bodenheim beschlagnahmen konnte. [...] Außerdem laufe ein Verfahren, das auf das Verhalten der Zirkusleute zurückzuführen seien. Bei der Beschlagnahme der Tiere sei Martin "übelst attackiert und bedroht" worden, betonte Popp. [...] " Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung/Hans-Willi Blum

Kommentar: Interessant, wie plötzlich einmal auch objektiv berichtet wird, sobald die Redakteurin Bausch nicht im Spiel ist. Die extrem zirkusfreundliche Einstellung dieser Dame dürfte wohl inzwischen sehr aufgefallen sein - um die Seriösität dieser Zeitung nicht zu verspielen, wird nun hoffentlich in Zukunft mehr Objektivität bei der Berichterstattung rund um das Zirkus-Drama zu lesen sein. Umso erstaunlicher ist der 2. Artikel dieses Herrn:

"Hier läuft ein wirklich bedenkliches Verfahren / Empörung über Beschlagnahme von zwei Ponys beim "Circus Giovanni Althoff" / Strafanzeige gegen Peta". Rhein-Mainer/Allgemeine Zeitung/Hans-Willi Blum

21.08.2004

"Zirkus-Pferde beschlagnahmt. Wegen mangelhafter Tierhaltung hat die Staatsanwaltschaft zwei Pferde des Osnabrücker Zirkus Althoff abtransportiert." NDR

20.08.2004

"Anzeige gegen Madeleine Martin [...] Im Zusammenhang mit der [Beschlagnahmungs-]Aktion heute hat die Stadt Oppenheim Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Die Anzeige richtet sich gegen die Landestierschutz-Beauftragte des Landes Hessen. Sie hatte am vormittag, laut dem Anwalt der Stadt Oppenheim, trotz ausgesprochenen Hausverbots das Grundstück im Bodenheimer Unterfeld, auf dem der Zirkus Quartier bezogen hat, betreten. Die Stadt Oppenheim ist Pächter der Fläche. [...]" SWR4

Kommentar: Unglaublich, wie oft da mittlerweile geklagt wird. Die Lobby von Althoff muss Zeit und Geld haben ohne Ende...

20.08.2004

"Staatsanwaltschaft beschlagnahmt zwei Ponys bei Zirkus Althoff. [...] Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen gegen den Zirkus dauerten unterdessen an. Ein Behördensprecher sagte, dass in den kommenden Tagen ein zweites Elefanten-Gutachten erwartet werde. Erst danach könne über die Zukunft des Zirkusses entschieden werden. [...] Wegen mangelhafter Tierhaltung hat die Staatsanwaltschaft zwei Pferde des Osnabrücker Zirkus Althoff abtransportiert." Rhein-Mainer/dpa

20.08.2004

"Staatsanwaltschaft wird im Zirkus Giovanni Althoff aktiv / 2 Pferde beschlagnahmt. Ende des Tierdramas in Sicht? [...] Das Schimmelpony Pinky, das nach Informationen, die PETA vorliegen, nachweislich über 1 Jahr mit deutlicher Lahmheit in den Vorstellungen eingesetzt worden sei und unter chronischen Schmerzen litt könne dadurch einer fachgerechten Schmerzbehandlung zugeführt werden. [...] Für Smoky, der viel zu oft in einer kleinen Box tierschutzwidrig eingepfercht gewesen sei, ohne jegliche artgemäße Beschäftigung oder Bewegung, beginne ein neues Leben auf satten Wiesen bei konstanter Fürsorge und Pflege. [...] Bereits im März diesen Jahres sei das Pferd „Jacko“, nach monatelangem Leiden, bedingt durch eine Huferkrankung, die nach Meinung der PETA auf eine mangelnde Hufpflege zurückzuführen ist und nicht tierärztlich versorgt wurde, nach einer Abgabeverfügung der Behörden beim Tierschutz untergebracht worden. [...] Pressemitteilung PeTA

Kommentar: Hier ein Link zur "Pferdehaltung bei G. Althoff, gesehen in Dietzenbach". Ich ziehe meinen imaginären Hut vor den Leuten, die sich unter höchstem Zeit- und Kraftaufwand nicht scheuen, den Zirkus rund um die Uhr im Auge zu behalten. Dieser Dank gilt nicht nur den "großen Organisationen", sondern insbesondere auch den vielen aktiven Einzelpersonen. Wir dürfen die Tiere nicht im Stich lassen! Osnabrück darf nicht nachgeben und auch Hessen muss in den Bemühungen, endlich dort "aufzuräumen" weitermachen. Schade, dass all die anderen Behörden und und Bundesländer, bei denen sich einige Delikte angesammelt haben dürften, nicht mitziehen. Die aggressiven Reaktionen der Zirkuslobby zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

19.08.2004

"Tierschutz, Juristenstreit und das Florians-Prinzip. [...] Die für die Tiere notwendige "Grundversorgung" und wohl auch die Platzmiete sei von dem in Oppenheim gegründeten Förderverein getragen worden. [...] Jürgen Wiethäuper bemängelte allerdings gestern noch einmal, der Umzug nach Bodenheim am Donnerstag sei überstürzt und mangelhaft gewesen. Die 18 Pferde und Ponys standen demnach 24 Stunden im Transporter; erst am Freitag seien Strom und Wasseranschluss gelegt worden. "Stabil auf niedrigem Niveau", so umschrieb Wiethäuper gestern die Lage. Gleichwohl halte er einen behördlichen Zugriff auf die Tiere - neben den Ponys die fünf Elefanten Diana, Maja, Vicky, Belinda und Pira - zurzeit nicht für erforderlich: "Die Justiz ist am Zuge." fellbeisser/Neue Osnabrücker Zeitung/fhv

18.08.2004

Letzte Meldung in "Rheinland-Pfalz aktuell" 18:00-18:05:
"Zirkus Althoff darf seine Tiere behalten" (wörtlich!). Etwas später war dann von einer achtwöchigen Frist, die der Zirkus in Bodenheim bleiben dürfe, die Rede und davon, dass die Elefanten seit fünf Wochen nicht mehr aufgetreten seien. Zu sehen waren eine sich vergnüglich im Schlammloch suhlende Elefantenkuh ("Maja"), welche mit dem Gartenschlauch abgespritzt wurde und zwei bis drei friedlich weidende Ponies (davon eines - vermutlich - der kranke Schimmel) sowie im Hintergrund zwei weitere Elefanten auf der Wiese (die übrigen beiden waren wahrscheinlich - wie üblich - angekettet im Zelt?). Vom Vertreter des Ordnungsamtes (Scherer) wurde gesagt, der Zirkus habe die Auflagen des Amtes erfüllt. Interessant: Die "Absperrung" bestand lediglich aus einem Gummiband oder sowas ähnlichem. Inhalte des Beitrags standen nicht und stehen auch jetzt nicht auf der SWR-Seite.

18.08.2004

"Zirkus Althoff: Osnabrück lenkt ein. Unterbringung der Tiere zwingt nicht zum Handeln / Stadt gibt Zeit für neue Lösungsansätze. [...] Die Fläche stehe für acht Wochen zur Verfügung. [...] "Es ist nichts aufgehoben, nur aufgeschoben" [...] "Es sind immer noch Lösungen denkbar, dass es auch künftig einen Zirkus Althoff gibt." In welcher Form, müsse einvernehmlich mit den betroffenen Menschen beraten werden, wobei das Wohl der Tiere Priorität habe." fellbeisser/Rhein-Mainer/Christine Bausch

17.08.2004

"Behörden in Zirkus-Frage gegensätzlicher Auffassung. VG und Kreis loben Kooperation, Osnabrück sieht weiter Mänge. [...] seien die Bemühungen um Strom- und Wasseranschluss zu honorieren. Er kritisierte indessen das Fehlen eines eingezäunten Freigeheges, in dem die Tiere genügend Auslauf haben. Für eine Beurteilung der Zukunftsaussichten des Unternehmens wäre im übrigen das vom Zirkus-Rechtsbeistand Prof. Dr. Ernst Fricke aus Landshut angekündigte Konzept hilfreich [...] Mehrere versprochene Schriftstücke seien jedoch nicht eingegangen.
[...]" fellbeisser/Rhein-Mainer/Christine Bausch

17.08.2004

"Nicht alles gesagt. Zirkus: FDP spricht von Willkür" fellbeisser/Rhein-Mainer/cb

16.08.2004

"Die Sensibilität hat zweifelsfrei zugenommen. Bei der Wildtier-Haltung in Zirkus-Unternehmen wird von den verschiedenen Betrieben sichtlich mehr die "artgerechte Haltung" betont. [...] Einzelne Kritiker und Kenner der Materie, die Zirkusunternehmen quasi regelmäßig auf artgerechte Tierhaltung hin überprüfen, können die Anerkennung für sich in Anspruch nehmen, entscheidend zur zweifelsfrei verstärkten Sensibilisierung beigetragen zu haben. [...]" Wendlinger Zeitung/Nürtinger Zeitung von Horst Diening

Kommentar: Ich bedanke mich bei der Zeitung und dem Autor, dass hier einmal ein bisschen Optimismus versprüht wird.

16.08.2004

"Giovanni Althoff-Elefanten ein gewaltiges Sicherheitsrisiko für Besucher." Pressemitteilung PeTA

16.08.2004

"Zirkus Althoff zieht ohne Genehmigung weiter" NDR News

15.08.2004

Tierzirkusfreunde drängen den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, "die Zirkuskultur aufrechtzuerhalten"!

  • ... sprechen von "Mobbing-Kampagne radikaler Tierschützer", an anderer Stelle von "Hetz- und Hasskampagne"

  • ... machen Tierschützer für die wirtschaftliche Situation von Zirkusunternehmen - insbesondere im Fall Althoff - verantwortlich.

  • Sie werfen dem Bundesrat vor, sich "vor den Karren der Tierschützer spannen zu lassen", weil der Antrag Hessens, die Gesetzesinitiative zur Abschaffung der Wildtierhaltung in Zirkussen zu verabschieden, angenommen wurde

  • Es wird über Politiker wie den hessischen Staatsminister Riebel und den hessischen Ministerpräsidenten Koch hergezogen. Die "Marktlücke" für tierlose Zirkusse sei längst besetzt

  • Wieder einmal Phrasen zum Thema "Arbeitsplätze", "Freizeitkultur", "Circuskultur" etc...

Weiter wird angeführt, dass bewiesen sei, dass sich Wildtiere durchaus zur Haltung im Zirkus eignen uns stützen sich dabei "auf die Aussagen namhafter Experten", z. B.

  • auf den bekannten Freiburger Verhaltensforscher Prof. Dr. Klaus Zeeb ("Fachtierarzt für Verhaltenskunde"), der sich 45 Jahre lang intensiv mit Zirkustieren beschäftigt habe und dabei eindeutig zu dem Ergebnis gekommen sei, dass viele Wildtierarten (z. B. Elefanten, Raubkatzen, Bären) für das Zirkusleben gut geeignet seien und sich bei fachgerechter Haltung im Zirkus sehr wohl fühlen würden.

Die gleiche Meinung vertreten angeblich auch die folgenden "renommierten Experten":

  • Dr. Immanuel Birmelin ("Ethologe")

  • Dr. Thomas Althaus ("Ethologe und Chef der Sektion Artenschutz des Bundesamtes für Veterinärwesen in Bern")

  • Dr. Marthe Kiley-Worthington ("Ethologin an der Universität Edinburgh")

  • der seit einiger Zeit tote Schweizer Zoologe Prof. Dr. Heini Hediger, der als "Begründer der Tiergarten-Biologie" gelte

  • Ebenfalls auf der Seite der Circusfreunde stehen die "Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz" [was stark zu bezweifeln ist]

  • und schließlich viele Amtstierärzte in ganz Deutschland.

Die Zirkusfreunde geben vor, voll hinter den Zirkusrichtlinien zu stehen, unter anderem, weil in den letzten Jahren auf dieser Basis mehrere "verantwortungslose Zirkustierhalter" zur Rechenschaft gezogen wurden. [Aber nicht Althoff...]

Gefunden im Forum von circusworld.de/Allgemeines und weitere Informationen/Briefe an Politiker von Circusfreunden

15.08.2004

"Prüfung auf Schadenersatz. [...] Oppenheim habe deshalb Rechtsmittel gegen alle Verfügungen des Ordnungsamtes Osnabrück eingelegt und lasse prüfen, welche Schadenersatzansprüche gegenüber Osnabrück geltend zu machen seien [...] Rhein-Mainer/wbl

14.08.2004

"Kampf um jeden Preis. [...] In Oppenheim, wo die Althoffs eine vierwöchige Zwangspause einlegten, spürten sie erstmals eine Welle der Solidarität. [...]" Rhein-Mainer/Christine Bausch

Kommentar: Solidarität von Leuten, die sich mit der Thematik offensichtlich überhaupt nicht auskennen - Lokalmedien, die als Pressesprecher für Tierzirkusse zu fungieren scheinen, Politiker, die sich Verfügungen widersetzen und Zirkus-Fans, für die das Wohl der Tiere sowieso nicht im Vordergrund steht. Wo bleibt denn die angebliche Solidarität der Zirkusse und Tierlehrer? Gibt es nicht zu bedenken, dass selbst diese sich still und ruhig verhalten? Abgesehen von Renz, der selbst eine Bandbreite aller möglichen Delikte aufzuwarten hat und den Traber-Artisten, die nichts mit Tieren zu tun haben... Der Tierzirkus G. Althoff hat ausgespielt und jeder weiß es. Wichtig ist jetzt, die Rettung der Tiere nicht zu boykottieren!

14.08.2004

"Zirkustieren droht jetzt Beschlagnahme. Althoff-Drama auch nach Umzug nicht beendet/Osnabrück will Einhaltung der Auflagen prüfen" Rhein-Mainer/Christine Bausch

14.08.2004

"Tierschützer zeigen Held an. Mit Umzug Rechtsbruch unterstützt." fellbeisser/Rhein-Mainer/cb

13.08.2004

Zirkus Giovanni Althoff verstößt erneut gegen Recht. Leistet die Stadt Oppenheim Beihilfe zu Straftaten und begeht Rechtsbeugung? Anzeige gegen Bürgermeister Held Pressemitteilung PeTA

13.08.2004

"Oppenheimer Elefanten ziehen nach Bodenheim. [...] Am neuen Standort, der befristet für acht Wochen bereitgestellt wurde, wird mit Hilfe der Zirkus-Anwälte in Ruhe an einem neuen Konzept für die Zukunft gearbeitet. [...] Die Versorgung der Tiere in Bodenheim sei [...] durch ein zwischenzeitlich eingerichtetes Spendenkonto der Stadt gewährleistet, betonte Oppenheims Bürgermeister Marcus Held. [...]" Allgemeine Zeitung/Rhein-Mainer/Christine Bausch

Kommentar: In diesem komischen Bericht drängt sich fast der Verdacht auf, dass hier absichtlich Fehlinformationen veröffentlicht werden. So wurde "das neue Konzept" bereits in Osnabrück vorgelegt, denn das ist ja der Grund, warum es eine Verlängerung der Frist auf den 15.08. gab. Die Versorgung der Tiere sei durch ein Spendenkonto gewährleistet? Held & Co. protzten mit Spendeneingangen von etwa 5.000 Euro. Ein Tag artgerechter Unterbringung kostet nach Expertenschätzungen 11.000 Euro!

Auch der Hinweis, dass die Eignung des Geländes geprüft werde ist längst überholt: "Laut der Stadt Osnabrück ist die Fläche für die Tiere absolut ungeeignet, weil es dort weder Zäune noch einen Wasser- und Stromanschluss gebe." ist in seriösen Medien schon seit gestern zu lesen. Weiter: "Offenbar sei der Umzug nach Bodenheim am Donnerstag auf Betreiben der Stadt Oppenheim in die Wege geleitet worden, weil sie ihren Festplatz anderweitig nutzen wollte. Bei der Immobilienfirma, der das Bodenheimer Gelände gehört, sei eine Bürgschaft hinterlegt worden." (12.08.04: z.B. Zirkus Althoff trotz fehlender Genehmigung weitergezogen. yahoo-news/ddp-rps)

Wird in den "Lokalmedien" mit bestimmtem Hintergrund veröffentlicht, dass der Bürgermeister nichts mit dem Umzug zu tun habe?

12.08.2004

"Zirkus bleibt am Rhein. Vorläufiges Quartier in Bodenheim / Kein Umzug in Pfalz." Rhein-Mainer/Christine Bausch

12.08.2004

Zirkus Giovanni Althoff hat einen neuen Aufenthaltsort

Zirkus Giovanni Althoff hat einen neuen Aufenthaltsort

Ich habe die Aussagen von Held nicht ernst genommen - jetzt ist es tatsächlich passiert: Der Zirkus hat heute gegen 15:00h mit Sack und Pack und den Tieren Oppenheim verlassen - ohne Genehmigung aus Osnabrück halten sich Menschen und Tiere nun in Bodenheim auf.

Althoff unterwegs

Nach dem ausgesprochenen Tierhalteverbot kann sich Althoff jetzt nicht mehr auf die schlappen "Zirkusrichtlinien" berufen und versucht offensichtlich - zum "Privathalter" degradiert - nun schnell die Voraussetzungen zu schaffen, um die Minimalanforderungen des "Säugetiergutachtens" zu erfüllen (z.B. etwa 5x mehr Platz)... Bringen wird das wohl alles nichts, denn das geheime Lösungskonzept aus Oppenheim muss aus Osnabrück abgesegnet werden. Und in Osnabrück hat man auch aus vergangenen Fehlern gelernt und wird alles tun, um den Elefanten endlich eine gute Zukunft bieten zu können. Info: zu den Richtlinien

12.08.2004

"Kreisverwaltung untersagt Zirkusumzug auf Tierart-Gelände. Nachdem vergangene Woche der Umzug nach Niedersimten von der Stadtverwaltung Pirmasens vereitelt worden war, versuchte der Zirkus Giovanni Althoff nun auf dem Gelände des früheren US-Depots in Maßweiler unterzukommen..." Pirmasenser Zeitung

11.08.2004

Neuestes Elefanten-Gutachten! Lesen Sie hier die neuesten Ergebnisse eines Expertenteams über Leben und artgerechte Haltung des Elephas maximus circensis Erstveröffentlichung bei tierdach!

11.08.2004

Zirkus-News bei fellbeisser

11.08.2004

Keine Rückkehr der Althoff-Tiere in die Qual-Zirkusmanege – Deutscher Tierschutzbund fordert dauerhafte Lösung für die Elefanten und Pferde. [...] Bei der Qualhistorie des Zirkus Althoff darf es keine Rückkehr in das Zirkuszelt geben. [...] Den bisherigen Besitzern muss die Erlaubnis zur Haltung von Tieren nach §11 Tierschutzgesetz endgültig verweigert werden. [...] Ein Martyrium wie in der Vergangenheit darf sich nicht wiederholen. [...] Pressemitteilung DTB

10.08.2004

"Umzug in nächsten Tagen. Lösung für Zirkus steht/Tierschützer schreiben VG-Rat. [...] Den genauen Standort will Bürgermeister Marcus Held noch nicht bekannt geben, um die Pläne nicht noch in letzter Sekunde zu gefährden. [...] Am Stand der Dinge habe sich seit Mittwoch nichts geändert. [...] In einem Schreiben an die Mitglieder des neu gewählten VG-Rates wiederholt nach AZ-Informationen die Tierschutzorganisation "Peta" ihre Vorwürfe gegen das Unternehmen." Rhein-Mainer/cb

Kommentar: Fragen über Fragen. Weder wird erläutert, woraus der angebliche "VG-Rat" besteht, noch welche "Lösung" dies sein soll, noch mit welchem Recht Held einfach so die Verfügungen aus Osnabrück zu übergehen gedenkt. Anmerkung: nicht nur "Peta" wiederholt die Vorwürfe...

10.08.2004

Aufruf vom Bundesverband 'Menschen für Tierrechte' - inklusive Pressemitteilung. Zirkus Giovanni Althoff: Die Tiere brauchen jetzt IHRE Unterstuetzung! gepostet bei fellbeisser - mit meinem Offenen Brief als Anhang

09.08.2004

"Dreifacher Salto mit Motorrad. Familie Traber begeistert auf dem Hochseil / 3.000 Euro für Zirkus Althoff [...] Natürlich lässt es sich Bürgermeister Marcus Held nicht nehmen, die schwierige Lage des Zirkus Althoff zu erläutern. "Alle Oppenheimer können sich wirklich auf die Schulter klopfen, denn mit der Hilfe der Bürger wurde erreicht, dass die Tiere ein für alle mal in ihrem Zuhause bleiben dürfen", verkündet Held. [...]" Rhein-Mainer/Foto: hbz/Jörg Henkel. Redaktion: Antonia Seifert

Kommentar: Eine Erklärung ist es zwar nicht, was Held abgegeben hat, allerdings eine sehr mutige Äußerung, die aus Osnabrück bisher weder dementiert noch bestätigt wird.

Die "Geiselnahme aller Oppenheimer Bürger" als vorgebliche Sympathysanten des tierquälenden Zirkus Giovanni Althoff ist eine maßlose Überschätzung der Realität. Tatsächlich gehen bei Tierschutzorganisationen täglich Anrufe, Mails und Briefe von Oppenheimer Bürgern ein, die die Tierhaltung im Zirkus entsetzlich finden, sich aber nicht trauen, dies öffentlich zu sagen, weil sie Repressialien durch den zirkusfreundlichen Bürgermeister Held fürchten, oder gar von Zirkusleuten bedroht zu werden. Viele gingen sogar füttern aus Mitleid mit den Tieren, schnaubten aber innerlich vor Wut über die Misshandlung der Tiere, wagten sich nicht, dies auf dem Platz zu sagen und wurden dann von Held als Zirkusfreunde "verkauft". Viele Oppenheimer Bürger erklärten uns, sie seien hellauf empört über das Verhalten von Held!

"Spenden für Zirkus. Bei einer Benefizveranstaltung mit Hochseilartisten sind am Samstag in Oppenheim rund 3.000 Euro Spenden für den in Not geratenen Zirkus Giovanni Althoff gesammelt worden. [...]" Rhein-Mainer - Schlaglicht, Allgemeine Zeitung

Kommentar: "für den in Not geratenen Zirkus"?? Die Tiere beim Zirkus Giovanni Althoff sind in Not (weil sie im Zirkus Althoff sind) - und denen nutzt es nichts, dass 3.000 Euro Spenden zusammengekommen sind: "Nach Auffassung der Gutachter benötigen die Tiere täglich Pflege und Futter im Wert von 11.000 Euro" wird Wiethäuper in der Osnabrücker Zeitung vom 24.07.04 zitiert. Quelle. Frau Rothmund selbst sagt bereits im September 2000, dass täglich 4.000-7.000 Euro benötigt würden. Link

Dieser "Solidaritätsakt" am Samstag, den 07.08.04 wurde übrigens von der Lokalpresse stark beworben: 06.08.04: Motorrad-Salto auf dem Seil - 06.08.04: Drahtseilakt soll Zirkus aufhelfen - 07.08.04: Ruhe beim Aufbau ist lebenswichtig

07.08.2004

Neue Seiten auf dieser Internetpräsenz - insbesondere auch für Amtsveterinäre, Presse und kritische Zirkusbesucher empfehlenswert. Für alle, die sich für die rechtlichen Rahmenbedingungen interessieren: Ich habe auf einer Seite versucht, zusammenfassend die geltenden Bestimmungen laut "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" und "Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren" (Säugetiergutachten) darzustellen (erstmal für Elefanten, Rinder, Kamelartige, Katzen). Die Seiten über die Richtlinien habe ich nicht zusammengestellt, um Tierhaltung im Zirkus in irgendeiner Weise zu legitimatisieren, sondern um zu zeigen, dass tagtäglich selbst diese Minimalanforderungen unterschritten werden.

06.08.2004

"Zirkus Giovanni Althoff wird kein Quartier in Pirmasens beziehen. Das hat der Eigentümer eines Geländes im Stadtteil Niedersimten, mit dem der Zirkus verhandelt hatte, dem SWR gesagt. Demnach sei das 35.000 m² große Gelände für die Unterbringung der rund 30 Tiere des Zirkus zu klein. Althoff sitzt derzeit in Oppenheim fest." NACHRICHTEN AUS DEM SWR-STUDIO MAINZ/Redaktion Jürgen Wolff

06.08.2004

"Zirkus Althoff darf weiterziehen. Der Zirkus Giovanni Althoff aus Osnabrück darf die Stadt Oppenheim verlassen. Anfang der Woche werde er in ein Freigehege in Rheinland-Pfalz ziehen, sagte Bürgermeister Marcus Held. Dies habe man in einem Gespräch mit der Stadt Osnabrück und dem Zirkus vereinbart. In den nächsten Tagen solle es eine endgültige Lösung geben. In der Westpfalz sollen dem Zirkus auf Betreiben der Stadt Oppenheim kostenlos geeignete Auslaufflächen für die Tiere zur Verfügung gestellt werden." NDR

06.08.2004

"Elefanten nach Pirmasens? Zirkus soll Notquartier bei Niedersimten aufschlagen. Nach drei Wochen Festsitzen in Oppenheim nächste Woche Umzug?" Pirmasenser Zeitung online/Harald Holzmann

Kommentar: Interessanter Beitrag über die Vorgehensweise eines "Maulhelden". Erstaunlich, dass Osnabrück dem zustimmt. Oder gibt es keine Zustimmung?

05.08.2004

"Happy End im Zirkus-Drama in Sicht. Familie Althoff bleibt mit Elefanten und Pferden in Rheinland Pfalz/Neues Konzept gefragt. [...] Der Rechtsbeistand des Zirkus, Prof. Dr. Ernst Fricke aus Landshut, will eine getrennte steuerliche Veranlagung der Eheleute Althoff beantragen - somit könnte Evelyn Althoff wieder eine Reisegewerbekarte bekommen. [...] Aufgrund der neuen Rahmenbedingungen werde dies nun geprüft, so Ordnungsamtsleiter Jürgen Wiethäuper. Die Frist läuft bis 15. August, die Verfügungen werden so lange nicht vollstreckt. Danach will Fricke in Abstimmung mit Osnabrück ein neues Konzept für den Zirkus erarbeiten. [...]" Allgemeine Zeitung online/Christine Bausch

Kommentar: "Happy End" kann man das wohl kaum nennen - eher "Verzögerungstaktik". Das war ja immer wieder der Trick, dass bei Althoff ständig die "Verantwortlichen" gewechselt haben und dann plötzlich "weiter machen konnten" mit Ihrer Tierquälerei:

Bisherige "Verantwortliche" Zirkus Giovanni Althoff

In diesem Zusammenhang schließe ich mich dem Aufruf von PeTA an, Unterstützungbriefe nach Osnabrück zu schreiben.

05.08.2004

"Neue Zukunft beginnt in Rheinland-Pfalz. Zirkus Althoff bekommt Freigehege an neuem Standort / In Ruhe tragfähiges Konzept erarbeiten. "OPPENHEIM - Bevor die Parteien im Konflikt um den "Circus Giovanni Althoff" gestern vor die Fernsehkameras der SWR-Sendung "Reiss & Leute" traten, hatten sie im Rathaus auf Vermittlung von Bürgermeister Marcus Held (SPD) ein Lösungsmodell erarbeitet." Rhein-Mainer/Christine Bausch

Kommentar: ... nun kommen die Althoff-Elefanten also erstmal auf einen großen Platz in Rheinland-Pfalz. Doch allein schon, dass der Ort geheim sein soll, lässt nicht gerade gutes für die Elefanten hoffen. Bereits als der Zirkus unterwegs war, standen ihm oft riesige Flächen zur Verfügung, die er nicht genutzt hat, weil es ja offenbar viel bequemer ist, die Tiere im dunklen Stallzelt anzuketten.

Interessant wäre auch die Frage, ob der Zirkus inzwischen einen vorgeschriebenen Außenpaddock hat. Viele Zirkusse (wie auch G. Althoff) verfügen nicht einmal über solche Paddocks, handeln also dauerhaft rechtswidrig. Andere haben Paddocks, bauen sie aber aus Bequemlichkeit nicht auf. Das gleiche gilt für die vorgeschriebenen Innenpaddocks (während der Stallhaltung im Winter...).

05.07.2004

Pressemitteilung DTB: Kurzfristige Rettung der Elefanten aus dem Zirkus Giovanni Althoff erfreulich, langfristige Lösung muss aber Vorrang haben - Kritik an Wanderzirkussen erneuert Link zur PM beim Deutschen Tierschutzbund

04.08.2004

TV-Tipp: 04.08.04 ab 18.15 Uhr live
Die Sendung wird am 05.08.04 um 11.00 Uhr und am 08.08.04 um 05.30 Uhr wiederholt. Südwest RP

Moderatorin Beatrix Reiss spricht mit Vertretern des Zirkus Althoff, des Deutschen Tierschutzbundes (Herr Schröder?) und des Ordnungsamtes Osnabrück (Jürgen Wiethäuper) sowie mit dem Oppenheimer Bürgermeister (Marcus Held) und anderen, z.B. Tierart-Vorsitzende Heike Finke, unter anderem über die Zukunft der Althoff-Elefanten, über beschlagnahmte Tiere in Wanderzirkussen und über die artgerechte Haltung von Großtieren in Zirkusunternehmen. Südwest in Rheinland -Pfalz

Leider habe ich den Anfang verpasst. Das, was ich gesehen habe, zeigt auf jeden Fall, dass Frau Reiss eine gute Moderatorin gewesen ist - sie vermochte zwar leider nicht, den Prof. Dr. Fricke davon abzuhalten, sich wieder mal an sein zweifelhaftes Gutachten (von einem selbt ernannten "Elefanten-Fachtierarzt" des Frankfurter Zoos - wo doch der Frankfurter Zoo seit Jahren gar keine Elefanten mehr hat?) zu klammern und die klassische "Pro-Zirkus"-Propaganda vorzulesen [na sowas - aus einem "offiziellen Gutachten" - öffentlich verkündet; sonst wird doch peinlich darauf geachtet, dass nichts nach außen dringt vor Abschluss der Prüfungen?], was man ihr allerdings nicht verübeln kann - da werden halt gebetsmühlenartig die letzten verzweifelten Zirkus-Rettungsversuche unternommen.

Bürgermeister Held enttäuschte - sagte er noch Tierrechtlern, die am 1. August in Oppenheim demonstrierten, dass es ihm vorrangig um die Tiere ging und er dabei sei, eine Elefantenauffangstation in der Region zu konzipieren, mahnte er nun plötzlich, man dürfe kein "Exempel statuieren" und fuhr absurde Vergleiche mit der Atomindustrie an. Zum Glück wurde eingelenkt: Warum man ein Unternehmen, dass nicht aus eigener Kraft existieren könne, nicht - wie in der Wirtschaft üblich - schließen solle, zumal, wenn hier Tiere gefährdet sind!

Auch die Bemerkung von Frau Finke war sehr wichtig: Wir brauchen endlich Auffangstationen! Allerdings war ihre Anmerkung mit der "drohenden Todesspritze" eher ungebracht und hat falsche Ängste geschürt. Welche Motivation hier hinter steckt kann nur vermutet werden.

Sicher werden aber die wenigsten beschlagnahmten Exoten einfach eingeschläfert, schon gar nicht Elefanten (Artenschutz). Bei Nutztieren, wie Rindern, Ziegen droht mitunter eine amtliche "Verwertung" durch Schlachtung. Aber im Zirkus selbst sind die Tiere viel eher durch Schlachtung und Todes"Spritze" bedroht: Tiere, die nicht mehr verwertet werden können (auch nicht mehr in der Tierschau) werden entsorgt durch Verkauf an Händler, Schlachtung (z.B. Hirsch Hansi), Tötung mit Verkauf von Trophäen (Tigerfell) etc.

Schade, dass der Beitrag so kurz war - über dieses Thema muss noch viel geredet und noch mehr gehandelt werden!

Viola Kaesmacher

04.08.2004 Dr. Christoph Böhr (Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinland Pfalz, der dazu aufgerufen hat, die Zirkuswelt in Deutschland als Kulturgut zu begreifen) antwortet auf Bittbriefe von Tierschützern. Insbesondere lesenswert der Brief von Dr. Pedro de la Fuente. Wortlaut und Resonanzen bei fellbeisser
03.08.2004 "Heldenhafter Bürgermeister und gutgläubige Tierschützer" Leserbrief von Johannes Stephan bei fellbeisser

03.08.2004

Futter für Tiere - 2000 Euro und ein Tieflader Heu Rhein-Mainer/cb - zu: "Futter für die Tiere" zur "wunderbaren Elefantenhaltung" mein Leserbrief

03.08.2004

Steuerfrei? Leserbrief zur Haltung des Oppenheimer Bürgermeisters Rhein-Mainer/Leserbrief von Thomas Werling

02.08.2004

Demonstranten kämpfen für Tiere - Kundgebung gegen Zirkus Althoff. Rhein-Mainer/Christine Bausch

01.08.2004

Extra-Seiten:
Demo gegen Tierausbeutung im Zirkus Giovanni Althoff


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.

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