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Kein Applaus für Tierquälerei!

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Zirkus Giovanni Althoff - Demo
am 1. August 2004 in Oppenheim
Aktuelle Meldungen

Extra-Seite: Drama um die Elefanten bei Zirkus Giovanni Althoff

Der Bürger kann die Bereitschaft zum zivilen Ungehorsam nicht preisgeben, ohne sein Menschsein preiszugeben. Zivilen Ungehorsam zu unterdrücken hieße, das Gewissen in Ketten zu legen.

Mahatma Gandhi

Auf dieser Seite:


Hinter-
grund

Die "Oppenheimer Elefanten"

Bericht und Fotos der Demo am 1. August 2004 in Oppenheim gegen den Zirkus Giovanni Althoff

Seit ca. zwei Wochen sitzt der Circus Giovanni Althoff in Oppenheim bei Mainz fest. Das Ordnungsamt der Stadt Osnabrück hat dem Zirkus wegen hoher Schulden und wegen gravierender Mängel in der Tierhaltung die Reisegewerbekarte entzogen. Laut einer Verfügung der Stadt Osnabrück, müssen die Elefanten nun innerhalb von zwei Wochen in eine bessere Tierhaltung abgegeben werden - ansonsten werden sie beschlagnahmt.

Schon seit Jahren ist der Circus Giovanni Althoff wegen seiner schlechten Tierhaltung immer wieder negativ aufgefallen. Die aktuelle Entwicklung ist aus Sicht der Tiere natürlich extrem erfreulich.

Leider wird in den Lokalmedien rund um Oppenheim seit ca. einer Woche aber nur noch negativ über die geplante Abgabe der Tiere berichtet und selbst ranghohe Politiker wie z.B. Christoph Böhr, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz, setzen sich nun dafür ein, dass der Zirkus seine Tiere behalten darf.

Seitdem der Zirkus im Rampenlicht steht, werden die Elefanten vorschriftsgemäß gehalten und gefüttert - was davor natürlich nicht der Fall war.


Info

Etwa 20 Tierrechtler versammelten sich zur Demo gegen die Tierausbeutung im Circus Giovanni Althoff am Sonntag, den 01.08.2004 von 13.00 bis 16.00 Uhr in Oppenheim (Mainz/Bingen)

Foto: Demo in Oppenheim: "Dressur ist immer Gewalt"!

Foto tierdach: Demo in Oppenheim: "Dressur ist immer Gewalt"!

Mit dieser Demo haben wir die Oppenheimer Öffentlichkeit darüber informiert, wie die Haltung der Tiere im Althoff aussah, bevor die Kamerateams nach Oppenheim kamen - Fotos wurden ausgehängt - sie entstanden am 8. Juli 2004 in Dietzenbach, sind also noch sehr aktuell.

Demo in Oppenheim: Fotos der Elefanten , wie es ihnen vor  kurzem in Dietzenbach ging

Foto tierdach: Bilder über die Situation der Althoff-Elefanten

Wir haben darüber informiert, wie oft schon Tiere im Althoff wegen schlechter Tierhaltung abgegeben werden mussten [Link zur Chronologie].

Und vor allem wollten wir klar zeigen, dass die Tiere in einem Wanderzirkus, wie dem Althoff, auch in Zukunft nicht so gehalten werden können, dass die Grundbedürfnisse der Tiere erfüllt werden.

Die Verantwortlichen des Circus Giovanni Althoff haben mehrfach gezeigt, dass sie nicht einmal ihre Tiere nach den Mindestanforderungen der Leitlinien des Bundesverbraucherministeriums halten können.

Demo in Oppenheim wegen Zirkus Giovanni Althoff

Foto tierdach: Demonstration in Oppenheim

TierrechtlerInnen sind weder gegen Zirkusse noch für die Vernichtung von Arbeitsplätzen [Kommentar] - wohl aber gegen die Ausbeutung von Menschen und Tieren in Zirkusbetrieben!

Dass Zirkus ohne Tierausbeutung möglich ist, haben viele namhafte Unternehmen, wie z.B. der Cirque du Soleil oder Flic Flac gezeigt.

Demo

Erstaunt und gleichzeitig erfreut waren wir über die Präsenz der Medien - obwohl weder Einladung noch Pressemitteilung im Vorfeld verschickt wurde.

Foto: Bürgermeister Held inmitten von Tierrechtlern und Presse

Foto tierdach: Bürgermeister Held, Tierrechtler und Presse

Wir verteilten etwa 250 eigens dafür hergestellte Info-Flugblätter, die größtenteils von der Bevölkerung sehr interessiert entgegengenommen wurden.

Foto: Etwa 250 Flugblätter wurden verteilt

Foto tierdach: Etwa 250 Flugblätter wurden verteilt

Die Stimmung, die sich durch die Medienberichte uns im Vorfeld als "Pro-Althoff / Anti-Tierschutz" dargestellt hat, konnten wir in Oppenheim glücklicherweise nicht feststellen.

Foto: Tierrechtler verschiedenster Organisationen kamen

Foto TIRM: Tierrechtler verschiedenster Organisationen kamen

Der Held

Auch der Stadtbürgermeister Marcus Held überraschte uns sehr mit neuen Ideen und Vorschlägen für die Zukunft. Durch diverse Berichterstattungen in den Lokalmedien entstand der Eindruck, Bürgermeister Held versuche alles, damit der Zirkus Giovanni Althoff seine Tiere behalten dürfe...

Bürgermeister von Oppenheim: Marcus Held

Foto tierdach: Held im Gespräch mit den Demonstranten

Den Tierrechtlern und der Presse gegenüber beteuerte Bürgermeister Held allerdings, ihm gehe es in erster Linie um die Tiere. Er wolle nicht, dass die Elefanten nach Osteuropa kommen, weil er gehört habe, hinter einem Auffangzoo in Polen verberge sich ein Händlerring, der bereits einen Kaufinteressenten - einen spanischen Zirkus (?) - habe.*

Foto: Bürgermeister Held nahm sich fast eine Stunde Zeit

Foto tierdach: Bürgermeister Held nahm sich fast eine Stunde Zeit

Das Konzept, an das er glaubt, war uns gänzlich neu: man wolle die Tiere in der Obhut von Oppenheim behalten. Es würde daran gearbeitet - mit verschiedensten Sponsoren und Spendern - um eine Auffangstation in der Nähe zu schaffen. Wichtig sei nur, dass die Kommune finanziell nicht belastet würde.

Er zielte des öfteren auf die angeblich gute Beziehung zwischen den Althoff-Elefanten-Betreuern und den Elefanten ab und stellt sich als Traum-Konstellation vor, dass sämtliche Tiere (Elefanten und Pferde) plus ein Althoff-Pfleger, z.B. Althoff himself bleiben und der Rest des Zirkus' ohne Tiere weiterzieht.

Foto: Held im konstruktiven Gespräch mit Tierrechtlern

Foto TVG AACHEN: Held im konstruktiven Gespräch mit Tierrechtlern

Nur: schnell muss es gehen, denn bekanntlich ist eine Frist bis zum 10. August 2004 gesetzt, nach der die Tiere nicht mehr in der Gewalt von Althoff sein werden/dürfen, sondern - falls kein seriöser Käufer vom Zirkus Althoff ausfindig gemacht wird - die Behörden die Initiative ergreifen. Herr Held ließ allerdings durchblicken - und betonte, dass er dies als Jurist so einschätze - dass diese Fristsetzung rechtlich nicht haltbar sei.

Aus unserer Sicht kann jemand, der sich jahrelang offensichtlich nicht darum geschert hat, wie es seinen Tieren geht, nicht wirklich ein geeigneter Betreuer der Elefanten sein, insofern sehen wir es sehr kritisch, dass ausgerechnet Althoff die Pflege und Obhut der "von Althoff geretteten" Tiere übernehmen soll.

Ansonsten sind wir sehr gespannt, ob der Bürgermeister seinem Namen alle Ehre macht und tatsächlich eine Elefanten-Auffangstation aus dem Boden stampft, die zukünftig finanziell gesichert ist und in der es den Tieren gut geht. Dies wäre eine sehr große Leistung und hätte sicherlich Vorbildfunktion für andere Eskalationsherde - davon gibt es mindestens 200 in Deutschland.

Ferner sind wir gespannt, was es von Behörden und großen Tierschutz-/-rechtsvereinen für Stellungnahmen zu den Vorgängen und Lösungskonzepten weiterer dieser Fälle gibt, denn offensichtlich tut sich was in Richtung "Zirkus-Problematik"

  • in manchen Städten planen offensichtlich einige Fraktionen, nur noch alle 2 Jahre ein Circusgastspiel in der Stadt zuzulassen, z.B. Bad Sobernheim

  • das Land Hessen brachte eine Bundesratsinitiative ein mit dem Ziel eines bundesweiten Wildtierverbots in Circussen per
    Bundesverordnung zu erwirken

  • am 8. Juli 2003 beschloss das Land Hessen per Bundesverordnung, ein Circuszentralregister einzuführen

Wir freuen uns über diese Entwicklungen, befürchten allerdings, dass es keine Handhabe geben wird, den Tieren tatsächlich zu helfen, wenn die Unterbringung nach der Beschlagnahmung nicht zuverlässig geklärt ist.

  • Was passiert mit beschlagnahmten (Wild-)Tieren?

  • Wer fühlt sich dafür verantwortlich, eine Auffangstation zu errichten?

  • Gibt es europäische Ansätze mit Ländern, die in dieser Beziehung weiter sind als wir in Deutschland?

  • Wie soll die Bundesratsinitiative konkret umgesetzt werden?

Foto: "Zirkustiere: Sklaven der Manege"

Foto tierdach: "Zirkustiere: Sklaven der Manege"

Anmerkungen/Ergänzungen

* Gespräche im Vorfeld mit Madeleine Martin (der hessischen Tierschutzbeauftragten) zeigten uns, dass man sich sehr um eine zuverlässigen Aufenthaltsort als mögliche Bleibe der Althoff-Elefanten gekümmert habe.

Auszug aus dem Flugblatt: Wo sollen die Tiere hin, wenn sie beschlagnahmt werden?

Auch bezüglich dieser Frage wurden in den Medien die absurdesten Gerüchte verstreut. Die zuständigen Behörden haben Kontakt mit mindestens zwei Zoos im Ausland, welche die Elefanten aufnehmen können. Diese Zoos übertreffen die Mindestanforderungen des Säugetiergutachtens bei weitem, und gewährleisten somit eine Haltung, die ein Zirkus niemals erreichen kann (Frau Rothmund, die Inhaberin des Circus Giovanni Althoff, behauptete zumindest den Medien gegenüber, dass es für Zirkusse unmöglich sei, die Mindestanforderungen des Säugetiergutachtens einzuhalten). Es wird den Tieren dort also wesentlich besser gehen, als es im Circus Giovanni Althoff jemals möglich wäre.

Auszug aus dem Flugblatt: Arbeitsplätze

Es entstand der Eindruck, dass Tierrechtler und die Stadt
Osnabrück daran Schuld seien, dass Arbeitsplätze vernichtet würden. Tierrechtler wollen keine Arbeitsplätze vernichten. Die Arbeitsplätze wurden schon längst vernichtet. Die Vorstellungen im Circus Giovanni
Althoff waren in letzter Zeit extrem schlecht besucht – oft nur 30 Besucher in einer Vorstellung. Bei so geringen Besucherzahlen können nicht einmal die laufenden Kosten des Zirkus gedeckt werden.

Das Unternehmen war schon lange vor dem Spielverbot in Oppenheim nicht mehr in der Lage seine Rechnungen zu bezahlen. Die AOK stellte wegen unbezahlter Rechnungen einen Antrag auf Insolvenz. Wegen fehlender Masse wurde im Oktober 2003 ein Insolvenzverfahren bezüglich der Schulden abgelehnt, was eindeutig zeigt, dass der Zirkus schon damals absolut pleite war.

Aussagen von ehemaligen Althoff-Mitarbeitern zufolge stehen bei mehreren Mitarbeitern im Circus Giovanni Althoff hohe Summen an Gehältern aus – und dies auch schon lange vor dem Gastspiel in Oppenheim. Die Arbeitsplätze bei Althoff sind also schon längst verloren. Nur mit viel Unterstützung kann es das Unternehmen eventuell schaffen, wieder einen gesunden Cashflow zu generieren. Dafür müssen aber grundlegende Änderungen her. Wenn der Zirkus seine Tiere behalten dürfte, würde sich an den grundlegenden Problemen nichts ändern – die Arbeitsplätze wären vernichtet.

Weitere Fotos - hier noch einige Impressionen:

Demo-Banner: "Kein Applaus für Tierquälerei!"

Foto TVG PULHEIM: Banner "Kein Applaus für Tierquälerei!"

Tierschutzverein Worms e.V.: "Tierschutz ist Menschenpflicht"

Tierschutzverein Worms e.V.: "Tierschutz ist Menschenpflicht"

Aktiv für all unsere Mitgeschöpfe! "Zirkustiere: Sklaven der Manege"

Foto TVG PULHEIM: Banner "Zirkustiere: Sklaven der Manege"

Foto: "Bei Menschen heißt es: SKLAVEREI"

Foto TVG PULHEIM: "Bei Menschen heißt es: SKLAVEREI"


Dem noch jungen "Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere" schlossen sich bisher an:

Text: Viola Kaesmacher (tierdach) und Heiko Weber (TIRM)


 

Linktipps:

Neu! Informationsseite: www.althofftiere.tirm.de

zum Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf dieser Seite wurden im Zirkus Giovanni Althoff im Juli 2004 in Dietzenbach aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es eigentlich auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden.

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