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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Inhalte dieser Seite sind Auszüge vom Verbraucherministerium.

Für alle, die sich für die rechtlichen Rahmenbedingungen interessieren: Ich habe auf dieser Internetpräsenz versucht, zusammenfassend die geltenden Bestimmungen laut "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" und "Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren" (Säugetiergutachten) darzustellen. Die Infos sind nicht neu. Die Seite über die Richtlinien habe ich nicht zusammengestellt, um Tierhaltung im Zirkus in irgendeiner Weise zu legitimatisieren, sondern um zu zeigen, dass tagtäglich selbst diese Minimalanforderungen unterschritten werden und aufmerksame Bürger zu animieren, sich für den Schutz der Tiere stark zu machen und sich für die Rechte der Tiere einzusetzen.

Mai 2005 , Viola Kaesmacher

Laufvogelhaltung und die entsprechenden Anforderungen

Klasse: Aves (Vögel)
Unterklasse: Urkiefervögel (Palaeognathae)
Ordnung: flugunfähige Laufvögel (Struthioniformes)

Zu den Laufvögeln gehören die folgenden Familien:

  • Straußenvögel (Struthionidae)
  • Nandus (Rheidae)
  • Kasuare (Casuariidae)
  • Emus (Dromaiidae)
  • Kiwis (Apterygidae)

Nandus/Emus und Kasuare stellen an die Haltung vielfach die gleichen Ansprüche wie afrikanische Strauße. Die Anforderungen unter I 1. bis 9. sind, sofern nichts anders vermerkt, einzuhalten.

Legende: Afrikanische Strauße/allgemein Nandus und Emus Kasuare

<< zum Start: Übersicht/Inhaltsangabe zu den "Mindestanforderungen
an die Haltung von Straußenvögeln, außer Kiwis"


Auszug aus den
"Mindestanforderungen an die Haltung von Straußenvögeln, außer Kiwis"

Auf dieser Seite:

1. Unterbringung der Strauße
1.1. Grundsätzliches
1.2. Gehege
Flächenbedarf, Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung
A) Gehege mit naturbelassenem Boden (nicht entwässerbar)
B) Gehege mit entwässerbarem festem Boden
C) Gehege für Strauße in Gemeinschaftshaltung
Einfriedung
Bodenbeschaffenheit und sonstige Gehegeeinrichtungen
1.3 Stall und Stallbeschaffenheit
Stallfläche

>> weitere Anforderungen bei der Unterbringung auf Seite 3!

I Afrikanische Strauße

1. Unterbringung der Strauße allgemein
  • Männliche Strauße erreichen eine Größe von über 2,00 m,
    weibliche Strauße von etwa 2,00 m
  • Männliche Strauße wiegen zwischen 100 und 150 kg,
    weibliche Strauße zwischen 90 und 110 kg
  • Erwachsene männliche Strauße können während der Fortpflanzungsperiode so aggressiv werden, dass der Umgang mit ihnen gefährlich ist.
  • Strauße sind in Gehegen und in Gruppen zu halten. Eine ständige oder überwiegende Stallhaltung oder eine Einzelhaltung ist für Strauße als in Gruppen lebende Laufvögel tierschutzwidrig (§ 2 Tierschutzgesetz).
  • Die Anforderungen an den Auslauf bei der Aufzucht von Straußen sind unter Punkt 5 beschrieben. Werden Strauße wegen schädlicher Witterungsbedingungen vorübergehend im Stall gehalten, ist jede Möglichkeit zu nutzen, ihnen, sobald das Wetter es zulässt, Auslauf zu gewähren.
II. Nandus und Emus III. Kasuare
  • Nandus können eine Größe von 1,30 bis 1,50 m erreichen und 20 bis 40 kg wiegen
  • Emus können eine Größe von 1,50 bis 1,90 m erreichen und 30 bis 55 kg wiegen
  • Kasuare können eine Größe von 1,00 bis 1,70 m erreichen
  • männliche Tiere können 18 bis 34 kg, weibliche Tiere bis 54 kg wiegen
Nandus/Emus und Kasuare stellen an die Haltung vielfach die gleichen Ansprüche wie afrikanische Strauße. Die Anforderungen unter I 1. bis 9. sind, sofern nichts anders vermerkt, einzuhalten.

Für die Haltung von Nandus und Emus sind folgende Abweichungen zu beachten:

  • Nandus sind in Gruppen, ausgewachsene Emus paarweise in Gehegen zu halten.
  • Lediglich bei für sie abträglichen Witterungsbedingungen ist die Stallhaltung notwendig.
  • Aggressive Tiere müssen in Einzelabteilen untergebracht werden.

Für die Haltung von Kasuaren sind folgende Abweichungen zu beachten:

  • Kasuare sind außerhalb der Balzzeit Einzelgänger.
  • Sie sind deshalb einzeln in Gehegen zu halten
  • Kasuare sind gegen niedrige Temperaturen sehr empfindlich.

1.2. Gehege

1.2 Gehege der Strauße
  • Gehege sind so einzurichten, dass sie die artgemäße Bewegung der Strauße nicht einschränken. Das Gehege muss die Möglichkeit für einen schnellen Lauf bieten, darf aber nicht zu schmal sein; die schmale Seite darf 12 m oder, wenn mehr als ein ausgewachsener männlicher Strauß (ab ca. 18. Lebensmonat) in der Gruppe gehalten wird, 40 m nicht unterschreiten.
  • Werden mehrere ausgewachsene männliche Strauße in der Gruppe gehalten, müssen Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein
1.2 Flächenbedarf in den Gehegen für die Strauße (Raumbedarf)
A) Gehege mit naturbelassenem Boden (nicht entwässerbar)

a) Gehege für Jungstrauße
bis zum 3. Lebensmonat:

  • Je Strauß 1 bis 10 m²
  • Mindestgehegegröße 100 m²
b) Gehege für Jungstrauße
ab 4. bis 6. Lebensmonat:
  • Je Strauß 10 bis 40 m²
  • Mindestgehegegröße 100 m²
c) Gehege für Strauße
ab 7. bis 12. Lebensmonat:
  • Bis drei Strauße 800 m² (Mindestgehegegröße)
  • je weiteren Strauß 100 m² mehr
  • Ein gleichgroßes Gehege muss als Umtriebsmöglichkeit zur Verfügung stehen.
d) Gehege für Strauße
ab 13. Lebensmonat:
  • Bis drei Strauße 1000 m² (Mindestgehegegröße)
  • je weiteren Strauß 200 m² mehr
  • Es darf nur ein ausgewachsener männlicher Strauß in der Gruppe gehalten werden
  • Ein weiteres Gehege gleicher Größe muss als Umtriebsmöglichkeit zur Verfügung stehen.
e) Gehege für Gruppen mit mehreren ausgewachsenen männlichen Straußen:
  • Bis drei Strauße (Trio - nur ein ausgewachsener männlicher Strauß)
  • 1.000 m² (Mindestgehegegröße)
  • je weiteren weiblichen Strauß 200 m² mehr
  • je weiteren ausgewachsenen männlichen Strauß 800 m² mehr.

Für den zweiten und jeden weiteren ausgewachsenen männlichen Strauß muss ein Gehege von mindestens 800 m² zur Verfügung stehen, um bei beginnender Unverträglichkeit die männlichen Strauße zu trennen. Sie sind mit mindestens einem weiblichen Strauß zu halten.

B) Gehege mit
entwässerbarem
festem Boden
C) Gehege
für Strauße
in Gemeinschaftshaltung

z. B. drainierter Boden, naturgewachsener Sandboden auf dem auch bei Dauerregen keine Staustellen entstehen, aufgeschütteter Kies-Sandboden o.ä.

  • Bis drei Strauße ab 6. Lebensmonat 500 m² (Mindestgehegegröße)
  • für jeden weiteren Strauß 100 m² mehr
  • Die Gruppengröße darf fünf ausgewachsene Strauße nicht überschreiten
  • In jeder Gruppe darf nur ein ausgewachsener männlicher Strauß gehalten werden
  • Kot ist täglich zu entfernen.

Bei Gemeinschaftshaltung von Straußen mit Tieren anderer Arten ist für die Gehegegröße der größte Flächenbedarf je Tier, abhängig von den gehaltenen Tierarten, zugrunde zu legen.

  • Sofern das nicht der Flächenbedarf des Straußes ist, sind je Strauß 100 bzw. 200 m², je nach Bodenbeschaffenheit entsprechend Buchstaben A oder B hinzuzurechnen.
  • Wird mehr als ein ausgewachsener männlicher Strauß im Gehege gehalten, sind die Anforderungen nach Buchstaben A e einzuhalten
  • Gehege für die Trennung der Tierarten bei Unverträglichkeit müssen in entsprechender Größe zur Verfügung stehen
  • Die Anforderungen der einzelnen Tierarten an die Bodenbeschaffenheit und Gehegegestaltung müssen erfüllt sein
  • sofern die Tiere nicht unter ständiger Aufsicht stehen, müssen Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein.

Für Strauße sind in jedem Fall die unter A und B genannten Anforderungen an Gruppengröße und Gruppenzusammensetzung einzuhalten.

II. Nandus und Emus III. Kasuare

Zu 1.2. Gehege Gehege müssen über folgende Fläche verfügen:

  • a) Nandu: 200 m² je Paar
    je weiteres Tier 50 m², ruppengröße ein bis mehrere männliche Tiere und ein bis mehrere weibliche Tiere; die männlichen Tiere sind außerhalb der Brutzeit untereinander verträglich
  • b) Emu: 200 m² je Paar.

Zu 1.2. Gehege Die Gehege müssen über folgende Flächen verfügen:

  • 200 m² je Tier in Einzelhaltung
  • für eine Fortpflanzung muss die Verbindung zweier Gehege vorgesehen werden.
  • Eine Vergesellschaftung mit Tieren anderer Arten ist nicht möglich.

Einfriedung/Begrenzung

Einfriedung Strauße allgemein
  • Strauße können relativ hohe Einfriedungen überwinden. Die Höhe der Einfriedung muss deshalb ab 9. Lebensmonat mindestens 1,80 m betragen.
  • Ist das Gelände, auf dem die Strauße gehalten werden, bereits mit einem Zaun von mindestens 1,80 m versehen, kann, sofern Unfallgefahr für Strauße und Personen nicht besteht, die Gehegeeinfriedung auch niedriger gewählt werden.
  • Sind Straußengehege für fremde Personen leicht zugänglich und die Strauße an die Anwesenheit fremder Personen oder mitgeführter Tiere nicht gewöhnt, wird eine doppelte Einfriedung empfohlen, bei der die äußere Einfriedung 2,00 m nicht unterschreiten sollte.
  • Aneinandergrenzende Gehege von Zuchtgruppen sollten durch einen Doppelzaun mit einem dazwischen liegenden Korridor von 1,80 m getrennt sein.
  • Sichtschutz ist zu empfehlen.
  • Die Einfriedung muss aus geeignetem Material bestehen und so verarbeitet oder angelegt sein, dass sie für die Strauße gut sichtbar ist und beim Anspringen keine Verletzungen hervorgerufen werden können
  • Sie muss für Tiere aus- und einbruchsicher und bei Kükenhaltung auch raubtiersicher sein
  • Für die Einfriedung können z. B. Massivzäune, sehr enges Drahtgeflecht (Maschen kleiner als Straußenköpfe) verwendet werden. Bewährt hat sich das Verlatten des oberen Zaunteils. Das Anlegen von Wasser- und Trockengräben, die nicht überwunden werden können, ist ebenfalls möglich, wenn die Strauße unter ständiger Aufsicht stehen. Gehegeecken dürfen nicht spitzwinkelig angelegt sein. Rechtwinklige Gehegeecken müssen gebrochen werden, wenn die Strauße nicht unter ständiger Aufsicht stehen.
  • Elektrozäune als alleinige Einfriedung sowie Stacheldraht dürfen nicht verwendet werden.
II. Nandus und Emus III. Kasuare

Die Höhe der Einfriedung soll 1,20 m nicht unterschreiten.

Kasuare verfügen über eine außerordentliche Sprungkraft. Die Höhe der Einfriedung soll mindestens 1,80 m betragen. Ist das Gelände auf dem die Kasuare gehalten werden bereits mit einem Zaun von mindestens 1,80 m Höhe versehen, kann, sofern Unfallgefahr für Kasuare und Personen nicht besteht, die Gehegeeinfriedung auch niedriger gewählt werden.

Bodenbeschaffenheit und sonstige Gehegeeinrichtungen

Ausstattung allgemein
  • Gehege sind auf natürlichem Boden anzulegen
  • Es sind vorzugsweise Flächen zu verwenden, auf denen auch bei häufigem Niederschlag keine stauende Nässe entsteht
  • Anderenfalls ist durch rechtzeitigen Umtrieb oder Trockenlegung der Flächen sicherzustellen, dass Strauße nicht auf schlammigem Boden gehalten werden.
  • Ein Sandbad muss den Straußen ständig zur Verfügung stehen
  • Sandbad und Nistplatz sind trocken und hygienisch einwandfrei zu halten und ggf. zu überdachen
  • In den Gehegen ist für Witterungsschutz und gegebenenfalls [...] für Sonnenschutz zu sorgen, den alle Tiere gleichzeitig aufsuchen können
  • Es müssen ausreichend Futterplätze und Tränken zur Verfügung stehen, die so bemessen sind, dass alle Tiere gleichzeitig fressen können. Die Umgebung von Futterplatz und Tränke ist in hygienisch einwandfreiem Zustand zu halten.
II. Nandus und Emus III. Kasuare
  • Für Emus sollte ein Badebecken angelegt werden, das sie, außer in den Wintermonaten, ständig aufsuchen können
  • Küken sollen wegen der Gefahr des Ertrinkens vom Wasser ferngehalten werden.
  • Kasuargehege sollten über ein Wasserbecken mit flachem Einstieg verfügen.
  • Versteckmöglichkeiten und ein schattiger Platz müssen vorhanden sein.

1.3 Stall und Stallbeschaffenheit

Anforderungen allgemein
  • Für jede Straußenhaltung muss ein Stall zur Verfügung stehen, in dem alle Strauße gleichzeitig untergebracht werden können
  • Zuchtgruppen sollen im Stall möglichst nicht getrennt werden
  • Es sind Vorkehrungen zu treffen, damit unverträgliche oder kranke Strauße sowie fremde Strauße zum Eingewöhnen im Bedarfsfall unverzüglich einzeln gehalten werden können
  • Einzeln gehaltene Strauße müssen Sichtkontakt zu anderen Straußen haben
  • Die Stallabteile müssen die den einzelnen Altersstufen zugeordneten Mindestflächen aufweisen
  • Ein Abteil ist so auszurüsten, dass ein Strauß, z. B. für eine Untersuchung, schonend ruhiggestellt werden kann, z. B. durch verschiebbare Gitter.
Stallbeschaffenheit und -fläche
  • Stallfläche je Strauß
    Erste Lebenswoche: 0,25 m², Mindeststallfläche 1 m²
    ab 2. Lebenswoche bis 3. Lebensmonat: 1 bis 3 m², Mindeststallfläche 5 m²
    ab 4. bis 6. Lebensmonat: 3 bis 4 m², Mindeststallfläche 10 m²
    ab 7. bis 12. Lebensmonat: 4 bis 6 m², Mindeststallfläche 16 m²
    ab 13. Lebensmonat: 8 m², Mindeststallfläche 16 m²
  • Die Abgrenzungen müssen für Strauße ab 9. Lebensmonat 1,80 m hoch und für die Strauße gut sichtbar sein
  • Die Kopffreiheit des aufgerichteten Straußes muss mindestens 30 cm betragen
  • Bei Jungstraußen oder Straußenküken bis zu einer Größe von 1,50 m darf die Stallhöhe 1,80 m nicht unterschritten werden
  • Die Stallabteile sind mit schmalen Futterkrippen und Tränkeinrichtungen auszurüsten. Die Futterkrippen sollen so ausgelegt sein, dass alle Tiere gleichzeitig fressen können.
II. Nandus und Emus III. Kasuare
  • Stallfläche je Tier: 4 m²
  • Die Höhe der Abgrenzungen muss 1,20 m, die lichte Höhe der Stalldecke mindestens 2,20 m betragen.
  • Für Nandus und Emus genügt ein Kaltstall, im Winter ist ein Strohlager einzurichten.
  • Stallfläche je Tier: 8 m²
  • Die Abgrenzungen müssen 1,80 m hoch sein, die lichte Höhe des Stalles muss mindestens 2,20 m
    betragen.
  • Die Stalltemperatur darf 15°C nicht unterschreiten.
Weitere Spezifikationen zur Stallbeschaffenheit allgemein
  • Der Boden muss trocken, rutschfest und trittsicher sein. Für die langfristige Gesunderhaltung der Strauße ist ein trockenes Gefieder im Stall unerlässlich.
  • Die Luftfeuchte soll im geschlossenen Stall 60 % nicht wesentlich übersteigen.
  • Außerhalb der Auslaufzeit soll in der Regel eine Stalltemperatur von 10°C eingehalten werden. Ein Absinken der Stalltemperatur auf 5°C kann für Strauße mit trockenem Gefieder, insbesondere auch in Vorbereitung des Auslaufs bei niedrigeren Temperaturen, toleriert werden.
  • Alternativ kann Straußen mit trockenem Gefieder im Stall ein Temperaturgefälle angeboten werden, das von 10°C bis frostfrei reicht.
  • Alle Strauße müssen sich gleichzeitig in der Temperaturzone von 10°C aufhalten können. Für schnelles Trocknen durchnässter Strauße muss eine technische Einrichtung vorhanden sein, durch die sofort eine Umgebungstemperatur von mindestens 15°C erreicht wird oder die innerhalb einer Stunde die Raumtemperatur auf 15°C aufheizt.
  • Der Stall muss ausreichend belüftet sein, Zugluft darf jedoch nicht entstehen.
  • Bei erforderlicher Stallhaltung ist für ausreichenden Tageslichteinfall und, sofern erforderlich, für zusätzliche Anwendung von Kunstlicht entsprechend dem Tageslicht zu sorgen. Die tägliche Beleuchtung soll mindestens 10 Stunden betragen.
  • Der Tag-Nacht-Rhythmus ist einzuhalten
  • Fensterlose Ställe sind abzulehnen.

>> weitere Anforderungen bei der Unterbringung auf Seite 3!

Quelle: Verbraucherministerium


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