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tierdach.de
- die Tierlobby
ist Mitglied im Bündnis für die Befreiung der Althoff-Tiere
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Linktipp
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tierdach-Suche
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| Kein
Applaus für Tierquälerei!
Die
Inhalte dieser Seite sind Auszüge vom Verbraucherministerium.
Für
alle, die sich für die rechtlichen Rahmenbedingungen interessieren:
Ich habe auf dieser Internetpräsenz versucht, zusammenfassend
die geltenden Bestimmungen laut "Leitlinien für die Haltung,
Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen
Einrichtungen" und "Gutachten über die Mindestanforderungen
an die Haltung von Säugetieren" (Säugetiergutachten)
darzustellen. Die Infos sind nicht neu. Die Seite über die
Richtlinien habe ich nicht zusammengestellt, um Tierhaltung im Zirkus
in irgendeiner Weise zu legitimatisieren, sondern um zu zeigen,
dass tagtäglich selbst diese Minimalanforderungen unterschritten
werden und aufmerksame Bürger zu animieren, sich für den
Schutz der Tiere stark zu machen und sich für die Rechte der
Tiere einzusetzen.
Mai
2005 , Viola Kaesmacher |
| Tapirhaltung
und die entsprechenden Anforderungen
Tapire
werden in den "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung
und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen
Einrichtungen" nicht erwähnt. Es gelten also die
nächst "schlapperen" Richtlinien, also das
"Gutachten über die Mindestanforderungen an die
Haltung von Säugetieren" (Säugetiergutachten).
| gedicht
an das tapirmädchen ronja im zoo berlin
wie
sehr es mir
auch leid
tut
aber fast fürchte ich
wie kannst du
mir verzeihen
welches leben führst du
und was kann es
dir bedeuten
wenn ich mein mitleid
pflege
trotzdem
hoffe ich
es kann dir gut gehen
und bitte
dich
um entschuldigung dafür
bild und text: petrus akkordeon 27.09.2004 Linktipp:
4tapirs |
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| i
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Über
Tapire
Allgemeines,
Tagesablauf, Nahrung, Sozialverhalten, Schutzstatus |
§§
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Tapir-Haltung
laut Säugetier-Gutachten
Raumbedarf
Klimatische Bedingungen
Gehege-Einrichtung
Sozialgefüge
Ernährung
Fang und Transport |
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| Allgemeines
über Tapire (Quelle: 4tapirs.de)
Folgende
Tapirarten (über)leben heute:
- Schabrackentapier:
schwarz/weiß
-
Baird's Tapir: grau/beige
-
Bergtapir: braun/grau, längere Schnauze
-
Flachlandtapir: braun/grau, gedrungener Kopf, kürzere
Ohren
Tagesablauf
Tapire sind vor allem in der Dämmerung aktiv und verbringen
die heißen Stunden des Tages ruhend im Dickicht verborgen.
Das heißt: Zirkus kann nicht artgerecht (Zirkus-Tagesablauf)
sein
Als Nahrung
...
dient eine vielseitige Pflanzenkost aus Blättern, Zweigen,
Früchten, Gräsern und Wasserpflanzen, von denen
sie jeweils gezielt kleinere Mengen auswählen. Dieses
Verhalten sorgt für eine ausgewogene Ernährung
und schützt vor möglichen Vergiftungen.
Sozialverhalten
Tapire leben überwiegend als Einzelgänger. Die
intensivste Bindung besteht zwischen Müttern und ihrem
Nachwuchs. In einigen Fällen bleiben auch Paare außerhalb
der Fortpflanzungszeit zusammen.
An
wichtigen Futter- oder Wasserstellen treffen gelegentlich
mehrere Tiere zusammen. Verstreut lebende Partner finden
sich im dichten Wald aufgrund von Duftmarken (Kot, Urin)
und schrillen Pfiffen, die vor allem paarungsbereite (brünstige)
Weibchen äußern.
Dennoch: Einzelhaltung (auch bei eher einzelgängerisch
lebenden Tieren) kann nicht artgerecht sein (nie die Chance,
andere Tiere zu treffen) Im Säugetiergutachten ist
auch immer von Paaren die Rede.
Weitere
interessante Infos:
Tapire
sind für Gelenkbeschwerden und Erkältungen anfällig.
Obwohl
Tapire (Familie Tapiridae) von ihrer äußeren
Gestalt eher Schweinen ähneln und ihr kurzer Rüssel
an Elefanten erinnert, sind sie am engsten mit Nashörnern
verwandt.
Schutzstatus
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Bergtapir |
Baird’s
Tapir |
Schabrackentapir |
Flachlandtapir |
| IUCN* |
stark
bedroht |
(stark)
gefährdet |
(stark)
gefährdet |
(wenig)
gefährdet |
| CITES** |
Anhang
I |
Anhang
I |
Anhang
I |
Anhang
I |
*IUCN:
Die Internationale Naturschutzorganisation IUCN stuft den
Bergtapir in der Roten Liste als stark bedroht („Endagered“)
ein, d.h. es besteht ein hohes Risiko für sein Aussterben
in naher Zukunft. Baird’s- und Schabrackentapir gelten
als gefährdet („Vulnerable“). Der Flachlandtapir
wird wegen seiner weiten Verbreitung als weniger gefährdet
(„Lower risk – near threatened“) eingestuft,
obwohl die Bestände in vielen Regionen drastisch abgenommen
haben.
**CITES: Alle vier Arten werden von CITES,
der Konvention zum internationalen Handel bedrohter Arten,
in Anhang I gelistet, der den internationalen Handel mit
geschützten Tieren und deren Produkten verbietet. In
einigen Ländern haben diese Richtlinien jedoch keinen
Gesetzesstatus. In Französisch Guyana werden noch heute
zahllose bedrohte Tierarten bejagt; einige Exponate gelangen
auf dem Seeweg ohne Zollkontrollen in die Europäische
Union.
Quelle:
4tapirs.de
dort finden Sie auch weiterführende Informationen
und viele interessante Hinweise zu Tapiren. |
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Auszug
aus dem "Säugetier-Gutachten":
Unpaarhufer (Perissodactyla); Tapire
Raumbedarf
Für
ein Paar Tapire sollte das Außengehege nicht unter
100 m² liegen. Stallfläche mindestens 10 m²
pro Tier bei Einzelaufstallung.
Klimatische
Bedingungen
Mit
Ausnahme des Bergtapirs sind Tapire wärmebedürftig,
Stalltemperatur nicht unter 18 °C. Auf der Außenanlage
ist eine Schutzmöglichkeit vor zu starker Sonneneinstrahlung
nötig.
Gehegeeinrichtung
Außenanlage mit Naturboden oder Sand als Untergrund.
Innenstall mit Einstreu, Holzliegebretter werden gerne angenommen.
Außen- wie Innenanlagen mit Bademöglichkeiten.
Gehegebegrenzung
Als Gehegebegrenzung können niedrige Zäune verwandt
werden; es sind aber auch Wasser- und Trockengräben
möglich.
Ernährung
Tapire
sind Pflanzenfresser, denen man Gras, Heu, Obst, Gemüse,
Laub, Äste und Kraftfutter reicht.
Fang
und Transport
Es werden für Tapire massive Huftierkisten zum Transport
verwandt. Beim Einsetzen ist Vorsicht geboten. Der Einsatz
von Fangklappen ist angezeigt.
Sozialgefüge
Die Haltung ist in Paaren oder manchmal auch kleinen Gruppen
möglich. Im Innenraum ist Einzelaufstallung vorzusehen.
Eine Vergesellschaftung mit anderen Säugern und auch
Vögeln ist möglich, jedoch nicht immer unproblematisch.
Quelle:
Säugetiergutachten
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Achtung
Tapire
sind für Gelenkbeschwerden und Erkältungen anfällig.
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| Weitere
Infos |
Linktipps
|
Spaziergang
durch die Zirkus-Seiten |
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Zirkustiere |
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Kein
Applaus für Tierquälerei!
Artgerecht
ist nur die Freiheit! Einen Tapir führt z.B. der Zirkus Charles
Knie mit sich (2005). Die TIRM - Tierrechtsinitiative Rhein-Main
hat bei einigen Vorführungen des Zirkusses in Frankfurt Demonstrationen
organisiert.
Was
Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!
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tierdach.de
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Für die Tiere ohne Lobby.

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