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Zirkus-Werbetricks

siehe auch die Seite: LKW-Fahrer aufgepasst, Benzin-Bettelei

Immer wieder lassen sich Zirkusleute Tricks einfallen, um 1. kostenlose Werbung in den Medien zu erhalten und 2. Tierrechtler zu kriminalisieren: Mal werden angeblich Zelte abgefackelt, Tiere befreit, Kassen oder sonstige Gegenstände geklaut etc.

Verbunden ist dies mit oft herzerweichenden Solidaritätsaufrufen usw. Mir liegen hunderte Zeitungsberichte vor, die ich nach und nach zu Themensammlungen zusammenfassen möchte.

es folgen weitere...


Zur Seite "Zirkus Barelli in Frankfurt"

Zirkus-Werbetrick: "Entlaufene" oder von "militanten Tierschützern" befreite Tiere


Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Leila ging spazieren - Elefantin büchste aus", 22.12.1997, MRZ - Mainzer Rhein Zeitung (li)

Leserbriefe zu "Befreiter Elefant"

Stellungnahmen hierzu von PeTA und PAKT

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"BILD-Reporter Oliver Franz machte den 'Hirsch-Test': Der streichelzahme Rothirsch 'Hansi' fühlt sich wohl", 31.12.1997, BILD Mainz / Wiesbaden Foto: Fernando Baptista
Kommentar: Hansi wurde auf Wunsch der Zirkusleute zu Gulasch verarbeitet!

Was ist wirklich "los" im Zirkus Montana?

Realsatire der Stadt Mainz: "Kontrolle der Circusunternehmen Montana und Luna"

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Kranker Koloss - Leila braucht dringend Hilfe! 21.06.2000, ExtraTiP

Mitteilung an die Presse von PeTA: Leila ist gestorben - Erneuter Tod eines Zirkuselefanten

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"Ein Elefant auf Abwegen", 22.12.1997, AZ - Allgemeine Zeitung

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"Wieder glücklich zuhause: Elefanten-Dame Leila begrüßt Zirkusdirektor Gerhard Frank", 23.12.1997, BILD Mainz/Wiesbaden. Foto: Fernando Baptista

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"Elefanten-Alarm in Mainz: Leila spazierte durch den Volkspark", Fortsetzung des Berichts oben (von Frank Senger)

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"Die war völlig aufgelöst" -Elefanten-"Freilassung" hätte zum Horror werden können", 23.12.1997, AZ Allgemeine Zeitung (von Claus Langkammer)

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"Weihnachtszirkus hat's nicht leicht - Circus Montana gastiert mit Tieren und Akrobaten im Volkspark - Sondervorstellung an Heiligabend", 22.12.1997, MRZ Mainzer Rhein Zeitung (von Natalie Amecke)

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"Elefanten: Alleingang im Volkspark - Zirkus Montana hat offenbar Probleme mit der Tierhaltung - Anzeigen wegen Tierquälerei erstattet", 31.12.97 in der MRZ (Mainzer Rheinzeitung von gus, Foto: Stefan F. Sämmer. Ausgewogener Artikel, der auch aus Tierschutzsicht berichtet

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Luna kämpft um Leila - Zirkus verzweifelt: Elefantenkuh kämpft in Tierklinik mit dem Tod - langsam kein Geld mehr", Juni 2000 (Kassel); agk. Foto: Schachtschneider. Kommentar: Typisch - Spendenaufruf mit Druck auf Tränendrüse. Auszug: "Ihre Mama erschoss man bei der Jagd nach Elfenbein. Im Zirkus hatten sie ein friedliches, glückliches Zuhause gefunden". Und wer ist schuld an der Krankheit? "Es war bestimmt der Fuchs" sagt Alexandra Finckh vom Luna-Zirkus.

Auch bei anderen Stationen passieren "Ausrisse" von Elefanten. Miteldeutsche Zeitung, November 2001: Elefant nascht am Efeu - Tonnenschwerer Vierbeiner macht sich aus dem Staub (von Lars Geipel). Elefantenbulle Benjamin des Zirkus Luna, der noch bis zum 12.11.2001 auf dem großen Platz an der Dammköhlerstraße gastiert, ist ausgebüxt.

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Elefant und Hirschgeweih - Nach wie vor: Tierschützer contra "Circus Montana", 30.12.1997, Mainzer Zeitung / Rhein Main Presse (von Claus Langkammer)

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Tierschützer gegen Zirkusfamilie", 31.12.1997, BILD Mainz / Wiesbaden von Oliver Franz

Zu einer gemeinsamen Demonstration (veranstaltet von Animal Peace) gegen die skandalöse Tierhaltung der Zirkusunternehmen "Montana"/"Luna"/"Hein" fanden sich am Samstag, den 03.01.1998 in Mainz Vertreter der verschiedensten Tierschutz- und Tierrechts-Organisationen zusammen: vom Bund gegen Missbrauch der Tiere über PeTA, P.A.K.T., Menschen für Tierrechte Rheinland-Pfalz bis zum Bundesverband der Tierbefreier und auch TUN - Tier- und Naturschutz e.V.

Zirkus in den Medien - per Klick größer

"Tierschützer im Elefantenkostüm - Rund 20 Aktivisten von "Animal Peace" demonstrierten gegen die Tierhaltung im Zirkus Montana", 05.01.1998, AZ Allgemeine Zeitung Mainz

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"Schwere Vorwürfe - Tierschutz-Demonstration vor Zirkus" 05.01.1998, AZ Allgemeine Zeitung Mainz (sp.)
Auszug: "Alle Käfige seien geheizt, und die Tiere hätten genügend Freilauf. Auf die Frage, ob sie [Ilka Frank, Prinzipalin des Zirkus Montana] sich einen Zirkus ohne Tiere vorstellen könnt, antwortete Frank: 'Das muss das Publikum entscheiden...'"

Leserbrief-Seite der Mainzer Zeitung, veröffentlicht am 09.01.1998: "Der Circus Montana ist inzwischen abgereist. Noch immer aber melden sich Leser, welche die Tierhaltung des Zirkus kritisieren - besonders bei Elefanten". Foto: Klaus Benz

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"Wahnsinn?" - Leserbrief von Christian Mückenberger, Konstanz

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"Gefährlich" - Leserbrief von G. Wolff, Mainz


Leserbriefe

von Alexander Welfenstein, Reichelsheim

"An die Allgemeine Zeitung Mainz. Betrifft Ihre Berichterstattung zu Zirkus "Montana": Alle Zirkustiere werden lebenslang in kleinsten Behältern und Käfigen bzw. kurze Ketten gefesselt - in andauernder schlimmster körperlicher Beengheit durch die Lande geschleppt. Daher versuchen sie immer wieder, zu entkommen: die Meldungen über entlaufende Zirkusinsassen reißen nicht ab.

Da der Tierhalter in solchen Fällen Bußgelder und Schadensersatzansprüche zu fürchen hat - oder auch Verfahren wegen Körperverletzung oder im schlimmsten Falle Tötung - macht es sich natürlich gut, unbeteiligte Dritte zu bezichtigen (in diesem Fall so genannte "militante Tierschützer"). Angeblich habe das subversive männliche Element den Zirkus zur Vorstellungszeit betreten, also zu einer Zeit, als der Platz am belebtesten war! Es gelang ihm dennoch, den Elefanten unbemerkt von der Lastwagenplattform zu scheuchen und sodann - trotz höchst verdächtiger "Befreiungsrufe" - das abgesperrte und größtenteils eingezäunte Gelände unbehelligt und unverfolgt zu verlassen.

Dieses "Batman" ähnliche Kunststück soll dann der tonnenschwere Elefant in bravouröser Weise erfolgreich vollzogen haben: auch dem Tier gelang es, der Wagenburg völlig unbemerkt zu entfliehen und sich davonzuschleichen - ohne dass eine Aktion des Zirkuspersonals zum Aufhalten oder Rückführen stattgefunden hätte.

Man fragt sich nun, welchen Nutzen hatte das subversive, Flugblätter verstreuende, laut Rufe ausstoßende, männliche Element von der ganzen Aktion? Genau: gar keinen. Das "befreite" Tier wäre in die nächste Baugrube gefallen, mit einem Auto kollidiert - oder zum Abschuss freigegeben worden. Somit entfällt das vorgebliche Handlungsmotiv! Ein Tier"schützer" kann keinesfalls am Werk gewesen sein.

Anders der Zirkusdirektor: Für ihn entfallen Bußgelder und die Überprüfung der Sorgfaltspflicht. Zugleich kann er ein paar lästige Plakatkleber kriminalisieren und sämtliche tierlieben Menschen in die militante, bewaffnete Ecke schieben. Außerdem liefert ihm die Geschichte ein marktschreiendes, kostenloses Medienecho. Der Zirkus profitierte also in jeder Weise von der "Befreiung" seines Elefanten. Da kommt einem schon der Gedanke, dass die ganze Inszenierung von einem anderen Regisseur stammt, als behauptet wurde...

Mit besten Grüßen an ihre Recherche-Abteilung: Wenn Sie die Story am 1. April gedruckt hätten, könnte man es ja noch verstehen. So war es nur die dickste Ente, die je durch Ihre Redaktionsräume watschelte."


von Bodinn

"Ihr Bericht vom 13.12.1997: 'Elefanten-Freilassung': Einen herzlichen Dank aller tierliebenden Bürger an den Zirkus Montana zur Rettung der Elefantenpopulation! Nur durch die Einzelhaltung dieser Herdentiere in getrennten "Stall"Wagen - teils an Fußketten gefesselt, werden die Tiere also vor dem Abuschuss in ihrer Heimat bewahrt! Leider vergaß Herr Direktor Frank zu erwähnen, dass praktisch alle Elefanten, die je in Zirkus-Betrieben vorgezeigt wurden, letztendlich genau dieses Schicksal erfuhren: die intelligenten Tiere wurden (und werden!) erschossen, weil sie nach Jahren quälender Haltung und brutaler Dressur geradzu zwangsläufig zu "bösartigen" und unberechenbaren "Killern" werden.

Aber da wäre ja noch der pädagogische Effekt, der viele Eltern mit ihren Sprößlingen - ja ganze Schulklassen - in den Zirkus laufen lässt: "Kinder wollen Tiere sehen" hört man da aus berufenem Munde. Es ist sicher sinnvoll, ihnen gequälte Tiere zu zeigen: an Fußketten zerrend, verhaltensgestört in Käfigen herumhetzend, neurotisch an Stricken hängend. So lernen Kinder, wie Tiere leben möchten: nicht etwa in sozialen Familienverbänden in Freiheit, sondern durch Gitterstäbe isoliert und natürlich ganz besonders gern ein Lebenlang in Transportbehältern - um dort jederzeit für den kurzweiligen Spaß so genannter "Zirkusfreunde" verfügbar zu sein.

Im Zirkus Montana können unsere derart sensibilisierten Kinder - Dank sei dem Herrn Direktor und seinen Mannen - auch noch den (Über-)Lebensraum afrikanischer und indischer Elefanten bewundern: fensterlose Möbelwagen mit handtuchgroßem Oberlicht. Auch Ihr Hausreporter erfreut sich kindlichen Gemütes der eingesperrten und festgezurrten Tiere, welche unentwegt "ihr schweres Haupt hin und her wiegen". Dieses Hin- und Herwiegen in endloser stereotyper Monotonie ist allerdings eine reine Frustrationsbewegung, sozusagen der körperliche Ausdruck stumpfsinniger Verzweiflung: es ist der Wahnsinn der Tiere. [...]

Dank an die städtischen Behörden, die unseren Kindern immer wieder den Anblick neurotischer, gequälter und abgestumpfter, kranker, vernachlässigter und verhaltensgestörter Tiere ermöglichen. "Afrika" auf 8m² Lastwagenplattform (Elefanten) und im 3m²-Gitterkäfig für die Affen - "Wüstentiere" in schlammigen Kälteregionen (Kamele), durchnässte zitternde Hunde an kurzen Stricken - so sollte Kulturarbeit heutzutage aussehen?"


Stellungnahmen zu "Befreiter Elefant" Kulturschande Zirkus - Tierschützer beziehen Stellung

Behauptung:
Tierschützer sind "gegen Zirkusfamilie" (BILD am 31.12.1997)
Fakt:
Tierschützer sind keine Menschenfeinde, sie wollen keine menschlichen Existenzen vernichten! Sie beanstanden lediglich die Zirkustradition, Tiere unter katastrophalen Bedingungen zu halten, zu transportieren und - oft genug auch mit brutalen Methoden - abzurichten.

Sie treten aber durchaus für ein gutes Zirkusprogramm mit gekonnter Akrobatik, fantasievollen Variete- und lustigen Clown-Nummern ein - ohne Tiere! [...]


 

Presse-Information von PeTA, Andrea Müller-Pittler, 23.12.1997: Mainzer Weihnachtszirkus
Gastspiel vom 20.12.1997 - 06.01.1998

"[...] Während in vielen Städten der Tierschutzgedanke weit verbreitet ist, scheint die Stadt Mainz bei der Vergabe von Spielgenehmigungen die Belange des Tierschutzes nicht - oder nur unzureichend - zu berücksichtigen. Laut den "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" prüft die zuständige Behörde unter Beteiligung des beamteten Tierarztes, ob die jeweiligen örtlichen Verhältnisse eine dem §2 des Tierschutzgesetzes entsprechende Tierhaltung erlauben. In Mainz wird der Veterinär offensichtlich noch nicht einmal informiert, wenn ein Zirkus in die Stadt kommt!

Im Oktober des Jahres versandten wir ein Schreiben an über 13.000 Städte und Gemeinden zum Thema "Zirkus - contra Tierschutz", und boten ausführliche Informationen zu rechtlichen und tierschutzrelevanten Belangen an. Übrigens: Angeblich von Tierschützern befreite Zirkustiere scheinen ein weit verbreiteter PR-Gag der Zirkusleute zu sein! Tierschützer wissen um die Gefährlichkeit von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren!

Tuberkulose: In den USA sind schon mehrere Elefanten aus Zirkussen an Tuberkulose erkrankt und gestorben, die auch auf Menschen übertragbar ist. Besonders gefährdet sind Zirkus besuchende Kinder. [...] Amok laufende Elefanten: Aufgrund ihrer katastrophalen Haltungsbedingungen drehen die verzweifelten Tiere durch - attackieren Menschen oder laufen blindwütig los. Seit 1990 haben Elefanten alleine in den USA 18 Menschen getötet und mehr als 80 schwer verletzt. [...]"


von PAKT: Anzeige gegen unbekannt

 

Presse-Mitteilung von PeTA

29.06.2000:
Leila ist gestorben - Erneuter Tod eines Zirkuselefanten


Elsbeth, das Zwerg-Flusspferd

Elsbeth, das Bassinpferd
Eine moderne mittelalterliche Geschichte

Angelehnt an das Kinder-Buch Zirkusgeschichten mit Felix
Felicitas Anonymus, August 1990


Zwergflusspferd Elsbeth vom Zirkus Fliegenpilz

Foto: So "überlebt" eine fast ausgestorbene Tierart im Zirkus: Zwerg-Flusspferd "Elsbeth" in ihrer stinkenden Badewanne. Elsbeth lebt bei dem "Vorzeige-Zirkus" Fliegenpilz.

Es war einmal ein Zwergflusspferdchen names Elsbeth. Elsbethchen lebte in einem wunderschönen bunten Zirkuswagen. Der war riesengroß: mehrere Meter lang. Den durfte Elsbeth mit ihrer kleinen Schwester teilen und damit sie nicht heraus fielen, hatte der liebe Zirkusdirektor rundherum dicke Eisenstäbe angebracht.

Das Leben in dem Zirkuswagen war unheimlich interessant. Jeden Tag gab es etwas anderes in den vier Ecken zu entdecken. Liebe Menschen legten dort Schokolade hin und allerlei zum Spielen: leere Cola Dosen, Kronkorken oder Zigarettenkippen. In dem Riesigen Badebecken durfte Elsbethchen stundenlang dümpeln. Der liebe Zirkusdirektor hatte dafür gesorgt, dass das Becken auch nicht zu tief ist, denn beim Tauchen könnte Elsbeth sich zu sehr abstrampeln.

Alle Exoten im Zirkus dürfen in hübschen vergitterten Wägelchen leben, die so naturnah gebaut sind, dass kein Löwe oder Affe oder Elefant oder Tanzbär sich zu sehr abstrampeln muss. Während der Fahrt ist das auch sehr praktisch. Elsbeth hat großen Spaß daran, durch die ganze Welt gekarrt zu werden. Auf heißen Asphaltstraßen, in muffigen Eisenbahnwaggons, im Bauch schlingernder Schiffe lernen alle Tiere die Welt der Menschen kennen. Zum Dank dafür geben sich alle große Mühe, tolle Kunststückchen zu lernen.

Die Menschen sind immer ganz gerührt, wenn die niedlichen Braunbärchen mit schicken roten Maulkörbchen auf zwei Beinen Polka tanzen. Früher hat man das den Bärchen beigebracht, indem man sie jeden Tag auf heißen Eisenplatten spazieren führte und dabei lustige Musik spielte. Aber ein richtig moderner Zirkusdirektor lässt sich heutzutage doch nicht lumpen und schafft für die etwas dümmeren Tiere elektrische Übungsgeräte an. Elektroschocks sind außerdem Fell schonend und der berühmte Pferdeliebhaber Schoxemülle hat uns ja schon genau gezeigt, wie man das fachgerecht macht.

Leider darf Elsbethchen mit ihrer Schwester noch nicht bei den tollen Vorführungen in der Arena dabei sein: Wenn die Elefanten - so wie sie es auch in der Natur bestimmt gerne machen - einen Kopfstand machen und die Eisbären - wie daheim - Motorroller fahren, muss sie noch in Ihrem schönen Wagen bleiben.

Die ganz dummen Tiere, denen man gar nichts beibringen kann, wie z.B. Krokodile und Schlangen, aber auch irrsinnig gewordene Affen (das ist so lieb, dass der Zirkusdirektor die bei sich aufnimmt), kann der Zirkusdirektor noch ganz hervorragend für die große Zoo-Schau gebrauchen. Alle Aufbewahrungsbehälter werden dann für immer verriegelt, und die Menschen bezahlen für das ganze "Still-Leben" EineMarkFuffzig.


Denn Natur und Tierliebe finden die ganz doll oberschlauen allemal im Zirkuszelt: Wildtiere! Fachgerecht der Natur entnommen, sachgerecht der Freiheit entrissen, artgerecht eingesperrt hinter Gittern, verhaltensgerecht dressiert und finanzgerecht verbraucht.

Das alles hat der liebe Zirkusdirektor Elsbethchen erzählt, als diese von 10 starken Männern "heim" gezerrt wurde, total abgestrampelt von einem Fluchtversuch in die freie Natur. Aber dieser unnatürliche Ausflug in die Wildnis hat jetzt - waidmannsdank - ein Ende.

Zwergflusspferd Elsbeth vom Zirkus Fliegenpilz

Wo kämen wir denn hin, wenn alle Tiere wieder dort hin wollten, wo sie hingehören? "Zum exotenfreien Zirkus" jammerte der Direktor - und raufte sich die Haare und verschloss die Gitter seiner geliebten vierbeinigen Sklaven noch ein bisschen fester.

 


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Kein Applaus für Tierquälerei!

Die Bilder auf diesen Seiten wurden in verschiedenen Zirkussen aufgenommen. Leider sind dies keine Ausnahmefälle, sondern typische Beispiele für das Leben der Tiere im Zirkus. Aus diesem Grund ist es auch nicht relevant, in welchem Zirkus genau welche Bilder entstanden. Bei Verstößen gegen die geltenden Leitlinien wurden von Tierschützern bereits entsprechende Schritte in die Wege geleitet. Alle Verfahren sind abgeschlossen. Zum Teil konnten die Tiere aus der schlechten Haltung gerettet werden - größtenteils erleiden sie - bzw. ihre Nachfolger - noch immer ihr tristes Dasein.

Was Sie persönlich tun können, um Tieren im Zirkus zu helfen!


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